OldboyX
Welt-Boss
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Wieder sehr lang und ausführlich, mag ich
Trotzdem sind die Argumente dieselben, wenngleich viel geschickter verpackt.
Der Erfolg sagt nichs über die Qualität aus... sondern? Die Qualität misst sich woran? Wie gut es dir gefällt? Wie gut es dem Kreis der Kritiker gefällt? Wie gut es elitären Denkern, Studenten von Literatur und Künsten etc. gefällt?
Egal wie du es drehst und wendest, irgendwelche Doktrinen für die Qualität aufzustellen und WoW daran zu messen ist und bleibt subjektiv. Notfalls kannst du einen Club finden, oder sogar eine elitäre Gruppe, die genauso denkt wie du (wenn du Glück hast hat diese Gruppe noch dazu Macht über Medien, Bildung, Politik usw.) und entsprechenden Einfluss nehmen, bis zu dem Punkt wo du die Gesellschaft reformierst, ihr "echten Sinn für Qualität" und "echten Geschmack" eintrichterst auf dass ihr die Erleuchtung kommen möge, dass WoW von minderer Qualität ist, eine schlechte Story hat, usw. und sie eigentlich alle Planescape Torment spielen sollten.
Falls du wirklich glaubst, dass eine Masse von 10 Mio. Spielern nur WoW spielt weil sie sonst nichts kennt und / oder vom Marketing dahingehend manipuliert wurde WoW als gutes Spiel zu schlucken, welches hohen Spielspass usw. bietet dann ist das eine gültige Weltsicht die aber einem Großteil der Bevölkerung das Urteilsvermögen abspricht. Außerdem bedeutet dies, dass Blizzard offensichtlich bedeutend besser in dem Spiel ist, dessen Maßstäbe du angeblich viel besser kennst und / oder setzten kannst. (Der Gesellschaft aufgrund von irgendwelchen Autoritäten klarzumachen was denn nun "Qualität", "gute Story" usw. sind).
Floppen wird es nicht, mein Fehler, schlecht ausgedrückt. Die letzte Zahl die ich in einem Interview über MMOs gehört habe stellt einen break-even bei unter 200k subscribers dar. Der Mann meinte sogar mit 200k subscribers sei das Spiel wirtschaftlich erfolgreich. Mir geht es mehr darum (wie schon erwähnt) wie ein Spiel gestaltet sein sollte um WoW ernsthaft Konkurrenz zu machen. Es ist doch interessant zu diskutieren welche Balance zwischen Casual und Hardcore, Itemization usw. beim Kunden wirklich am besten ankommt und ob WAR beispielsweise das Potential hat WoW gefährlich zu werden. Natürlich spielen da noch weit mehr Faktoren eine Rolle: Wie ist das Gameplay, die Steuerung, Sound, Atmosphäre, wie ist die Grafik usw. (zu gut bringt ja auch nichts, weil um WoW Konkurrenz zu machen kann man nicht alle ohne Quadcore und 9800GX2 auschließen). Da ich aber glaube, dass WAR in diesen Bereichen schon sehr gut ist (aufgrund von Screenshots und lore) und außerdem auch grafisch ähnlich angesiedelt ist wie WoW (Schatten kann man mit Sicherheit deaktivieren und dann sollte das Spiel auf ähnlichen Rechnern laufen wie WoW) bleiben eben Fragen wie ob es genug Publikum gibt das hauptsächlich PVP spielen möchte und ob eben WAR einen guten Spagat schafft um vom 1h pro Woche bis zum 30h pro Woche Spieler allen was zu bieten (was sie mit Sicherheit versuchen werden).
Nur weil du gerne hättest, dass alle Leute sich immer helfen sollten, sozial sein sollten, höflich miteinander umgehen sollten, sich in Gruppen und sozialen Netzwerken zusammenrotten sollten und auch mal das Wohl der Gemeinschaft über das eigene stellen sollten (was ich ja übrigens auch gerne hätte, weil ich persönlich der Überzeugung bin, dass es dann allen besser gehen würde) so heisst das noch lange nicht, dass dies die breite Masse auch so sieht, besonders nicht in einem Spiel. Didaktisch kann ein MMO hier wohl kaum bis nichts bewirken um die Leute zum Umdenken zu bewegen. Es ist ein Konsumprodukt und es gibt genügend Auswahl, dass jeder einfach wechseln kann anstatt sich anzupassen. Dass im Elternhaus, Kindergarten Schule usw. wieder vermehrt solche Werte Einzug finden sollten, da wären wir wahrscheinlich einer Meinung, es ist aber Sache der Politik solche Dinge zu regeln und im Extremfall Richtlinien vorzugeben nach denen MMOs zu funktionieren haben. Blizzard hier die Moralkeule vorzuhalten hat überhaupt keinen Sinn imho.
Da es hier schon lange nicht mehr (und bei mir eigentlich nie) um den Suchtfaktor geht schlage ich vor wir verlegen das auf PNs.
PS: Suchtfaktor haben schon sehr viele in wenigen Sätzen zusammengefasst. Ist absolut persönlich und individuell. Niemand wird zu irgendwas gezwungen. Wer sich selbst genötigt fühlt 24/7 zu spielen sollte seine eigene Position überdenken. Eventuell sollte man MMOs natürlich sogar verbieten. Genauso wie Alkohol, Zigaretten, Fernsehen, das Sammeln von Briefmarken usw.
Trotzdem sind die Argumente dieselben, wenngleich viel geschickter verpackt.
Der Erfolg sagt nichs über die Qualität aus... sondern? Die Qualität misst sich woran? Wie gut es dir gefällt? Wie gut es dem Kreis der Kritiker gefällt? Wie gut es elitären Denkern, Studenten von Literatur und Künsten etc. gefällt?
Egal wie du es drehst und wendest, irgendwelche Doktrinen für die Qualität aufzustellen und WoW daran zu messen ist und bleibt subjektiv. Notfalls kannst du einen Club finden, oder sogar eine elitäre Gruppe, die genauso denkt wie du (wenn du Glück hast hat diese Gruppe noch dazu Macht über Medien, Bildung, Politik usw.) und entsprechenden Einfluss nehmen, bis zu dem Punkt wo du die Gesellschaft reformierst, ihr "echten Sinn für Qualität" und "echten Geschmack" eintrichterst auf dass ihr die Erleuchtung kommen möge, dass WoW von minderer Qualität ist, eine schlechte Story hat, usw. und sie eigentlich alle Planescape Torment spielen sollten.
Falls du wirklich glaubst, dass eine Masse von 10 Mio. Spielern nur WoW spielt weil sie sonst nichts kennt und / oder vom Marketing dahingehend manipuliert wurde WoW als gutes Spiel zu schlucken, welches hohen Spielspass usw. bietet dann ist das eine gültige Weltsicht die aber einem Großteil der Bevölkerung das Urteilsvermögen abspricht. Außerdem bedeutet dies, dass Blizzard offensichtlich bedeutend besser in dem Spiel ist, dessen Maßstäbe du angeblich viel besser kennst und / oder setzten kannst. (Der Gesellschaft aufgrund von irgendwelchen Autoritäten klarzumachen was denn nun "Qualität", "gute Story" usw. sind).
Floppen wird es nicht, mein Fehler, schlecht ausgedrückt. Die letzte Zahl die ich in einem Interview über MMOs gehört habe stellt einen break-even bei unter 200k subscribers dar. Der Mann meinte sogar mit 200k subscribers sei das Spiel wirtschaftlich erfolgreich. Mir geht es mehr darum (wie schon erwähnt) wie ein Spiel gestaltet sein sollte um WoW ernsthaft Konkurrenz zu machen. Es ist doch interessant zu diskutieren welche Balance zwischen Casual und Hardcore, Itemization usw. beim Kunden wirklich am besten ankommt und ob WAR beispielsweise das Potential hat WoW gefährlich zu werden. Natürlich spielen da noch weit mehr Faktoren eine Rolle: Wie ist das Gameplay, die Steuerung, Sound, Atmosphäre, wie ist die Grafik usw. (zu gut bringt ja auch nichts, weil um WoW Konkurrenz zu machen kann man nicht alle ohne Quadcore und 9800GX2 auschließen). Da ich aber glaube, dass WAR in diesen Bereichen schon sehr gut ist (aufgrund von Screenshots und lore) und außerdem auch grafisch ähnlich angesiedelt ist wie WoW (Schatten kann man mit Sicherheit deaktivieren und dann sollte das Spiel auf ähnlichen Rechnern laufen wie WoW) bleiben eben Fragen wie ob es genug Publikum gibt das hauptsächlich PVP spielen möchte und ob eben WAR einen guten Spagat schafft um vom 1h pro Woche bis zum 30h pro Woche Spieler allen was zu bieten (was sie mit Sicherheit versuchen werden).
Nur weil du gerne hättest, dass alle Leute sich immer helfen sollten, sozial sein sollten, höflich miteinander umgehen sollten, sich in Gruppen und sozialen Netzwerken zusammenrotten sollten und auch mal das Wohl der Gemeinschaft über das eigene stellen sollten (was ich ja übrigens auch gerne hätte, weil ich persönlich der Überzeugung bin, dass es dann allen besser gehen würde) so heisst das noch lange nicht, dass dies die breite Masse auch so sieht, besonders nicht in einem Spiel. Didaktisch kann ein MMO hier wohl kaum bis nichts bewirken um die Leute zum Umdenken zu bewegen. Es ist ein Konsumprodukt und es gibt genügend Auswahl, dass jeder einfach wechseln kann anstatt sich anzupassen. Dass im Elternhaus, Kindergarten Schule usw. wieder vermehrt solche Werte Einzug finden sollten, da wären wir wahrscheinlich einer Meinung, es ist aber Sache der Politik solche Dinge zu regeln und im Extremfall Richtlinien vorzugeben nach denen MMOs zu funktionieren haben. Blizzard hier die Moralkeule vorzuhalten hat überhaupt keinen Sinn imho.
Da es hier schon lange nicht mehr (und bei mir eigentlich nie) um den Suchtfaktor geht schlage ich vor wir verlegen das auf PNs.
PS: Suchtfaktor haben schon sehr viele in wenigen Sätzen zusammengefasst. Ist absolut persönlich und individuell. Niemand wird zu irgendwas gezwungen. Wer sich selbst genötigt fühlt 24/7 zu spielen sollte seine eigene Position überdenken. Eventuell sollte man MMOs natürlich sogar verbieten. Genauso wie Alkohol, Zigaretten, Fernsehen, das Sammeln von Briefmarken usw.