der is saueinfach leute der müsste eigendlich schon längst gelöst sein
Bevor LoD sich verzweifelt ritzt: Das ist die großartige Hilary Swank in einem Scheiss-Film namens "The Reaping". Lauft einfach weg, wenn jemand euch diesen Dreck vorführen möchte! Ich hoffe, die gute Frau Swank hat diesen Müll nur gemacht, um eine weit bessere Rolle zu bekommen (oder des Geldes willen, dann ist sie auch entschuldigt) Wer abseits von "Boys don't cry" und "Million Dollar Baby" einen verdammt guten Film mit Swanks sehen möchte, dem sei der von ihr produzierte "11:14" empfohlen (Swank ist hier nur in einer wenig attraktiven Nebenrolle - sowohl was Aussehen als auch Screentime betrifft - zu sehen). Mhm, kann ich euch diesen Streifen schmackhaft machen, wenn ich verrate, daß dort jemand seinen Schwanz verliert, weil er beim Pissen aus dem Auto den Gegenverkehr nicht beachtet?.
Mal was nicht ganz so einfaches: Das vielleicht beste Roadmovie. Jahrelang nicht zu sehen, weil der Soundtrack, auf dem "The Doors" zu hören sind, nicht lizensiert werden konnte - da sind die "Doors"-Rechteinhaber sehr eigen. Herausragendes Beispiel des "New Hollywoods". Macho-Rama, indeed!
Vier Räder, die die Freiheit bedeuten (oder Ziellosigkeit). Das Filmfahrzeug wurde später von Harrison Ford in "American Graffiti" (Regie: George "Star Wars" Lucas) zu Schrott gefahren (zumindest die Version mit Überrollbügel, die im nächsten Bild zu sehen ist - eines von den drei im Film benutzten Autos existiert noch heute). Autofans sollten die kaum vorhandene "C-Säule[1]" des Wagens beachten - ganz viel Dach, das nur rudimentär mit der Karosserie verbunden ist:
Keiner hat in diesem Streifen einen Namen. Hier zeigen sich der "Mechaniker", der "Fahrer" und das "Mädchen" (die hat leider inzwischen freiwillig den Löffel ganz weit weg geschmissen). Davon ab: Sie mag noch ihre Hand so fordernd auf den "Mechaniker" legen - ihr Blick zeigt doch offenbar ein ganz anderes Begehren:
Extreme GTOing (das Teil wurde danach in anderen Filmen benutzt; heute befindet es sich in Sammler-Hand - leider nicht meiner):
"You can never go fast enough":
Zwei der Hauptdarsteller sind bekannte Musiker ihrer Zeit (deren Songs übrigens nicht auf dem Soundtrack zu finden sind. Musik wird hier nur indirekt benutzt, etwa wenn sie aus den Lautsprechern der Autos kommt).
Der Film beschreibt wortkarg in ausdrucksstarken Bildern die Ziellosigkeit einer amerikanischen Generation, die nach dem Ende der US-amerikanischen Beteiligung im Vietnam-Krieg ihr politisches Engagement verlor und zu "Rebellen ohne Grund" wurde. Oberflächlich erzählt der Streifen vom Rennen zwischen zwei Jugendlichen in einem '55er Chevy und einem GTO-Fahrer, bei dem der Gewinner den Wagen des Verlierers bekommt ("pink slip"). Sicher kein Streifen für jeden (keine Action, keine 08/15-Geschichte); als Zeichen seiner Zeit aber wesentlich kraftvoller und eindringlicher als das "New-Hollywood"-Urprodukt "Easy Rider". Bilder-Kino vom Allerfeinsten - und ein weiterer Vertreter der "Cult-Movies", die diesen Titel tatsächlich verdienen!
Bis vor nicht allzu langer Zeit gab es nur die "Tin-Box"-DVD von Anchor Bay (inkl. Schlüsselanhänger in Form des '55er Chevys[2]), für die bisweilen dank der strengen Limitierung auf 15.000 Exemplare schon mal 200 € über den Tisch gingen. Mittlerweile hat sich Criterion des Streifens erbarmt und ihn in einer sehr empfehlenswerten, wenn auch immer noch nicht kostengünstigen 2-DVD-Edition neu aufgelegt. Ein Must-See!
"Dracun, übernehmen Sie die Google-Arbeit?"
Kann man wieder ein mehrteiliges Rätsel draus machen:
a) wie heißt der Film?
b) welcher berühmte Folk-Singer übernahm die Rolle des "Fahrers"?
c) in welcher bekannten Band spielte der Darsteller des "Mechanikers"?
d) wie hieß der Regisseurs des Streifens?
e) der Regisseur hatte zuvor zwei existentialistische Western gedreht. Wie hießen die Dinger?
f) Wie heißt der heute weltbekannte Hauptdarsteller und Mitautor der Western-Streifen (er spielte in beiden, schrieb aber nur einen)?
g) Welcher berühmte C-Produzent produzierte diese Western (mal wieder: Auf sein Konto gehen auch Copolla und Scorsese)?
Bimmbamm, betrübt, daß es so wenig gute Filme gibt, die auch tolle Karren in den Mittelpunkt heben
[1] Die "Säulen", die das Dach stützen, werden von der Front aus nach hinten durchalphabetisiert. "A" ist die Verbindung nach den vorderen Kotflügeln; "B" ist die Verbindung nach der 1. Tür (der GTO hat wie im Bild zu sehen ebenso wie viele andere "Fastbacks" keine, was die Seitenansicht von Zweitürern mit heruntergekurbelten hinteren Fenstern (wohlgemerkt: 2-Türer; obwohl es auch ganz wenige 4-Türer ohne "B"-Säule gibt) besonders attraktiv macht. Außer Nobelkarossen wie z. B. "Mercedes" und "Cadillac" haben nur die sogenannten "Fastbacks" herunterkurbelbare hintere Fenster, obwohl sie Zweitürer sind). Die "C"-Säule" ist die stützende Verbindung zwischen Dach und Heckscheibe zur sonstigen Karosserie - beim 55'er kaum vorhanden.
[2] Man beachte die Stoßstange vorne im Vergleich zum Filmbild (Scan ist mit der Plastikhülle; ich hab das Ding bis heute nicht ausgepackt). Wahrscheinlich ist das Teil nicht mal exklusiv für diese Auflage hergestellt, sondern lediglich eine weniger bekannte Replika, die einfach eingekauft wurde
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