zukünftige Entwicklung der MMO's

Drakonis

Rare-Mob
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Hallo,

WAR wie auch AoC bezeichnen sich ja als next Generation MMO aber worauf bezieht sich diese Aussage?

hängt es mit der Kollisionsabfrage oder der Grafik zusammen?

Was mir so aufgefallen ist, je mehr Zeit in die Detailierung der Spielwelt und Charakter oder deren Ausrüstung gesteckt wird, (die zweifelsfrei vom Kunden verlangt wird) desto mehr geht an der Entwicklung der Spielfeatures und der Spieltiefe verloren.

Vergleicht man gängige MMO's mit Ultima Online, so hat bisher keines der Spiele für mich wieder diese Spieltiefe erreicht.

Spieltiefe ist für mich nicht, wieviele Dungeons / Instanzen oder Items oder Mobs ein spiel hat, sondern was man in einem Speil alles verschiedenes machen kann.

ein paar beispiele:
- in einigen spielen kann man angeln oder wird es bald können, aber bei keinem außer uo kann man z.b. ne flaschenpost findne, die einen zu einem gesunkenen schiff führt, wo man dann schätze aus dem wasser ziehhn kann.
- generell eine zugängliche wellt, die man auch mit einem schiff bereisen kann.
- treasure hunting. npc lassen schatzkarten fallen, die entschlüsselt werden müssen und einem dann zu einem vergrabenen schatz führen.
- gegenstände einfärben
- playerhousing und die möglichkeit möbel dafür herzustellen.
- plant system, sachen auf dem acker anbauen und dann ernten bzw blumen züchten in verschiedenen farben.
- rarespawns. spanws von seltenen gegenständen in der welt z.b. zum einrichten des eigenen hauses.
- taming system / haustiersystem
- mini games wie schach
- usw...


ich denke es bringt den entwicklern und letztenendes auch den publishern mehr, wenn sie ein mmo lieber 2jahre länger entwickeln, und dafür mehr spieltiefe einbringen, als wenn sich jedes mmo zu release gleicht.
 
UO war/ist von den Möglichkeiten schon einzigartig. Aber man darf nicht vergessen, dass die heutigen MMOs eine ungleich aufwändigere Grafikengine besitzen und es so viel schwieriger ist, solche Features umzusetzen. Besonders housing werden wir in der UO Form in der nahen Zukunft nicht sehen, höchstens instanziertes Housing so wie bei EQ2. Könnte jeder sein Haus auf dem freien Feld bauen würden das die Server bzw. die Computer der Spieler nicht verkraften^^

Mein Fazit:
Mit dem Weiterentwicklung der Grafik bleiben leider viele coolen Features auf der Strecke, weil sie schwierig umsetzbar sind und/oder die Engine nicht für sie ausgelegt ist.
 
UO war/ist von den Möglichkeiten schon einzigartig. Aber man darf nicht vergessen, dass die heutigen MMOs eine ungleich aufwändigere Grafikengine besitzen und es so viel schwieriger ist, solche Features umzusetzen. Besonders housing werden wir in der UO Form in der nahen Zukunft nicht sehen, höchstens instanziertes Housing so wie bei EQ2. Könnte jeder sein Haus auf dem freien Feld bauen würden das die Server bzw. die Computer der Spieler nicht verkraften^^

Mein Fazit:
Mit dem Weiterentwicklung der Grafik bleiben leider viele coolen Features auf der Strecke, weil sie schwierig umsetzbar sind und/oder die Engine nicht für sie ausgelegt ist.

So ist es wohl. Aber in dem Fall kann ich auch gut auf instanziertes Housing verzichten. Was soll das bringen? Wenn eh nur ein paar Leutchen überhaupt meine Wohnung sehen? Da ist doch schon der Anreiz viel kleiner, irgendetwas daraus zu machen. Wer geht schon bei LotRO in andere instanzierte Hausgebiete als sein eigenes? Geht das überhaupt?
In UO macht es mir immer noch Spass - vor allem auf der Suche nach IDOCs - zu sehen, was andere aus ihren Häusern gemacht haben. Klar, gibt auch genug, die dir Augenkrebs bereiten, aber bei vielen bleibt mir einfach die Spucke weg, weil die mit sooo viel Liebe zum Detail eingerichtet sind.

Das Housing auch in 3D-Spielen nicht instanziert sein muss, zeigt doch Vanguard. Zumindest nach dem was ich gehört habe, befinden sich die Häuser in der normalen Spielwelt. Vielleicht kann das mal ein Vanguard-Spieler bestätigen?

Egal, Drakonis, zu deinen Punkten kann ich kaum noch was sagen. Jeder, der UO mal gespielt hat, wird es ähnlich sehen. Wär wohl besser gewesen, ich wäre damit nicht angefangen, dann könnte ich die heutigen Spiele auch mehr genießen.

Aber nur noch ein Beispiel: Seit Jahren, vor allem seit Erscheinen von BC, sind die Foren von WoW voll mit frustrierten PvP-Spielern, die endlich mal vernünftiges Open PvP sehen wollen. Was macht Blizzard, richtet in manchen Gegenden Eroberungspunkte ein, deren Einnahme Buffs für die ganze Region freischalten. Wen soll denn das interessieren? Ich meine, nichts könnte mir "egaler" sein, als ob die Heinzel jetzt in den Zangarmarschen 5% doller zuhauen können für x Stunden (kann auch ne andere Region gewesen sein, ich weiß es nicht mehr). Oder die glorreiche Idee, auf der Höllenfeuerhalbinsel "tolle" Marken zu ergattern, um sich Klasse-C-Klamotten damit zu kaufen. Wo doch ein Abend Ehre Farmen im AV 10x mal bessere Gegenstände freischaltet. Was für ein Blödsinn ist das? Ich meine hat je jemand bei den Festungen auf der Höllenfeuerhalbinsel einen Gegner getroffen, der versucht hätte, die Einnahme zu verhindern?

UO hats damals schon gezeigt, wie Open PvP auszusehen hat (DAoC natürlich auch). Richtet ein Faction-System ein, mit Belohnungen und Hauptstädten, die erobert werden müssen, Sigils, die in den eigenen Basen verteidigt werden müssen, Ehrenränge a la Finanzminister oder Sheriff. Es muss halt ein vernünftiger Anzreiz her, damit so etwas genutzt wird. Würde jetzt zu lange dauern, das ganze Faction System von UO zu erklären. Ich kann nur sagen, es macht wenig so viel Spass, wie als Dieb im Stealth in die feindliche Base zu laufen, überall Gegner, der Boden mit Traps übersät, um zu versuchen, das Sigil zurückholen.

Was könnte ein besserer Open PvP-Anreiz sein, als das Eigentum anderer? Sprich das IDOC-System von UO. Jedes größere IDOC hat stundenlange Kämpfe zur Folge bis das Haus endlich einstürzt und gelootet werden kann.

Ist mir unverständlich, wieso eine Firma wie Blizzard nicht verstehen will, dass niemand Open PvP in Anspruch nimmt, dass sich nicht auf die Spielwelt auswirkt und auch sonst keine Anreize bietet.

Wie wars denn mit Order und Chaos in UO? Warum nicht einfach noch innerhalb der Allianz oder der Horde zwei rivalisierende Gruppierungen einführen, denen Leute freiwillig beitreten können, und deren Anhänger sich überall, sogar in den Städten, gegenseitig angreifen dürfen?
 
Aber nur noch ein Beispiel: Seit Jahren, vor allem seit Erscheinen von BC, sind die Foren von WoW voll mit frustrierten PvP-Spielern, die endlich mal vernünftiges Open PvP sehen wollen. Was macht Blizzard, richtet in manchen Gegenden Eroberungspunkte ein, deren Einnahme Buffs für die ganze Region freischalten. Wen soll denn das interessieren? Ich meine, nichts könnte mir "egaler" sein, als ob die Heinzel jetzt in den Zangarmarschen 5% doller zuhauen können für x Stunden (kann auch ne andere Region gewesen sein, ich weiß es nicht mehr). Oder die glorreiche Idee, auf der Höllenfeuerhalbinsel "tolle" Marken zu ergattern, um sich Klasse-C-Klamotten damit zu kaufen. Wo doch ein Abend Ehre Farmen im AV 10x mal bessere Gegenstände freischaltet. Was für ein Blödsinn ist das? Ich meine hat je jemand bei den Festungen auf der Höllenfeuerhalbinsel einen Gegner getroffen, der versucht hätte, die Einnahme zu verhindern?

UO hats damals schon gezeigt, wie Open PvP auszusehen hat (DAoC natürlich auch). Richtet ein Faction-System ein, mit Belohnungen und Hauptstädten, die erobert werden müssen, Sigils, die in den eigenen Basen verteidigt werden müssen, Ehrenränge a la Finanzminister oder Sheriff. Es muss halt ein vernünftiger Anzreiz her, damit so etwas genutzt wird. Würde jetzt zu lange dauern, das ganze Faction System von UO zu erklären. Ich kann nur sagen, es macht wenig so viel Spass, wie als Dieb im Stealth in die feindliche Base zu laufen, überall Gegner, der Boden mit Traps übersät, um zu versuchen, das Sigil zurückholen.

Was könnte ein besserer Open PvP-Anreiz sein, als das Eigentum anderer? Sprich das IDOC-System von UO. Jedes größere IDOC hat stundenlange Kämpfe zur Folge bis das Haus endlich einstürzt und gelootet werden kann.

Ist mir unverständlich, wieso eine Firma wie Blizzard nicht verstehen will, dass niemand Open PvP in Anspruch nimmt, dass sich nicht auf die Spielwelt auswirkt und auch sonst keine Anreize bietet.

Wie wars denn mit Order und Chaos in UO? Warum nicht einfach noch innerhalb der Allianz oder der Horde zwei rivalisierende Gruppierungen einführen, denen Leute freiwillig beitreten können, und deren Anhänger sich überall, sogar in den Städten, gegenseitig angreifen dürfen?
Ich glaube, dass Blizzard irgendwo Statistiken, die beschreiben, wieviele Spieler tatsächlich PvP machen. Dann vergleichen sie diese Zahl mit der Zahl der Spieler, die raiden, und entwickeln den nächsten Dungeon. Das Problem an Open PvP ist, dass es da draußern eine große Zahl von PvP-Feinden gibt. Jedes Open PvP Gebiet ist für diese quasi automatisch gesperrt. Von daher möchtest du als Entwickler nicht zu viel Aufwand in etwas stecken, was nur 0,2% der Spieler jemals zu Gesicht bekommen.
 
leider, oder zu glück, jeder mags sich aussuchen, wird zum geldverdienen der massenmarkt bedient und inovationen bleiben auf der strecke.
 
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