Das WoW-Problem der MMOs

Duki

Quest-Mob
Registriert
05.09.2009
Beiträge
11
Reaktionspunkte
0
Kommentare
11
Buffs erhalten
8
Hallo Leute,

ich muss mal was loswerden, weil es mich ankotzt und weil ich es schon bei 3 anderen MMOs gesehen habe. Blabla das und das kommt, WoW ist tot, ich spiel nie wieder WoW, das andere ist viel besser, blabla.

Genau durch diesen Hype wird ein Spiel eben NOCH schlechter als WoW. Die Spieler setzen viel zu viele Erwartungen an das neue MMO und machen den größten Fehler, den man dabei machen kann:

Ihren neuen Liebling mit WoW vergleichen. Das ist besser, das schlechter und genau das ist der Fehler. Da man als Mensch normalerweise dazu neigt, schöne Erinnerungen zu behalten, denkt man dann automatisch an WoW und sagt sich: eigentlich ist es ja doch besser. Dann springen die meisten Spieler vom "neuen" MMO wieder ab zu WoW, nur ein kleiner Teil bleibt wirklich dabei. Das war bei HDRO so, das war bei AoC so, das war bei WAR (haha) so, das war bei RoM so und so wirds auch bei Aion kommen, hundertprozentig.

WoW hatte, als es rauskam, den großen Vorteil, fast ohne Konkurrenz zu sein. Daher konnte sich das Spiel weiterentwickeln, und die Ansprüche der neu geformten MMO-hungrigen Community sind extrem gestiegen.

Also Leute, spielt Aion, freut euch drauf, aber ich wette, nicht mal die Hälfte von euch wird es dauerhaft spielen, weil es eben doch nicht so gut ist, wie es gehypt wurde. Und "Hype" ist das absolut richtige Wort, wenn man sich durch diverse Foren liest. Aion ist nicht besser, nur anders. Und das motiviert nur kurzfristig.

Gruß Duki

P.S.: Ich bin kein "olololo-WoW-Fanboi", sondern Realist.
P.P.S.: Ja, das steht auch in anderen Foren, weil ich hoffe, mal die Leute von ihren Illusionen wachrütteln zu können. Vielleicht werde ich auch noch mal Politiker.
 
Prinzipiell bin ich ja deiner Meinung, Hypes nutzen keinem was, im Gegenteil. Und ja, derzeit wird Aion gehypt, wie seinerzeit WAR, AoC usw. Und ja, nach release werden wieder ne ganze Menge Leute ankommen und sagen, dass das Spiel ja eh ein Flop und Sch... ist, weil sie sich viel zu viel davon versprochen haben.

Aber ich würde das nicht unbedingt auf WoW projizieren. Das Problem liegt eher an den Spielern selbst. Wer sich hypen lässt ist eben selbst Schuld. Ich habe beispielsweise die Leute nie verstanden, die von Hellgate London so enttäuscht waren, es war doch absolut solide. Wenn man allerdings ein riesiges MMO erwartet hatte, wo nur ein Sci-Fi-Diablo angekündigt war... Tja, dann hat man halt Pech gehabt.

Wenn man erwartet, dass Spiel XYZ "DIE Offenbarung schlechthin" wird, dann ist die Enttäuschung schon vorprogrammiert.

Ebenfalls ein Teil des Dilemmas würde ich übrigens in der Tatsache sehen, dass die (frustrierten?) Ex-WoW-Spieler im Grunde nur ein WoW 2.0 erwarten, wohin sie sich auch wenden. Wie oft hört man nicht "aber in WoW gabs auch noch dieses und jenes" oder "WoW hat aber dieses und jenes anders gemacht"? Man sollte einfach mal ein Spiel für sich selbst stehend beurteilen. WoWs Krankheit ist ja gerade, dass es viel zu breit angelegt ist und zwar von allem etwas hat, aber nichts richtig durchgezogen hat. Wenn man das auch von allen anderen zukünftigen Spielen erwartet, na dann gut Nacht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
WoW hatte, als es rauskam, den großen Vorteil, fast ohne Konkurrenz zu sein. Daher konnte sich das Spiel weiterentwickeln, und die Ansprüche der neu geformten MMO-hungrigen Community sind extrem gestiegen.

Stimmt nicht ganz, es gab viel gute Konkurrenz (allein DaoC zB.) aber, auf WoW stand eben Blizzard drauf, was viele Spieler (und eine sehr große Fangemeinde) mit ihren aktuellen Offline-Lieblingen wie Warcraft oder Diabolo identifizierten. Da tritt der gleiche Effekt ein, den du beschrieben hast. Warcraft Spieler treffen auf bekanntes in Sachen Story und Diabolo Spieler treffen auf bekanntes in Sachen Spielmechanik, was dazu führt, dass WoW als "gut" empfunden worden ist. WoW war für viele der erste Kontakt mit einem MMO und deshalb bei denjenigen auch der Maßstab. Was glaubst du zB. wie viele alte UO-Hasen dem sehr speziellen Level-losen Fertigkeitssystem hinterhertrauern.
 
Was glaubst du zB. wie viele alte UO-Hasen dem sehr speziellen Level-losen Fertigkeitssystem hinterhertrauern.

Wobei dieser Punkt wiederum ein sehr spezieller ist. Je nachdem wie man es aufzieht, kann ein Fertigkeitsbasiertes System dazu genutzt werden, auch Neueinsteiger ins Spiel einzubinden, ohne ihnen endlose Leveling-Phasen aufzubürden bevor es interessant wird. Siehe u.a. Eve, wo selbst Rookie-Schiffe im Kampf gegen CapShips noch ihre Berechtigung haben können.

Zudem produziert ein Level-System mit dem schrittweisen Aufstieg Phasen des relativen Leerlaufs, wohingegen der Charakterfortschritt bei einem Fertigkeitsbasierten System potenziell kontinuierlicher und weniger sprunghaft ist.

Aber ich glaube das ist OT.
wink.gif
 
Bin da auch eurer Meinung. man muss sich ja nur hier im Buffed Forum umschauen.. da sieht man schon viele besipiele dafür.

WoW wird als Maßstab genommen und einige Leute wollen einfach das das game XY genau so ist wie WoW...

Aber daran kann man nix ändern. Viele mögen gewohntes eben, sich neu anzupassen ist etwas anstrengender und darum bleiben nicht immer alle bei einen neuen Spiel. Sondern nur die die wirklich was NEUES haben wollen.
 
Ob man es nun hören will oder nicht, es liegt einfach daran das WoW momentan die umfangreichste Unterhaltung bietet und damit nunmal auch einen gewissen Qualitätsstandard gesetzt hat an dem der Rest gemessen wird.

Und das ist auch gut so, denn würde man sich an Warhammer oder AoC messen ... oje ...
 
Das WoW versucht jeden möglichen Bereich abzudecken ist ja unbestritten. Von PvP bis zum Pet-Sammeln, was mich schon fast an Sims erinnert, gibts dort alles. Aber viele lassen einfach ausser acht, das WoW diese Bereiche nur extrem oberflächlich anbietet. Tiefgründigkeit ? Fehlanzeige !

Genauso lustig sind die Leute, die erst im 2. oder 3. Jahr mit WoW angefangen haben und dies allgemein ihr erstes MMO war. Sie kamen zu einem Spiel, wo die ganzen Startbugs und Fehler bereits ausgemerzt waren und welches bereits seit 2 oder mehr Jahren lief.
Genau diese Leute sind es dann die rummeckern, wenn beim Start eines neuen MMORPG´s plötzlich die Server abschmieren.... "Lol bei WoW ist sowas nie passiert", hört man dann. Das WoW in den ersten 1-2 Monaten auch derartige Probleme hatte wie Pings von 30.000 und Serverabstürzen wird dann ungläubig als "Neider Gerede" abgetan.

So viel erstmal von mir. Hab keine Zeit, muss nu zur Arbeit, schreibe heut Nachmittag/Abend noch etwas dazu.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Auf Hypes sollte man sich in unseren modernen Internetzeiten nicht verlassen, dass seh ich auch so. Da wird man meistens nur enttäuscht. Trotz alledem ist es imho gut wenn jemd. oder etwas als Messlatte dient (z.B. WoW), weil es ja scheinbar die Bedürfnisse der Nutzer befriedigt und gerade im MMO Bereich kann man das Rad nie ganz neu erfinden sondern verbessern damits besser rollt als das alte Rad.

Ich habe WoW gezockt und ohne es zu wollen Vergleicht man andere MMOs, z.B. Aion damit. Alle die auf Hypes abgehen und sich dann nach kurzer Zeit langweilen werden es aber auch überleben und müssen halt weitersuchen.
 
WoW hatte Konkurrenz als es erschien. Es war nur so gut gehyped und mit guter PR ausgestattet, dass es vom Stand weg viele genrefremde Spieler angelockt hat.

Es hat einige Vorteile gegenüber anderen MMOs (leichter Einstieg hilft schon viel, gute Fantasy Grafik - die nicht Pseudoreal sondern comichaft gestaltet wurde - hat wohl den Geschmack vieler gut erwischt)

Es hat auch Nachteile - gerade im RP Bereich (crafting, Storytabs für Chars, versteckte Charattribute, housing etc) - da WoW aber von Anfang an als "Action MMORPG" angesagt war, war das zu erwarten und war von Blizzard auch nicht anders gewollt

Viele andere MMOs kranken an den ersten Tagen: den "casuals" (und hier zähl ich persönlich viele wow pros dazu!) sind mit vielen nicht easy-access MMOs überfordert und werfen sie wieder in den Schrank. 

ladet euch mal ältere MMOs runter, die sind teilweise f2p - und guckt NICHT in die Foren zu den Games (nach knapp 10 Jahren Laufzeit gibts auch in den Games genug Guides für dumme
biggrin.gif
) - Spielt so n Spiel und versucht gut zu sein... und ihr werdet sehen, was das mal für ne Arbeit war. Eben: viel zu viel... und deswegen sind die meisten dieser alten Spiele zwar noch am Leben (core community) aber nicht besonders bevölkert. Beispiele: Everquest, Anarchy Online, Neocron... etc pp
 
Das ist es ja. WoW ist wenn man es so betrachtet kein vollwertiges MMORPG. Es ist eher nen Mix aus HacknSlay und MMORPG oder nen MMORPG "light".

Es ist nunmal etwas völlig anderes ob ich mit nem Kumpel zusammen dank Superitems die Instanz X zu zweit schaffe oder ob ich mit 250 Leuten nach 100 Anläufen den Realmdrachen zum ersten mal 6 Monate nach Release erlege (Daoc).

WoW schaffte es quasi ein MMORPG für jeden Spielbar zu machen. Das ist so, als wenn man bei Counterstrike nen Aimbot benutzt. Man ist gut ohne wirklich etwas zu können. Das eigentlich nur WoW Spieler Probleme haben, wenn sie in ein neues MMORPG kommen ist nicht ungewöhnlich.

Zum einen weil sie sich nicht umgewöhnen wollen zum anderen, weil viele andere MMORPG Nachdenken und ein gewisses spielerisches können verlangen. Wenn dann Spieler X in ein neues MMORPG kommt und dort erwartet er kriegt seine Erfolge und Items genauso schnell wie in WoW, so dass er sich wie ein Held fühlt und er dann merkt, das dies eben nicht so ist ist der Frust schnell da.

WoW gaukelt den Spielern nunmal durch die vielen Epics vor jeder sei ein grosser Held. Selbst der grösste Hirni kriegt dort das Gefühl ein Superheld zu sein.

Vergleiche zwischen MMORPG sind sinnfrei, denn dazu unterscheiden sie sich viel zu stark voneinander. Was man vielleicht vergleichen kann ist Grafik/Sound, wobei selbst da kann es zu probleme führen. Man stelle sich mal ein AoC mit WoW Grafik vor. Grafik muss zu dem Szenario passen. Das Gameplay ist das entscheidende und da gibt es riesengrosse Unterschiede.
Bei WAR war es ja das gleiche mit diesen ewigen WoW Vergleichen. Das Problem war aber das die meisten, die solche Vergleiche aufstellten aus der WoW Ecke kamen. Ich hab damals versucht dagegen zu arbeiten und auf die Spieler eingeredet, das man WAR und WoW nicht vergleichen kann, das das Gameplay völlig unterschiedlich ist. Man hat mich ignoriert und schon kurz nach Release war das Geheule bei den Ex-WoW Spielern sehr gross da es doch nicht das erhoffte WoW 2.0 war und man sich in WAR vor allem nicht selbstprofilieren konnte.

Das bringt mich zu einem weiteren Punkt. In WoW herrscht das Gesetz der Selbstprofilierung. Alles ist quasi Solo schaffbar (bis auf die wenigen grossen Instanzen). Dies widerspricht dem Grundprinzip eines MMORPG, denn der Sinn liegt ja im gemeinsamen Miteinander und nicht Gegeneinander (In Form von : Die anderen wollen mir meine Items klauen). Dies ist auch oftmals einer der grösstem Unterschiede von WoW zu herkömmlichen MMORPG. In anderen steht Teamplay klar von Beginn an im Vordergrund. In Daoc war das hochspielen eines Heilers ohne Gruppe unschaffbar, bei anderen Klassen dauerte es sehr lange.

Um nun mal zum Ende zu kommen : Wer behauptet WoW sei das A & O, der König der MMORPG und das beste was es gibt hat keine Ahnung. Nur aus wirtschaftlicher Sicht trifft sowas zu, aber das interessiert den Spieler eher weniger. Zum einen ist sowas immer rein subjektiv, denn jeder hat andere vorlieben und zum anderen gibt es Abseits des Mainstreams einen Haufen sehr gut durchdachter MMORPG, von denen wohl 80% der WoW Spieler noch nie was gehört haben, die aber schon mindestens genauso lange wie WoW laufen. Nur weigern sich viele WoW Spieler wehement über den Tellerrand hinaus zu blicken. Wohl auch im sicheren Gewissen, das sie einen Sprung vom MMORPG "Light" zum Core-MMORPG Genre eh nicht durchstehen würden. Man darf auch nicht vergessen, das durch WoW viele Spieler ins Genre kamen, die für ein MMORPG gar nicht geeignet sind und das von sozialen Aspekten aus gesehen. Rechnet man diese Leute weg, fallen bei WoW sicher 50% der Spieler weg. Das sind nämlich die Leute, die WoW spielen um sich selbst zu profilieren, Ego zu pushen oder andere in ihrem Spielerlebnis zu stören und es gibt ja noch die Esport Fraktion, die aus den MMORPG heute Wettkämpfe machen. Das WoW sowas sponsored ist auch kein Wunder. In spielen wie UO oder Daoc wurden Duell Events rein des Spasses wegen ausgetragen und dienten nicht zum virtuellen Schwanzvergleich. MEiner Meinung nach ist das ganze Spiel (WoW) ein virtuelle Schwanzvergleich und genau deswegen findet es vor allem bei den Teenies so viel anklang.

So lest dies erstmal und dann schreibe ich mehr
smile.gif
 
WoW schaffte es quasi ein MMORPG für jeden Spielbar zu machen. Das ist so, als wenn man bei Counterstrike nen Aimbot benutzt. Man ist gut ohne wirklich etwas zu können. Das eigentlich nur WoW Spieler Probleme haben, wenn sie in ein neues MMORPG kommen ist nicht ungewöhnlich.

Diese Aussage ist die beste, die ich je gelesen habe, im Bezug auf MMORPGs.

Klasse!
 
bei uns gabs mal den Begriff: "Popcorngame" - quasi wie "popcornkino"
smile.gif


einfach easy ne Runde daddeln und das ohne groß nachdenken zu müssen.

WoW ist auf dem Gebiet unschlagbar. Deswegen ist es für viele attraktiv 

ich habs nich durchgängig gezockt und bin immer wieder mal zu anderen MMOs gegangen - hab aber in fast keinem gefunden, was ich gesucht habe und kam deswegn immer wieder zu WoW zurück - zum entspannen 

viele andere MMOs sind einfach anstrengender. Momentan wirds aber Zeit für nen Szenenwechsel
biggrin.gif
 
bei uns gabs mal den Begriff: "Popcorngame" - quasi wie "popcornkino"
smile.gif


einfach easy ne Runde daddeln und das ohne groß nachdenken zu müssen.

WoW ist auf dem Gebiet unschlagbar. Deswegen ist es für viele attraktiv

Genau so ist es.

Ich spiele auch immer noch WoW, und das nach mittlerweile über 4 Jahren ABER mittlerweile nur noch als 2. Spiel für Zwischendurch, wenn ich nur kurz Zeit habe.

Wenn ich mich wirklich mal für mehr als 1-2 Stunden vor den PC setzen will (was dann im Winter wieder relativ häufig vorkommen kann
wink.gif
) dann nehm ich lieber was interessanteres.
Wie zur Zeit z. B. MO Beta, (davor Darkfall Online) ist zwar zugegebenermassen noch nicht besonders spannend aber bis zum Winter, wenn ich dann wirklich wieder mehr Zeit mit spielen verbringe, wirds dann hoffentlich langsam fertig.

In den letzten 2 Jahren habe ich neben WoW noch einige andere neue Spiele ausprobiert, aber im Prinzip ähneln sie WoW schon sehr. AoC, WAR, LotRO sind vom Schwierigkeitsgrad her ziemlich gleich wie WoW, weshalb es mich dann doch wieder zurückgetrieben hat.
 
Was wars damals in Molten Core für ein Gefühl, das erste Tier-Teil zu bekommen... Oder Onyxia zu legen und was zu bekommen.... Sowas kommt heute iwie nicht mehr auf, da alles zu leicht ist. Machts halt attraktiv. Wer liebt es nicht, für wenig Anstrengung viel zu bekommen? Das Gefühl ist jedoch ganz anders, wenn man sich was hart erarbeitet hat (Damals, mit 40 Leuten Raids auf MC usw zu machen)
wink.gif
 
Das stimmt wohl. Allerdings war meine Erfahrung das die Leute damals auch noch nicht allzu sehr auf Items geschaut haben, sondern für den Spaß an der Sache dorthin gegangen sind. Das änderte sich schlagartig als man anfing Raidinstanzen abzufarmen um in der nächsten Instanz bessere Chancen zu haben mitgenommmen zu werden. Genau an der Stelle kamen plötzlich Neid, Gier und Misgunst auf.

Anders erlebe ich es z.B. bei HdRO. Dort ist ab einem gewissen Ausrüstungsstand (der ein einem kompletten Spieleabend zu erreichen ist) die Gier ansich völlig sinnlos - sie bringt einem schlichtweg nichts mehr, oder zumindest nicht mehr viel. Ich gehe dennoch gerne in die Raids, spiele Instanzen, mache RP usw. weil meine Mitspieler extrem angenehm sind. Das Spiel ansich wäre austauschbar, die Mitspieler nicht. Ähnliches habe ich damals seit UO nicht mehr erlebt, weshalb ich auch dort bleibe.

HdRO ist WoW technisch relativ ähnlich. Sie haben das Rad nicht neu erfunden. Allerdings hat der Spielschwerpunkt einen gänzlich anderen Stellenwert.
 
Bei alten MMOs definiert man nun deren Unzulänglichkeiten bei der Steuerung, KI, Design usw... fälschlicherweise als Schwierigkeit. Würde dies wirklich gefragt sein wären die CORE MMO Spieler nicht zu WoW und CO gewechselt. Die Spielerzahlen sind niedriger als damals und dies nicht ohne Grund.
 
Mhhh also ich empfand WoW selbst zu Pre-BC Zeiten als zu einfach und langweilig durch das im Kreis drehen durch die Itemspirale.

Also ne schwere KI ist für dich ne Unzulänglichkeit ? Ich gebe dir recht, das die meisten Spieler es so einfach wie möglich haben wollen aber sicher nicht alle. Es gibt auch Spieler die eine Herausforderung brauchen. WoW ist wegen seiner einfachheit so erfolgreich, weil man dort eben mit wenig Aufwand viel belohnt wird. Das ist einzigartig.

Wie bereits gesagt : Es vermittelt ein "Jeder kann ein Held sein"-Gefühl.

Oder behauptest du, das die Steuerung in EvE Online eine unzulänglichkeit ist ?
 
Mhhh also ich empfand WoW selbst zu Pre-BC Zeiten als zu einfach und langweilig durch das im Kreis drehen durch die Itemspirale.
/snip
Oder behauptest du, das die Steuerung in EvE Online eine unzulänglichkeit ist ?

Ich berufe mich auf Olnigg der in seiner Jubiläumskolumne schön gezeigt hat warum WoW erfolgreich wurde, es war das erste Spiel das auf seine Kunden gehört hat und ihnen gegeben hat was sie wollten. Für jeden weiteren MMO Macher stellt sich nun die Frage, kopiere ich das was die Kunden wollen oder gehe ich zurück in der Zeit und ignoriere den Fortschritt. Es gibt heute auch noch letzteres, hier wird aber bewusst klein kalkuliert. Dies kann auch Erfolg haben nur sind große Softwarefirmen an diesen nicht interesiert da sie sehen was möglich ist. Wer hier auch immer etwas mit BWL zu tun hat, sollte verstehen warum man mehr Kunden haben will.
EVE ist ein tolles Spiel, das Interface ist verbesserungswürdig, darüber braucht man nicht zu diskutieren. Die Frage ist hier jedoch, würde ein besseres Interface das Spiel leichter machen?
Was mir hier noch auffällt. UO wird als defacto nichtexistent bezeichnet. Wobei sogar heute! ein Addon erschienen ist mit Stygian Abyss. Freeshards sind gut bevölkert, also was? Die alten Hasen weinen UO nach spielen es aber nicht. Siehst du den Punkt? Die Threads das heute alles zu leicht ist kommen von einer Pseudoelite die nicht bereit ist das vorhandene zu nutzen und stattdessen der alten Zeit ala "Damals war alles besser" beweinen.
 
smile.gif





damals war alles anders - ANDERS, weder besser noch schlechter, sondern anders...

ja, UO hat fun gemacht... damals, es würde heute sicher auch noch fun machen, aber ich will mir meine Erinnerung nicht ruinieren

viele Games haben Fun gemacht, ich hab echt viele gezockt - teils 3 Monate, teils n Jahr, teils allein, teils 2 games nebeneinander

Mit Freunden oder solo - meiner Meinung nach ist die Community wichtig - wenn man sich wo wohl fühlt übersieht man gern Fehler oder Schwierigkeiten

und das ist, was WoW so erfolgreich gemacht hat -> viele alte Clans sind nach WoW gekommen und haben Leute mitgebracht. Viele Solospieler wurden leichter aufgenommen, weil es viele Communities gab. Es gab auch gute Seiten im Internet, wo man nachlesen konnte, was man wie wo machen muss um weiterzukommen 

WoW nimmt die Spieler an der Hand, gibt ihnen ein warmes Mäntelchen und behütet sie vor dem Bösen (unehrenhafte Siege sag ich mal als ein Stichwort)

Das macht Spaß, hält bei Laune. Man hat immer irgendeinen Erfolg und fühlt sich nie wirklich schlecht

Ich probier auch wieder andere Spiele aus, teste sie und wenn ich mich wo wohl fühle, bleibe ich wieder einige Zeit dabei. Frustriert es mich aber (death penalties in AO z.b. sonst geiles game) kehre ich vielleicht wieder zu WoW zurück, wo ich mich einkuscheln kann und wo mir nie was böses wiederfährt
smile.gif
 
Zurück