Ich les ja eigentlich kaum mehr Bücher, da mir die Lust auf sowas während dem Studium vergangen ist, als wir in kürzester Zeit die dicksten Bücher lesen und dabei quasi auswendig lernen mussten.
Aber sonst würd ich sagen das wär wohl die "Herr der Ringe"-Reihe. Ich hab die Bücher gelesen lange bevor die Filme ins Kino gekommen sind. Die Geschichte ist einfach super und man erhält auch alle wissenswerten Informationen über die einzelnen Charaktere. Was mich recht gestört hat waren diese ewig langen ausschweifungen, in denen Tolkien alles bis ins kleinste Detail beschrieben hat...Andererseits muss ich sagen kann man sich so auch die Geschichte perfekt vor dem inneren Auge abbilden. Aber der wirklich grosse Minuspunkt war diese beinahe nie mehr endende Nacherzählung, was in der Vergangenheit alles passiert ist, die im Hause Elronds in Bruchtal stattfand. Da hab ich zwischendurch das Buch beiseite gelegt und konnte mir ernsthaft erst nach nem halben Jahr wieder nen Ruck geben, weiterzulesen. Jedoch wars das wert, denn danach wird die Geschichte immer besser und besser bis zur finalen Schlacht am Schicksalsberg und der Vernichtung des Rings (da die meisten den Film eh gesehn haben, spoiler ich das jetzt hier nicht).
Aber vor allem find ich super, dass nach den Begegnungen beim Schicksalsberg die Geschichte noch nicht vorbei ist, sondern noch erzählt wird, was danach aus den einzelnen Charaktern wird. Und die Leute, die nur den Film gesehen haben wissen nämlich gar nicht, dass nach der Rückkehr der Hobbits ins Auenland alles Andere als Frieden und Freude war, sondern, dass dieses von den Orks besetzt worden ist und die Geschichte noch weitergeht.
Daher empfehle ich jedem, der den Film gut fand, auch mal die drei Bücher zu lesen. Alleine Tom Bombadil ists wert
Edit: son Mist, da schreib ich nen halben Roman und dann kommt mir jemand zuvor o_O
...ja ich mag FastFood...
Welches ist das schlimmste Buch, das Du je (zu Ende) gelesen hast und warum?