Wer hat das Gras weggeraucht...?

G-Man

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Hallöchen leutz, hier ist erstmal nur der Prolog.

Möchte erstmal ein paar kritiken hören/lesen bevor es weiter geht.

Viel Spaß beim lesen!
 
Wer hat das Gras weggeraucht…?​

***​

Prolog​


Wo er wohl steht?, dachte er, dabei sah er sich um, ohne seinen Kopf oder gar Körper zu bewegen. So viele Anfänger sind wir doch gar nicht… Leliel muss in der Reihe hinter mir stehen, ja, da muss er sein. Ob ich wohl einen Blick wagen kann? Wir sollen uns eigentlich nicht bewegen und uns konzentrieren… ach was soll’s, der Sklaventreiber steht eh gerade mit dem Rücken zu mir, dazu noch am anderen Ende der Reihe. Der Blutelf drehte sich um und sah zu seiner Verwunderung Leliel, der direkt hinter ihm stand und einen konzentrierten Blick in seinem Gesicht trug.
Wie immer, dachte er sich und fing an zu lächeln, immerzu an die Regeln und Anweisungen halten, dass wir wirklich Brüder sind glaubt man kaum. Grinsend blickte er sich weiter um, bis ihn plötzlich eine laute und befehlende Stimme zurechtwies. » Kadett Queldurion! Wieso stehen sie nicht stramm wie die anderen? Habe ich ihnen etwa andere Befehle gegeben? « Queldurion zuckte zusammen und drehte sich wieder nach vorne, um eine stramme Haltung anzunehmen. So ein mist… der Sklaventreiber hat mich gesehen… aber wie bloß? Er steht immer noch mit dem Rücken zu mir am anderen Ende. Er betrachtete aus dem Blickwinkel seinen Lehrmeister. Er war groß für einen Blutelfen, ziemlich groß sogar, er überragte die größten unter den Kadetten mit einer Kopflänge. Bei genauerer Betrachtung vielen ihm wieder die großen Augen an der Rüstung des Riesen auf.
Die rot-bräunliche Rüstung ist verziert mit Stacheln und Totenköpfen, sowie zwei riesigen Augen an den Schulterplatten. Den Helm ziert neben einem großen, armdicken Horn, ein weiteres Auge. Das skurrile dabei war, sie bewegten sich! Die Augen bewegten sich! Sie gaben einem das Gefühl beobachtet zu werden. Also, ich habe ja von den Gerüchten gehört, dass er ein Drachenjäger der Horde sei und er sich angeblich die Augen der getöteten Drachen aufhebt, um sie für Waffen, Rüstungen und anderes Zeugs zu verwenden. Aus dem Magieunterricht weis ich auch, dass Drachen sehr magische Wesen sind, aber sind deshalb die Augen eines längst verstorben Drachen so magisch das sie noch „leben“?
» Kadett Queldurion! Ich habe Sie etwas gefragt! Und glotzen Sie mich nicht so an! « Es ist also wahr! Er kann durch diese Drachenaugen sehen! Als er endlich seine Faszination abgeschüttelt hatte, sann er schnell über eine Antwort nach. » Sir Nein Sir, das haben sie nicht. Ich habe die Konzentration verloren und da habe ich mir gedacht… « Der Riese drehte sich mit einem Ruck um und starrte Queldurion aus ruhigen, jedoch durchdringenden grünen Augen an. Sein Gesicht wirkte ganz gelassen und überlegen; keine Falten, keine Narben waren zu erkennen. Nur ein kleiner, kurzer Spitzbart am Kinn, sowie seine, wie bei allen Blutelfen, langen Augenbrauen zieren das Gesicht, das von dem Helm umrahmt wird. Unter dem Helm schauen seine langen, braunen Haare heraus. Aus früheren Unterrichtsstunden weis Queldurion, dass sich unter dem Helm eine wahre Löwenmähne verbirgt, die hinten zu einem Zopf gebunden ist. Plötzlich wurde er aus seinen Gedanken geholt, als das Wort wieder an ihn gerichtet wird.
» Was haben Sie sich gedacht? Nur weil Sie unfähig sind sich zu konzentrieren, einfach mal mit der Übung vorzeitig aufzuhören? So wird nie ein richtiger Verteidiger Silvermoons aus Ihnen! « Nach dem er sich Luft gemacht und Queldurion bloßgestellt hatte, erhebte er die Stimme um einen weiteren Befehl an seine Kadetten zu geben. » Kadetten! Schluss für Heute. Zumindest was diese Übung angeht. Ruht euch ein wenig aus. In zehn Minuten geht’s weiter zur Gefechtsübung an die Todesnarbe. « Als sich die Kadetten entspannten und in kleine Gruppen zusammensetzten, hoffte Queldurion schon das das alles war von seitens des Riesen. Doch er irrte sich. » Kadett Queldurion! Sie kommen bitte zu mir. Ich habe noch etwas mit Ihnen zu besprechen. « Er seufzte und ging zu dem Riesen hinüber. Dabei lies er sich mehr Zeit als nötig, doch dem Blutelf mit seinem dritten Auge interessierte das wohl weniger, dieser stand ganz geduldig in der Nähe eines Baumes, wo er geschützt vor der Sonne war.
Als Queldurion näher kam, fielen ihm die beiden großen Schatten unter dem Baum auf. Bei genauerem hinsehen erkannte er die Umrisse eines Felshetzer, einer Kreatur aus den Outlands, und eines Tigers. Er wusste wer und was diese Tiere waren. Es waren die beiden Begleiter des Riesen. King hieß der Felshetzer und Batsu der Tiger, wobei Batsu kein gewöhnlicher Tiger ist, er ist einer der seltenen weißen Tiger aus dem Schlingendorntal. Die beiden schauten auf, als er nur noch wenige Schritte von ihrem Herrn entfernt war. Jeder Jäger in der Horde lernte das zähmen wilder Tiere, um diese dann als Gefährten auszubilden.
Der Jäger schaute ebenfalls von seinen tierischen Gefährten auf, als Queldurion vor ihn trat.
» Kadett, was soll ich nur mit Ihnen machen? Jeder dieser sechsunddreißig zukünftigen Verteidiger Silvermoons zeigt mehr Interesse an dieser Ausbildung als Sie! Woran mag das liegen? « Queldurion versuchte im Gesicht seines Gegenübers zu lesen, doch dieser war ein Meister im Verstecken von Gefühlen und Regungen.
» Sir, ich denke … «. » Sie „denken“ oder Sie „wissen“? «, fiel ihm der Jäger ins Wort. » Sir, ich weis, das ich mich bei diesen Übungen immer als der Schlechteste erweise, dies liegt aber daran, dass ich endlich außer diesem theoretischen Lehrkram in die Praxis übergeben will, Sir. « Er hoffte dass diese Antwort nicht allzu falsch war und er keine Bestrafung zu erwarten hatte. » Diese Ungeld… ich kenne das zu gut. Schließlich war ich auch mal Kadett. Aber Queldurion, Sie dürfen sich deshalb nicht diese Chance kaputt machen, etwas aus Ihrem Leben zu machen. Sehen Sie mal dort. « Er zeigte auf die anderen Kadetten und sprach weiter. » All diese jungen Männer und Frauen haben einen gemeinsamen Traum! Sie wollen alle Verteidiger Silvermoons werden, die Ehrengarde unserer geliebten Hauptstadt, Vertreter des Lichtes. Wer die Ausbildung zum Paladin geschafft hat, so wie Sie und die anderen, ist noch nicht am Ende. Nur wer die Macht des Lichtes, die wir von M'uru haben, zu beherrschen lernt und den Umgang mit ihr perfektioniert, nur diese Blutelfen dürfen den Verteidigern von Silvermoon beitreten. Der allerhöchsten militärischen Stellung, die wir zu bieten haben! «
Queldurion beobachtete die anderen Kadetten und lies dabei den Blick über Silvermoon schweifen, die Hauptstadt der Blutelfen im Eversong Wood. Von hier aus kann ich zwar nur die Mauern und Turmspitzen erkennen, aber selbst dieses Bild ist faszinierend. Sein Blick wanderte zurück zu dem Jäger. Er spricht mit einem Stolz in der Stimme von Silvermoon und seinen Verteidigern, das man richtig spüren kann, wie Stolz er selbst ist, ein Verteidiger zu sein, noch dazu der Ranghöchste. Als der Riese wieder das Wort ergriff, wurde Queldurion aus seinen Gedanken geholt. » Nehmen Sie sich doch mal ein Beispiel an Ihrem Bruder, Kadett Leliel. Er ist ein Vorzeige Kadett, hält sich an alle regeln und Anweisungen, führt jeden Befehl ohne Fragen aus. Er nimmt alle Übungen ohne murren hin. Sie beide sind wirklich zwei komplett verschiedene Persönlichkeiten, jedoch aus derselben Familie. « Als das Wort „Familie“ fiel, wurde Queldurions Gesichtsausdruck hart.
Die Erinnerungen kamen wieder hoch, der Tod seiner und Leliels Eltern… Es war ein Tag wie dieser, sonnig, ein wenig windig, als die beiden unbedingt zu einem Problem mit den Murlocs beordert wurden. Sie wollten nur eine Abkürzung durch die Todesnarbe nehmen. Diese verdammten Untoten… stürzen sich auf alles Lebende… Das war der Grund, weshalb er und Leliel unbedingt Verteidiger werden wollten. Die Verteidiger sorgen auch dafür dass die Untoten in der Todesnarbe nicht die Stadt oder andere Orte des Eversong Wood heimsuchen. » Kadett Leliel! Kommen Sie doch mal bitte kurz herüber. « Queldurion sah auf als sein Bruder eine Gruppe anderer Kadetten verlies und zu ihnen herüberkam.
Er sieht stark aus in dieser Rüstung. Er trägt sie, weil er sie sich wohlverdient hat. Leliel trat mit einer strammen Haltung, den Helm unter dem Arm geklemmt, vor den Riesen. Immer dieser grimmiger Blick… das liegt wohl daran das diese Ausbildung ihn immer an unsere Eltern erinnert. Leliels schwarzes, langes Haar, fiel ihm über Schultern und Rücken. Seine hellgrünen Augen wurden fast von seinem schwarzem Haar, seinen schwarzen Augenbrauen und dem harten Gesichtsausdruck in den Schatten gestellt. Er trägt immer noch sein kurzes Kinnbärtchen… Queldurion fing an zu grinsen, wurde jedoch sofort ernst, als er die Rüstung wahrnahm.
Diese Art von Rüstung trug zwar jeder Kadett auf dem Weg zum Verteidiger, aber an anderen gesehen sieht sie halt besser aus, dachte er sich. Farblich ist sie nur in einem lila-blau gehalten. Sie besitzt schöne Verzierungen, dunkle Stiefel, bequeme Stulpen, robuste Armschienen und eine gut schützende Brustplatte. Aber am gewaltigsten sind die Schultern und der Helm. Der Helm verbirgt das ganze gesicht und hat nur einen Schlitz für die Augen, der jedoch ausreicht um die Umgebung in einem Gefecht zu erkennen. Die Schultern, sowie die Oberseite des Helmes sind mit magischen Kristallen aus den Outlands verziert. Sie leuchten strahlend hell, wenn ihr träger es will, zudem schweben die Kristalle an den Schultern fast unmerklich über den Schulterplatten. Er sieht einfach nur Klasse aus, ich würde mich zu gerne selbst sehen, wie ich wohl aussehe? Nur seine Grimmige Miene passt nicht so recht zu dem Gesamtbild. Man sieht es ihm deutlich an, den Hass, den Hass den Untoten gegenüber. Er will Rache für unsere Eltern, jedoch nicht blindlings ins Verderben rennen. Deshalb lässt er mit Geduld diese Ausbildung über sich ergehen. Nachdem Leliel salutierte und strammstand, ergriff er das Wort nach einem zufriedenen nicken des Riesen und begrüßte die beiden kurz und förmlich. » Sir, Bruder! «
 
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Vortsetzung Prolog​

» Ich versteh dich nicht Quel. Hast du vergessen warum wir das ganze hier machen? « Leliel war wütend, Der Lehrmeister hatte ihm aufgetragen mit Queldurion die Übung von eben zu wiederholen um an seiner Konzentration zu arbeiten. Dadurch kann er selbst bei dem Gefechtstraining in der Todesnarbe nicht mitmachen. Und das, war ihm immer das wichtigste an der Praxis. Bei diesem Training durften und mussten die Kadetten ihr gesamtes können gegen niedere Untote einsetzen. Durch dieses Training kann ich wenigstens ein bisschen meinen Hass an diesen Kreaturen auslassen. » Natürlich habe ich das nicht vergessen, wie könnte ich auch? Du erinnerst mich jeden Tag daran, mit deinem Blick, deinem Ehrgeiz, deiner Wut und Brutalität bei dem Gefechtstraining… « Leliel besah sich seinen Bruder genauer und entdeckte das sein sonst so starker, allseits gut gelaunter Bruder mit diesem Verlust genauso wenig fertig wurde wie er selbst. Seine hellgrünen Augen wirken so traurig, sein Gesichtsausdruck niedergeschlagen, er hat sich seinen Bart rasiert und seine Haare hat er auch etwas gekürzt. Sie sind oben viel kürzer als hinten, binden kann er sie sich bei dieser Länge auch nicht mehr. » Tut mir Leid… Ich kann das ganze halt nur so verarbeiten. «
» Sie fehlen mir Leliel… « » Mir auch, Quel, mir auch. Aber das lässt sich nicht ändern. Wir sollten uns beide vielleicht ein wenig mehr zusammenreißen. Ich halte meinen Hass und meine Rache in Zaum und du strengst dich bei den Übungen mehr an. Einverstanden? « Ich bin der ältere, ich sollte ihm ein Vorbild sein, stattdessen zeige ich ihm wie sehr mich das ganze schafft. » Gut, einverstanden. Dann sollten wir wohl besser anfangen, je schneller wir fertig werden, desto eher kommen wir zum Training. « Queldurion fing an zu lachen und schlug mit der geballten Faust sanft auf Leliels Oberarm. » Aua! Na warte. Jetzt spiele ich mal den Sklaventreiber! «
Mit einem Mal lies Queldurion seinen Kopfsinken, um ihn kurz darauf wieder zu heben und schaute Leliel aus wehmütigen Augen an. » Du Leliel… steht mir die Rüstung eigentlich? « » Wie bitte? Was soll denn das jetzt werden? Nimmst du mich auf den Arm oder war das ernst gemeint? « Queldurion lies seinen Kopf wieder sinken und Leliel fing er an Leid zu tun. Er meint es ernst. » Natürlich steht sie dir. Warum sollte sie denn nicht? Du siehst super aus und vor allem stark. « Du siehst sogar sehr stark aus… du weist es selber nicht, aber du bist in dieser Hinsicht stärker als ich mein Bruder. Viel stärker. Queldurion freute sich die Antwort und stellte sich daraufhin stramm neben seinen Bruder und mimte dessen konzentrierten Gesichtsausdruck nach. » Hey, lass das. Verarschen kann ich mich auch alleine! « Beide fingen an laut los zu lachen, bis sie zusammenzuckten als eine Stimme erklang, die beide nur zu gut kannten… » Kadetten Queldurion und Leliel! Für Sie fällt heute das Gefechtstraining komplett aus. «

Der Riese stand auf einem Hügel keine zehn Meter von dem Abschnitt der Todesnarbe entfernt in dem die Kadetten ihr Gefechtstraining absolvierten. Neben ihm lagen Batsu sein weißer Tiger und King sein Felshetzer. Die beiden ruhten sich im warmen Sonnenschein aus und beobachteten das Geschehen unten bei den Untoten. Einer nach den anderen wurden die Kreaturen von den Kadetten niedergeschmettert. Sie werden von mal zu mal stärker. Das Training lohnt sich, außerdem helfen wir so auch gleich die Verbreitung der Untoten zu verringern, bzw. zu verhindern. Ich hatte seit Jahren keine so talentierte Gruppe von Kadetten. Er wurde durch ein lautes Gelächter aus seinen Gedanken gerissen.
Mit seinem gut ausgebildeten Gehör lokalisierte er das Gelächter etwa zweihundert Meter südlich von ihm. Er nutzte eines seiner Drachenaugen auf den Schultern um nachzuschauen wer das war. Durch die Magie des Auges konnte er, wenn er wollte, in Entfernungen von bis zu zehntausend Metern schauen, ohne dabei auch nur sich bewegen zu müssen. Was er sah ärgerte ihn zutiefst. Leliel und Queldurion! Dachte ich es mir. Ausgerechnet die zwei fähigsten unter dieser Gruppe. Dabei ist Queldurion wohl eher derjenige, der seinen Bruder „behindert“. Leliel ist so ein fleißiger und lernbegieriger Schüler. Queldurion hat auch sehr viel Potenzial, nur ist er zu ungestüm und hat keine Geduld. Das muss an ihren Eltern liegen.
Wenn die beiden wüssten wer ihren Eltern den Auftrag gab, ich glaube man könnte sie nur schwerlich aufhalten. Das lachen drang immer noch an seine Ohren. Wird Zeit das ich die beiden zurechtweise. Eine Lektion haben die beiden auch verdient. Der Blutelf ging zu Batsu hinüber und legte eine Hand auf dessen Kopf und fing an den Tiger zu kraulen. Der Jäger begann in der Sprache des Tigers zu sprechen. » Batsu, ich brauche dich. Wir müssen zwei von den Paladinen zurechtweisen. « Batsu fing an zu fauchen, wie um anzudeuten das er verstand. Bei der Ausbildung zum Jäger lernte man auch die Sprache der Tiere zu verstehen und zu sprechen. Er konzentrierte sich kurz und sammelte ein wenig Magie, dann begann er seinen Geist mit dem der Katze zu verschmelzen.
Als Meisterjäger perfektionierte er über Jahrzehnte die Künste des Jägers, deshalb kann er seinen Geist „verdoppeln“, was ihn ermöglicht gleichzeitig in seinem Körper und in dem seines tierischen Begleiters zu stecken und zu kontrollieren. Andere Jäger können ihren Geist nur in ihrem oder in dem ihres Begleiters halten. Während er nun im Körper des Tigers zu den beiden Blutelfen rannte, beobachtete er in seinem Körper weiterhin das Geschehen unter ihm, um bei Gefahr einzuschreiten.
Es dauerte keine zwanzig Sekunden, als er die beiden durch die Augen des Tigers, aus einem nahen Busch beobachtete. Sie stehen da und lachen, obwohl ich den Befehl gegeben habe zu üben. Enttäuschung und Wut, darüber dass sie seine Befehle missachtet haben, machten sich in ihm breit. Er überlegte kurz was den beiden wohl als Strafe am ehesten zu verstehen gab wie wichtig diese Ausbildung war… Ich hab’s! Die beiden lieben die Praxis… eine Ausfall des Trainings für die beiden holt sie hoffentlich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Er holte tief Luft und fing dann an laut zu sprechen. Das Maul des Tigers öffnete sich, doch statt gefauche oder gebrülle trat seine Stimme laut und deutlich hervor.
» Kadetten Queldurion und Leliel! Für Sie fällt heute das Gefechtstraining komplett aus. « Die Beiden Blutelfen fuhren erschrocken zusammen und sahen sich dann ertappt um. Hier werden sie mich nicht finden, vor allem werden sie nicht erwarten dass ich in Batsu stecke. Er musste grinsen, was bedeutete das ein schnurren von dem Tiger ausging. » Kadetten, kommen Sie sofort zum Trainingspunkt. Ich muss mit Ihnen ein ernsthaftes Wort wechseln. « Als er sah, dass die beiden sich nicht rührten ergänzte er seine Ansprache nochmals. » Zügig! Los! Ich sagte SOFORT! « Das letzte Wort brüllte er fasst, so das es durch ein Tigerbrüllen unterstrichen wurde. Die beiden Elfen setzten sich sofort in Bewegung und verschwanden aus seinem Blickfeld. Gut, das sollte die nötige Wirkung gehabt haben. Er wirkte zufrieden, soweit man dies an einem Tiger erkennen konnte.
Er zog seinen Geist wieder aus dem Tiger zurück in seinen Körper, worauf sich Batsu ohne weitere Anweisung auf den Rückweg machte. Wieder Vollständig zurück in seinem Körper, drehte er sich langsam um und wartete auf die beiden Elfen. Nach kurzer Zeit kamen ihm Leliel, gefolgt von Queldurion aus dem Wald entgegen. Sie sehen immer noch sehr erschrocken aus. Wenn er seine Mimik nicht so gut im Griff gehabt hätte, hätte er jetzt willkürlich gelächelt. Als die beiden hinter sich den weißen Tiger aus dem Wald traten sehen, wurde sie plötzlich ganz still. Jetzt konnte der Jäger sich kein Lachen mehr verkneifen und prustete los. » Das haben wir toll hinbekommen Batsu! « Die beiden Paladine sahen ihren Meister völlig entgeistert an, was wohl eher daran lag das sie ihren Lehrer nie lachen gesehen haben. Als er die Miene der beiden sah, fing er sich sofort wieder und blickte wieder ernst zu den beiden rüber.
» Sie beide werden die nächsten Tage mit dem Konzentrationsübungen verbringen, während der Rest ihrer Truppe das Gefechtstraining absolviert. Haben Sie mich verstanden? Es wird kein gekicher oder sonst etwas in dieser Art geben. Sollte ich Sie dennoch dabei erwischen, wird die Bestrafung viel härter ausfallen, sie können dann mit dem Ausschluss der Ausbildung rech… «
Eine gelangweilte, aber dennoch laute und einschüchternde Stimme unterbrach den Riesen mitten im Satz.
» Sie ändern sich wohl auch nie Kriegsfürst was? Ich sollte mal Ihren Kadetten von Ihrem tollen Lehrgang in der Ausbildung berichten. Das haben Sie wohl verdrängt nehme ich an? « Überrascht drehte der Riese sich um, er war so auf die beiden Elfen konzentriert gewesen, dass er nicht bemerkt hatte wie sich hinter ihm ein Portal geöffnet hat und eine schlanke, ältere Blutelfin heraustrat, die ihn nun unterbrach. Oh nein, nicht Sie! Das fehlte mir gerade noch... » Was haben Sie denn Oberster Verteidiger? Das ich das noch mal erleben darf! Wie putzig, Kriegsfürst Irvine sprachlos. Das sollte man gleich herumerzählen. « Irvine fasste sich und verbeugte sich dann bei der Elfin. » Tut mir Leid Hofmagierin Firalla von Silvermoon. Sie haben mich wohl überrascht. « Die beiden Elfen sahen bei dem Namen der Elfin erst sich an und starrten daraufhin sie an. Irvine aber wäre lieber auf der Stelle gegangen.
Er mochte die Magierin zwar gut leiden, schließlich waren sie beide den ersten Teil ihrer Ausbildung zusammen gewesen, bis sie sich entschlossen, sie Magierin und er Jäger zu werden, aber dennoch war sie eine Schadenfrohe, exzentrische Hexe.
Sie liebte es wenn er sich Blößen gab und hackte dann darauf herum. Sie interessierte sich auch nur für Dinge die sie betrafen oder ihre Arbeit, alles andere fand sie als überflüssig.
» Überrascht? Den Obersten Verteidiger? Nana, wird da etwa jemand Alt? Soll ich mich nach einem Nachfolger umsehen? Tse Tse Tse… Unakzeptabel. Aber egal. Weshalb ich gekommen bin und mir die Arbeit gemacht habe Sie ausfindig zu machen, es geht um die Sicherheit von Silvermoon, sowie die Abwendung eines Krieges. « Irvine lauschte auf und beobachtete die Hofmagierin genauer. » Was für ein Krieg und was für eine Gefahr Silvermoons? « Die Magierin überlegte kurz, dann sprach sie weiter. » Einen Krieg zwischen der Horde und der Allianz natürlich! Welche Gefahren dann entstehen für Silvermoon müssten Sie doch am besten wissen. Weitere Details gibt es dann in Orgrimmar. « Irvine dachte über das so eben gesagte nach. Dabei besah er sich die Elfin. Firalla ist eine kleine Blutelfe, mit hellgrünen Augen, einem markanten Gesicht, in dem man nur selten ein lächeln sieht. Ihre orange-roten Haare trägt sie Schulterlang und wurde von einem lila Diadem umschlossen, in dem ein großer magischer Kristall eingefasst ist. Das Diadem hat zwei Spitzen, die auf der Stirn nach oben hin gerichtet sind. Auf dieselbe Art sind auch zwei Spitzen gerichtet, die sich an den Schultern befinden, jedoch sind diese dreimal so lang.
Obwohl ihr Gewand aus Stoff besteht, sieht es an den Schultern so aus, als trüge sie Platten. Diese Art von Stoff kommt aus den Outlands und ist sehr selten, aber dafür auch sehr mächtig wenn er mit den richtigen Reagenzien in Verbindung gebracht wird. Deshalb tragen nur hohe Persönlichkeiten der Horde solche Gewänder. Ihre Stulpen reichten bis zu Ellenbogen, ihre Robe bis zu den Füßen, sodass die Stiefel verdeckt wurden. Auf der Brust, in dem Décolleté, befand sich, wie auf dem Diadem ein Kristall, ebenfalls an Stulpen und Saum der Robe. Dies ist Wahrhaftig ein Gewand einer hohen Persönlichkeit. Irvine sah das die Magierin immer ungeduldiger wurde. » In Ordnung, ich komme mit. Ich muss aber zuerst alle meine Kadetten zurück in die Stadt schicken. Die können nicht alleine hier in der Todesnarbe bleiben. Danach komme ich sofort nach. « Die Elfin wirkte gar nicht begeistert von der Antwort. » Moment ich kümmere mich darum. «
Sie ging hinunter zu den Kadetten in die Todesnarbe, stellte sich zwischen sie und begann mit geschlossenen Augen etwas zu murmeln. Kurz darauf wurden alle Untoten in einem Umkreis von acht Metern am Boden festgefroren und sie lief wieder den Hügel hinauf, wobei sie den Kadetten dabei Befehle erteilte. » Kadetten! Alle mir folgen! Sofort! Hier oben wartet ein Portal nach Silvermoon auf euch, dort angekommen begebt ihr euch Sofort in eure Unterkünfte und wartet dort auf neue Befehle! « Die jungen Paladine folgten der Hofmagierin ohne Protest und reihten sich dann vor dem Portal auf, um diese dann in Paaren zu betreten. Als sich auch Queldurion und Leliel den Paaren anschließen wollten stellte sich die Magierin ihnen in den Weg. » Ihr bleibt hier. Ihr beide werdet mit nach Orgrimmar kommen. Ihr werdet dort auch gebraucht. « Die Brüder sahen sich verständnislos an, wagten aber nicht die Magierin mit Fragen zu bedrängen. Irvine jedoch hatte keine Angst, er war von der Position des Obersten Verteidigers gleichgestellt mit der Hofmagierin. » Was soll das? Die beiden gehören zu ihrem Trupp! Ich möchte wissen was hier vorgeht! Hofmagierin? Ich bitte um Aufklärung! «
Firalla blickte etwas genervt drein, als sie sich dann umdrehte und das letzte Paar durchs Portal gehen sah, lies sie es verschwinden und beschwor ein neues. Dabei sprach sie spöttelnd zu Irvine. » Alles mit seiner Zeit Kriegsfürst. In Orgrimmar werden wir alle genaueres erfahren. Auch was es mit den beiden da auf sich hat. Und was die Aufklärung angeht, sind sie nicht Alt genug um das zu wissen? Oder soll ich ihnen erklären sie entstanden sind? «
Mit den letzten Worten stabilisierte sich das Portal und man konnte die Umrisse einer Stadt erkennen. Ohne auf eine Antwort von seitens der Paladine oder Irvine zu warten, trat die Magierin durch das Portal und verschwand. Kurz nach ihr gingen auch die beiden Paladine, nach einem Blick auf ihren Lehrmeister, der nur mit den Schultern zuckte, durchs Portal. Irvine rief King und Batsu zu sich und zusammen traten sie dann ebenfalls durch. Kurz bevor der Jäger jedoch durchlief ging ihm noch ein letzter Gedanke durch den Kopf: Was für eine Hexe!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Liest sich ganz gut, nur erschließt mir derzeit nicht wie der Titel zu Geschichte passen soll.
Hoffe du gehst noch darauf ein.
Nur erscheint es mir irgendwie suspekt das ein primitiver Jäger die geheiligten Paladine ausbildet
smile.gif
 
*Comment Anfang*
Also der Titel, sowie wehalb Irvine der Ausbilder in der Geschichte ist, wird noch erläutert.

Zum Prolog: Ich habe ein Wort in dem Oberen teil geändert, da ich aufgrund von falschen Info's statt M'uru vorher Mumu stehen hatte. Ist aber auch schon geändert worden.

*Comment Ende*
 
Sorry, aber bevor ich mir die Geschichte weiter antun kann, muss erst mal ein wenig was an der Form geändert werden...

Das Ganze sieht derzeit aus wie ein Block, der mich zu erschlagen gedenkt. Ein paar Absätze wären nicht nur hilfreich, sondern würden es auch erleichtern, nicht dauernd in eine falsche Zeile zu kommen. Außerdem solltest Du unbedingt Gedanken kursiv oder fett schreiben, damit man diese auch als solche erkennt und sie nicht aus dem Kontext herauslesen muss.

Wenn das erledigt ist, lese ich gerne weiter. Der Anfang hört sich schon mal nicht schlecht an, auch wenn die Überlegung mit den Augen ein wenig sehr langatmig ist...

Greets
 
*Comment Anfang*

So, ich hoffe jetzt ist es besser zu lesen. Tut mir leid Al Fifino^^.

Musste erst einmal ein wenig herumspielen um zu gucken wie das funkst hier.

Sollte aber eigentlich jetzt gut zu erkennen sein.

*Comment Ende*
 
*Comment Anfang*

Ich hoffe mal es lässt sich jetzt wirklich leichter lesen oder nicht zu langweilig.

Traut euch ruhig meinen Prolog zu kritisieren, daraus kann ich ja nur lernen und es verbessern.

Also denn viel Spaß!

*Comment Ende*
 
Gute Gechichte,
aber vllt solltest du deine Geschichte etwas besser ordnen, sodass man nicht totgeschlagen wird.

mfg
Schalker
top.gif
 
Hallo Liebe Leutz,

wollte nur mal Bescheid geben das ich in ca. 2 wochen das erste Kapitel meiner Story
hier beifügen werde. Zudem wird zur selben Zeit der Überarbeitete Prolog dazustoßen.
Ich lasse die Texte extra auf Rechtschreibung und so kontrollieren.^^
Da meine ja leider sehr zu wünschen lässt.

Bis dahin viel Spaß euch allen

G-Man
 
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