Wolfner
Dungeon-Boss
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Hallo,
einigen lore-bewanderten WAR-Spielern wird es sicher schon aufgefallen sein: Der Großteil der Karten in WAR ist ziemlicher Humbug.
Sicher, einige geographische Hintergründe, müssen, sofern man etwas wie ein RvR-Zonen-System anstrebt, ausgelassen werden, um ordentliche Spielbarkeit zu erlangen, aber bei der Karte des Imperiums schoß Mythic dann doch den Vogel ab. Hier die originale Lore-Karte, ergänzt mit den Ingame-Tiers, für alle, denen das Warhammer-Kartenmaterial nicht so geläufig ist:
Ich glaube, jeder sieht sofort, dass da einiges durcheinandergekommen ist.
Reikland liegt der original Karte nach südlich von Altdorf, schließt im Spiel jedoch nördlich daran an. Genau wie Praag, welches in der Lore durch Talabecland, Ostermark und ganz Kislev von dieser Region abgetrennt ist.
Vom Abstand zwischen Talabecland und dem Hochpass (T3) brauchen wir gar nicht zu reden und, dass zwischen Norsca und Nordland (T1) ein ganzes Meer liegt, hat die Mapdesigner offensichtlich auch nicht gestört.
Die Positionen der beiden Zwergenstädte rechts, sind nur ein dezenter Hinweis auf das, was in WAR mit der Karte der Grenzgrafschaften aufgeführt wurde (Karak Kadrin liegt in WAR irgendwo südlich von Karaz-A-Karak, obwohl das noch relativ harmlos ist).
Jetzt kann man daran nichtsmehr ändern, aber ich frage mich wirklich was sich Mythic da überhaupt gedacht hat. Man hat schlicht und einfach auf den geographischen Hintergrund von Warhammer gesch*****.
Es ist einfach so, als hätte man eine Menge imperiale Gebiete irgendwie zusammengewürfelt, wie man halt grade lustig war. Natürlich kann die Begründung sein: "Wir wollten besonders interessante Gebiete rauspicken und die ins Spiel bringen!", in meinen Augen ist das jedoch nur eine recht fadenscheiniges Argument.
Aber ohne weiter diese Dinge anzuprangen, was ich mich eigentlich Frage: Wie will man in so eine verpfuschte Karte noch Erweiterungen mit imperialen Hintergrund einfügen und gleichzeitig glaubwürdig bleiben?
Ich rede da insbesondere von Städten wie Kislev, Erengard, Middenheim oder das bereits als PvE-Content in Betracht gezogene Mortheim (gemäß der Fläche über die sich manche Tiers angeblich "erstrecken", müssten die teilweise nämlich schon drinn sein).
Recht viel mehr als diese Orte einfach als abgegrenzte Zone auf die Karte zu schmuggeln, ist da wohl nicht möglich. Dabei kann ich mir vorstellen, dass jeder Warhammer-TT-Spieler gerne mal die Austragungsorte des Sturms des Chaos oder andere für den Hintergrund interessante Orte in WAR besuchen möchte.
Oder braucht man nichtmehr zu erwarten, dass Warhammer in WAR fortan lore-getreu umgesetzt wird? Besteht die Chance darauf, der Lizenz mit WAR gerecht zu werden bzw. will man das überhaupt? Oder möchte man nur ein PvP-Spiel mit Warhammer-Aussehen machen?
Fragen über Fragen
MfG
Wolfner
einigen lore-bewanderten WAR-Spielern wird es sicher schon aufgefallen sein: Der Großteil der Karten in WAR ist ziemlicher Humbug.
Sicher, einige geographische Hintergründe, müssen, sofern man etwas wie ein RvR-Zonen-System anstrebt, ausgelassen werden, um ordentliche Spielbarkeit zu erlangen, aber bei der Karte des Imperiums schoß Mythic dann doch den Vogel ab. Hier die originale Lore-Karte, ergänzt mit den Ingame-Tiers, für alle, denen das Warhammer-Kartenmaterial nicht so geläufig ist:
Ich glaube, jeder sieht sofort, dass da einiges durcheinandergekommen ist.
Reikland liegt der original Karte nach südlich von Altdorf, schließt im Spiel jedoch nördlich daran an. Genau wie Praag, welches in der Lore durch Talabecland, Ostermark und ganz Kislev von dieser Region abgetrennt ist.
Vom Abstand zwischen Talabecland und dem Hochpass (T3) brauchen wir gar nicht zu reden und, dass zwischen Norsca und Nordland (T1) ein ganzes Meer liegt, hat die Mapdesigner offensichtlich auch nicht gestört.
Die Positionen der beiden Zwergenstädte rechts, sind nur ein dezenter Hinweis auf das, was in WAR mit der Karte der Grenzgrafschaften aufgeführt wurde (Karak Kadrin liegt in WAR irgendwo südlich von Karaz-A-Karak, obwohl das noch relativ harmlos ist).
Jetzt kann man daran nichtsmehr ändern, aber ich frage mich wirklich was sich Mythic da überhaupt gedacht hat. Man hat schlicht und einfach auf den geographischen Hintergrund von Warhammer gesch*****.
Es ist einfach so, als hätte man eine Menge imperiale Gebiete irgendwie zusammengewürfelt, wie man halt grade lustig war. Natürlich kann die Begründung sein: "Wir wollten besonders interessante Gebiete rauspicken und die ins Spiel bringen!", in meinen Augen ist das jedoch nur eine recht fadenscheiniges Argument.
Aber ohne weiter diese Dinge anzuprangen, was ich mich eigentlich Frage: Wie will man in so eine verpfuschte Karte noch Erweiterungen mit imperialen Hintergrund einfügen und gleichzeitig glaubwürdig bleiben?
Ich rede da insbesondere von Städten wie Kislev, Erengard, Middenheim oder das bereits als PvE-Content in Betracht gezogene Mortheim (gemäß der Fläche über die sich manche Tiers angeblich "erstrecken", müssten die teilweise nämlich schon drinn sein).
Recht viel mehr als diese Orte einfach als abgegrenzte Zone auf die Karte zu schmuggeln, ist da wohl nicht möglich. Dabei kann ich mir vorstellen, dass jeder Warhammer-TT-Spieler gerne mal die Austragungsorte des Sturms des Chaos oder andere für den Hintergrund interessante Orte in WAR besuchen möchte.
Oder braucht man nichtmehr zu erwarten, dass Warhammer in WAR fortan lore-getreu umgesetzt wird? Besteht die Chance darauf, der Lizenz mit WAR gerecht zu werden bzw. will man das überhaupt? Oder möchte man nur ein PvP-Spiel mit Warhammer-Aussehen machen?
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Wolfner
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