Die vier Reiter

Raefael

Welt-Boss
Mitglied seit
07.01.2007
Beiträge
1.634
Reaktionspunkte
1
Kommentare
253
Buffs erhalten
5
Wann dieses Gespräch stattfand kann ich Euch nicht mehr sagen. Würdet Ihr mich heute fragen würde ich Euch antworten, vor dem Anbeginn der Zeit.

Teilnehmende Personen:
R: Raefael
E: Enkel

E: Großvater, erzähle mir eine Geschichte
R: Dann geh und hole Dein Buch
E: Nein, Nein nicht eine solche, eine wahre Geschichte
R: Eine Wahre Geschichte?
E: Ja, erzähle mir, als du noch jung warst
R: Nun, dann, muss ich Dich einen langen Weg
in der Zeit mit zurücknehmen.

Ich war noch jung, es war ein kalter Wintertag als ich durch einen verzauberten
Wald lief. Ich hörte Geräusche von Pferden und bewaffneten Männern, ich fühlte einen unbezwinglichen Drang weiter zu gehen und den Ort zu finden woher diese Geräusche
kamen. Als der Wald sich lichtete stand ich auf einem Hügel vor mir sah ich die Armeen der Welt stehen und warten. Ich fragte mich selbst, auf wen oder was sie warteten.
Plötzlich kam ein Windstoß von Norden auf, von dort näherte sich ein einsamer Reiter mit einem Schwert aus Stahl von Süden kam noch einer der eine Kampfaxt trug,
von Osten kam ein dritter welcher einen Morgenstern hielt und letztlich von Westen kam ein Reiter der einen großen Hammer des Krieges schwang. Mit ihnen kamen ihre Soldaten des Todes, gefolgt von der Armee der Unsterblichen, sie waren nur wenig, aber der
Blick in ihren Augen sagte allen die sich gegen sie stellen, dass sie diesen Tag nur mit dem Sieg oder dem Tod verlassen würden.
Und es war eine große Ruhe......

Mein Herz begann zu schlagen, Sturmwolken verdunkelten den Himmel, es begann zu Regnen und die vier Winde wehten so Stark das ich mich schnell an einem Ast festhielt.
Ich sah die vier Reiter wie sie ihre Waffen in die Höhe hielten. Ohne Warnung schrieen sie ihren Schlachtruf, führten den Angriff, ritten runter zur Schlacht, sie trafen die Armeen der
Welt mit einem mächtigen Getöse! Ich fühlte den Boden beben, die Erde wurde an diesem Tag mit viel Blut getränkt. Jeder der Vier war für sich selbst ein Wirbelsturm der Zerstörung!

Als sich der Rauch auflöste waren viele Tausend Tod. Ihre Körper lagen zerbrochen und zerstückelt über dem Schlachtfeld verteilt wie braune Blätter, die vom Wind
verweht worden sind. Und ich sah die Vier zusammen zur Spitze des Hügels reiten während sich unter ihnen die Soldaten des Todes versammelten, all jene die ihnen
nun den Treueeid schworen.


Und die Vier sprachen die Worte des Kriegsgebetes:
Götter des Krieges ich rufe euch, Mein Schwert ist an meiner Seite
Ich erstrebe ein Leben voll Ehrlichkeit, frei von allem falschen Stolz.
Ich werde die Geisel mit einem kühnen mächtigen Ruf zerschlagen.
Bedeckt mich mit dem Tod wenn ich jemals versagen sollte.
Ruhm, Pracht, Einigkeit

Und wie ich so da stand und auf sie schaute hörte ich die Armeen der Welt ihnen zujubeln ohne Ende und ihre Stimmen des Sieges hörte man lang und weit durch das ganze Land

Nun das war es, gefällt Dir die Geschichte?
E: Ja, es war großartig!
R: Oh gut, dann bin ich froh. Nun aber ins Bett mit Dir
E: Großvater??
R: Ja?
E: Wer waren diese vier Männer??
R: Wer sie waren ?

ES WAREN DIE VIER REITER DER APOKALYPSE

http://img.imageloop...09043013195.jpg
 
Ja, die liebe kleinen können manch so manch große Inspirationen mit sich tragen:)!

Ãœbrigens die Geschichte macht mich gerade zu sprachlos...
Ich finde diese ohne das es als schmeicheln ausschaur, ehrlich gesagt Atemberaubend. Die Wortwahl zu beschreiben der einzelnen ist wunderschön!

Ich stelle mir vor wei der Kleine mit reisen Augen jedes ausgesprochenes Wort ohne mit wimper zu zücken wahrgenommen hat.

Großartig!
 
Zurück