Gnaba_Hustefix
Dungeon-Boss
- Registriert
- 02.02.2008
- Beiträge
- 833
- Reaktionspunkte
- 9
- Kommentare
- 768
- Buffs erhalten
- 460
... die vergleiche mit den damaligen Brettspielen find ich sehr lustig. Der wesentliche Unterschied ist die direkte Anwesenheit aller Spieler für eine begrenzte Zeit von 1-2 Stunden. Vor allem aber bekommt man die Mimik der anderen mit.
Dagegen sind in Internetspielen doch schnell mal 8 Stunden verraucht, in denen dann 2 kurze Textgespräche als Alibi für seine guten sozialen Kontakte herhalten müssen. Ansosnten is man fast gezwungen um im Gesamtbild den Tabellen nicht abzurutschen eine gewisse Chekliste abzufarmen. Das geht in der Regel nur solo und als Speedcreeping ähm sehr schnelles Schlachten von Monstern egal ob da noch jemand davon eventuell ein paar für eine Quest braucht ...
ups, jetzt hab ich dummerweise 6 Stunden für diesen Text gebraucht, Freundin schläft, Arbeit fängt in 2 Studnen an ...
Stimmt, bei Brettspielen wird man noch "ruchloser", man blickt den Mitspielern sogar ins Gesicht, während man versucht sie zu "vernichten".
Ach...und dass sich der Umgang von "damals" zu "heute" in den MMOs verändert hat, liegt daran, dass "damals" nur wenige überhaupt die Möglichkeit hatten MMOs zu spielen und auch gänzlich andere Zielgruppen angesprochen wurden. Heute sollen MMOs massentauglich sein - andere Zielgruppen werden angesprochen.
Tante Edith sagt: Natürlich verbringen viele zu viel Zeit in Onlinespielen. Aber da machen nicht die Onlinespiele etwas falsch, wenn sich Spieler den ganzen Tag nur noch um ihre Spiele kümmern, sondern die Spieler. Und wenn Kinder nur noch zocken, müssen deshalb nicht alle Spiele plötzlich einen zweifelhaften "Bildungsauftrag" übernehmen, denn wieder liegt nicht der Fehler bei den Spielen, sondern diesmal unter anderem an den Eltern - denn wer seinen 9-jährigen Sohn, seine 9-jährige Tochter 8 Stunden am Tag zocken lässt, der macht etwas falsch.
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: