andere MMO´s nerven!

Huhu!

Übrigens mal eine schöne Episode. Ich hatte leider keine Zeit, noch richtig RP zu machen (gegangen bin ich trotzdem), aber es hat mir gezeigt, wie groß die RP-Community auf Bele doch noch ist.
Das ist freilich toll.
Ebenfalls gestern lief aber auch im Beratungskanal wieder eine Debatte darüber, ob es im Beratungskanal erlaubt sei, zu diskutieren, wo Bilbo sich aufhält - einige meinten dies sei kein Spielinhalt, und gehöre damit in den OOC-Kanal.
Das sind wohl die zwei Seiten, die das tolle RP bei uns so hat. *seufzt*

mfg
 
Huhu!

Nah, Bilbo ist kein Spielinhalt.
Bilbo ist'n Hobbit.
Oder 'ne fiktive Figur.
Oder vielleicht ist Bilbo auch der Sinn des Lebens, wer weiß?

Worauf ich hinaus wollte ist:
Wenn ich derzeit HdRO starte, bekomme ich beim Laden einen Werbebildschirm, der mich auf ein Ereignis namens "Bilbos Geburtstag" hinweist´, und darauf verweist, dass dies nun im Spiel erlebt werden kann. Und damit ist alles, wirklich alles im Zusammenhang mit Bilbos Geburtstag für mich ein Spielinhalt.

Hmm.
Allerdings glaube ich nicht, dass Vetaro mir da tatsächlich wiedersprechen wollte *grinst*

mfg
 
Huhu!

Mal sehen, ob ich die Antwort an Parat noch schaffe, bevor ich einschlafe!

Die nette Art der Diskussion ist, nebenbei bemerkt, einer der größten Unterschiede zwischen HdRO und WoW. Nur so am Rande.

Und ich kann wieder nicht anders als Parat Recht zu geben. Mein Blickwinkel ist natürlich durch fast 5 Jahre WoW, und ein paar Monate gruseliges Lineage davor geprägt. Verglichen damit ist das RP in HdRO ein Traum. Womit ich nicht meine, dass es besser ist. Gutes WoW-Rp gibt es auch, und es ist sicher ebensogut wie gutes HdRO-RP. Nur ist es biel viel seltener, und wird viel massiver, und oft sehr absichtlich, gestört. So gesehen ist HdRO echt eine Wohltat für mich. Mitspieler, die sich fast immer in ganzen Sätzen äußern, und das oft sogar in Rolle. Toll. Viel mehr will ich ja eigentlich gar nicht.

Und das ist der zweite wesentliche Unterschied - denke ich - zwischen Parat und mir. Der will nämlich mehr.
Hmm, mals ehen ob ichd as halbwegs verständlich erklärt bekomme.
Ich denke, RP ist für mich nicht die Sache die ich mache. Sondern die Art, wie ich es tue.
Was ich tue, auf Belegaer, ist, was 95% aller anderen Spieler in allen anderen MMORPGs auch tun:
Rumquesten, Welt erkunden, Instanzen besuchen, sich von einer stimmigen Fatnasywelt verzaubern lassen ... und sowas.
Rollenspiel ist dabei kein Punkt. Ich stell mich eigentlich nie irgendwo hin und sage mir "So, nun RPe ich mal ein Stündchen" oder sowas. Ich besuche auch keine speziellen Orte dafür.
Ich versuche stattdessen, das RP einfach immer mit mir zu tragen, wo ich grad bin. Wenn ich in Bree handwerke, oder im Auktionshaus stehe, bin ich in Rolle. Ebenso wenn ich in Evendim durch die Wildnis stiefele und Grabräuer jage. Oder wenn ich eine X-beliebige Instanz betrete. Ich mag in einem Fantasyspiel die Atmosphäre, und dazu gehört für mich einfach, in Rolle zu sein. ich mag mich nicht als "Gamer" fühlen, der "zockt". Ich mag der Held/die Heldin sein, die dort etwas tut.
Mag sein, das das verglichen mit tollen, konsequenten Geschichten auf anderen Systemen "wenig" ist - aber mir reicht das. Wenn ich mehr Konsequenz mag, gehe ich eh lieber in meine Pen & Paper Runde.
Ein weiterer wichtiger Punkt bei mir ist:
Ich trenne nicht Spielmechanik von Rollenspiel. Das geht bei mir eigentlich Hand in Hand. Gröbere logische Schnitzer versuche ich so gut es geht zu ignorieren, oder, wenn möglich, umzubauen und umzuinterpretieren. Mich stört z.B. überhaupt gar nicht, dass tagein tagaus in derselben Gegend dieselben Gegner umgeneitet werden. Ich erklär mir das einfach damit, dass es sehr viele davon gibt, oders ie von irgendwoher nachkommen. Ich erläter das mal an Hogger. der ist zwar aus WoW, aber egal:
Im Elwyn Wald, nahe dem Fluss und der Brücke nach Westfall, leben Gnolle. Ein besonders großer, starker von ihnen, ist der Anführer. Die Menschen im nahegelegenen Dorf nennen den "Hogger". Ich hab keine Ahnung, wie die Gnolle ihn nennen. Ich kann kein Gnollisch. Für die Menschen ist das Hogger. Er ist der erste Elite Gegner, den man in der Gegend trifft. Ziemlich oft wird der arme Hogger nun erschlagen. Und ein paar Minuten später steht ein neuer Hogger da rum. Störend? Unlogisch?
Nicht die Bohne. Die Gnolle machen halt immer ihren größten und stärksten zum Boss. und den Boss nennen die Menschen Hogger. Ok, logisch betrachtet ist es nicht dieselbe Person - aber wer würde bei Gnollen soweit denken?
Anderes Beispiel:
Im Hügelgrab, und der näheren Umgebung, gibt es Unholde, Skelette, und so Zeug. Jede Wette dass seit Jahrzehnten, oder anders gesagt, "schon immer" Mütter in Bree ihre Kinder warnten "Geh nicht dorthin, sonst holen dich die Unholde!". Ok, in den Hügelgräbern gab es also "schon immer" Unholde. Da wundert es nicht, dass jede Gruppe, die sich dorthinein begibt, auch was trifft? Genau! Unholde. Kehren sie lebend zurück, berichten sie von Unholden in den Hügelgräbern, und die Menschen in Bree nicken und sagen "Jaja, die gab es da schon immer!". und so geht da simmer weiter.
Ich weiß dass diese Argumentation etwas "trashig" ist, aber mir erklärt sie seit ca. 5 Jahren die inkonsequenten MMORPG-Welten. Ja, das iost geschummelt, aber ich find schummeln hier besser, als mich dauernd über Unlogik zu beschweren, wohl wissend, dass ich es logisch und konsequent auch nicht wollen würde.
Denn das würde hier bedeuten:
Hat jemand Hogger getötet, wars das mit den Gnollen. Also ein paar hauen Hogger tot, ein paar mehr sehen ihnend abei zu, fast alle hörend avon - aber hey, es sind mehrere Tausend Leute auf einem Server. Und alle außers agen wir mal 5 oder so gehen leer aus? Doof. Will ich nicht.
Dann lieber ein etwas unlogisch nachwachsender Hogger, dessen Existenz ich mir schummelnderweise zurechtbiege.

Was die RP-Umfelder angeht hast du, Parat, denke ich auch sehr Recht. Mit meiner Spielweise komme ich in MMORPGs sehr gut klar. RPer, die dort ernsthafte, durchdachte und konsequente Geschichten erwarten, sind vermutlich im falschen Spiel. Na ja, jedenfalls verzweifeln die vierl öfter an der "Spielrealität" als ich. Weshalb ich annheme, dass sie eigentlich im falschen Spiel sind.

Mehr fällt mir grad nicht ein. *gähnt*

Nachti!
 
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Und ich kann wieder nicht anders als Parat Recht zu geben. Mein Blickwinkel ist natürlich durch fast 5 Jahre WoW, und ein paar Monate gruseliges Lineage davor geprägt. Verglichen damit ist das RP in HdRO ein Traum. Womit ich nicht meine, dass es besser ist. Gutes WoW-Rp gibt es auch, und es ist sicher ebensogut wie gutes HdRO-RP. Nur ist es biel viel seltener, und wird viel massiver, und oft sehr absichtlich, gestört. So gesehen ist HdRO echt eine Wohltat für mich. Mitspieler, die sich fast immer in ganzen Sätzen äußern, und das oft sogar in Rolle. Toll. Viel mehr will ich ja eigentlich gar nicht.

Und das ist der zweite wesentliche Unterschied - denke ich - zwischen Parat und mir. Der will nämlich mehr.
Jo, ich sagte ja auch, dass Du da ganz gut aufgehoben bist. Mein Anspruch ist da sicherlich ein anderer, was ja okay ist. Ich will eine sich bewegende bzw durch Spieler bewegbare Welt, die aber einen Status Quo hat, sonst hängt das RP in der Luft.

Und, ich gebe es ja zu, meine Ansprüche an die Mitspieler sind natürlich auch höher. Wobei ich nicht den Fehler mache, das in LOTRO zu vermissen. Ich weiß das geht nicht. In LOTRO treffen sich meinetwegen 100 Leute auf Bilbos Geburtstag und dann gibts die Chance, dass sich da 10 finden, die rpen. Da, wo ich bin, treffen sich 10 und die rpen alle. Wären es 100, müsste man mitloggen und am Folgetag antworten, weil der Text zu schnell durchscrollt.^^ Es ist dennoch nicht gleich im Resultat: Die Unterschiede sind

-> Wir haben aktuelle Themen. Die Themen können sich erledigen, denn man kann sie im RP lösen. Die Gespräche sind gehaltvoller.
-> Das, was dort im RP vorfiel, passierte eben auf diesem Geburtstag. In einer Erzähung des Geburtstages käme das vor. Es hätten sich nicht x verschiedene Geburtstags-Wahrnehmungen ergeben, die dann wiederum kaum Gesprächsthema sein können.
Ich brauch diese Fundierung des RPs.

Was ich tue, auf Belegaer, ist, was 95% aller anderen Spieler in allen anderen MMORPGs auch tun:
Rumquesten, Welt erkunden, Instanzen besuchen, sich von einer stimmigen Fatnasywelt verzaubern lassen ... und sowas. Rollenspiel ist dabei kein Punkt. Ich stell mich eigentlich nie irgendwo hin und sage mir "So, nun RPe ich mal ein Stündchen" oder sowas. Ich besuche auch keine speziellen Orte dafür. Ich versuche stattdessen, das RP einfach immer mit mir zu tragen, wo ich grad bin. Wenn ich in Bree handwerke, oder im Auktionshaus stehe, bin ich in Rolle. Ebenso wenn ich in Evendim durch die Wildnis stiefele und Grabräuer jage. Oder wenn ich eine X-beliebige Instanz betrete. Ich mag in einem Fantasyspiel die Atmosphäre, und dazu gehört für mich einfach, in Rolle zu sein. ich mag mich nicht als "Gamer" fühlen, der "zockt". Ich mag der Held/die Heldin sein, die dort etwas tut.
Es ist im Prinzip gut zusammen gefasst. Naja, paar Ergänzungen mach ich noch: Die SPielhaltung ist bei uns nicht wirklich der Unterschied. Wo ich bin, bin ich in Rolle (Ausnahmen hab ich ja exemplarisch aufgezählt). Nur hab ich keine "gamistischen" Tätigkeiten in dem Sinne. Ich muss nicht leveln (das passiert auch von selber). Ich muss nicht craften, um nen Handwerker zu spielen (ich kann mich auf Verkaufs- oder Lieferanten-RP konzentrieren, also das, wo auch mehr RP bei rumkommt). Ich muss die Welt nicht erkunden (weil sie kleiner ist, also zumindest hab ich keinen OOC-Anreiz). Ich will aber das Wissen meines Chars ausweiten. Ich erkunde also eher in die Tiefe, in eine Tiefe, die es in LOTRO nicht gibt. Wieso ist das und das soundso? Wer hat das angeordnet? Wer würde erben, wenn jemandem XYZ was antut? Solche und andere Fragestellungen. Es gibt keine Fragestellungen, denen ich mich nicht widmen kann. Es gibt prinzipiell keinen Pfad, den ich nicht betreten kann. (Ist auch eine der häufigsten Fragen "welche Berufe gibt es?" Die Antwort "alle" überfordert MMOler tendenziell^^)

Mag sein, das das verglichen mit tollen, konsequenten Geschichten auf anderen Systemen "wenig" ist - aber mir reicht das. Wenn ich mehr Konsequenz mag, gehe ich eh lieber in meine Pen & Paper Runde.
Verständlich .. aber ich glaube es herrscht ein falsches Bild vor. Die Verwandschaft zu PnP ist nicht soooo groß. PnP findet in der Regel in einer konkreten Abenteuersituation statt und die Chars sind eben auch zumeist Abenteurer, die zu großen Teilen fast nur Abenteuer-Erfahrungen machten. MMO-Chars können da weitaus runder und .. stabiler sein. Chars bei uns oder vergleichbaren Projekten wären zwangsläufig runder und stabiler, also irgendwie verankerter im Leben.

Ich weiß dass diese Argumentation etwas "trashig" ist, aber mir erklärt sie seit ca. 5 Jahren die inkonsequenten MMORPG-Welten.
Ach, mitnichten ... mein Standpunkt in LOTRO-Diskussionen ist ja auch nie "spielt es nicht, wenn Ihr RPen wollt", sondern viel eher "spielt es, genießt es, aber bitte mit dem richtigen, nicht allzu hohen Anspruch" .. und dann bitteschön auch ohne die alberne Selbstgewissheit, weil es ja "die beste aller RP-Lösungen ist" ... Ja, in dem Genre. Wenn man ein bisserl herauszoomt, dann ist es vielleicht der Einäugige unter den Blinden, mehr auch nicht.

Ja, das iost geschummelt, aber ich find schummeln hier besser, als mich dauernd über Unlogik zu beschweren, wohl wissend, dass ich es logisch und konsequent auch nicht wollen würde.
Denn das würde hier bedeuten:
Hat jemand Hogger getötet, wars das mit den Gnollen. Also ein paar hauen Hogger tot, ein paar mehr sehen ihnend abei zu, fast alle hörend avon - aber hey, es sind mehrere Tausend Leute auf einem Server. Und alle außers agen wir mal 5 oder so gehen leer aus? Doof. Will ich nicht.
Kann ich nachvollziehen. Wobei Du meines Erachtens schon ein bisserl den Fehler machst, nur zwischen Schummeln und Dogmatismus zu unterscheiden. Da gibts schon noch Graubereiche.^^ Also, so wie ich das eigentlich von allen RP-Projekten kenne: Da gibts Dungeons. Die sind in sich auch erstmal stabil, auch wenn sich da jemand bis zum Endgegner kämpft. Die werden dadurch nicht ausgelöscht. Sie WÜRDEN ausgelöscht, wenn das im RP wirklich dringend erforderlich wäre .. nehmen wir an sie hätten zuvor im Rahmen eines Plots die Stadt mehrfach angegriffen, was dann zur Folge hätte, dass man sich mit gutem Grund vernichten will. Aber okay, dann kommt halt was anderes. Eine echte Queste, sich mit denen zu beschäftigen, gäbe es eh nicht, da Questen sich eher dynamisch und von Spielern ausgehend ergeben, als dass da NSCs mit Ringen überm Kopf rumstehen müssten.

Was die RP-Umfelder angeht hast du, Parat, denke ich auch sehr Recht. Mit meiner Spielweise komme ich in MMORPGs sehr gut klar. RPer, die dort ernsthafte, durchdachte und konsequente Geschichten erwarten, sind vermutlich im falschen Spiel. Na ja, jedenfalls verzweifeln die vierl öfter an der "Spielrealität" als ich. Weshalb ich annheme, dass sie eigentlich im falschen Spiel sind.
Vollste Zustimmung.
 
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