Suchtfaktor?

Man soll sich in einer Gemeinschaft bewegen und ein Teil der Gemeinschaft sein. Dieses Gefühl bekommt man bei WOW leider nichtmehr , man versucht sich eher komplett von den "Randoms" abzugrenzen.


Die Sache mit der Abgrenzung ist leider wirklich ein sehr starker Minuspunkt bei WoW.
Natürlich fühlt man sich seiner Gilde näher verbunden bzw. sollte es, als dem Rest des Servers. Traurig wird es nur wenn man das übertreibt.
Zumindest ging es mir damals so, das ich das Gefühl hatte das eher gegen andere Gilden (eine andere Gang um es mal aufs RL zu beziehen
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) gespielt wurde.
Höher, schneller, weiter als die anderen.
Wenn sich eine Community nur noch aus den Roten, den Gelben, den Grünen etc.... zusammensetzt und die Spielmechanik das auch noch fördert, scheint es oft so als ob die restliche Serverbevölkerung gar nicht existiert.
Völlig ohne "andere" auszukommen ist nicht nur für jede Person für sich gesehen möglich, man kann auch als Gilde in WoW völlig ohne andere auskommen. Man ist eher von der Gilde abhängig (wenn man PVE Raids angehen möchte) als von der eigentlichen Community.

Das Kampagnensystem halte ich in dem Zusammenhang für eine schöne Sache.
Selbst wenn es "Elite" Gilden geben wird (das wird 100% so sein), muss man trotzdem noch darauf vertrauen können das der Rest des Servers keinen Blödsinn macht bzw auch was "auf dem Kasten" hat.
Man kann noch so "gut" sein und fähig sein jeden Stadtboss zu besiegen.....wenn der Rest keine Zonen halten kann und auch sonst nichts erobert...hilft einem das "der Beste" sein gar nichts.
Ist auch ein schöner Ansatz " den Anderen" mal Hinweise zu geben, Taktiken vorzuschlagen mit denen sie etwas erreichen. Im Endeffekt wird sich die geleistete Hilfe für einen selbst auszahlen.
Wenn "die Anderen" besser werden, kann man selbst auch mehr erreichen.
 
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LotRO hat einen anderen Schwerpunkt als WoW, da wird das Durchrushen durch irgendwelche Instanzen als weniger zentral angesehen. Es deswegen als "Durchreich-MMO" abzutun zeugt nicht von besonders viel Fachverständnis.

Lotro hat im Prinzip (noch) genau den gleichen Schwerpunkt wie World of Warcraft, bloß anders verpackt. Es finden sich die gleichen Inhalte wieder...Ruf pushen, Raids, Instanzen, Farmen, mieses Crafting, notdürftig implementiertes PvP, Tagesquests.

In Lotro erreichst du all das was ich aufgezählt hab in einem Bruchteil der Zeit im Vergleich zu WoW. Zudem sind diese Inhalte in einer guten Storie verpackt, so dass es einfach angenehmer erscheint. Mit dem Addon wird sich das nach bisherigen Infos ändern, man grenzt sich dort mehr von WoW ab. Andere Inhalte, andere Konzepte & Spielweisen finden Einzug in Mittelerde.
WoW hingegen bleibt seinem Konzept treu, es geht mittlerweile auch nicht mehr anders.
 
ohne mir hier alles durchzulesen:

Wenn du wenige Zeit mitbrinst bleiben laut Sternentaler (in einem Interview von OnlineWelten) dir die Szenarien. Städtebelagerungen usw wirst du wohl dann nie im vollen maß miterleben.

Sicherlich man ist nicht so gezwungen wie in anderen MMOs Zeit zu nutzen um erfolgreich zu sein, aber ganz ohne Zeitaufwand wirds nicht gehen.

Dann noch was zu den Leuten die hier diese tollen zeiten ausrechnen:

1 Monat von lvl 1-40 bei War? Ja schon, aber nur wenn du auch vorher alle Quests und Gebiete kennst und wirklich nur effektiv levelst. Denn dann schaffst du das auch locker bei WoW. Als Neuling wirst du dennoch deine 1-2 Monate (o. länger) brauchen um max. Level zu sein, wenn du das Spiel genießt udn nicht nur durchrennst.
Ich lass mich aber gern überraschen, aber 2 Wochen von lvl 1-40 find ich dann andererseits schon wieder arg wenig, da man sich dann wieder viel zu wenig (und schritt für schritt) mit der Spielmechanik vertraut machen kann.

Dann noch was zum Thema "Karte schauen und los" Naja, der Anreiseweg nimmt auch noch Zeit in Anspruch und, wie auch oben schon erwähnt, wer nicht viel Zeit hat wird auch kaum bei einer Belagerung viel mitmischen können.

Also kann man auch hier sagen, wenn du bei den großen Kreuzzügen mit dabei sein willst, wist du wohl oder übel (um realistisch zu sein) dennoch 2h oder länger mitgehen müssen. Vermutlich nicht jeden Tag aber öfter mal. So eine Belagerung ist schließlich schon ein riesiger Aufwand.

Naja, im Endeffekt wissen wir eh alles nach Release besser
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Man kann noch so "gut" sein und fähig sein jeden Stadtboss zu besiegen.....wenn der Rest keine Zonen halten kann und auch sonst nichts erobert...hilft einem das "der Beste" sein gar nichts.
Ist auch ein schöner Ansatz " den Anderen" mal Hinweise zu geben, Taktiken vorzuschlagen mit denen sie etwas erreichen. Im Endeffekt wird sich die geleistete Hilfe für einen selbst auszahlen.
Wenn "die Anderen" besser werden, kann man selbst auch mehr erreichen.


Und genau das meine ich mit "Helden" einen Spieler oder eine Spielergruppe die die Verantwortung übernimmt und einen Server anleitet (das sind nicht 19 andere Spieler , sondern mitunter hunderte).
Es gab in DAOC den schönen Ausdruck des "Brainalb" (vergleich zum Brainbug aus Starshipp Troopers *gg) das war jemand der dem Zerg (der großen Masse) eine Laufrichtung vorgibt. Hier gilt dann "wenn er gut war tst er morgen wieder der Brainalb" *gg
Wie ich schon sagte so ein System bietet eigentlich für jeden etwas. Nur muss man auch dafür arbeiten ! sich vor eine Masse von 100 Leuten zu stellen und zu sagen "hier greifen wir an" funktioniert nur, wenn man auch Leute hat die einem vertrauen und da kommen dann wieder die sozialen Netzwerke zum tragen...
Wie man sieht ein System wie es Warhammer haben wir ist sehr viel dynamischer als eines welches auf Instanzen und Items basiert.

[Edit]

Dann noch was zum Thema "Karte schauen und los" Naja, der Anreiseweg nimmt auch noch Zeit in Anspruch und, wie auch oben schon erwähnt, wer nicht viel Zeit hat wird auch kaum bei einer Belagerung viel mitmischen können.

Also kann man auch hier sagen, wenn du bei den großen Kreuzzügen mit dabei sein willst, wist du wohl oder übel (um realistisch zu sein) dennoch 2h oder länger mitgehen müssen. Vermutlich nicht jeden Tag aber öfter mal. So eine Belagerung ist schließlich schon ein riesiger Aufwand.

Auch richtig aus einer Stunde kann man auch in WAR nicht 4 machen =)
ABER man wird über kurz oder lang jeden Inhalt zu sehen bekommen können
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Und das ist die Kernfrage.
Klar wird man einen kompletten Weg zur Stadt nicht an einem Stück erleben können in einer Stunde, aber man sieht immer wieder einen anderen Bereich der Belagerung.Und auch als Gelegenheitsspieler ist mal am Wochenende eine Gelegenheit mal 4 Stunden am Stück zu spielen, dass macht einen noch lange nicht zum Vielspieler *gg
 
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Kennst du denn alle Spielinhalte und kannst einschätzen wie leicht/ schwer sie einzusehen sind?

Ich glaube nicht...
 
Kennst du denn alle Spielinhalte und kannst einschätzen wie leicht/ schwer sie einzusehen sind?

Ich glaube nicht...


Man kann anhand der Karten ja sehen welche Bereiche es geben wird und bis jetzt habe ich nicht gehört, dass es ein Gebiet gibt welches eine Voraussetzung hat, die sich auf den einzelnen Spieler bezieht.Mal von der Tatsache abgesehen , dass man manche Gebiete ab einem bestimmten Level als Huhn besichtigen muss.

Alle anderen Aussagen auf die Frage würden gegen die NDA verstoßen , also lasse ich es lieber.
 
Kennst du denn alle Spielinhalte und kannst einschätzen wie leicht/ schwer sie einzusehen sind?

Ich glaube nicht...

Man kann trotzdem sagen, dass jedem, der ganze Gamecontent zu Gute kommt, und nicht: NEE du gehst erst mit wenn du 12 Epixx Items hast!
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Son Gewäsch gibts bei WAR nicht.
 
Alles interessante Antworten.

Da ich zu faul bin um Zitate einzufügen etc. möchte ich hier noch generell folgendes anmerken:

Die meisten Gegenargumente zu meinem 1. Posting beziehen sich ausschließlich auf mögliche zukünftige Erfolgsmmos (WAR, welches noch nicht erschienen ist und von welchem ich alle Behauptungen zu ewiger Einsteigerfreundlichkeit, Nicht-Existenz von Entwicklungsschere usw. erst glaube wenn ich es selbst spiele) oder auf andere MMORPGs welche nicht einmal den 10ten Teil des Erfolges (wirtschaftlich) von WoW haben. Geschmack ist zwar individuell verschieden, aber Verkaufszahlen / Accountzahlen sind es einfach nicht. Wer sachlich argumentieren will, kann unmöglich seinen persönlichen Geschmack über den von 10 Mio. Kunden stellen.

Bei allem Respekt, da mir schon vorgeworfen wurde, es sei Schwachsinn WoW als positives Beispiel für gute Characterentwicklung anzusehen und Leute mit "relativ viel" Spielzeit als Zielpublikum herzunehmen, möchte ich gerne darauf hinweisen, dass 10Mio Leute dieses schlechte Item-System und zeitintensive High-End Game gutieren.

Zudem disqualifiziert sich einfach jeder der behauptet alle Leute die im High-End Bereich WoW spielen seien "arbeitslose Hartzler" einfach direkt selbst. Dazu gibt es eigentlich nichts mehr zu sagen.

Zu HDRO, wie auch andere hier bin ich der Meinung, dass die Unterschiede zwischen WoW und Lotro marginal sind. Klar ist in Lotro jedem der ganze Content zugänglich, was aber mehr an der Tatsache liegt, dass es einfach keinen High-End Content gibt, als dass es spezielle Mechaniken gäbe, welche jedem den Zugang ermöglichen.

Abschließend möchte ich klarstellen, dass es mir fern liegt für ein bestimmtes MMO Partei zu ergreifen. Ich habe lange Everquest gespielt, sehr lange WoW (auch sehr intensiv inklusive Iillidan obwohl ich ein RL habe) und spiele derzeit mit Begeisterung HDRO. Verschiedene Spiele haben unterschiedliche Reize, mir geht es in der Diskussion lediglich darum zu erötern welche Zutaten man für ein MMO bräuchte um WoW den Rang als Branchenriese abzulaufen oder zumindest streitig zu machen. Objektiv betrachtet ist WoW nämlich das erfolgreichste MMORPG und HDRO zum Beispiel hat nicht einmal an der Hülle gekratzt.

Ich glaube du bist ein wenig voreingenommen. Was bei WoW wie gehandthabt wurde ist kein generelles Beurteilungskriterium, weil sich die Designer da ehrlich gesagt nicht mit Ruhm bekleckert haben. Im Gegenteil: Dass es bei WoW immer nur um den eigenen Gewinn geht, um den eigenen Char und die eigenen Items, Quests und dergleichen hat dazu geführt, dass die Spieler konsequent zu Egoisten erzogen wurden.

Insert: Ich glaube Soziologen würden mir rechtgeben wenn ich hier mal einfach behaupte, dass der Egoismus eher ein Problem der Gesellschaft auch ohne WoW ist und WoW großen Zuspruch findet, WEIL ein Großteil eben gerne auf seinen Gewinn, seinen Char und seine Items achtet. Zu behaupten WoW hätte 10 Mio. Leute konsequent zu Egoisten erzogen ist wohl selbst für WoW eine unverdiente Ehre
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Nach meinem jetzigen Wissensstand bezüglich WAR wird es so sein, dass individuelle Fortschritte weniger zählen als jene der Fraktion, Gilde oder Gruppe. Wer seinen eigenen Char allem anderen überordnet, der wird im Endgame keinen Spaß haben weil es in erster Linie darum geht die Fraktion voranzubringen und deren Stellung in der Spielwelt zu verbessern. Zwar ist auch was für einen selbst drin, aber allein aus Gründen des PvP-Balancing wird es kein Über-Equip geben (eine Lektion die die Designer von WoW bis heute nicht gelernt haben, trotz ihres PvP-Wahns).

Das sollte einem übrigens auffallen, wenn die Entwickler sich darüber äußern, dass es kein Gefarme in WAR geben wird. Zeit ist nicht wichtig, nur was man aus seiner Zeit macht.

1. Die Designer bei WoW haben sich wohl mit dem größten Ruhm in der Geschichte des MMO bekleckert...
2. Ich hoffe WAR wird super. Aber es gibt 2 große Probleme die ich an dem System sehe: Falls es wirklich um "skill" gehen soll dann viel Glück. Items welche man (wie bei WoW) rein durch Zeitaufwand erwirtschaften kann geben nämlich auch gerade denen die weniger "skill" haben die Chance etwas von mangelnder Fingerfertigkeit, Koordination usw. durch Fleiss und Beharrlichkeit beim Farmen auszugleichen. Ein Spiel das rein auf "skill des Spielers basiert" schließt eine wirklich SEHR große Zahl an Spielern die jetzt WoW spielen einfach aus (Es spielen genug Leute WoW die auf keinem CS-Server jemals einen Frag schaffen würden). Mir ist bewusst, dass dies eine bestimmte Definition von Skill verlangt, welche ich aber kaum ander als "die Fähigkeit im Spiel möglichst viel Überblick zu haben (schnell mit der Camera drehen, auf hoher Entfernung spielen, guten Rechner haben und super Verbindung), überlegt zu handeln (Intelligenz?), schnell zu entscheiden welcher Skill eingesetzt werden soll (wieder Intelligenz?) und entsprechend schnell auf bestimmte Tasten zu drücken (Feinmotorik, Reaktionsschnelligkeit) definieren kann. Faktoren wie Equipment, level, skills usw. unterstehen ja wieder der Entwicklungsschere.
Andererseits kann natürlich der Anreiz um zu gewinnen zu gering ausfallen, was wieder die Sache mit "exklusivem Content für Vielspieler" beinhaltet. Ist die "Statue" die man haben kann entsprechend groß, entsprechend schwer zu erlangen usw. wird das Konzept wohl aufgehen. Ist es zu einfach und jeder casual bekommt eine bei nur 1h Spielzeit pro Tag wird es schwierig. Bekommt man sie nur wenn man "skill" hat haben bestimmte Leute überhaupt keine Chance sie jemals zu bekommen egal wie viel Zeit sie investieren, was auch wieder schwierig wird, besonders im PVP-Environment (siehe WoW Arena und Netherdrachen/Gladiator Titel etc.).

Insgesamt finde ich ist es ein Mangel an Abstraktionsfähigkeit, wenn man Content auf reine "Locations" im Spiel beschränkt. Eine Statue, wie es sie in WAR geben soll ist genauso ein Spielinhalt wie Black Temple in WoW, sicher unterscheiden sie sich in der Größe und Art. Aber jedes Item, jede Statue, jeder freischaltbare Haarschnitt ist "Content" der einem verwehrt bleibt wenn man ihn nicht "erspielt".

Letztlich stört mich einfach die Tatsache, dass immer wieder Posts auftauchen in denen die Meinung vertreten wird, dass bestimmte MMORPGs sich nicht den Problematiken stellen müssten, welche 1. das Genre mit sich bringt (Entwicklungsschere, Pro-Gamer vs. Casual Gamer und alles was dazwischen ist, Langzeit motivation: wie hält man die Spieler an der Stange usw.) und 2. die Kunden verlangen und bewerten. "Alles wird anders und besser und neu usw. " das sind Marketingphrasen. MMOs haben verschiedene Zielgruppen, aber in den Extremen vielleicht so verschieden wie ein Fiat Punto und ein Ferrari. Trotzdem sind es beides Autos. Das Spiel, das das "Genre neu definiert" wird entweder komplett anders sein und nicht MMORPG heißen oder in vielen Bereichen besser sein müssen als der derzeitige Marktführer.


Auf eine weiterhin konstruktive Diskussion!
 
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Ich denke mal schon recht groß, wenn dir PvP einfach Spaß bringt. Kann man aber nicht verallgemeinern, im Sinne von "Du wirst zu 51% abhängig, 37% Arbeit/Schule/Studium/whatever und 12% RL hast du noch!". Musst du halt selber rausfinden, ich glaub mich wirds schon fesseln, aber ich werd mich nie wieder so hingeben wie zu WoW damals.
 
Bei allem Respekt, da mir schon vorgeworfen wurde, es sei Schwachsinn WoW als positives Beispiel für gute Characterentwicklung anzusehen und Leute mit "relativ viel" Spielzeit als Zielpublikum herzunehmen, möchte ich gerne darauf hinweisen, dass 10Mio Leute dieses schlechte Item-System und zeitintensive High-End Game gutieren.

Es liegt ganz einfach daran, dass WoW den MMORPG Markt Massentauglich gemacht hat, und diese ganzen 10 Millionen (die es beiweitem NICHT!! mehr sind) nie etwas anderes gesehn haben und dem Suchtfaktor von WoW erliegen.

So und Tschüss!
 
Insert: Ich glaube Soziologen würden mir rechtgeben wenn ich hier mal einfach behaupte, dass der Egoismus eher ein Problem der Gesellschaft auch ohne WoW ist und WoW großen Zuspruch findet, WEIL ein Großteil eben gerne auf seinen Gewinn, seinen Char und seine Items achtet. Zu behaupten WoW hätte 10 Mio. Leute konsequent zu Egoisten erzogen ist wohl selbst für WoW eine unverdiente Ehre

Wie man's auch aufzieht, WoW hat den Egoismus weiter gefördert, statt ihn zu unterbinden. Schwer wäre es nicht gewesen, man hätte nur ein wenig konsequenter sein müssen, statt diese faule laissez-faire-Attitüde gegenüber der Community zu haben.

1. Die Designer bei WoW haben sich wohl mit dem größten Ruhm in der Geschichte des MMO bekleckert...

Finanziel - Ja, sicher.

Spieltechnisch - naja, ich schüttele mit jedem Patch erneut den Kopf und frage mich welche Bande von dressierten Affen da die Entscheidungen im Blizzard-Hauptquartier trifft. Jemand mit Ahnung kanns nicht sein. Aber das sollte nicht weiter wundern, wenn man einen Typen wie Kaplan an die Spitze setzt, weil einem alle wirklich guten und fähigen Entwickler davonlaufen.

2. Ich hoffe WAR wird super. Aber es gibt 2 große Probleme die ich an dem System sehe: Falls es wirklich um "skill" gehen soll dann viel Glück. Items welche man (wie bei WoW) rein durch Zeitaufwand erwirtschaften kann geben nämlich auch gerade denen die weniger "skill" haben die Chance etwas von mangelnder Fingerfertigkeit, Koordination usw. durch Fleiss und Beharrlichkeit beim Farmen auszugleichen. Ein Spiel das rein auf "skill des Spielers basiert" schließt eine wirklich SEHR große Zahl an Spielern die jetzt WoW spielen einfach aus (Es spielen genug Leute WoW die auf keinem CS-Server jemals einen Frag schaffen würden).

Umso besser. Nicht unbedingt ideal für EA/Mythic, aber für die Spieler. Weil der "Vorteil" von WoW dass man dort nichts können muss (zumindest nicht unterhalb des Raid-Contents und 2000+ Arena-Wertung) hat ein Klientel angezogen, dass ich weder WAR noch einem anderen kommenden MMO wünsche. Sollen die rumweinen und bei WoW bleiben oder sich ganz aus den MMOs verziehen. Wer zu Gruppenspiel und vernünftiger sozialer Interaktion (Höflichkeit und dergleichen) nicht in der Lage ist, der hat in einem Vielspieler-Spiel nichts verloren.

Bekommt man sie nur wenn man "skill" hat haben bestimmte Leute überhaupt keine Chance sie jemals zu bekommen egal wie viel Zeit sie investieren, was auch wieder schwierig wird, besonders im PVP-Environment (siehe WoW Arena und Netherdrachen/Gladiator Titel etc.).

Ich sehe da kein Problem. Ich werde sicher nicht zu denen gehören, deren Statue man in den Hauptstädten sehen wird, aber ich hab auch kein Problem damit weil ich weiß wie sehr sich andere reinhängen um derart verewigt zu werden. Und wer seinen Mitspielern das nicht gönnt - ab zu WoW, da ist man dann unter seinesgleichen.
 
Man kann trotzdem sagen, dass jedem, der ganze Gamecontent zu Gute kommt, und nicht: NEE du gehst erst mit wenn du 12 Epixx Items hast!
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Son Gewäsch gibts bei WAR nicht.

Das wär natürlich wünschenswert, davon muss ich mich dann aber im Endgame, vor allem in der Releaseversion überzeugen lassen.
Equipment soll nicht so heftig im Vordergrund stehen, dennoch wird es in immer eine Rolle spielen. In welchem Ausmaß das von den Entwicklern geplant ist und wie stark die Spieler danach selektiert werden für Raids ist aber eine andere Geschichte. Daher kann man noch nicht sagen, dass jeder überall reinkommt.

Ich geh dort einfach mit einer gesunden Skepsis ran.
 
Also ich kann mich noch dran erinnern wo ich mit meinem Jungen 70er Schamanen in eine Hero instanz gehen wollte und der Mage sich quer gestellt und meinte Hero erst ab 5 Epics aufwärts... da konnt ich mit meinem blauen equip und die 2 "epics" die ich hatte natürlich nicht aufwarten.

Die Gruppe hatte sich aber gücklicherweise für mich entschieden (obwohl ele schamane) und zum ende der Instanz nachdem der Endboss lag, war auch der Mage der überzeugung, dass es nicht unbedingt an dem equip abhängig gemacht werden sollte.

Bei Hdro funktioniert das Prinzip aber grundlegend anders. Die Stat differenz zwischen rar und episch und nur extrem marginal, und rare gegenstände bekommt man während den ganzen Bücherquests, weswegen man auf lvl 50 keine Probleme hat eine Gruppe zu finden.
Wenn man eine Gruppe sucht wird nicht erst großartig nach dem Equip und die Skillung gefragt. Wird die Klasse gesucht? Klar passt.
In Hdro gibt es sogar abartige kombinationen von 5 Jägern + Barde oder 5 Barden + Tank... alles funktioniert da, weswegen niemanden aufgrund von Zeit, Equip oder Skillung ein bestimmter Content verwehrt wird.

Was der große Vorteil für "Casuals" aber auch gleichzeitig der Tod für "Hardcoregamer" ist, ist das verhältnis zwischen Gecrafteten Items und Instanzdrops, da diese sich kaum lohnen.

Ich war damals sehr enttäuscht von den Drops in der ersten Raidinstanz, da die Wächteritems für mich als Maintank die da dropten kaum zu gebrauchen waren und somit ein sehr schlechtes Zeit/Nutzen Verhältnis hatten.

Ich denke auch Primär ist Hdro für Rollenspieler gedacht, denn das wird anders als bei WoW sehr gut umgesetzt (vor allem wegen der Geschichte) und auch von den GMs sehr stark überwacht, so wird z.B. auch mal ein Charakter für n paar Stunden gebannt wenn er sich weigert Rollenspiel zu betreiben, bzw dieses absichtlich stört.
 
Das wär natürlich wünschenswert, davon muss ich mich dann aber im Endgame, vor allem in der Releaseversion überzeugen lassen.
Equipment soll nicht so heftig im Vordergrund stehen, dennoch wird es in immer eine Rolle spielen. In welchem Ausmaß das von den Entwicklern geplant ist und wie stark die Spieler danach selektiert werden für Raids ist aber eine andere Geschichte. Daher kann man noch nicht sagen, dass jeder überall reinkommt.

Ich geh dort einfach mit einer gesunden Skepsis ran.

Für Raids...es gibt keine PvE Raids in WAR. Alles andre ist Open RvR und daran kannst du teilnehmen und es kann dir KEINER!!! verbieten. In DAoC hat auch keiner erst nach deinem Equip und RR gefragt, sondern da wurde hingegangen und es wurden sich die Köppe eingeschlagen.
 
Jep, es wird doch wie ich gehört habe auch "normale 6er Instanzen" geben welche das Endgame im PvE darstellen sollen. Ich hoffe auch weiterhin, dass es keine PvE-Raids geben wird...mir gefallen Kleingruppen-Instanzen wesentlich besser, man kann mehr experimentieren was das Setup angeht, es ist entspannter aber auch gleichzeitig spannender etc.

Ich wiederhol mich da gern, falls es wie in Lotro sein wird, dass jeder schnell an Max-Equipment kommt und dadurch schonmal die Eintrittskarte für den gesamten Content (PvE & PvP) bekommt wär das wünschenswert. Ich glaube dennoch nicht daran, da im Endeffekt die Community entscheidet wie wichtig Skillungen, Equipment werden...letztere ist inGame vertreten, nicht die Entwickler. Zumal in WAR andere Leute vertreten sein werden, nicht nur Ex-DaoCler.

Ich freu mich riesig auf WAR, das auch schon sehr lange. Dennoch sollte es etwas mehr Spieltiefe bieten als z.B. Lotro.
Und das in Lotro keiner aufs Equipment schaut ist einfach nicht wahr. Skillungen werden nicht überprüft ja...mag aber daran liegen, dass Lotro's "Skillsystem" irgendwie keins ist (was mit dem Addon ja auh geändert wird).


Ich will mich von dem ganzen Thema aber inGame überzeugen lassen. Bisher sind es nur Vermutungen/ Befürchtungen meinerseits...nichts anderes. Aber gestattet sei es mir meine ich
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Spieltechnisch - naja, ich schüttele mit jedem Patch erneut den Kopf und frage mich welche Bande von dressierten Affen da die Entscheidungen im Blizzard-Hauptquartier trifft. Jemand mit Ahnung kanns nicht sein. Aber das sollte nicht weiter wundern, wenn man einen Typen wie Kaplan an die Spitze setzt, weil einem alle wirklich guten und fähigen Entwickler davonlaufen.

Genau das ist doch der Punkt. Es geht wieder rein um deine persönliche Meinung was WoW spieltechnisch machen sollte, müsste usw. Du stellst aber mit deiner Meinung offensichtlich nicht die ernstzunehmende Mehrheit der Kunden dar. Das Spiel ist nach wie vor erfolgreich, ein Ende ist nicht in Sicht. Die fangen grad erst mal an neue Märkte zu erschließen (jüngst Südamerika) und für das Addon werden auch einige Leute zurückkommen. Entgegen allem Forumsgeheuele ist auch Arena sehr erfolgreich. Es gibt massiv Turniere mit großem Andrang und es winken wirklich attraktive Preise (30.000 Euro etc.).

Umso besser. Nicht unbedingt ideal für EA/Mythic, aber für die Spieler. Weil der "Vorteil" von WoW dass man dort nichts können muss (zumindest nicht unterhalb des Raid-Contents und 2000+ Arena-Wertung) hat ein Klientel angezogen, dass ich weder WAR noch einem anderen kommenden MMO wünsche. Sollen die rumweinen und bei WoW bleiben oder sich ganz aus den MMOs verziehen. Wer zu Gruppenspiel und vernünftiger sozialer Interaktion (Höflichkeit und dergleichen) nicht in der Lage ist, der hat in einem Vielspieler-Spiel nichts verloren.

Wenn nur die intelligenten Top 5% der WoW Spieler (Highend Raider und Arena2000+ SPieler) Platz im "Elite spiel WAR" finden wird es eben auch floppen. Auch der letzte Satz ist wieder absolut deine eigene persönliche Meinung. Niemand kann in einem MMO zu Höflichkeit, vernünftiger (was auch immer das in deinen Augen bedeutet) sozialer Interaktion usw. gezwungen werden. Jeder der die monatliche Gebühr bezahlt hat auch in dem Vielspieler-Spiel etwas verloren, zwar wird es bestimmte Regeln geben die zu Bann usw. führen können, aber zu glauben, dass eine "Benimm dich sonst fliegst du raus" Kultur herrschen wird ist sehr realitätsfern.

Ich war damals sehr enttäuscht von den Drops in der ersten Raidinstanz, da die Wächteritems für mich als Maintank die da dropten kaum zu gebrauchen waren und somit ein sehr schlechtes Zeit/Nutzen Verhältnis hatten.

Das ist einer der Punkte die ich auch an HDRO nicht so toll finde. 1. würden bessere Drops nicht schaden, da items wie schon erwähnt eh kaum einen Unterschied machen und 2. müssten es nicht unbedingt items sein, aber es sollte irgendwas geben, welches den Aufwand von 4 und mehr Stunden, die Planung und Organisation usw. belohnt. Klar mag der Schwerpunkt in HDRO am "Rollenspielen" im Sinne vom Pen and Paper liegen, aber das ist nunmal auch nur ein kleiner Teil der Spieler, die das wirklich massiv betreiben (selbst innerhalb HDRO welches ja sehr in diese Richtung tendiert ist es einfach die Minderheit der Spieler).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ist einer der Punkte die ich auch an HDRO nicht so toll finde. 1. würden bessere Drops nicht schaden, da items wie schon erwähnt eh kaum einen Unterschied machen und 2. müssten es nicht unbedingt items sein, aber es sollte irgendwas geben, welches den Aufwand von 4 und mehr Stunden, die Planung und Organisation usw. belohnt. Klar mag der Schwerpunkt in HDRO am "Rollenspielen" im Sinne vom Pen and Paper liegen, aber das ist nunmal auch nur ein kleiner Teil der Spieler, die das wirklich massiv betreiben (selbst innerhalb HDRO welches ja sehr in diese Richtung tendiert ist es einfach die Minderheit der Spieler).

Dafür droppen ja in Hdro Gegenstände, z.B. der Kopf vom Drachen, den man dann in sein Haus packen kann als Zierde.

Bei WAR werden PVE Bosse ja auch gegenstände droppen, die man dann an seine Rüstung packen kann, also insoweit schon recht gut gelöst.
 
Genau das ist doch der Punkt. Es geht wieder rein um deine persönliche Meinung was WoW spieltechnisch machen sollte, müsste usw. Du stellst aber mit deiner Meinung offensichtlich nicht die ernstzunehmende Mehrheit der Kunden dar.

Es gibt (zumindest bei WoW) keine "ernstzunehmende Mehrheit", weil sich diese zwei Begriffe bei der existierenden Community gegenseitig ausschließen. 99% der Spieler haben absolut keinen Plan von IT und Gamedesign und stellen Forderungen die vollkommen hirnrissig sind oder schlichtweg nicht realisierbar.

Ich mache mir schon die Mühe Kritik genau zu durchdenken und hinter die Fassade des Spiels zu blicken (auch wenn ich natürlich auch nicht vor Torheit gefeit bin). Und ich würde auch behaupten, dass ich als angehender IT-ler zumindest einen gewissen Einblick in die Funktionsweise eines Spiels habe, zudem ich mich lange selbst mit dem Entwerfen und Ausarbeiten von RPG-Systemen beschäftigt habe (nenn es ein schräges Hobby). Ich sehe ein spiel aus einem etwas anderen Blickwinkel als "nur" als Spieler und bei WoW regt mich immer wieder verschenktes Potenzial auf, vor allem in Bezug auf den Spielhintergrund und das generelle Gamedesign.

Zum Beispiel ist das RvR von WAR exakt das, wie der Konflikt zwischen Allianz und Horde hätte sein sollen, wen man es wirklich als Konflikt darstellen will. So wie es jetzt ist, mit Arenen und BGs, ist es kaum mehr als ein sportlicher Wettstreit (ich weiß nicht wem der Begriff "Solaris VII" etwas sagt, aber so in etwa ist es in WoW umgesetzt).

Und was die Story angeht: Eastereggs sind was tolles, aber man kann es auch übertreiben. Das weiß man als Storyschreiber. Die Grenze zwischen "sich nicht ganz ernst nehmen" und "Sich lächerlich machen" ist dünn. Das Warhammer-Universum (bzw. beide) nimmt sich nicht ganz ernst, WoW macht sich mittlerweile lächerlich. Jeder B-Star und -Film muss eine Referenz bekommen, egal ob sich das in die Welt einfügt oder nicht. Ich sage nur "Haris Pilton".

Und wenn man doch mal ganz große Figuren im Hintergrund hat, dann nutzt man sie wofür? Ja klar, als Raidbosse. Auch hier wieder: vergeudetes Potenzial.

Von vielen tollen Quests die seit dem Release unfertig sind und ins Leere laufen oder unfertigen Dungeons wie Uldaman will ich gar nicht mal anfangen. Aber anstatt z.B. Uldaman samt Questreihe fertigzustellen wird lieber ein UFO samt Aliens und allersamt Sci-Fi-Kram ins Addon gequetscht. Nice Work... -_-'

Das Spiel ist nach wie vor erfolgreich, ein Ende ist nicht in Sicht. Die fangen grad erst mal an neue Märkte zu erschließen (jüngst Südamerika) und für das Addon werden auch einige Leute zurückkommen. Entgegen allem Forumsgeheuele ist auch Arena sehr erfolgreich. Es gibt massiv Turniere mit großem Andrang und es winken wirklich attraktive Preise (30.000 Euro etc.).

Der Erfolg eines Spiels sagt (immer noch, ich weiß nicht wie oft ich und andere das schon geschrieben haben) nichts über dessen Qualität aus. Es kann sein dass ein Spiel erfolgreich ist, weil es objektiv sehr gut ist, aber der Erfolg von WoW begründet sich vor allem auf Marketing, Hype und nicht zuletzt darauf, dass alles konstant vereinfacht (man könnte auch sagen "dem niedrigen intellektuellen Niveau der Spieler angepasst") wird.

Das ist dasselbe wie bei Filmen. Nur weil viele sie ansehen heißt das nicht, dass der Film deswegen hochwertig ist. Echte Meisterwerke, sowohl solche der Spiel- als auch Filmindustrie, landen mit hoher Wahrscheinlichkeit in Nischen. Berühmtes Beispiel dafür: Planescape Torment. Unglaublich tief, wurde von mehreren Testern und Magazinen unabhängig mit Lorbeeren überhäuft und wird als storytechnisches Meisterwerk gepriesen, hat sich aber nie besonders gut verkauft.

Wenn nur die intelligenten Top 5% der WoW Spieler (Highend Raider und Arena2000+ SPieler) Platz im "Elite spiel WAR" finden wird es eben auch floppen.

Ich glaube wenn auch nur 5% der WoW-Spieler zu WAR wechseln (immerhin knapp eine halbe Million), dann kann sich EA glücklich schätzen. Dazu kommen dann ja auch noch andere Spieler, die vorher mit WoW nie was anfangen konnten. HdRO hatte auch niemals so viele Spieler wie WoW und ist durchaus erfolgreich. Von anderen, älteren Spielen ganz zu schweigen.

Also von einem "Flop" könnte bei 5% Wechslern nicht die Rede sein.

Auch der letzte Satz ist wieder absolut deine eigene persönliche Meinung. Niemand kann in einem MMO zu Höflichkeit, vernünftiger (was auch immer das in deinen Augen bedeutet) sozialer Interaktion usw. gezwungen werden. Jeder der die monatliche Gebühr bezahlt hat auch in dem Vielspieler-Spiel etwas verloren, zwar wird es bestimmte Regeln geben die zu Bann usw. führen können, aber zu glauben, dass eine "Benimm dich sonst fliegst du raus" Kultur herrschen wird ist sehr realitätsfern.

Wenn du echt nicht weißt was vernünftige soziale Interaktion, also vernünftiger Umgang miteinander bedeutet, dann ist das zutiefst besorgniserregend. Aber mal für den IMO unwahrscheinlichen Fall, dass du dir nichts darunter vorstellen kannst - Dazu gehört u.a. dass man sich nicht gegenseitig beleidigt, höflich zu den Mitspielern ist und sie allgemein als gleichwertig respektiert, egal was für Equip sie tragen, oder wie man ihren Spielstil beurteilt. Das hat auch nichts mit "persönlicher Meinung" zu tun, sondern ist einfach eine Grundregel des Gruppenspiels, die in Spielen wie WoW einfach unter den Tisch fällt.

Und ja, man kann und sollte die Spieler dazu zwingen. Zum einen indem man Gruppenspiel fördert (was durch das RvR von WAR eher gegeben sein dürfte als beim Solo-Leveln von WoW - Einzelgänger habens schwerer), zum anderen indem man Regeln diesbezüglich in den AGB festschreibt und sie auch durchsetzt. Wenn jemand wiederholt bei Mitspielern negativ auffällt, dann sollte ein Tempban drin sein.
 
http://radicaledward.ra.funpic.de/barb_sig__daoc_flame.jpg

mal ein ganz altes Zitat aus DAoC. Ich möcht hier ja niemanden das Wort im munde umdrehen, aber die super höfliche Community gab es und wird es auch nie geben, vor allem nicht in MMOs, dank der Anonymität. Das vielleicht ein Spielerpool höflicher zueinander ist, als der andere kann schon stimmen, aber es wäre Irrsinn dies auf das ganze MMO zu erweitern.

Es wird auhc in WAR viele Flamer geben, die Aufgrund ihres Reichsranges, ihrer Trophäen oder Titel sich profilieren und andere niedermachen. Es wird auch in WAR sicherlich TopRegimenter (also Gilden) geben, die aufgrund von Spielskill, Firstkills (ich hab dem Imperator zuerst den Kopf abgeschlagen
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) usw beliebter/beneideter sind und dementsprechend sich groß aufspielen.
Ob das nun alles in dem Flame'n'Whine Style von Kiddycraft endet oder nur eine Ausnahme bleibt ist abzuwarten. Ich vermute eher ersteres.

PS: Übrigens ist es nicht die Schuld von WoW das der Umgangston so schlecht ist, das liegt eher and er Gesellschaft, die heutzutage einfach nicht emhr weiß wie man höflich ist. Daher kann man dann auch in Spiel nicht höflich sein. Die Generationen werden von jahr zu Jahr arroganter und unhöflicher (Ausnahmen gibt es immer) und Fernsehn, Musik und andere Branchen fördern das in ungesundem Maß (wie schon gesagt, HipHop verdummt die Menschen, es ist ja leider wirklich so, auf jedenfall wenn man sich diese 10-14jährigen HipHop Gangstas anschaut die überall rumrennen). Es wäre unsinnig zu sagen das WoW daran schuld ist, das die Communitys immer schlechter werden, weil es Spieler zum Markt zieht. Hätte es kein MMO Hype gegeben würden eben weniger Leute MMOs Spielen, aber irgendwann würde der Umgangston trotzdem niveaulos werden, da die Gesellschaft den Ton bestimmt und nicht das MMO.
Und der gemeine Spieler ist ja auch von der Gesellschaft beeinflusst
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1. Die Designer bei WoW haben sich wohl mit dem größten Ruhm in der Geschichte des MMO bekleckert...

MMH und die Springerpresse ist das Gehirn und Datenzentrum Europas *gg
Aber mal ernsthaft WOW hat einen sehr großen finanziellen Erfolg gehabt. Allerdings auf der anderen Seite auch mit abstand die höchsten Kosten für Werbung, Entwicklung, Support etc.
Blizzard ist als Riese in das Geschäft eingestiegen und hatte zum Launch von WOW ein Budget wie die ganze MMO-Spielebranche ausgenommen Sonny vielleicht zusammen *gg
Also ist es zwar eine gute Leistung allerdings in Relation gesehen auch kein Wunder.


Ich hoffe WAR wird super. Aber es gibt 2 große Probleme die ich an dem System sehe: Falls es wirklich um "skill" gehen soll dann viel Glück. Items welche man (wie bei WoW) rein durch Zeitaufwand erwirtschaften kann geben nämlich auch gerade denen die weniger "skill" haben die Chance etwas von mangelnder Fingerfertigkeit, Koordination usw. durch Fleiss und Beharrlichkeit beim Farmen auszugleichen.

Also die Masse an Moderatbegabten Spielern befindet sich ja im Casualbereich, was vielleicht auch mit mangelnder Übung zusammen hängt.
Diese Leute können nicht durch Fleiss an Items kommen, weil sie nciht die Zeit investieren können/wollen.
Die so genannten "Pro Gamer" zeichnen sich allerdings daraus aus, dass sie jede freie Stunde nutzen um neues Equip zu bekommen.
Folglich ist es nicht richtig, dass bei WOW das Equipment die Schere zwischen Casual und Vielspieler verkleinert, sondern komplett das Gegenteilige ist der Fall.


Ein Spiel das rein auf "skill des Spielers basiert" schließt eine wirklich SEHR große Zahl an Spielern die jetzt WoW spielen einfach aus (Es spielen genug Leute WoW die auf keinem CS-Server jemals einen Frag schaffen würden). Mir ist bewusst, dass dies eine bestimmte Definition von Skill verlangt, welche ich aber kaum ander als "die Fähigkeit im Spiel möglichst viel Überblick zu haben (schnell mit der Camera drehen, auf hoher Entfernung spielen, guten Rechner haben und super Verbindung), überlegt zu handeln (Intelligenz?), schnell zu entscheiden welcher Skill eingesetzt werden soll (wieder Intelligenz?) und entsprechend schnell auf bestimmte Tasten zu drücken (Feinmotorik, Reaktionsschnelligkeit) definieren kann. Faktoren wie Equipment, level, skills usw. unterstehen ja wieder der Entwicklungsschere.

Das ist bei einem PVP-System wie z.b. Arena vollkommen richtig. Denn dort ist es so, dass 5vs5 im direkten vergleich aufeinander treffen und man über ein gewisses Maß an Können (bei WOW vorallem Equip) verfügen muss.
In WAR kann man allerdings auch noch anders glänzen indem man gute soziale Skills hat (Führung von Großgruppen) , über ein sehr gutes Taktisches Vermögen verfügt, indem man den Feind auskundschaftet oder sich einfach auch mal chillig an die Masse klebt und etwas Chatet und nur bei Inc's etwas mitcastet. Für alle Spielmöglichkeiten braucht man eigentlich kein Equipment sondern individuelle Skills die nicht zwingend dazu fürhren ein guter Arenaspieler zu sein
wink.gif

War wird da etwas mehr bieten als nur PVP, das ist das was die meisten nicht verstehen glaube ich.
Wie ich auch schon oben sagte in WAR kann jeder etwas finden, was ihm spaß macht.



Andererseits kann natürlich der Anreiz um zu gewinnen zu gering ausfallen, was wieder die Sache mit "exklusivem Content für Vielspieler" beinhaltet. Ist die "Statue" die man haben kann entsprechend groß, entsprechend schwer zu erlangen usw. wird das Konzept wohl aufgehen. Ist es zu einfach und jeder casual bekommt eine bei nur 1h Spielzeit pro Tag wird es schwierig. Bekommt man sie nur wenn man "skill" hat haben bestimmte Leute überhaupt keine Chance sie jemals zu bekommen egal wie viel Zeit sie investieren, was auch wieder schwierig wird, besonders im PVP-Environment (siehe WoW Arena und Netherdrachen/Gladiator Titel etc.).

Moment ! dem Moderatbegabten Spieler entgeht genausowenig etwas wie dem Casual ! Jeder kann diese Statue sehen !
Welcher Name darauf steht ist natürlich abhängig von einem bestimmten Wert oder einer Leistung die erbracht wird.
Das da nicht jeder eine Statue bekommt ist wohl auch klar, sonst bräuchte man ja keine Aufstellen Oo.
Allerdings bekommt man denke ich keinen VORTEIL durch diese Statue und das ist ja der wichtige Faktor.
Ein Rang 12 in WOW hat eine super Rüstung bekommen und war daducrh schon ziemlich über einem Casual.
In War kann der jenige, dessen Name in dem Moment auf der Statue steht nicht mit der Statue schmeissen, er bekommt nur die Anerkennung oder den Neid der Leute. Das ist ein ganz gravierender Unterschied im Spieldesign !


Das ist einer der Punkte die ich auch an HDRO nicht so toll finde. 1. würden bessere Drops nicht schaden, da items wie schon erwähnt eh kaum einen Unterschied machen und 2. müssten es nicht unbedingt items sein, aber es sollte irgendwas geben, welches den Aufwand von 4 und mehr Stunden, die Planung und Organisation usw. belohnt. Klar mag der Schwerpunkt in HDRO am "Rollenspielen" im Sinne vom Pen and Paper liegen, aber das ist nunmal auch nur ein kleiner Teil der Spieler, die das wirklich massiv betreiben (selbst innerhalb HDRO welches ja sehr in diese Richtung tendiert ist es einfach die Minderheit der Spieler).

Aufwandt und Belohnung sind die beiden Worte die mir gleich ins Auge stechen.
ich kann dazu nur sagen "du spielst das Spiel nicht , du willst nur die Belohnung und den Neid der anderen".


Niemand kann in einem MMO zu Höflichkeit, vernünftiger (was auch immer das in deinen Augen bedeutet) sozialer Interaktion usw. gezwungen werden. Jeder der die monatliche Gebühr bezahlt hat auch in dem Vielspieler-Spiel etwas verloren, zwar wird es bestimmte Regeln geben die zu Bann usw. führen können, aber zu glauben, dass eine "Benimm dich sonst fliegst du raus" Kultur herrschen wird ist sehr realitätsfern.


Gebe ich dir vollkommen recht !
Allerdings muss man ja auch nicht mit so jemandem zusammenspielen.Und da WAR größtenteils auf der offenen Welt spielen wird, denke ich.
Wird es auch mehr ins Gewicht fallen als bei einem Spiel welches zu 80% in Instanzen abläuft und man ausserhalb seiner Gilde eigentlich niemanden braucht um erfolgreich zu sein.Ein Garant ist das natürlich trotzdem nicht , aber meine Erfahrungen zeigen schon, dass eine offen Welt wo man mit vielen zusammenspielen kann eher eine nette Gemeinschaft hat als ein Instanziertes Spiel wo man sich nur an Knotenpunkten trifft.



Noch eine Anmerkung zu den Items in WOW.
Wenn man den Char als Polygones Werkzeug sieht und die Items als Bereicherung, müsste das Verhältnis so sein, dass die Items vielleicht bis zu 50% steigerung meiner eigenen Fähigkeiten ausmachen.
In WOW ist es allerdings so, dass die Hauptattribute um bis zu 400-500% steigen, da frage ich mich doch ehrlich wer da die Bereicherung ist und wer den kleineren Anteil der Bereicherung ausmacht *gg
 
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