Argamours Runde

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Mit einem wuchtigen Stoß öffnet der Zwerg die Tür zum Schankraum. Stille umfängt ihn. Der Wirt starrt den gerüsteten Krieger voller Erstaunen an und nach einem kurzen Blick in den Raum dämmert Argamour auch, wieso.

"Nicht viele Gäste da, oder?", brummelt der Zwergenwächter dem Wirt entgegen. "Naja, bringt mir erstmal ein Bier, vielleicht kommen ja noch welche."

Argamour lässt sich auf den nächstbesten Stuhl fallen und harrt der Dinge die da kommen...
 
Es dauert nicht lange, und der dicke Wirt trottet mit einem Krug auf Argamour zu, schield mit scharfen blicken in die dunkle Ecke der Schankes, stö0t das Getränk auf den Tisch und verschwindet genauso schnell wie er gekommen war.

Argamour bedankt sich durch einen unaufälliges Kopfnicken und begutachtet das Gesöff. Mit dem Finger streicht er kurz über die Kante des Kruges. Seine Augen wandern durch den dunklen, mit Kerzen erhellten Raum.
 
Alsbald entdeckt Argamour im hinteren Bereich des Schankraums ein Ihm bekanntes Gesicht.
Er trinkt sein Bier aus und geht hinüber.
"Es ist viel in vergangener Zeit geschen. Und es scheint noch lange nicht vorbei. Nicht wahr?
Oder wie sehen Sie das, Herr Elb?"
 
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Eine Frau mit großem Hut stolpert in die Taverne und schaut sich unsicher um. Sie bestellt einen Krug Met beim Wirt und verzieht sich auf ein einsames Plätzchen, wo sie beginnt, hastig auf einem Pergament herumzukritzeln.
 
Aurengur, ein Elben-Wächter, erhebt sich aus dem Schatten einer Ecksitzreihe und geht leicht humpelnd, sich den Bauch haltend zum Wirt. Leise flüstert er dem Wirt etwas ins Ohr. Ein kurzes Nicken des Wirts bekundete die Zustimmung...

Langsam ging Aurengur, der bis dato unauffällig war wieder in zu seiner abseits gelegenen Sitzgelegenheit. Den Raum überblickend, wartend scheinend...

Bei genauerer Betrachtung merkt man schnell die zahllosen Kerben in seinem Schild, die Scharten seines Schwerts...
Es muss vor kurzem einen Kampf gegeben haben, doch wer war siegreich?
 
Wieder öffnet sich die Tür zum Schankraum. Eine Elbin mit einer weinroten Robe tritt ein. Eine kleine Katze folgt ihr durch die Türe und schmiegt sich mit einem leisen schnurren um ihre Beine. Die Elbin blickt suchend durch den Raum.

Da bleibt ihr Blick an dem Elben-Wächter hängen, der etwas abseits des Geschehens sitzt.

Eliara, die Elbin, geht in gerade Linie zum Wirt, beugt sich über den Thresen und flüstert einige Worte zum Wirt. Der Wirt nickt, dreht sich um, greift nach der Flasche mit dem teuren Wein, und befüllt 2 Becher damit. Sorgsam verkorkt der Wirt die Flasche wieder und stellt sie zurück an ihren Platz. Er nimmt die Becher uns stellt sie mit einem knappen Nicken vor die Elbin auf den Thresen. Dankend nickt die Elbin zurück, nimmt die beiden Becher und schlendert zu dem Wächter in der Ecke. Am Tisch angekommen stellt sie dem Elb einen Becher hin, und setzt sich auf der gegenüberliegenden Seite des Tisches hin. Die Katze, die ihr auch Schritt und Tritt folgt, springt mit einem Satz auf ihren Schoß, und nach einigen Drehungen legt sie sich schnurrend zusammengerollt hin.
 
Der betrübte und konzentrierte Blick des Wächters lichtet sich...
Er blickt leicht in Eliaras Richtung, blickt zum Becher und schenkt ihr ein verhaltenes nicken.

Beim ergreifen des Bechers bemerkt man, dass es dem Wächter schwer fällt, doch ist es keine Verletzung die ihn plagt. Sein Geist unterliegt einer viel schwereren Marter. Er setzt den Becher an um einen leichten Schluck zu nehmen, doch setzt er ihn wieder ab und senkt betrübt sein Haupt. Den Kopf schüttelnd spricht er mit trauererfüllter Stimme zu Eliara: "Ich konnte ihn nicht schützen... es waren zu viele... Ich sagte ihm, er solle zurückbleiben aber... ."
 
Kopfschüttelnd schreckt Argamour aus dem Halbschlaf auf. Dieses süffige Bier scheint seinen Geist kurz verwirrt zu haben. Irgendetwas von einem Elf war dort in seinen Träumen gewesen. Er wischt den Gedanken fort und bemerkt die Neuankömmlinge in der Taverne. Freudig lächelnd ruft er aus: "Wirt! Ene Runde für alle!"








OOC: Spielt eure eigenen Char und lasst meinen in Ruhe
wink.gif
 
Betrübt blickte Aurengur zu Argamour, nickte dankend für den spendierten Trunk und langsam, aber stetig schien es so, als ob friede in Aurengurs Gesicht einkehrte.
 
DIe Tür zum Schankraum knallt auf, als ein selbst für Zwergenverhältnisse klein erscheinender Untergründiger den Raum betritt.
Eine lange, markante Narbe zieht sich von der Stirn über sein Auge bis auf die Höhe der Nase. Das Licht scheint sein Auge dennoch nicht verloren zu haben.
Er murmmelt etwas, lässt sich leicht abseits der anderen auf einen Hocker fallen.
Aus den untiefen seiner Taschen kramt er eine Lauta hervor und stimmt eine Lied an. Ein nachdnekliches, um nicht zu sagen episch anmutendes Stück.
Klänge, die Mittelerde schon seit geraumer Zeit nichtmehr hörte...
 
Argamour liess noch einmal den Blick schweifen, dann stellte er zufrieden den Krug auf seinen Tisch und sprach offensichtlich mit der Luft neben ihm, so laut, dass ihn der gesammte Schankraum hören konnte:

"So, es scheinen alle da zu sein! Ich glaub wir können anfangen."

Aus dem Schatten neben ihm schälte sich die Gestalt eines hochgewachsenen Menschens. Der langhaarige blonde Mann war in eine dunkelgrüne Lederrüstung gekleidet, sein Gesicht wirkte schmal und aristokratisch.

Der Mann baute sich in der Mitte des Schankraumes auf und wartete, dass sich die allgemeine Aufmerksamkeit ihm zuwandte.
 
Die Laute des Zwereges verstummte, ein Zischen folgte. Wenigs später war der Zwerg in eien kleien Wolke aus Rauch eingehüllt.

"Wir wissen alle, warum wir hier sind."
 
"Nun denn brauche ich ja keine großen Worte verlieren.", sagte der hochgewachsene Mensch zu dem, eben noch Laute spielenden, Zwerg. "Ich habe eine Lieferung die dringendst ihren Zielort erreichen muss, und dafür suche ich nur die Besten."

Er sah sich im Schankraum um.

"Seid ihr die Besten?"
 
Aurengurs blickte langsam in Argamours Richtung. Langsam erhob er sich und ging auf Argamour zu. Während er ging sprach er zu ihm:

"Du suchst die besten? Nun, dann prüfe doch, ob ich einer jener bin, die du suchst..."

Ein leicht herablassend anmutender Gesichtsausdruck, wobei dies bei Elben nichts unnatürliches ist, untermalte die Aufforderung des Wächters.
 
Der Zwerg begann heftig zu husten.
"Ahjahja... verdammtes Hobbitzeug. Schmeckt wie Gemüse... keine Ahnung haben sie."
Er blickte sich um... "Frag mal die Zauberer, die wissen, was Pfeifenkraut ist."
Er nickte in die Runde.
"Tut mir leid."
 
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Die Elbin lachte leise vor sich hin. „Welch wichtige Lieferung mag dass wohl sein, dass ihr dazu 4 Leute benötigt?“ Die Katze auf ihrem Schoß hob den Kopf und sah sie aus halb geöffneten Augen zufrieden an. Eliara strich mit ihren Fingern durch das Fell der Katze, während die sich genüsslich streckte. „Noch dazu wenn ein Zwerg dabei ist. Da müsst ihr schon genug Gold in den Taschen eingesteckt haben, damit die Lieferung auch ihren Zielort erreicht.“ Die Elbin nickte in Richtung des Zwerges und grinste. „Außerdem, was sollte einen Elben dazu bringen euch zu helfen? Gerade auch die Besten haben den Vorteil, sich ihre Herausforderungen aussuchen zu können...“ Eliaras Augen funkeln dabei den groß gewachsenen Menschen herausfordernd an.
 
Aurengur blickte leicht schmunzelnd zu Eliara und sprach: "Nennen wir es doch Übungsstunden, und da zumindest, so es mich betrifft, ich etwas Zeit erübrigen kann, denke ich dass unser herr Zwerg doch etwas schutz gebrauchen kann. Mein Schild ist groß genug für uns beide."
 
Eliara lachte auf: "Das hast du letztens über dein Bett auch gesagt... Ich frage mich aber nur, ob du mich oder den Zwerg jetzt gemeint hast?" Die Elbin erhob sich vom Stuhl und ging mit einem aufreizenden Hüftschwung zu Aurengur. Sie stellte sich seitlich zu ihm, stütze sich auf seinen Schultern ab und sprach zum groß gewachsenen Mann: "Nun denn, so sprich für welch genaue Aufgabe ihr Helden sucht... Auch wenn uns Elben ein längeres Leben geschenkt wurde als Menschen und Zwergen, so haben wir dennoch nicht alle Zeit der Welt".
 
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Der Zwerg schüttelte den Kopf.
"Unverschämt."
 
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