WAR - ist es das was ich suche?

In DAoC herrschen genauso wie in WAR die Zergs vor und wer behauptet, dass Neueinsteiger keine Chance oder schlechte Karten hätten, weil alle anderen so viel besser sind als sie, weiß einfach nicht wovon er spricht, bzw. hat keine Ahnung.
smile.gif
Oke, ich gebs ja zu, ich kenn mich in DAoC nicht aus
wink.gif

Hab das nur mal gelesen.
victory.gif
 
Aber wenn mich jemand fragt, welches Spiel für ihn das richtige wäre, tolles RVR und nette Leute sucht, dann steht DAoC bei mir an erster Stelle.

Kostet dafür halt auch das doppelte im Monat. So ein zweiter Account für den Bot will ja schließlich auch gepflegt werden.
 
Kommt darauf an, welche Klasse du spielst, bzw. ob du eine Gilde hast oder nicht.

Natürlich ist das Buffbotproblem vorhanden, aber längst nicht mehr so schlimm, wie vor einigen Jahren.

Sollte er z.B. Albion oder Hibernia wählen, kann er mit Ordensbruder, Ketzer oder Vampir ohne Bot auskommen, die Bogis in allen Reichen sowieso. Wenn er andere Klassen spielen möchte brauch er nur einen anderen Spieler mit Bot zu fragen und bekommt in der Regel Buffs.

DAoC hat den riesen Vorteil, dass das Spiel nichts kostet, man kann es sich gratis downloaden. Das letzte Addon ist darin zwar nicht enthalten, aber wird auch erst mit 50 interessant... obwohl es selbst dann nicht der Bringer ist.

Wenn man also unentschlossen ein RVR-Spiel sucht, wäre es logischer erst DAoC 14 Tage kostenlos zu testen und dann, wenn es einem nicht gefällt zu WAR zu greifen.
 
http://www.arenajunkies.com/rankings/2on2

Ach Mist, die Seite gibts nicht mehr, aber sie ist dir sicher ein Begriff oder? So viel zu "gleiche Voraussetzungen"
sleep.gif

Ok ich geb einfach mal zu, ich versteh deinen Post nicht.

Natürlich kenne ich ArenaJunkies wie wohl jeder, der mal ernsthaft ArenaPvP in WoW gemacht hat. Daher konnte ich ja auch sehen, das ich praktisch exact das gleiche Equip und Spec hatte wie die führenden Spieler in meiner BG...nur das ich eben nur 1700 Wertung hatte und die 2k+....die hatten halt den Skill und ich nicht. Wüsste nicht was ein Link zu den ArenaJunkies aussagen sollte, ausser meine Aussagen zu untermauern ????
 
Nunja, du hast sicher das Bild der Rankings im Zeitrahmen S3 + S4 im Kopf oder? Wie viele Druiden und Schurken waren in den Top100? 80% der Teams oder mehr?

Die einzige Aussage von diesem Post war, dass als erstes die Konstellation entscheidet, dann das Glück und erst dann der Skill. (Jaja, ich weiß schon, "Ausrede von denen, die nichts erreichen"
tongue.gif
)

Und komischerweise hielt dieser Zustand verdammt lange an. Fing wohl irgendwann während S2 an und ging bis zum Release von 3.0. Von daher würd ich WoW und Balance nur sehr vorsichtig in einem Satz sagen.

Wogegen die Balance in WAR natürlich nicht perfekt ist. Aber im Gegensatz zu Blizzard arbeitet Mythic dran und versucht es zu verfeinern.
 
Was ich an WoW nicht mag:

- stundenlanges Ruf gefarme
- für sehr vieles seeeeeeehr viel Gold zu brauchen
- zu PVE mehr oder weniger gezwungen werden um im PVP vorran zu kommen
- nur mit sehr viel Zeitaufwand etwas erreichen - 1 bis 3 Stunden spielen bringen kaum was - weil sich kaum eine inni lohnt mit Gruppe suchen und dergleichen bis man los kann ...
- faires und spassiges PVP


Was ich in WAR suche:

- lustiges und spannendes PVP (RVR)
- mit relativ wenig oder normalen Spielaufwand zu einer soliden (muss nicht das beste sein) Rüstung zu kommen um nicht geonehittet zu werden
wink.gif

- nicht PVE machen zu MÜSSEN um im PVP was zu schaffen - PVE mache ich auch ab und zu gern, aber ich möchte es nicht machen müssen um im PVP vorran zu kommen
- nicht alles soll so immens teuer sein bezüglich Goldkosten - so wie eben Reittiere (die schnelle Version
wink.gif
) in WoW unsummen kostet (ja ich weiss mit WOTLK gehts es fix auf 5k aber ihr wisst was ich meine)
- faires und spassiges PVP wo man auch einen Sinn darin sieht, kein durch"rushen" durch Alterac und nebeneinander vorbeirreiten nur um schnell bissi Ehre zu machen trotz verlieren ect.

Naja, ich kann dazu nur sagen das ich mich selten so gelangweilt hab in nem Onlinespiel. Das Spiel an sich ist nicht schlecht, doch es fehlen schlicht die Spieler bzw. sind diese auf zu viele Server verteilt.

Hatte mich ursprünglich auch auf das PvP gefreut. Doch Open RvR ist nicht vorhanden (und ich spiel auf einem angeblich gut bevölkerten Server ^^). Szenarien sind noch hirnloser als in WoW. Das Spiel hat zwar 12 BGs, doch gehen davon eh nur 4 (1 pro T-Gebiet) regelmäßig auf. Und wie gesagt, zum BG zocken kann ich auch bei WoW bleiben. Ich wollte Open RvR - das wird nicht geboten, also hab ich wieder aufgehört.

Probier einfach die 30 Tage freeplay. Vielleicht isses was für Dich. Es ist auf jeden fall möglich nur über PvP zu leveln. Nur Open-PvP suchste auch in WAR vergebens.
 
Wenn man also unentschlossen ein RVR-Spiel sucht, wäre es logischer erst DAoC 14 Tage kostenlos zu testen und dann, wenn es einem nicht gefällt zu WAR zu greifen.

Das Problem ist, dass Du in den 14 Tagen nicht viel PvP sehen wirst, denn in Daoc levelst Du anders als in Warhammer durchs PvE.
Eventuell kann man es noch schaffen Thidranki als erstes Schlachtfeld in dem ev. was los ist zu erreichen, aber selbst wenn wird man dort kein tolles RvR finden
smile.gif
 
Efgrib schrieb:
ABER
es gibt derzeit kein mmorpg wo man
- nicht wiederholt immer wieder das gleiche macht, ob man nun ruf farmt, mats farmt, gold farmt, ep farmt, oder wie in war für seinen pvp-rang kills farmt, letztendlich basiert jedes mmo derzeit auf wiederholung der immer wieder selben vorgänge, love it or leave it

- mit weniger aufwand das gleiche erreicht wie die, die den ganzen tag online sind. das ist in war net anders: wer masssig zeit hat, steigt schneller in seinen rängen, hat damit das bessre equip und hauts dir eins auf die nase... das ist aber weniger ein problem des spiels sondern eher der eigenen einstellung, denn es gibt keinen grund darauf neidisch zu sein, ein intaktes reales leben mit freunden, famile und job ist doch wohl wesentlich beneidenswerter, oder?

- absolut ausgeglichenes pvp hat. rpgs leben von ihren verschiedenen klassen und fähigkeiten, wem das net passt und er absolut faire voraussetzungen haben will muss das genre wechseln

Sehr schön gesagt und daher den Fullquote wert. Ist absolut zutreffend und wird deshalb als Beitrag einfach kommentarlos ignoriert. Plötzlich steht man vor der Wahrheit, ist am Ende der Fahnenstange und vor der Tatsache, dass es am Ende eine reine Geschmacksentscheidung ist bei der die Eiscreme aber immer Eiscreme bleibt. Die Kritik an WoW in diesem Thread (und in so vielen ähnlichen Threads) betrifft aber nicht die Geschmacksrichtung, sondern die Eiscreme. Aber eine Lösung bringt einfach nichts, wenn es eigentlich nur darum geht sich auszutauschen, weshalb ja auch ich hier poste
wink.gif


Wobei der Sinn aus folgendem erschließt sich mir nicht:
Gothikor schrieb:
Was ich an WoW nicht mag:
[...]
- faires und spassiges PVP
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich bin nicht darauf eingegangen, weil "Ruf farmen" in WAR nicht vergleichbar ist mit den groß angelegten Timesinks in anderen MMORPGs.

Wer den Zeitaufwand von viermal wöchentlich Instanzen grinden und die daraus entstehenden Vorteile im PvP allen Ernstes mit der für höhere Reichsränge benötigten Zeit und den damit verbundenen Vorteilen vergleicht verfolgt eindeutig eine Agenda.

Zumal außer Ruf eigentlich nichts "gefarmt" werden muss, und nicht mal das: Der Rufrang in WAR ist selbstregulierend, sprich: RR 20 beteiligt sich an der Steinigung von RR 50 und wird dafür bestens entlohnt.
Mats farmen? Geld farmen? Fällt weg. Und diese Tatsache wird von vielen sogar noch als negativ angesehen.
Equip farmen? Die Vorteile besserer Equips sind marginal. PvP in WAR lebt von der Koordination, nicht von fat Epixx. Ich seh immer wieder erfolgreiche Spieler rumlaufen bei deren Ausrüstung mir das Schaudern kommt.

Klar laufen MMORPGs im Endeffekt darauf raus, wer am meisten Zeit hat. Richtige Todesmali gibt es mittlerweile so gut wie nicht mehr. WAR ist aber trotzdem noch mit Abstand das Casual-freundlichste Spiel auf dem Markt.
 
Nunja, du hast sicher das Bild der Rankings im Zeitrahmen S3 + S4 im Kopf oder? Wie viele Druiden und Schurken waren in den Top100? 80% der Teams oder mehr?

Die einzige Aussage von diesem Post war, dass als erstes die Konstellation entscheidet, dann das Glück und erst dann der Skill. (Jaja, ich weiß schon, "Ausrede von denen, die nichts erreichen"
tongue.gif
)


Nun dem stimme ich ja voll zu, und so ist es auch in meinem ersten Post gesagt, auf den du geantwortet hast. Wie du auch hier bestätigst, hat PvP in WoW absolut nichts mit Equip zu tun. Es geht um die Teamzusammensetzung (Stein, Papier, Schere) wie ich geschrieben habe, sicher etwas Glück und am Ende Skill. Equip = unrelevant.

Übrigends würde ich niemals behaupten, das WoW das Balancing gut gemacht hat....ganz im Gegenteil war das Balancing gerade im 2vs2 armselig. Was du übrigends meinst waren Druide und Krieger, nicht Druide und Schurke, die dominierten. Mein Team (Warlock, SPriest) war da der perfekte Counter, die haben wir oft vermöbelt, dafür gegen fast alle anderen Konstellation verloren
smile.gif


Das "Stein, Papier, Schere" spielt übrigends auch bei WAR eine entscheidende Rolle, hier gibt es sicher auch kein vernünftiges 2vs2 Balancing und ist meines Wissens auch nicht geplant, das wird ja auch eigentlich durch das Archtype-System verhindert. Von da her ist das Balancing bei WAR nicht etwa besser wie bei WoW, die Entwickler geben nur zu das sie es gar nicht erst versuchen und auch nicht als Ziel haben.
 
Das Problem ist, dass Du in den 14 Tagen nicht viel PvP sehen wirst, denn in Daoc levelst Du anders als in Warhammer durchs PvE.
Eventuell kann man es noch schaffen Thidranki als erstes Schlachtfeld in dem ev. was los ist zu erreichen, aber selbst wenn wird man dort kein tolles RvR finden
smile.gif

Stimmt, man levelt anders... (sehr schicker Avatar Tikki) aber ich würde in WAR gerne genauso leveln, wenn das impliziert, dass ich in einer Woche 40 bin. Er muss sich gleich eine Gilde suchen, die ihn auf 50 pusht, wenn er solo, ohne Gilde DAoC spielt, dann könntest du Recht haben. Obwohl man auch solo mit einem Ketzer so wahnsinnig schnell und unkompliziert levelt, dass man sich schon fast selbst zieht.
wink.gif

Aber ich denke das mein gut gemeinter Ratschlag hier verpufft.
tongue.gif
 
@ Heretik

Was du ansprichst war eigentlich nicht Teil meiner Aussage. Ob jemand sich "gezwungen" fühlt zu "farmen" bleibt einzig und allein ihm selbst überlassen, hat aber mit dem Spiel an sich nichts zu tun. Ansonsten ist WAR wie jedes andere MMO: repetitiv und wer ganz oben sein will, der muss die meiste Zeit investieren.

Mats farmen? > gibt auch Berufe in WAR
Gold farmen? > gibts auch in WAR
Equip farmen? >gibts auch in WAR

heretik schrieb:
Die Vorteile besserer Equips sind marginal. PvP in WAR lebt von der Koordination, nicht von fat Epixx. Ich seh immer wieder erfolgreiche Spieler rumlaufen bei deren Ausrüstung mir das Schaudern kommt.

Wie lange sich diese Legende wohl noch hält. Klar, in einem riesigen Zerg merkt man nichts von besserem Equip (außer eine ganze Gruppe gut ausgestatteter Spieler ist am Start) aber ansonsten hat Equipment doch einen entscheidenden Einflluss auf den Ausgang von Schwertmeister vs. Schwarzork oder dergleichen Spiegelklassen.

Was meinst du mit "erfolgreiche" Spieler? Erfolg gemessen an was?
Rufrang knüpft leider genau dort an, was bei WoW zum Glück vor Burning Crusade abgeschafft wurde: der pure Sitzfetisch. Es mag sein, dass es genug Leute gibt, denen das Spaß macht, aber das ganze System bei WAR zielt überhaupt nicht auf "bessere Koordination" oder "überlegte Spielweise" ab. Dafür gibt es auch gar keinen Anreiz. Im Szenario bekommt man sowieso früher oder später die Punkte und im open RVR gilt numbers>all.
Der Schwierigkeitsgrad eines PVP Spiels und der "skill" (i.e. Taktik und Koordination, sowie Reaktionsvermögen usw.) den man braucht um ganz oben zu sein, hängen direkt von der Anzahl der Spieler und der daraus resultierenden Professionalität ab, mit der einige das Spiel betreiben.

WoW bietet hier mit dem Arena-System eine Möglichkeit die WAR gänzlich fehlt und das hat mich hauptsächlich bei WAR als PVP-Flagschiff enttäuscht. Wer Arena gespielt hat in WoW, der weiß, dass man für Wertungen jenseits von 2,2k in der Regel Ahnung davon haben muss, was man tut (Exploits gibts in jedem System) und das System belohnt Siege und nicht die Anzahl der Spiele. 10 Spiele die Woche reichen, wenn man entsprechend gut ist. Es mag sein, dass man in WoW erstmal seinen Charakter leveln muss und sich eine Grundstock an PVP Equip holen muss, aber unendlich lange dauert das nicht und danach ist Equipment in der Arena 95% irrelevant, weil ab einer bestimmten Wertung alle dasselbe Equipment haben. Wer es unter den Wettbewerbsbedingungen der Arena schafft sich einen Gladiator Titel und das entsprechende Mount zu holen, der hat es meist auch verdient - auf jeden Fall mehr als jemand der 24h minus Schlaf "Ehre oder Ruf" abfarmt.

Und genau hier liegt für mich bei WAR der Hund begraben. WAR hat die Sitzfetisch-Kultur wieder eingeführt und selbst wenn man nun sagt "Rufrang ist mir egal, braucht man nicht ob 20 oder 50 macht keinen Unterschied, da es mich eh nicht wesentlich verbessert" so bleibt doch sonst nichts als Motivation fürs PVP übrig und auch wenn ich kein DAOC gespielt hab, so glaube ich keine Sekunde, dass dort die Spieler RvR rein aus Spass betrieben haben, ohne davon (wenn auch geringfügig) für ihren Charakter zu profitieren. Selbst in Everquest (reines PVE Spiel) waren auf PVP-Servern größere PVP Schlachten nicht selten, weil man sich damit zumindest "Eklusivrechte" für PVE Instanzen holen konnte oder Spieler wirklich im Spiel beeinträchtigen konnte (sterben, nackt zur Leiche laufen müssen, etc.) und damit einen Anreiz geschaffen hat, dass die Parteien sich auch wirklich bekriegen.

WAR ist mir rundum zu "feige" designed und im Endeffekt hat man es bloß nicht gewagt, die Szenarios wegzulassen, PVE-Inis wegzulassen und sich voll auf das RVR zu konzentrieren. Wenn zwei Fraktionen um etwas kämpfen sollen, dann braucht es wohl oder übel einen Preis, den nur der Sieger bekommt und genau das fehlt in WAR (und es fehlte auch schon seit jeher in WoW auf den PVP-Servern, damit außerhalb von Arena und Bgs auch PVP und nicht ganking stattfinden kann).

So wie das Spiel jetzt ist, fühlt es sich für mich an wie ein WoW mit aufpolierter Grafik (die dafür schlecht läuft) in dem man die halben Features und den Content vermisst (klar das Spiel ist jung, aber der aktuelle Markt ist nunmal die Konkurrenz), in dem die Klassen aus "Balancing Wahn" viel zu ähnlich sind (fast jede klasse hat knockback oder root) und das PVP-System mit einem veralteten Belohnungssystem aufwartet.

PS: Da ich weiß, dass das Argument sowieso kommt: RPG als Genre bei Computerspielen ist nunmal mit Charakterentwicklung gleichzusetzen (gibt es keine, spricht man von einem Action-Adventure, gibt es auch keine Action ist es nur noch ein Adventure, gibt es nur Action ist es ein Action-Spiel oder Shooter, ist es eigentlich ein Shooter, aber man kann den Charakter "ein bisschen" verbessern -Deus Ex etc. - spricht man von Shooter mit RPG-Elementen etc.) und wenn es einem wirklich um 1-2 Stunden skill-basiertes Casual PvP ginge, sollte man sich lieber ein Spiel
A) ohne levels
B) ohne equip
C) ohne verschiedene Klassen
D) ohne monatliche Kosten
suchen.
Ansonsten ist derzeit WoW-Arena "as close as you can get".
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mats farmen? > gibt auch Berufe in WAR
Gold farmen? > gibts auch in WAR
Equip farmen? >gibts auch in WAR

Das heißt ich farme Mats und Gold einfach nur dem Selbstzweck willen? Es gibt in WAR keinerlei Grund zu farmen.

Wie lange sich diese Legende wohl noch hält. Klar, in einem riesigen Zerg merkt man nichts von besserem Equip (außer eine ganze Gruppe gut ausgestatteter Spieler ist am Start) aber ansonsten hat Equipment doch einen entscheidenden Einflluss auf den Ausgang von Schwertmeister vs. Schwarzork oder dergleichen Spiegelklassen.

Na gottlob ist das kein Tekken sondern ein Spiel, bei dem die Gefechte in der Regel erst ab zwei Gruppen losgehen.

Was meinst du mit "erfolgreiche" Spieler? Erfolg gemessen an was?

Rufrang.

Rufrang knüpft leider genau dort an, was bei WoW zum Glück vor Burning Crusade abgeschafft wurde: der pure Sitzfetisch. Es mag sein, dass es genug Leute gibt, denen das Spaß macht, aber das ganze System bei WAR zielt überhaupt nicht auf "bessere Koordination" oder "überlegte Spielweise" ab. Dafür gibt es auch gar keinen Anreiz. Im Szenario bekommt man sowieso früher oder später die Punkte und im open RVR gilt numbers>all.

Als unkoordinierte Randomgruppe bekommst du durch reines Absitzen überhaupt nix, wenn die gegnerische Gruppe gut genug koordiniert ist und du nicht einen einzigen Gegner zu Fall bringst. Dann kannst du auch mal wenn's blöd läuft fünf Szenarien und damit ne Stunde hintereinander in den Sand setzen.
Im Open RVR gewinnen die Leute, die in der Überzahl sind. Oder eben die Leute, die ihre Gruppen geschickt einsetzen. Kannst du dir möglicherweise nicht vorstellen, hab ich aber in DAoC oft genug beobachtet. In WAR bisher noch nicht, weil die Anreize für Open RVR offenbar noch nicht groß genug sind, kommt aber hoffentlich noch.

WoW bietet hier mit dem Arena-System eine Möglichkeit die WAR gänzlich fehlt und das hat mich hauptsächlich bei WAR als PVP-Flagschiff enttäuscht.


WAR ist das RVR-Flagschiff, nicht das PVP-Flagschiff.

Wer Arena gespielt hat in WoW, der weiß, dass man für Wertungen jenseits von 2,2k in der Regel Ahnung davon haben muss, was man tut (Exploits gibts in jedem System) und das System belohnt Siege und nicht die Anzahl der Spiele.

Arena belohnt primär die Leute, die FOTM-Klassen spielen. Als Außenseiterklasse kannst du mit ganz wenigen Ausnahmen so gut spielen wie du willst, du bekommst keinen Fuß auf den Boden.

10 Spiele die Woche reichen, wenn man entsprechend gut ist.

10 Spiele die Woche reichen für das Nötigste auch wenn man nicht besonders gut ist. Die Wohlfahrts-Epics bekommt man auch für Niederlagen nachgeworfen, und der Unterschied zwischen den verschiedenen Season-Sets ist größtenteils psychologisch und im Kommabereich.

Es mag sein, dass man in WoW erstmal seinen Charakter leveln muss und sich eine Grundstock an PVP Equip holen muss, aber unendlich lange dauert das nicht und danach ist Equipment in der Arena 95% irrelevant, weil ab einer bestimmten Wertung alle dasselbe Equipment haben. Wer es unter den Wettbewerbsbedingungen der Arena schafft sich einen Gladiator Titel und das entsprechende Mount zu holen, der hat es meist auch verdient - auf jeden Fall mehr als jemand der 24h minus Schlaf "Ehre oder Ruf" abfarmt.

Wie bekommt man nochmal den Grundstock an PVP-Equip in WoW? Szenarien farmen oder sich in der Arena zehnmal die Woche totkloppen lassen. Auf jeden Fall besser als der Ehrengrind in WAR, stimmt.

Und genau hier liegt für mich bei WAR der Hund begraben. WAR hat die Sitzfetisch-Kultur wieder eingeführt


Diese Kultur war nie weg, da sie wie von dir schon erwähnt elementarer Bestandteil jedes MMORPGs ist. Oder wie nennst du wöchentliche Kara-, BT- oder wohin-auch-immer-Runs zum Equipfarmen? Timesinks par excellence, und zudem noch zunehmend monoton, da es gegen Mobs geht. Da lob ich mir doch den "Grind" in Szenarien, weil da wirklich auch gegen (mehr oder weniger) denkende Gegner gespielt wird. Den hundertöffzigsten Kara-Run tut man sich doch wirklich nur noch unter Alkoholeinfluss an, weil das entscheidende Stück Ausrüstung für Twink siebenundneunzig her muss.

WAR ist mir rundum zu "feige" designed und im Endeffekt hat man es bloß nicht gewagt, die Szenarios wegzulassen, PVE-Inis wegzulassen und sich voll auf das RVR zu konzentrieren. Wenn zwei Fraktionen um etwas kämpfen sollen, dann braucht es wohl oder übel einen Preis, den nur der Sieger bekommt und genau das fehlt in WAR (und es fehlte auch schon seit jeher in WoW auf den PVP-Servern, damit außerhalb von Arena und Bgs auch PVP und nicht ganking stattfinden kann).

Der "Preis" ist die Eroberung der Hauptstadt. Genau um das dreht sich nämlich das gesamte Spiel. Du kämpfst und eroberst dich von Schlachtfeld zu Schlachtfeld weiter Richtung gegnerische Stadt vor und wirfst die gegnerischen Spieler irgendwann sogar mal raus und scheuchst sie in ein Flüchtlingslager. Zudem gibt es etliche Rüstungsteile erst in der feindlichen Hauptstadt... also Anreiz ist da.

So wie das Spiel jetzt ist, fühlt es sich für mich an wie ein WoW mit aufpolierter Grafik (die dafür schlecht läuft) in dem man die halben Features und den Content vermisst (klar das Spiel ist jung, aber der aktuelle Markt ist nunmal die Konkurrenz), in dem die Klassen aus "Balancing Wahn" viel zu ähnlich sind (fast jede klasse hat knockback oder root) und das PVP-System mit einem veralteten Belohnungssystem aufwartet.

Die Klassen sind sich ähnlich? Es gibt halt Spiegelklassen auf beiden Seiten, aber selbst agieren mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Und von Balancing-Wahn brauchst du mir im Vergleich zu WoW echt nix erzählen... WAR ist auf Massenschlachten ausgelegt, und da dominiert kein einzelner Spieler aufgrund seiner Klasses. Blizzard dagegen schwingen dermaßen wild mit dem Buff-/Nerf-Hammer um sich, dass es zu beinahe jedem Zeitpunkt eine klar definierte Kombo gibt, mit der man in der Arena einfach der Chef ist.
Gut, die PVP-Belohnungen sind deiner Meinung nach veraltet. Wie sieht ein modernes Belohnungssystem aus?


PS: Da ich weiß, dass das Argument sowieso kommt: RPG als Genre bei Computerspielen ist nunmal mit Charakterentwicklung gleichzusetzen (gibt es keine, spricht man von einem Action-Adventure, gibt es auch keine Action ist es nur noch ein Adventure, gibt es nur Action ist es ein Action-Spiel oder Shooter, ist es eigentlich ein Shooter, aber man kann den Charakter "ein bisschen" verbessern -Deus Ex etc. - spricht man von Shooter mit RPG-Elementen etc.) und wenn es einem wirklich um 1-2 Stunden skill-basiertes Casual PvP ginge, sollte man sich lieber ein Spiel
A) ohne levels
B) ohne equip
C) ohne verschiedene Klassen
D) ohne monatliche Kosten
suchen.
Ansonsten ist derzeit WoW-Arena "as close as you can get".


Nein, ansonsten ist Tekken "as close as you can get". Gleiche Voraussetzungen, 1v1 PvP, absolut skillbasiert. Nur wollen die Spieler von WAR eben groß angelegte Gefechte und keine FOTM-Klassenduelle mit ePeen-Laddersystem.

Edit: Ich hätte gerne die einzelnen Blöcke zitiert, hat das Forum aber verboten.
 
heretic schrieb:
Diese Kultur war nie weg, da sie wie von dir schon erwähnt elementarer Bestandteil jedes MMORPGs ist. Oder wie nennst du wöchentliche Kara-, BT- oder wohin-auch-immer-Runs zum Equipfarmen? Timesinks par excellence, und zudem noch zunehmend monoton, da es gegen Mobs geht. Da lob ich mir doch den "Grind" in Szenarien, weil da wirklich auch gegen (mehr oder weniger) denkende Gegner gespielt wird. Den hundertöffzigsten Kara-Run tut man sich doch wirklich nur noch unter Alkoholeinfluss an, weil das entscheidende Stück Ausrüstung für Twink siebenundneunzig her muss.

Alles was PVE betrifft, davon habe ich nie gesprochen. Außerdem bin nicht ich es, der bestreitet, dass alle MMOs aus farmen bestehen. Aber PVE mit PVP zu vergleichen ist wohl etwas unlogisch. Bgs grinden für Ehre = Szenarios grinden für Rufrang, wenn man schon so will. Zusätzlich darf in WAR wer mag auch noch über denselben Grind von 1-40 spielen. Doch das ist auch alles nicht relevant, farmen bleibt farmen. Was mich stört ist, dass Leute doch tatsächlich behaupten, dass WAR "skillbasierter" oder "taktikorientierter" als WoW sei. Die Gruppendynamik ist dieselbe und je größer die Gruppe, desto unschärfer die Kommunikation und die Taktik (besonders in einem Computerspiel). Die "professionellere" Umgebung hat man in WoW A) durch Arena und B) durch die Anzahl der "pro-gamer"(ja auch ich hasse dieses Wort, aber es trifft nunmal zu).

An WAR wird gelobt, dass Equipment kaum einen Unterschied macht und gleichzeitig kommen Kommentare wie:

heretic schrieb:
10 Spiele die Woche reichen für das Nötigste auch wenn man nicht besonders gut ist. Die Wohlfahrts-Epics bekommt man auch für Niederlagen nachgeworfen, und der Unterschied zwischen den verschiedenen Season-Sets ist größtenteils psychologisch und im Kommabereich.

Also an WAR ist es gut und an WoW schlecht? Lassen wir mal Equipment außen vor, (da es ja offensichtlich in keinem der Spiele ein entscheidender Faktor ist) reden wir von "Prestige" als Pvper. Da hätte man Rufrang auf der einen Seite und in WoW eben Gladi-Titel + Mount (früher Rang 14 Farmfetisch) und da ist für mich ganz klar ersichtlich was der größere "farm only, no skill involved" Anteil ist. Arena ist ein Schritt in die richtige Richtung und außerdem gilt das "Wohlfahrts-Epics" Prinzip schon seit einer Weile nicht mehr, da die meisten Teile ein Minimum an Rating brauchen, eine Entwicklung in Richtung "Leistungsbelohnung" die es so in WAR nicht gibt.

heretic schrieb:
Der "Preis" ist die Eroberung der Hauptstadt. Genau um das dreht sich nämlich das gesamte Spiel. Du kämpfst und eroberst dich von Schlachtfeld zu Schlachtfeld weiter Richtung gegnerische Stadt vor und wirfst die gegnerischen Spieler irgendwann sogar mal raus und scheuchst sie in ein Flüchtlingslager. Zudem gibt es etliche Rüstungsteile erst in der feindlichen Hauptstadt... also Anreiz ist da.

Entweder es ist nicht so wie du sagst, oder der "Anreiz" genügt einfach nicht - bei weitem nicht. Vielleicht weil ja Ausrüstung keinen Unterschied macht und man deshalb kaum Interesse auf 12h Raids auf die Stadt hat um dann ein Item zu holen, das einem (laut deiner Aussage) keinen Vorteil verschafft? Zusätzlich ist da zu viel PVE involved.

heretic schrieb:
Wie bekommt man nochmal den Grundstock an PVP-Equip in WoW? Szenarien farmen oder sich in der Arena zehnmal die Woche totkloppen lassen. Auf jeden Fall besser als der Ehrengrind in WAR, stimmt.

Bestreitet niemand, dass man erstmal lvln und Grundequip holen muss, nur bei WAR ist der Rufgrind das Ende der Fahnenstange, WoW bietet immerhin noch die Arena. Nochmal: 10 mal (oder unendlich oft) die Woche totkloppen lassen bringt dich nicht mehr sehr weit. Vor allem bringt es dich NIEMALS zum Galdi-Titel und Mount, den Waffen, den Schultern, Helm usw. für was man alles Rating braucht. In WoW musst du etwas Können und auch gewinnen in WAR ist das anders, es ist gar nicht möglich ein Szenario ohne Rufzuwachs zu beenden, außer man stellt sich bloß ins Eck oder hat Disco oder sonstwas. Klar mag der "bessere" und "organisiertere" Spieler schneller sein (war auch bei Rang 14 in WoW so), aber mit 10 Szenarios die Woche kann der beste "Skiller" nicht mit dem mithalten, der jeden Tag 18 Stunden im Szenario abgimpt. Bei Arena geht das, wer 10 Spiele gut spielt hat mehr davon als 18 Stunden am Tag totkloppen lassen. Der Vergleich hinkt einfach komplett, sorry.

heretic schrieb:
Wie sieht ein modernes Belohnungssystem aus?
Wie gesagt, Arena ist bei Weitem nicht perfekt, aber um Welten "moderner" als das Rufrang-System welches einfach nur identisch mit dem alten Ehre-Rang System von WoW ist und das ist für mich definitiv ein Rückschritt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Eigentlich ist das Rufrangsystem eine Kopie vom Reichsrangsystem in DAoC, nur das es um Welten schlechter ist.
wink.gif
 
Zurück