aengaron
Rare-Mob
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Wenn man fragt, wo Sie geboren wurde antwortet sie immer: „ Irgendwo zwischen der Vergangenheit und Gegenwart meines Volkes“.
Wenn man fragt, wann Sie geboren wurde bekommt man als Antwort: „ Zu Zeiten, in denen mein Volk flüchtete, seine Heimat grad verlassen hatte, auf dem Weg ins Ungewisse war.“
Viel ist aus Aengaria nicht herauszubekommen, zumindest nicht viel über Ihre Vergangenheit. Aber wie denn auch? Verbrachte sie doch ihre Kindheit eingeengt, fernab jeglicher Bedeutung von Zeit, an Bord des Fluchtschiffes der Dranei, der gigantischen Exodar. Für ihre Kindheit hatte sie dabei nicht viel Zeit. Stets war etwas zu tun, um das Schiff in Schuss zu halten und auch waren nur wenige ihres Alters überhaupt noch am Leben. Der langwährende Krieg gegen die Dämonen der Brennenden Legion hatte ihr Volk dahingerafft wie Feuer das Heu in einer hölzernen Scheune. Nur wenige haben überlebt und konnten sich auf die Exodar retten. Aengarias Mutter schaffte es wie durch ein Wunder sich auf das schiff zu retten, vermutlich verdankte sie dies einem Naaru, der ihr den Rücken freihielt. Zumindest deutete ein Lichtschein am Horizont daraufhin. …
Eines Tages verirrte sich Aengaria dann in die Bibliothek der Exodar, oder besser, in die Abstellkammer des Schiffes, in der die wenigen Bücher, die man mitnahm, zusammengetragen wurden. Sie suchte dort nach einer Ausgabe von: „Lichtströme und die Lenkung ihrer Kraft“. Dies ist eine technische Abhandlung über die Antreibsmechanik der Schiffe der Dranei, die benötigt wurde, um ein Leck im Energiekanal A-C-83 zu schließen.
Obwohl nicht viele Bücher gerettet wurden, artete die ganze Suchaktion ziemlich aus. Das meiste was Aengaria zu Gesicht bekam waren sinnlose belleteristische Werke wie „Ooh, wie schön doch euer Schwanz, Mylady“ oder Pflegetipps für Dranei wie „Sandsteinprophylaxe für Hand & Po“. Aber halt, dort war noch etwas. Ein Buch, glänzend wie das Licht und dennoch kalt wie das Eis. Es stand in der dritten Reihe und war ihr daher bisher noch nicht aufgefallen.
Sie wischte den kosmischen Staub davon weg und der Titel kam zum Vorschein: „Die Macht des Blizzards und wie man sie sich zu Nutzen macht“.
„Aengaria wo bleibt mein Buch???“ rief die Stimme des Chefingenieurs von draußen. Sie schob sich das seltsame Buch unter ihr Gewand und suchte panisch in der Bibliothek.
*Aah da ist es ja…* Irgendein Trottel hatte es scheinbar zum Stabilisieren unter den Tisch gepackt. *Bestimmt wieder so ein Schamane…Es ist ja hinlänglich bekannt, dass Intelligenz unter Schamanen eine Konstante ist, leider nimmt ihre Anzahl stetig zu..liegt wohl daran, das die Naturgeister mit der Masse überfordert sind.*
Naja, wie auch immer. Aengaria schritt schleunigst zum Chefingenieur und gab ihm sein Buch um sich dann in einen entlegenen Winkel der Exodar zurückzuziehen und ihren Fund genauer zu studieren.
Als sie es öffnete und zu lesen begann wurde ihr kalt. Doch es war keine gewöhnliche Kälte…sie war verbunden mit einer Lust…einer innigen Lust wie sie sie noch nie erlebt hatte. Heute weiß Aengaria nicht mehr, was eigentlich in diesem Buch stand. Sie erinnert sich nur wie sie in einem Rausch des Glückes ihre Finger bog, und einen Blitz eisiger KÄLTE…in den Energiekanal E-C-56 jagte. Naja sie hats immerhin geschafft die Schuld dafür auf das unzurechnungsfähige Haustier des Jägers aus der Nachbarstation zu schieben. Komisch, dass der Rat nicht hinterfragt hat, warum die Schadensstelle eingefroren war…naja der Rat bestand damals aus Schamanen.
Ja so begann Aengarias Leben als Frostmagierin und wer weiß, vielleicht sieht sie ja eines Tages gar ihre Heimat wieder…..
Nachbemerkung: Dies ist nur eine kleine Charstory rund um meinen kleinen Mage, Schamanen und Jäger mögen bitte nich beleidigt sein, die Anspielungen sind nur Spaß. Ich kenne durchaus gute Schamanen, ja sogar Jäger.
EDIT 21.11.07 Danke für die Tips. Hab das mal geändert.
Wenn man fragt, wann Sie geboren wurde bekommt man als Antwort: „ Zu Zeiten, in denen mein Volk flüchtete, seine Heimat grad verlassen hatte, auf dem Weg ins Ungewisse war.“
Viel ist aus Aengaria nicht herauszubekommen, zumindest nicht viel über Ihre Vergangenheit. Aber wie denn auch? Verbrachte sie doch ihre Kindheit eingeengt, fernab jeglicher Bedeutung von Zeit, an Bord des Fluchtschiffes der Dranei, der gigantischen Exodar. Für ihre Kindheit hatte sie dabei nicht viel Zeit. Stets war etwas zu tun, um das Schiff in Schuss zu halten und auch waren nur wenige ihres Alters überhaupt noch am Leben. Der langwährende Krieg gegen die Dämonen der Brennenden Legion hatte ihr Volk dahingerafft wie Feuer das Heu in einer hölzernen Scheune. Nur wenige haben überlebt und konnten sich auf die Exodar retten. Aengarias Mutter schaffte es wie durch ein Wunder sich auf das schiff zu retten, vermutlich verdankte sie dies einem Naaru, der ihr den Rücken freihielt. Zumindest deutete ein Lichtschein am Horizont daraufhin. …
Eines Tages verirrte sich Aengaria dann in die Bibliothek der Exodar, oder besser, in die Abstellkammer des Schiffes, in der die wenigen Bücher, die man mitnahm, zusammengetragen wurden. Sie suchte dort nach einer Ausgabe von: „Lichtströme und die Lenkung ihrer Kraft“. Dies ist eine technische Abhandlung über die Antreibsmechanik der Schiffe der Dranei, die benötigt wurde, um ein Leck im Energiekanal A-C-83 zu schließen.
Obwohl nicht viele Bücher gerettet wurden, artete die ganze Suchaktion ziemlich aus. Das meiste was Aengaria zu Gesicht bekam waren sinnlose belleteristische Werke wie „Ooh, wie schön doch euer Schwanz, Mylady“ oder Pflegetipps für Dranei wie „Sandsteinprophylaxe für Hand & Po“. Aber halt, dort war noch etwas. Ein Buch, glänzend wie das Licht und dennoch kalt wie das Eis. Es stand in der dritten Reihe und war ihr daher bisher noch nicht aufgefallen.
Sie wischte den kosmischen Staub davon weg und der Titel kam zum Vorschein: „Die Macht des Blizzards und wie man sie sich zu Nutzen macht“.
„Aengaria wo bleibt mein Buch???“ rief die Stimme des Chefingenieurs von draußen. Sie schob sich das seltsame Buch unter ihr Gewand und suchte panisch in der Bibliothek.
*Aah da ist es ja…* Irgendein Trottel hatte es scheinbar zum Stabilisieren unter den Tisch gepackt. *Bestimmt wieder so ein Schamane…Es ist ja hinlänglich bekannt, dass Intelligenz unter Schamanen eine Konstante ist, leider nimmt ihre Anzahl stetig zu..liegt wohl daran, das die Naturgeister mit der Masse überfordert sind.*
Naja, wie auch immer. Aengaria schritt schleunigst zum Chefingenieur und gab ihm sein Buch um sich dann in einen entlegenen Winkel der Exodar zurückzuziehen und ihren Fund genauer zu studieren.
Als sie es öffnete und zu lesen begann wurde ihr kalt. Doch es war keine gewöhnliche Kälte…sie war verbunden mit einer Lust…einer innigen Lust wie sie sie noch nie erlebt hatte. Heute weiß Aengaria nicht mehr, was eigentlich in diesem Buch stand. Sie erinnert sich nur wie sie in einem Rausch des Glückes ihre Finger bog, und einen Blitz eisiger KÄLTE…in den Energiekanal E-C-56 jagte. Naja sie hats immerhin geschafft die Schuld dafür auf das unzurechnungsfähige Haustier des Jägers aus der Nachbarstation zu schieben. Komisch, dass der Rat nicht hinterfragt hat, warum die Schadensstelle eingefroren war…naja der Rat bestand damals aus Schamanen.
Ja so begann Aengarias Leben als Frostmagierin und wer weiß, vielleicht sieht sie ja eines Tages gar ihre Heimat wieder…..
Nachbemerkung: Dies ist nur eine kleine Charstory rund um meinen kleinen Mage, Schamanen und Jäger mögen bitte nich beleidigt sein, die Anspielungen sind nur Spaß. Ich kenne durchaus gute Schamanen, ja sogar Jäger.
EDIT 21.11.07 Danke für die Tips. Hab das mal geändert.
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