Die Taverne war gut gefüllt, wie er sah, als der kleine Gnom die Tür aufschob und aus dem Wald von Elwyn in das trockene Gasthaus im Goldhain trat.
Mühsam kämpfte er sich durch die Reihen der Menschen und großen Elfen, so wie der stämmigen Zwerge. Ja sie alle achteten immer nur selten auf das kleine Volk, ging es ihm durch den Kopf als er zum Schankkellner ging und dort einen Schlauch mit dem zwergischen Bier der Donnerbräus bestellte.
Er wollte nicht länger im Wege sein also begab er sich zu einem der Kamine in dieser Taverne.
Ein warmes Feuer würde seinen nassen Sachen sicherlich gut tun dachte er sich, bevor er sich setzte und in die Runde schaute. Viele waren hier auf den Stühlen versammelt und starrten meist selbstversunken in das Feuer, manche angeregt im Gespräch vertieft und andere einfach nur am Rande des Betrunkenseins.
Die kleinen grünen Augen blickten flink umher und machten einen freien Stuhl aus direkt zwischen einem jungen Gnom der noch nicht lange aus der Heimat weg sein konnte und einem Nachtelfen.
Er hob seinen Schlauch und nickte dem Nachtelfen und dem Gnom zu und nahm einen tiefen Schluck.
In seinen Gedanken versunken hörte er den Gnom erst reden als dieser ihn kurz anstieß.
"Sagt hört ihr mir überhaupt zu?", kam es ein wenig ehrfürchtig über die Lippen des jungen Gnoms
"Ja was ist denn?"
"Mein Name ist Turalis aus der Familie Borkas von den grauen Bergen und wer seid ihr, Bruder?", wiederholte der junge Gnom.
"Auf jeden Fall nicht dein Bruder, mein Kleiner.", kam es scharf über die Lippen des Gnomes, bevor er seine Stimme ein wenig hob und einen Stolz mit ihr schwingen ließ.
"Mein Name ist Barintias, Gierigster der Familie Nurgat, einer der drei letzten Überlebenden der Königsfamilie unter den schneeweißen Bergen, welche dahin gemeuchelt wurden."
"Dahin gemeuchelt?", die Augen des jungen Turalis weiteten sich kurz und dann war ein Blitzen von Neugier in ihnen zu erblicken. "Sagt das hört sich nach einer Geschichte an, die es sich zu hören lohnt und die ich Euch sogar belohnen würde mit dem ein oder anderen Bier, was haltet ihr davon?"
"Turalis ich werde es Eurem jungen Alter anrechnen,d ass Ihr versucht meine Geschichte zu kaufen, doch stoßen wir doch erstmal an. Auf das Gold und auf die Gnome, werter Gnomenfreund."
Hastig hob der kleine Gnom Turalis seinen Krug und stieß mit Barintias an und nickte ihm neugierig zu. Dieser ältere Gnom hatte ihm deutlich gezeigt, dass er es nicht überstürzen sollte.
"Nun mein junger Freund es war zehn Jahre bevor ich erwachsen wurde in den Augen eines Gnomes. Du weißt es selber, dass wir mit vierzig Jahren als erwachsen gelten. Mein Alter war also dreißig Lenze, als es passierte. Die Königsfamilie der Nurgats hatte sich mit ihrem Volk in die Nähe von Gnomeregan angesiedelt, weißt du, wir wollten in der Nähe unseres Blutes sein, jederzeit bereit Ihnen zu helfen. Wir waren an die Hundert unter den schneeweißen Bergen als es passierte. Unsere Wachen des Einganges schlugen Alarm und mein Vater der König ließ meine Mutter uns wegbringen. Meine Geschwister und mich, wir waren neun. Getreu der Linie unseres Blutes, der Familie Nurgats, waren wir alle in die Magie der Hexenmeister unterwiesen worden. Ein Grund warum die Familie etwas abseits von Gnomeregan lebte und der Grund warum das passierte was an dem Tag geschah.
Nachdem meine Mutter uns in Sicherheit gebracht hatte stellte sie sich an die Seite unseres Vaters und das kleine Volk der Familie Nurgat versammelte sich und zog zu den Toren der kleinen Höhlenstadt.
Als wir die Schreie hörten, versuchten meine Geschwister mich, den Ältesten zu beruhigen, ja sogar zurückzuhalten, doch als auch sie die Schreie unserer Mutter hörten brach es aus uns heraus, der Stolz unseres Blutes. Wir verließen das Versteck und was wir aus den Fenstern des Thronsaales sahen machte uns rasend. Überall lagen die Leichen des Volkes und der mitglieder der Familie Nurgats und noch mehr als diese Körper waren die der Menschen, welche überall verstreut lagen.
Knappe vierzig menschliche Streiter waren übrig geblieben von den fast zweinhundert die wir später zählen sollten als wir die Leichen beseitigten. Die Wut in mir stieg und ich spürte das ich nicht alleine war. Meine grünen Augen bohrten sich in acht Gesichter, welche hasserfüllt auf die Menschen blickten. Ein kurzes Nicken und meine Geschwister und ich verließen den Thronsaal und stellten uns den Menschen im Versammlungshof.
Noch heute erinner ich mich an die belustigten und arroganten Blicke des großen Volkes, als wir ihnen gegenüber standen und ein junger Gnom zu ihnen sprach.
Sie verlachten mich und schlugen die Warnungen in den Wind, dass sie gehen sollten, damit wir sie verschonen, doch wer glaute schon jungen Gnomen nicht wahr?", sein Blick funkelte in die Runde, welche teilweise verstummt war um dem Gnomen aus der Familie Nurgats zuzuhören.
"Der Hauptmann dieser Menschen wies uns leichtfertig darauf hin, dass wir knien sollten und uns unterwerfen sollten, wenn wir überleben wollten. Doch ich sage dir junger Freund, wir Gnome sind schon klein genug und jeder stolze Gnom stirbt lieber, als das er knieen würde. Wir beschworen die größten und furchteregensten Schrecken der dunklen Tiefen, doch trotz unserer gesammelten Kräfte überlebten nur drei von uns neunen. Wir begruben die Leichen unserer Familie und unserer Untertanen, bevor wir uns zu dritt dem Hauptmann widmeten der nach einiger Zeit sehr gesprächig wurde. Weißt du wieviele Knochen bei Menschen brechen müssen bis sie schreiend gestehen?
Die Menschen hatten Angst bekommen vor der Familie der Nurgats. Sie sahen in uns den Ausgangspunkt aller Hexenmeister, dabei hatten alle anderen Rassen es genauso freiwillig aus den dunklen Tiefen gelernt, wie wir auch und nicht von uns.
Es war einfach die falsche Zeit und die ehrbaren Menschen suchten ein Opfer, welches die Schuld an der dunklen Kunst haben musste.
Das kleine Volk sollte genau das Richtige sein und die Nurgats das passende böse Opfer, welches vernichtet werden musste, doch zweihundert der Menschen hatten nicht gereicht. Wir drei waren über geblieben. Meine beiden Schwestern und ich. Zu dritt lebten wir in den toten Mauern der Höhlenstadt unter den schneeweißen Bergen, ließen die menschlichen Leichen verrotten und vertieften an Ihnen und an anderen Dingen unsere Fertigkeiten in der dunklen Magie.
Erst dann zogen wir in die weiten Länder um unsere Heimat herum.
Der Geist des Hauptmannes gehört mir und wird mir ewig als Begleiter an meiner Seite stehen, als meine Wache.
Die Familie der Nurgats wurde gerächt doch noch heute suche ich den, der den Befehl gab meine Familie zu töten."
Turalis schaute Barintias einen Moment ehrfürchtig an bevor wieder Neugier in die Augen des jungen Gnomes trat.
"Doch was suchst du hier?"
Beide waren seit dem Anstoßen in das Du übergegangen, wie es schon immer bei der Familie Nurgat Gang und Gebe war und Barintias war froh, dass auch der junge Turalis das Du angenommen hatte ohne von dieser Eigenart der Nurgats zu wissen.
"Nun Turalis, die Welt hier ist groß, so wie auch weit und meine Kenntnisse beziehen sich nur auf die schneeweißen Hügel.
Man muss sich anpassen um zu überleben und sag mir was ist einfacher, als wenn man auf der Suche nach dem Feind ist wenn man in den Ländern sucht in denen er lebt und die kennen zu lernen mit denen er lebt?
Ich suche eine Gilde, mein Freund, die bereit ist einen Hexenmeister der Gnome aufzunehmen, der sich darauf versteht Zauber zu wirken, welche zusätzliche Stärke, Schutz oder vieles mehr verleihen und auch fähig ist sich mit der Schneiderei zu befassen.
Doch wer ist schon bereit einen Gnom aufzunehmen?
Wer frage ich dich?"
Die Frage klang durch den Raum und auch Turalis hielt den Mund und überlegte sich, wie er Barintias helfen konnte.
(OOC)Suche eine Gilde, welche auch gern mal RPG betreibt. Chara liegt auf dem Server "Das Syndikat"(/OOC)
Mühsam kämpfte er sich durch die Reihen der Menschen und großen Elfen, so wie der stämmigen Zwerge. Ja sie alle achteten immer nur selten auf das kleine Volk, ging es ihm durch den Kopf als er zum Schankkellner ging und dort einen Schlauch mit dem zwergischen Bier der Donnerbräus bestellte.
Er wollte nicht länger im Wege sein also begab er sich zu einem der Kamine in dieser Taverne.
Ein warmes Feuer würde seinen nassen Sachen sicherlich gut tun dachte er sich, bevor er sich setzte und in die Runde schaute. Viele waren hier auf den Stühlen versammelt und starrten meist selbstversunken in das Feuer, manche angeregt im Gespräch vertieft und andere einfach nur am Rande des Betrunkenseins.
Die kleinen grünen Augen blickten flink umher und machten einen freien Stuhl aus direkt zwischen einem jungen Gnom der noch nicht lange aus der Heimat weg sein konnte und einem Nachtelfen.
Er hob seinen Schlauch und nickte dem Nachtelfen und dem Gnom zu und nahm einen tiefen Schluck.
In seinen Gedanken versunken hörte er den Gnom erst reden als dieser ihn kurz anstieß.
"Sagt hört ihr mir überhaupt zu?", kam es ein wenig ehrfürchtig über die Lippen des jungen Gnoms
"Ja was ist denn?"
"Mein Name ist Turalis aus der Familie Borkas von den grauen Bergen und wer seid ihr, Bruder?", wiederholte der junge Gnom.
"Auf jeden Fall nicht dein Bruder, mein Kleiner.", kam es scharf über die Lippen des Gnomes, bevor er seine Stimme ein wenig hob und einen Stolz mit ihr schwingen ließ.
"Mein Name ist Barintias, Gierigster der Familie Nurgat, einer der drei letzten Überlebenden der Königsfamilie unter den schneeweißen Bergen, welche dahin gemeuchelt wurden."
"Dahin gemeuchelt?", die Augen des jungen Turalis weiteten sich kurz und dann war ein Blitzen von Neugier in ihnen zu erblicken. "Sagt das hört sich nach einer Geschichte an, die es sich zu hören lohnt und die ich Euch sogar belohnen würde mit dem ein oder anderen Bier, was haltet ihr davon?"
"Turalis ich werde es Eurem jungen Alter anrechnen,d ass Ihr versucht meine Geschichte zu kaufen, doch stoßen wir doch erstmal an. Auf das Gold und auf die Gnome, werter Gnomenfreund."
Hastig hob der kleine Gnom Turalis seinen Krug und stieß mit Barintias an und nickte ihm neugierig zu. Dieser ältere Gnom hatte ihm deutlich gezeigt, dass er es nicht überstürzen sollte.
"Nun mein junger Freund es war zehn Jahre bevor ich erwachsen wurde in den Augen eines Gnomes. Du weißt es selber, dass wir mit vierzig Jahren als erwachsen gelten. Mein Alter war also dreißig Lenze, als es passierte. Die Königsfamilie der Nurgats hatte sich mit ihrem Volk in die Nähe von Gnomeregan angesiedelt, weißt du, wir wollten in der Nähe unseres Blutes sein, jederzeit bereit Ihnen zu helfen. Wir waren an die Hundert unter den schneeweißen Bergen als es passierte. Unsere Wachen des Einganges schlugen Alarm und mein Vater der König ließ meine Mutter uns wegbringen. Meine Geschwister und mich, wir waren neun. Getreu der Linie unseres Blutes, der Familie Nurgats, waren wir alle in die Magie der Hexenmeister unterwiesen worden. Ein Grund warum die Familie etwas abseits von Gnomeregan lebte und der Grund warum das passierte was an dem Tag geschah.
Nachdem meine Mutter uns in Sicherheit gebracht hatte stellte sie sich an die Seite unseres Vaters und das kleine Volk der Familie Nurgat versammelte sich und zog zu den Toren der kleinen Höhlenstadt.
Als wir die Schreie hörten, versuchten meine Geschwister mich, den Ältesten zu beruhigen, ja sogar zurückzuhalten, doch als auch sie die Schreie unserer Mutter hörten brach es aus uns heraus, der Stolz unseres Blutes. Wir verließen das Versteck und was wir aus den Fenstern des Thronsaales sahen machte uns rasend. Überall lagen die Leichen des Volkes und der mitglieder der Familie Nurgats und noch mehr als diese Körper waren die der Menschen, welche überall verstreut lagen.
Knappe vierzig menschliche Streiter waren übrig geblieben von den fast zweinhundert die wir später zählen sollten als wir die Leichen beseitigten. Die Wut in mir stieg und ich spürte das ich nicht alleine war. Meine grünen Augen bohrten sich in acht Gesichter, welche hasserfüllt auf die Menschen blickten. Ein kurzes Nicken und meine Geschwister und ich verließen den Thronsaal und stellten uns den Menschen im Versammlungshof.
Noch heute erinner ich mich an die belustigten und arroganten Blicke des großen Volkes, als wir ihnen gegenüber standen und ein junger Gnom zu ihnen sprach.
Sie verlachten mich und schlugen die Warnungen in den Wind, dass sie gehen sollten, damit wir sie verschonen, doch wer glaute schon jungen Gnomen nicht wahr?", sein Blick funkelte in die Runde, welche teilweise verstummt war um dem Gnomen aus der Familie Nurgats zuzuhören.
"Der Hauptmann dieser Menschen wies uns leichtfertig darauf hin, dass wir knien sollten und uns unterwerfen sollten, wenn wir überleben wollten. Doch ich sage dir junger Freund, wir Gnome sind schon klein genug und jeder stolze Gnom stirbt lieber, als das er knieen würde. Wir beschworen die größten und furchteregensten Schrecken der dunklen Tiefen, doch trotz unserer gesammelten Kräfte überlebten nur drei von uns neunen. Wir begruben die Leichen unserer Familie und unserer Untertanen, bevor wir uns zu dritt dem Hauptmann widmeten der nach einiger Zeit sehr gesprächig wurde. Weißt du wieviele Knochen bei Menschen brechen müssen bis sie schreiend gestehen?
Die Menschen hatten Angst bekommen vor der Familie der Nurgats. Sie sahen in uns den Ausgangspunkt aller Hexenmeister, dabei hatten alle anderen Rassen es genauso freiwillig aus den dunklen Tiefen gelernt, wie wir auch und nicht von uns.
Es war einfach die falsche Zeit und die ehrbaren Menschen suchten ein Opfer, welches die Schuld an der dunklen Kunst haben musste.
Das kleine Volk sollte genau das Richtige sein und die Nurgats das passende böse Opfer, welches vernichtet werden musste, doch zweihundert der Menschen hatten nicht gereicht. Wir drei waren über geblieben. Meine beiden Schwestern und ich. Zu dritt lebten wir in den toten Mauern der Höhlenstadt unter den schneeweißen Bergen, ließen die menschlichen Leichen verrotten und vertieften an Ihnen und an anderen Dingen unsere Fertigkeiten in der dunklen Magie.
Erst dann zogen wir in die weiten Länder um unsere Heimat herum.
Der Geist des Hauptmannes gehört mir und wird mir ewig als Begleiter an meiner Seite stehen, als meine Wache.
Die Familie der Nurgats wurde gerächt doch noch heute suche ich den, der den Befehl gab meine Familie zu töten."
Turalis schaute Barintias einen Moment ehrfürchtig an bevor wieder Neugier in die Augen des jungen Gnomes trat.
"Doch was suchst du hier?"
Beide waren seit dem Anstoßen in das Du übergegangen, wie es schon immer bei der Familie Nurgat Gang und Gebe war und Barintias war froh, dass auch der junge Turalis das Du angenommen hatte ohne von dieser Eigenart der Nurgats zu wissen.
"Nun Turalis, die Welt hier ist groß, so wie auch weit und meine Kenntnisse beziehen sich nur auf die schneeweißen Hügel.
Man muss sich anpassen um zu überleben und sag mir was ist einfacher, als wenn man auf der Suche nach dem Feind ist wenn man in den Ländern sucht in denen er lebt und die kennen zu lernen mit denen er lebt?
Ich suche eine Gilde, mein Freund, die bereit ist einen Hexenmeister der Gnome aufzunehmen, der sich darauf versteht Zauber zu wirken, welche zusätzliche Stärke, Schutz oder vieles mehr verleihen und auch fähig ist sich mit der Schneiderei zu befassen.
Doch wer ist schon bereit einen Gnom aufzunehmen?
Wer frage ich dich?"
Die Frage klang durch den Raum und auch Turalis hielt den Mund und überlegte sich, wie er Barintias helfen konnte.
(OOC)Suche eine Gilde, welche auch gern mal RPG betreibt. Chara liegt auf dem Server "Das Syndikat"(/OOC)
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