Die Sklavenunterkünfte (Heroisch) Teil 1

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05.02.2007
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Es war am späten Abend, da kam ein abgekämpft aussehnder Mann in die Taverne im alten Viertel Sturmwinds. Er trug einen Hut, ein schwarzes Wams auf dem ein weißes Kreuz zu sehen war auch seine Hose und seine dicken Stiefel waren aus dunklem Leder oder aus gefärbtem Stoff im falle der Hose. Er blickte sich erst recht mißtrauisch wirkend um. Seine Augen huschten umher. Nur eine Kerze erhellte sein Gesicht, dass sonst von dem weiten Hut im Schatten gehalten wurde. Er blieb noch einen Augenblick stehen, dann nickte er kaum merklich dem Wirt hinter dem Tresen zu und lenkte dann seine Schritte zu einem der Tische nahe am Eingang. Er setzte sich und legte seinen Hut auf dem Tisch ab. Sein doch recht ungepflegt scheinendes blondes Haar fiel ihm fast bis auf die Schulter herab. Er sah aus als hätte er irgendwo im Moor gebadet und sich nicht ordentlich abgetrocknet.

Nach ein paar Augenblicken erschien der Wirt mit einem großen Krug Met.
"Ihr seht schrecklich aus, Bruder!" sprach der Wirt, doch sichtlich besorgt drein blickend, sonst hätte man es wohlmöglich noch als Beleidigung auffassen können.
Er stellte den Krug auf den Tisch und entzündete die Kerze auf dem Tisch.
Der Mann blickte den Wirt recht abwartend an. Nachdem er das Met zu fassen bekam und einen tiefen Schluck trank und sich des Schaumbarts entledigt hatte begann der Mann zu erzählen:

"Nun Freund, ich kehre gerade aus der Scherbenwelt zurück." begann er recht gelassen und trank noch einen weiteren Zug. Er rülpste einmal recht leise, dann führ er fort: "Ich war in Shattrath und fragte mich wie ich mir wohl Kost und Logie für diesen Abend verdienen könnte, als da diese nett anzusehende Magierin, deren Name Regine lautete, in der Bank mich einlud sie auf einem Beutezug in die Sklavenunterkünfte zu begleiten. Bis jetzt war noch ein recht gewieft aussehnder Schurke namens Murius ebenfalls an Bord.
Doch schnell fanden sich bei einem so luktrativ erscheinenden Abenteur noch ein Priesterbruder namens Henry und eine weitere hübsche Menschenmagierin namens Sándira." er machte eine kurze Pause und trank wieder einen Schluck Met.
"Ich rief meinen getreuen Netherdrachen Onyx und belud seine Satteltaschen mit der nötigen Ausrüstung. Die anderen taten mir gleich bei ihren Begleitern und schon bald waren alle in der Luft. Shattrath war schnell nur noch ein Schemen am Horizont und die weiten Sümpfe der Zangarmarsch erstreckten sich vor uns. Wir flogen über den riesigen Pilzkappen bis zum Schlangensee und tauchten den restlichen Weg hinab in den Echsenkessel." Der Wirt warf bei der erneuten kurzen Pause ein: "Ah dies erklärt euere Verfassung. Ich werde gleich ein Bett und ein warmes Bad vorbereiten lassen wenn ihr mit eurem Bericht fertig seid. Doch fahrt nun fort. Retaliation nickte nur einmal knapp, trank den Krug leer und begann erneut: "Wir nahmen also den Weg links, hinab in die Sklavenunterküfte. Vor den ersten Wachen stärkten wir uns gegenseitig durch unsere Schutzzauber, mancher aß auch noch in recht ruhiger Verfassung einen Happen oder trank etwas Wasser um sich zu erfrischen. So vorbereitet stürmte ich den Wachen entgegen. Regine verwandelte eine zweite Wache in ein bemitleidenswert umhertrottendes Schäfchen. Die andere Nagawache bekam meinen Zorn zu spüren. Ich schmetterte ihm meinen Schild, verstärkt durch das Licht in seine hässliche Fratze. Danach spürte er er meine Klinge welche ebenfalls durch die Rechtschaffenheit des Lichts verstärkt wurde. Er stach einige Male mit seinem Dreizack zu, den ersten Hieb konterte ich gekonnt durch einen Block mit dem Schild. Meine Klinge fuhr durch seine Verteidigung und schnitt ihm Tief unter die Schuppen. Ein grässliches Gurgeln war zu hören und dunkles Blut spritze auf meinen Helm. Zum Glück ist nichts durch den Sehschlitz gekommen, sonst wäre ich wohlmöglch erblindet. Dann zuckten die Naga aufeinmal. Er schien wie gelähmt. Dann sah ich Murius hinter der Naga in diesem Moment der Naga einen tödlichen Stoß mit dem Dolch von hinten durch die Schuppige Haut treiben. Die Naga schlug wütend um sich ich duckte mich weg und auch Murius machte das er davon kam. Doch Sandiras Kältekegel setzte dem morbiden Spiel ein Ende. Er schleuderte den Körper des nur noch wankenden Nagawächters gegen die Höhlenwand. Danach wurde die andere Naga zuerst von ihrem Schaf dasein und dann von ihrem bösartigen Leben erlöst. So fielen noch viele weitere Wächter der armen Sklaven unserem Rechtschaffenen Zorn zum Opfer. Bald war die Luft der Höhle erfüllt von den verzweifelten Versuchen der Nagas sich zu formieren und einen ordentlichen Gegenangriff zu starten. Hart und unerbittlich kämpften wir uns durch die Gänge, bis wir schließlich auf Mennu trafen. Er hatte seine Brüder verraten und war auf die Seite der Naga gewechselt. Dies konnte man diesem sowohl niederträchtigen als auch sehr begabten Schamanen nicht verzeihen. Während seine Brüder gequält und geschunden werden, ist er nun selber einer der Schinder und Quäler. Entschlossen warf ich ihm meine ganze Verachtung entgegen und nach einem nicht allzu langem aber intensiven Kampf streckte eine gewaltige Explosion verursacht durch Sándiras feuriges Talent den Verräter nieder. Wir gingen in seine Kammer und sahen uns nach Dingen um die dieser Unhold möglicherweise seinen Brüdern abgenommen hatte. Wir fanden ein außergewöhnliches Amulett welches wir später von einem der Händler schätzen lassen wollten um es ihm dann zu verkaufen.


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1.Teil meines Abenteuerberichts über die Sklavenunterkünfte.
Diesen werd ich aufjedenfall beenden. Vielleicht wenn es jemand liest und gut findet kommen noch weitere
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Habe schon noch ein paar Ideen für intressant zu beschreibende Abenteuer im Hinterkopf
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Bis dann
Reta
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