Hallo ihr Lieben! Bin neu hier im Forum, aber nicht ganz neu im Rollenspielbereich. Hab früher mal ein paar Jahre mit Ultima Online (u.a. auch als Admin) verbracht und viele Rollenspielgeschichten geschrieben und auch gelesen. Mittlerweile habe ich mich zwar vom Rollenspiel selbst losgesagt (spiele WoW auf einem PvE Realm), aber die Geschichten schreibe ich noch immer gerne. Habe diese Story mit mittlerweile 5 Teilen schon in einem anderen Forum gepostet und bisher recht gute Resonanz erhalten. Mich würde daher auch mal eure Meinung interessieren! Bin für konstruktive Kritik immer offen! Viel Spaß beim Lesen des ersten Teils
Und wieder flammte dieser ganz besondere Tag in ihren Gedanken auf. Damals, als sie durch das Rotkammgebirge streifte, auf den Spuren des Schwarzfelsklans. Niemals hätte sie geahnt, welchen Wandel dieser Tag in ihrem Leben hervorbringen würde. So lasst sie ihre Geschichte erzählen:
Tyrena hat die Zwergenstadt Eisenschmiede hinter sich gelassen und den Weg nach Sturmwind angetreten. Obwohl sie als Schurkin nicht den besten Ruf genießt, so wird sie dennoch in die Dienste der Allianz gestellt und auch von den Menschen herzlich aufgenommen. Ihr weiterer Weg führt sie durch den Wald von Elwyn in das Rotkammgebirge nach Seehain.
Schon vielen Gnollen hat sie dort den Gar ausgemacht, als sie mit der Aufgabe betraut wird, dem Schwarzfelsklan zu folgen und nähere Informationen über deren Pläne in Erfahrung zu bringen. Die Späher des Klans waren in letzter Zeit verdächtig nahe an Seehain gerückt. Es musste etwas in Planung sein und das galt es herauszufinden.
Sie verlässt Seehain in Richtung Nordosten, jedoch wandelt sie nicht auf den Straßen, denn ihr Reich ist das Verborgene und so durchstreift sie das Gebüsch auf der Suche nach ersten Anhaltspunkten. Sie kann noch nicht weit gegangen sein, als ihr ein beißender Geruch in die Nase steigt, der beißende Geruch von Orks! Ihre Schritte werden langsamer und sie schließt kurz die Augen, um sich genau auf den Geruch und seine Richtung zu konzentrieren. Weit konnte es nicht mehr sein. Sie folgt ihrer Nase weiter fernab von der Straße in Richtung der Nahe liegenden Felsen am Tal von Althers Mühle. Vorsichtig späht sie durch einen Busch und wird sogleich in ihrer Vermutung bestätigt.
Sie hat tatsächlich einen Späherposten des Schwarzfelsklans entdeckt. Drei Orks sitzen um ein kleines Feuer und unterhalten sich angeregt, soweit Tyrena das deuten kann. Die orkische Sprache schien für sie lediglich eine Aneinanderreihung nicht zusammen passender Silben zu sein, doch stört sie das gerade recht wenig. Plötzlich verstummt das Gespräch und zwei der Orks stehen auf. Sie geben noch einen kurzen würgeähnlichen Ton von sich und verziehen sich dann beide in unterschiedliche Richtungen. Das ist ihre Gelegenheit. Vorsichtig schleicht sie sich hinter den noch immer am Feuer sitzenden Ork und schlägt ihn mit einem heftigen Hieb auf den Kopf sofort nieder. Dieser kippt seitwärts um und bleibt regungslos liegen. Schnell und flink sucht sie alles um die Feuerstelle ab, jedoch ist hier nichts Brauchbares zu finden. Sie wendet ihren Blick wieder dem toten Ork zu, wirft ihn auf den Rücken und durchsucht seine zerfetzten Taschen. Sie findet eine Notiz, die mit einer Zeichnung versehen ist. Doch noch bevor sie sich näher damit beschäftigen kann, wird sie vom Knacken eines Astes unterbrochen. Schnell steckt sie den Zettel ein, zieht ihre Dolche und dreht sich blitzartig um.
Einer der zwei Späher ist zu früh von seinem Rundgang zurückgekehrt und hat sie im Lager ertappt. Wutentbrannt zieht er seine Axt und rennt auf Tyrena los. Gerade noch rechtzeitig lässt sich die kleine Zwergin zur Seite fallen und stößt dem Ork einen ihrer Dolche ins Knie. Schreiend fällt dieser vorne über, während Tyrena sich schnell in den nächsten Busch zurückzieht. Aus dem Hinterhalt kann sie eben am besten agieren. Mit einem gequälten Grunzen erhebt sich der Späher des Schwarzfelsklans wieder und blickt schnell von einer Seite zur anderen. Das nutzt sie und wirft einen kleinen Beutel mit einem wundersamen Pulver auf die gegenüberliegende Seite des Lagers. Als der Beutel den Boden berührt, gibt es eine kleine Explosion und Funken schießen heraus. Sofort nimmt der Ork die Verfolgung auf und rennt somit in die Falle. Tyrena kommt aus ihrem Versteck und durchbohrt den vor ihr suchenden Ork mit ihrem Dolch. Noch bevor Tyrena ihre Waffe wieder an sich nehmen kann, kippt der Späher von der Wucht des Stoßes vorne über und rollt den kleinen Hang hinunter ins Tal von Althers Mühle. Sofort eilt Tyrena hinterher, schließlich will sie ihren Dolch wieder haben.
Als sie wenige Minuten später im Tal ankommt, macht sie eine erstaunliche Entdeckung. Ein Zwerg steht vor dem eben getöteten Ork, der noch immer den Dolch im Rücken stecken hat und mustert ihn sorgfältig. Als er Tyrena erblickt schaut er auf und zieht eine Augenbraue hoch. „Saubere Arbeit“, er nickt anerkennend und mustert die Schurkin eindringlich. Tyrena runzelt die Stirn: „Habt ihr etwas anderes erwartet?“, während sie den Zwerg eingehend betrachtet. Anhand seiner fein gearbeiteten Rüstung und der großen, feurig schimmernden Axt an seinem Gurt, vermutet sie, dass er ein großer Krieger sein musste. Jedoch hat er eine Spitzhacke in der Hand und schräg hinter ihm am nahe gelegenen Fels lag ein Bündel mit Erz. Doch das ist nicht alles, was ihr ins Auge sticht. Er hat einen weißen, sehr gepflegten Bart und wunderschöne, grau-grüne Augen. Sie weiß nicht wieso, doch irgendwie ist sie von diesem Zwerg fasziniert.
„Nun, in dieser Gegend trifft man häufig recht frisch gebackene Kämpfer der Allianz“, er schmunzelt kurz. Es scheint, als würde er seine Worte ganz genau überlegen, redet dann aber weiter: „Doch so präzise Arbeit zeugt von besserem Können. So erlaubt mir bitte die Frage, was jemanden wie euch in eine derartige Gegend treibt, wo ihr sicher verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen könntet?“
Etwas skeptisch zieht Tyrena eine Augenbraue hoch. Als sie jedoch merkt, dass ihr Gegenüber dies wohl keineswegs ironisch meinte, antwortet sie etwas verlegen: „Es freut mich zu hören, dass euch meine Kampfkünste zu beeindrucken scheinen, jedoch denke ich nicht, dass ich bereits genug Erfahrung gesammelt habe, um größere Aufträge anzunehmen.“ Wieder schaut sie an dem Zwerg herunter: „Doch ihr seht nicht aus wie ein unerfahrener Kämpfer. Darf ich erfahren, wer ihr seid und was euch hier her treibt?“
„Oh entschuldigt!“, nun ist es der Zwerg, der etwas verlegen schaut. „Wie konnte ich nur meine gute Sitte vergessen. Das Höhlenvolk zum Gruße werte Dame. Mein Name ist Morpheus, Krieger der Allianz, Bergbaufachmann und Rüstungsschmied, stets zu euren Diensten.“ Er macht eine leichte Verbeugung.
„Auch wenn dies wohl nicht der rechte Ort ist, so freut es mich eure Bekanntschaft zu machen werter Morpheus. Mein Name ist Tyrena, kräuterkundige Alchemistin.“, entgegnet sie vorsichtig. „Und wie ihr bemerkt habt“, sie schaut kurz auf den toten Orkspäher: „fröne ich der Kriegskunst eher aus dem Hinterhalt heraus.“ Um ein verlegenes Grinsen zu vermeiden, wendet sie sich schnell um und zieht ihren Dolch aus dem toten Ork.
„So darf ich wohl von Glück reden, dass ich euch am hellen Tag in eurer vollen Erscheinung zu Gesicht bekomme.“, Morpheus beginnt zu schmunzeln. Doch bevor Tyrena mit skeptischem Blick antworten kann, redet er weiter: „Ich will nicht zu forsch oder unhöflich erscheinen, doch dürfte ich euch vielleicht heute Abend ins Gasthaus von Seehain einladen?“
Etwas irritiert steckt Tyrena ihren Dolch weg. Sie ist kein Freund derart schneller Verabredungen und doch fühlt sie sich geschmeichelt. Jedem anderen hätte sie wohl eine Absage erteilt, doch Morpheus hatte eine so andere Art, die sie irgendwie faszinierte und dann diese wunderschönen Augen…
Und wieder flammte dieser ganz besondere Tag in ihren Gedanken auf. Damals, als sie durch das Rotkammgebirge streifte, auf den Spuren des Schwarzfelsklans. Niemals hätte sie geahnt, welchen Wandel dieser Tag in ihrem Leben hervorbringen würde. So lasst sie ihre Geschichte erzählen:
Tyrena hat die Zwergenstadt Eisenschmiede hinter sich gelassen und den Weg nach Sturmwind angetreten. Obwohl sie als Schurkin nicht den besten Ruf genießt, so wird sie dennoch in die Dienste der Allianz gestellt und auch von den Menschen herzlich aufgenommen. Ihr weiterer Weg führt sie durch den Wald von Elwyn in das Rotkammgebirge nach Seehain.
Schon vielen Gnollen hat sie dort den Gar ausgemacht, als sie mit der Aufgabe betraut wird, dem Schwarzfelsklan zu folgen und nähere Informationen über deren Pläne in Erfahrung zu bringen. Die Späher des Klans waren in letzter Zeit verdächtig nahe an Seehain gerückt. Es musste etwas in Planung sein und das galt es herauszufinden.
Sie verlässt Seehain in Richtung Nordosten, jedoch wandelt sie nicht auf den Straßen, denn ihr Reich ist das Verborgene und so durchstreift sie das Gebüsch auf der Suche nach ersten Anhaltspunkten. Sie kann noch nicht weit gegangen sein, als ihr ein beißender Geruch in die Nase steigt, der beißende Geruch von Orks! Ihre Schritte werden langsamer und sie schließt kurz die Augen, um sich genau auf den Geruch und seine Richtung zu konzentrieren. Weit konnte es nicht mehr sein. Sie folgt ihrer Nase weiter fernab von der Straße in Richtung der Nahe liegenden Felsen am Tal von Althers Mühle. Vorsichtig späht sie durch einen Busch und wird sogleich in ihrer Vermutung bestätigt.
Sie hat tatsächlich einen Späherposten des Schwarzfelsklans entdeckt. Drei Orks sitzen um ein kleines Feuer und unterhalten sich angeregt, soweit Tyrena das deuten kann. Die orkische Sprache schien für sie lediglich eine Aneinanderreihung nicht zusammen passender Silben zu sein, doch stört sie das gerade recht wenig. Plötzlich verstummt das Gespräch und zwei der Orks stehen auf. Sie geben noch einen kurzen würgeähnlichen Ton von sich und verziehen sich dann beide in unterschiedliche Richtungen. Das ist ihre Gelegenheit. Vorsichtig schleicht sie sich hinter den noch immer am Feuer sitzenden Ork und schlägt ihn mit einem heftigen Hieb auf den Kopf sofort nieder. Dieser kippt seitwärts um und bleibt regungslos liegen. Schnell und flink sucht sie alles um die Feuerstelle ab, jedoch ist hier nichts Brauchbares zu finden. Sie wendet ihren Blick wieder dem toten Ork zu, wirft ihn auf den Rücken und durchsucht seine zerfetzten Taschen. Sie findet eine Notiz, die mit einer Zeichnung versehen ist. Doch noch bevor sie sich näher damit beschäftigen kann, wird sie vom Knacken eines Astes unterbrochen. Schnell steckt sie den Zettel ein, zieht ihre Dolche und dreht sich blitzartig um.
Einer der zwei Späher ist zu früh von seinem Rundgang zurückgekehrt und hat sie im Lager ertappt. Wutentbrannt zieht er seine Axt und rennt auf Tyrena los. Gerade noch rechtzeitig lässt sich die kleine Zwergin zur Seite fallen und stößt dem Ork einen ihrer Dolche ins Knie. Schreiend fällt dieser vorne über, während Tyrena sich schnell in den nächsten Busch zurückzieht. Aus dem Hinterhalt kann sie eben am besten agieren. Mit einem gequälten Grunzen erhebt sich der Späher des Schwarzfelsklans wieder und blickt schnell von einer Seite zur anderen. Das nutzt sie und wirft einen kleinen Beutel mit einem wundersamen Pulver auf die gegenüberliegende Seite des Lagers. Als der Beutel den Boden berührt, gibt es eine kleine Explosion und Funken schießen heraus. Sofort nimmt der Ork die Verfolgung auf und rennt somit in die Falle. Tyrena kommt aus ihrem Versteck und durchbohrt den vor ihr suchenden Ork mit ihrem Dolch. Noch bevor Tyrena ihre Waffe wieder an sich nehmen kann, kippt der Späher von der Wucht des Stoßes vorne über und rollt den kleinen Hang hinunter ins Tal von Althers Mühle. Sofort eilt Tyrena hinterher, schließlich will sie ihren Dolch wieder haben.
Als sie wenige Minuten später im Tal ankommt, macht sie eine erstaunliche Entdeckung. Ein Zwerg steht vor dem eben getöteten Ork, der noch immer den Dolch im Rücken stecken hat und mustert ihn sorgfältig. Als er Tyrena erblickt schaut er auf und zieht eine Augenbraue hoch. „Saubere Arbeit“, er nickt anerkennend und mustert die Schurkin eindringlich. Tyrena runzelt die Stirn: „Habt ihr etwas anderes erwartet?“, während sie den Zwerg eingehend betrachtet. Anhand seiner fein gearbeiteten Rüstung und der großen, feurig schimmernden Axt an seinem Gurt, vermutet sie, dass er ein großer Krieger sein musste. Jedoch hat er eine Spitzhacke in der Hand und schräg hinter ihm am nahe gelegenen Fels lag ein Bündel mit Erz. Doch das ist nicht alles, was ihr ins Auge sticht. Er hat einen weißen, sehr gepflegten Bart und wunderschöne, grau-grüne Augen. Sie weiß nicht wieso, doch irgendwie ist sie von diesem Zwerg fasziniert.
„Nun, in dieser Gegend trifft man häufig recht frisch gebackene Kämpfer der Allianz“, er schmunzelt kurz. Es scheint, als würde er seine Worte ganz genau überlegen, redet dann aber weiter: „Doch so präzise Arbeit zeugt von besserem Können. So erlaubt mir bitte die Frage, was jemanden wie euch in eine derartige Gegend treibt, wo ihr sicher verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen könntet?“
Etwas skeptisch zieht Tyrena eine Augenbraue hoch. Als sie jedoch merkt, dass ihr Gegenüber dies wohl keineswegs ironisch meinte, antwortet sie etwas verlegen: „Es freut mich zu hören, dass euch meine Kampfkünste zu beeindrucken scheinen, jedoch denke ich nicht, dass ich bereits genug Erfahrung gesammelt habe, um größere Aufträge anzunehmen.“ Wieder schaut sie an dem Zwerg herunter: „Doch ihr seht nicht aus wie ein unerfahrener Kämpfer. Darf ich erfahren, wer ihr seid und was euch hier her treibt?“
„Oh entschuldigt!“, nun ist es der Zwerg, der etwas verlegen schaut. „Wie konnte ich nur meine gute Sitte vergessen. Das Höhlenvolk zum Gruße werte Dame. Mein Name ist Morpheus, Krieger der Allianz, Bergbaufachmann und Rüstungsschmied, stets zu euren Diensten.“ Er macht eine leichte Verbeugung.
„Auch wenn dies wohl nicht der rechte Ort ist, so freut es mich eure Bekanntschaft zu machen werter Morpheus. Mein Name ist Tyrena, kräuterkundige Alchemistin.“, entgegnet sie vorsichtig. „Und wie ihr bemerkt habt“, sie schaut kurz auf den toten Orkspäher: „fröne ich der Kriegskunst eher aus dem Hinterhalt heraus.“ Um ein verlegenes Grinsen zu vermeiden, wendet sie sich schnell um und zieht ihren Dolch aus dem toten Ork.
„So darf ich wohl von Glück reden, dass ich euch am hellen Tag in eurer vollen Erscheinung zu Gesicht bekomme.“, Morpheus beginnt zu schmunzeln. Doch bevor Tyrena mit skeptischem Blick antworten kann, redet er weiter: „Ich will nicht zu forsch oder unhöflich erscheinen, doch dürfte ich euch vielleicht heute Abend ins Gasthaus von Seehain einladen?“
Etwas irritiert steckt Tyrena ihren Dolch weg. Sie ist kein Freund derart schneller Verabredungen und doch fühlt sie sich geschmeichelt. Jedem anderen hätte sie wohl eine Absage erteilt, doch Morpheus hatte eine so andere Art, die sie irgendwie faszinierte und dann diese wunderschönen Augen…