Wissenschaftliche Gedanken über Schwefel Und Wackelpudding

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Hildegard räuspert sich wichtigtuerisch

Liebe Mitgnome,werte Insitutsleitung heute werde ich meinen Vortag halten, jaja.

Alsooooo....

Wie ich Euch schon oft erzählt hab, sind Bäume seeehr gefährlich, genau genau. Und heute beweiß ich das sehr wissenschaftlich.

Wie Ihr alle wisst brauchen wir Gnome den Schwefel zum atmen und gehen sonst ein wie ein trollischer Schrumpfkopf in der Sonne. Schwefel braucht man zum Denken und zum atmen.

Schwefel ist ein Hauptbestandteil unserer mikrothermischen, intrakorporalen Energieeinheiten, also auf gnomisch, was uns am laufen hält.

Wenn man mit hundertsiebenunddreißig mal hundertsiebenunddreißig mal hundertsiebenunddreißigfachen Vergrößerungsglas das ganze betrachtet erkennt man sogenannte Doppelschwefelsäuerungsstoffquerverbindungen.

Hildegard blickt in die Runde

Das sind sozusagen die Teufelsstahlstabilisatoren unserer Körper.

Hildegard holt tief Luft.

Also ist es schrecklichst zu vermeiden jemals zu wenig Schwefel einatmen zu können. Was dann passiert kann man bei den Elfens betrachten. Es kommt zum Wackelbrei Denkansatz.

Dort saugen die Bäume saugen nämlich den ganzen Schwefel mittels ihrer Blättern ein. Die Elfens selbst nennen das gammeln in der Sonne. Wir als ernstzunehmende Wissenschaftler sollten es aber so formulieren.

Hildegard macht eine große Geste und beginnt langsam zu sprechen

Die baumartigen Dinge saugen mittels ihrer Xylozerrelemente die Doppelschwefelsäuerungsstoffquerverbindungen und verkloroplasten sie da um damit neue Blätter wachsen zu lassen.

Deswegen bleibt für alle Elfens, die keine Bäume sind nix mehr übrig vom Schwefel, jaja. Dadurch verlieren ihre Gedanken die Konsistenz und es wird alles wie ein großer Wackelpudding. Nur nicht so lecker wie damals von Tante Erniene.

Nene, es ist hochgefährlich. Es gilt folgende Formel, sobald in der Luft weniger als jedes siebte Luftding Schwefel ist:

Pfuschquozient = Schwefelquozient * Bevölkerung / Quadratmeter

Bäume die nicht laufen sind weniger gefährlich, weil die auch Xylozerrelemente in den Wurzeln haben. Außerdem kommt es auf die Dichte an. Ein einzelner laufender Baum ist zu ertragen, aber wäre man beispielsweise mit fünf Bäumen in der eingemauerten Frau, dann hieße das RENNEN !

Was mich zu der Frage bringt, wie man sich vor dem Wackelpudding schützen kann. Wir Gnome haben den Vorteil, dass viele unserer Geräte Schwefel produzieren. Beispielsweise unsere Schreiter.

Im Gefahrenfall sollte man sich sofort auf den Schreiter setzen. Als besonders sicher hat sich die Auspuffkreuzstellung zweier Schreiter erwiesen, so dass man sich gegenseitig den Schwefel in hoher Konzentration in die Atmungswege schicken kann.

Man stellt sich nebeneinander, so dass jeder den Auspuff des anderen Schreiters in Gesichtsnähe hat. Allerdings sollte man wegen dem Funkenschlag etwas acht geben.

Am allerbesten ist es Lil'Smoky zu haben. Der ist handlich, überall einsetzbar, hat den hochmelodischen Klang der Zahnradsynphonien und ist immer eine sichere Schwefelquelle.

Ansonsten kann ich nur den Tieftauchhelm empfehlen, falls ein gemeiner Magier einen die Sumpfhölle von Baumelfenshausen schickt. Sofort aufziehen lautet da die Devise, jaja. Sonst kommt der Wackelpudding schnell in unsere armen Köpfe geschossen.

Die Frage ist wie gehen wir jetzt damit um ? Denn der arme Mekkadrill erzählt ja immer was von wegen Politik und Elfens dulden.

Mein Vorschlag ist, wir bauen eine Wasserleitung in den geschmolzenen Kern, da gibts mehr als genug Schwefel für alle und bauen eine Baumbegießanlage.

Dann können alle Bäume friedlich atmen, keiner stört sich an ihrem gruseligen aussehen und niemand muss Angst haben vor Schwefelmangel als Wackelpudding einzugehen.

Hildegard verbeugt sich.

Das war es, jaja. Hat denn jemand eine Frage ?

Hildegard blickt in die Runde.
 
Ein junger Mensch, vielleicht 17 Sommer alt und mit einem Strohhut auf dem Kopf, hebt seine Hand.

Ja, da wäre schon die eine oder andere Frage offen... erst einmal möchte ich allerdings sagen, dass der Vortrag wirklich gut war.

Der Jüngling lächelt ein wenig unsicher und streicht sich dabei über den Kinnbart, während seine brauen Augen die Gnomin fixieren und seine leicht schiefe Nase nervös zuckt.

Die Argumente waren sicherlich gut, auch wenn ich, wenn ich offen bin, die Hälfte der Worte nicht verstanden habe. Aber... sind Schwefeldämpfe für Menschen, Zwerge und Elfen nicht sogar schädlich? Es heißt, manche Menschen seien schon an Schwefelvergiftungen gestorben! Warum sollten wir uns also dann der Gefahr aussetzen, einen grauenvollen Tod zu sterben, wenn wir auch ohne Schwefel vorzüglich auskommen?

Fragend schaut der Mensch zu der Gnomin, die bereits wieder ihren Finger erhoben hat und zu einer Antwort ansetzt...

_____

So, [/RPG].

Tja, dieser Vortrag gefällt mir schon besser als die 'Geschichte' deiner Gnomin. Sie enthält diesmal gute Wortwitze, die auch dazu passen und nicht zu übertrieben wirken. Auch vom Äußeren her mag ich nicht großartig meckern, allerdings hat ab und zu auch mal ein Komma gefehlt, was teilweise das Lesen doch ganz schön erschwert hat.

Das Selbe gilt übrigens auch für den Artikel über Archimonde - auch wenn ich ehrlich nicht glaube, dass Gnome jemals den Verdacht hegen könnten, Archimonde hätte gute Absichten gehabt.
biggrin.gif


Dinge dieser Art würde ich durchaus noch ein paar von Dir lesen.
wink.gif


Greets
 
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