MMO´s und kein Ende?

Durag Silberbart

Dungeon-Boss
Registriert
03.11.2006
Beiträge
710
Reaktionspunkte
9
Kommentare
719
Buffs erhalten
427
Hallo Forum,

MMO´s gibt es ja schon fast wie Sand am Meer. Also kurzum sehr viele.
Das derzeit wohl größte dürfte unumstritten WOW sein. Dazu gibt es eine reihe welche auch sehr erfolgreich sind. HdRO, WAR, AoC und Guild Wars.
Die meisten dieser spiele liegen im Themen Bereich "Old School Rollenspiel" sprich es handelt sich um eine Mittelalterlich anmutende Welt mit Zwergen, Elfen Gnome, Orcs, Trolle und dergleichen.
Bald kommt neu auf den Markt ein weiteres MMO im Bereich Star-Wars. Mit TOR das zweite in diesem Universum. Dazu steht auch noch Star-Trek mit ebenfalls einem Si-Fi Inhalt in den Startlöschern zu einer BETA. Ebenfalls Star-Gate.

Nun könnte man sich die frage stellen woher die ganzen Spieler für diese nun sehr vielen Spiele kommen.
Glaubt ihr das für die neuen kommenden MMO´s genug Spieler aufzutreiben sind das sich nicht nur die Grundentwicklung lohnt, sonder auch nachgeschobene Addons mit weiterem Inhalt?
Was rechnet ihr was noch an MMO´s bis sagen wir ende 2010 zumindest in einer BETA angekündigt werden wird?
Auf welches MMO was derzeit in der Mache ist freut ihr euch am meisten und warum? Was erhofft ihr euch davon, was euch die bisherigen MMO´s nicht bieten?
Welches MMO würde nach eurer Meinung fehlen? Beispiel ein DnD oder DSA MMO. Oder Shadowrun.

Ich bin einmal auf eure Meinungen und hoffentlich zahlreichen Postings gespannt.


Gruß Durag
 
Es gibt doch ein DnD-MMO (DDO) - allerdings war das auch nicht wirklich erfolgreich. Ein DSA-MMO wird es sehr wahrscheinlich nicht geben - erstens weil DSA im nicht-deutschsprachigen Raum ziemlich unbekannt ist und zweitens, weil das sehr starre Regelsystem nur schwer als MMO umzusetzen ist. Man muesste sie also entscheiden ob man es aufweicht (die Fans wuerden aufschreien) oder hart umsetzt (man wuerde seine Zielgruppe gleich zu Beginn minimieren).

SciFi-MMOs gibt es ja auch schon verschiedene - das ist also keine neu entdeckte Gattung. SWG und Anarchy Online laufen schon seit Jahren, Tabula Rasa und Hellgate London laufen bald nicht mehr. Andere sind schon vergessen. Da mir allerdings keines der vorhandenen so richtig zusagt, freue ich mich auf jeden Fall, dass nun wieder mehrere neue MMOs rauskommen, die eher SciFi-lastig sind. Vielleicht ist da ja was nettes dabei...
 
Meine MMO-Hoffnungen für die Zukunft:
- Darkfall Online
- Mortal Online
- StarWars: the old Republic
- Earthrise

All diese Spiele haben eines gemeinsam: sie versuchen einen anderen Weg zu gehen, sei es vom Setting, dem Clientel und/oder der Spielmechanik. Auch denke ich das diese Spiele sind weitaus besser ethablieren werden als zunächst vermutet. Der MMO Markt ist derzeit noch lange nicht gesättigt. Viele Spieler lächzen geradezu nach einer neuen Generation von MMOs, die nicht auf dem klassischen WoW-Prinzip aufbaut. Ich denke daher das es in den nächsten Jahren noch weitaus mehr interessante MMOs geben wird und sich die Spielermasse je nach Interesse darauf verteilt. Vermutlich wird keines dieser Spiele die Spielerzahl von WoW erreichen, aber dennoch erfolgreich sein - wie z.B. LotRO oder EvE.

Earthrise hat es mir besonders angetan, da ich schon immer Fan vom Post-Apokalyptischen Setting im Fallout Stil war - obs das in diesem Sinn wird bleibt abzuwarten. Es gibt noch zu wenige Infos darüber.
Darkfall und Mortal Online sind die klassischen Sandbox MMOs. Sie sind eher etwas für Hardcore-Spieler, die sich gerne etwas erarbeiten, denen Community und Zusammenhalt extrem wichtig ist. Ultima Online in neuem Format sozusagen.
Das StarWars MMO muss man natürlich erstmal begutachten. Noch gibt es nahezu keine Infos über das Gameplay und die Gewichtung des Contents. Scheinbar soll die Story im Vordergrund stehen - alles andere ist pure Spekulation. Zudem mag ich den stilisierten Grafikstil über alle Maßen und als StarWars Liebhaber ist ein Ansehen sowieso ein Muss.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja - ich warte ja auch schon auf Ende Februar. Und wenn das nix wird auf MO. Oder Earthrise (soll ja auch Sandbox werden). Die Ideen dahinter sind freilich nicht neu, sondern eher alt - naemlich eher wie Ultima Online oder das klassische SWG. Nur leider gab es in den letzten Jahren zu wenig davon, weil WoW als der grosse Heilsbringer angesehen wurde und sich alle anderen Spiele daran orientierten ohne zu bedenken, dass nicht alle Geschmaecker gleich sind.
 
Also potentielle Kunden gibts ja mehr als genug. Allein die WoW Spieler reichen, um mindestens 20-30 MMO´s erfolgreich zu machen. Man muss nur schaffen diese abzuwerben
biggrin.gif



Mittlerweile spiele ich nun 4-5 Jahre WoW und hab nebenbei aus Langeweile alle möglichen anderen angespielt. Aber es ist und bleibt neben UO, das fesselnsdte das ich bisher gespielt habe, aber trotzdem noch weeeeiiiiit weg von dem was ich ein ideales MMoRpG bezeichnen würde. Also werde ich auch weiterhin alle neuen (aus dem Bereich Fantasy, SF ist nix für mich) zumindst einmal antesten, nur um zu sehen, ob nicht endlich einmal eines dabei ist, dass mich von diesem WoW losreissen kann.

Darkfall Online und Mortal Online sind meine nächsten Favoriten. Was ich mir für die Zukunft wünsche wäre, für mich als Weel of times Fan ein in diesem Universum spielendes MMORpG. Es gab da zwar schon mal eine entsprechende Ankundigung eines solchen aber ich halte das vorerst noch für ein Gerücht...
 
Problem ist halt dass neue MMO's nicht mehr die Zeit bekommen sich zu entwickeln.

Würde man heute Wow nochmal auf den Markt werfen, wären die Leute nach 3 Wochen Level 60 und würden das Spiel mangels Content quitten.
 
Würde man heute Wow nochmal auf den Markt werfen, wären die Leute nach 3 Wochen Level 60 und würden das Spiel mangels Content quitten.

Nein - man wuerde direkt zu Beginn schreien "Boah - die Grafik ist ja sowas von veraltet! Und die Animationen! Der Sound! Baeh!" und garnicht erst damit anfangen. Falls doch, wuerde man wahrscheinlich nicht mehr ueber so Bugs wie festhaengende Mobs oder nicht-funktionierende Inis oder Quests hinwegsehen. Ich meine - bei WoW macht man das zwar auch heute noch - aber bei anderen Spielen sind das die absoluten Killer-Argumente!

Ansonsten aber ja - potentielle Kunden gibt es genug. WoW hat viele neue Spieler ans Genre herangefuehrt - aber viele von denen haben sicher auch mal Lust auf was Neues oder einfach nur Anderes...
 
Gabs nicht letztens ne Studie, das viele Spieler heutzutage sogar eher in 2 MMO´s aktiv sind ? Also der Trend geht dorthin.

Früher war es so, das viele MMO´s spielen wollten die Kosten aber einfach zu hoch waren. Ich meine zu Zeiten von Ultima Online und Meridian 59 oder Everquest gabs noch keine Flatrates. Da konnte man sich gerade so mal Internet leisten bei Telefonrechnungen von 400 DM. Und dann sollte man noch Abogebühren zahlen ?

War bei mir jedenfalls so. Ich hab UO gespielt und die Rechnung ging direkt mal um weitere 200 DM nach oben. Denn ein MMO kostet Zeit und damals hat man für jede Minute Onlinezeit bezahlt.

Heute hat man flatrates und daher strömen mehr und mehr Spieler in den MMO Sektor. Aber dieses Genre muss sich erst noch etablieren. Bekannt ist das MMO Genre nunmal erst seit WoW.
Alle anderen Genres, sei es Shooter oder Rennspiel, haben sich schon viele Jahre vorher etabliert.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo,

Es gab einen sehr interessanten Ansatz. Und zwar das die Leute zu schnell mit dem Contant durch sind.

Wäre es eine lösung für ein neues MMO das der Aufstieg deutlich länger dauert?

Zum Beispiel man beginnt damit das man Level 100 als erste Grenze hat.
Du kannst es locker alleine schaffen auf Level 10 zu kommen. Nun willst du auf Level 11 und höher kommen. Dazu muss aber erst einmal sagen wir 25% der Spielerschaft auch in dem Bereich sein.
Dann bist du Level 20 und willst 21 werden. Vom Server müssen wieder 25% auf Level 20 sein damit dir der weitere Aufstieg freigeschaltet wird.

Und so weiter.

Es gibt bestimmt noch zahlreiche andere Ideen wie man ein MMO auf längere dauer interessant machen kann als nur für wenige Wochenenden.

Ein Spiel welches man in wenigen Stunden durch hat wird langweilig.

Gruß Durag
 
Dann bist du Level 20 und willst 21 werden. Vom Server müssen wieder 25% auf Level 20 sein damit dir der weitere Aufstieg freigeschaltet wird.
Wie doof isn das bitte; da hast du ja kaum eigenen Einfluss auf deinen Charakter.
Man sollte die Levelzeit einfach anders gestalten, man könnte es z. B. so einrichten das Charaktere ab einer Stufe (lv 70 von 100) auf jeglichen Content zugreifen kann; wenn der Content dann nicht unbedingt ausnahmslos instanziert ist und es einige Konkurrierende Parteien gibt kann man den Content dadurch ziemlich strecken.
 
Es gab einen sehr interessanten Ansatz. Und zwar das die Leute zu schnell mit dem Contant durch sind.
Was ist denn, deiner Meinung nach, die Definition von "Content"?

Im Prinzip ist alles was man in einem Spiel tun und lassen kann eben genau das. Das Levelsystem ansich ist doch schon der erste Punkt an dem jedes handelsübliche MMO einen riesen Fehler macht. Wieso kann ich mit meinem Charakter nicht von anfang an die ganze Welt bereisen? Müssen die Gegner für einen neu erstellten Helden derartig schwer sein, dass ein Gegner mit 10 Stufen über einem selbst schon fast Gottstatus hat?

Ich sage weg mit den Leveln, weg mit den statischen Quests, her mit Entscheidungen in Form einer sehr komplexen Story die sich individuell entwickelt, her mit Charaktere deren Klassendefinition der Spieler selbst auslegt (ich nutze gern ein Schwert im Nahkampf und werfe leidenschaftlich gern Feuerbälle? Wieso nicht!), komplexere Kampfsysteme mit mehr Freiheiten, Taschendiebstahl, Berufe zum selber Tüfteln, "intelligente" Gegner, keine als solche ausgelegten Instanzen für X Personen, Konsequenzen für das Töten und Sterben von Charakteren ... und und und ... Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos ...

... eben eine mehr oder minder "lebendige" Spielwelt von Spieler UND Entwicklern stetig verändert. Bestes Beispiel (ja, ich nutze es gerne als Negativbeispiel) WoW: was für einen tieferen Sinn hat es 40 mal den selben Drachen (oder füge beliebigen Gegner) ein zu töten nur um ein Rüstungsteil zu bekommen?


Sehr viele Solo-RPGs machen vor wie die Zukunft auch von Onlinerollenspielen aussehen könnte. Neue Settings, neue Möglichkeiten ... eben die nächste Generation; einen Schritt weiter gehen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was ist denn, deiner Meinung nach, die Definition von "Content"?

Im Prinzip ist alles was man in einem Spiel tun und lassen kann eben genau das. Das Levelsystem ansich ist doch schon der erste Punkt an dem jedes handelsübliche MMO einen riesen Fehler macht. Wieso kann ich mit meinem Charakter nicht von anfang an die ganze Welt bereisen? Müssen die Gegner für einen neu erstellten Helden derartig schwer sein, dass ein Gegner mit 10 Stufen über einem selbst schon fast Gottstatus hat?

Ich sage weg mit den Leveln, weg mit den statischen Quests, her mit Entscheidungen in Form einer sehr komplexen Story die sich individuell entwickelt, her mit Charaktere deren Klassendefinition der Spieler selbst auslegt (ich nutze gern ein Schwert im Nahkampf und werfe leidenschaftlich gern Feuerbälle? Wieso nicht!), komplexere Kampfsysteme mit mehr Freiheiten, Taschendiebstahl, Berufe zum selber Tüfteln, "intelligente" Gegner, keine als solche ausgelegten Instanzen für X Personen, Konsequenzen für das Töten und Sterben von Charakteren ... und und und ... Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos ...

... eben eine mehr oder minder "lebendige" Spielwelt von Spieler UND Entwicklern stetig verändert. Bestes Beispiel (ja, ich nutze es gerne als Negativbeispiel) WoW: was für einen tieferen Sinn hat es 40 mal den selben Drachen (oder füge beliebigen Gegner) ein zu töten nur um ein Rüstungsteil zu bekommen?


Sehr viele Solo-RPGs machen vor wie die Zukunft auch von Onlinerollenspielen aussehen könnte. Neue Settings, neue Möglichkeiten ... eben die nächste Generation; einen Schritt weiter gehen.


Hallo,

Sehr interessant. Etwas ähnliches habe ich einmal in einem von einem Freund Selbstgeschriebenen Pen and Papper Rollenspiel erlebt.
Einige Dinge waren bei der Umsetzung von Theorie zum Spiel dann ins Wanken geraten. Vor allem die Magie war ein Problem.

Vielleicht kannst du deine Idee etwas weiter Ausführen?


Gruß Durag
 
Naja - das was Gromthar da beschreibt deckt sich ja zu grossen Teilen mit Darkfall (wie es uns versprochen ist). Keine Level, keine Klassen, keine automatischen Angriffen auf markierte Gegner sondern "manuelles" Kaempfen, Gegner die weglaufen und Dich dann aus der Ferne mit Pfeilen beschiessen usw. Sogar von Weltbossen, die nur einmal bezwungen werden koennen und dann fuer immer weg sind war die Rede...

Die Frage ist nur: Wieviel des Versprochenen wird es im fertigen Spiel geben - und wird die Idee so funktionieren?
 
Naja - das was Gromthar da beschreibt deckt sich ja zu grossen Teilen mit Darkfall (wie es uns versprochen ist). Keine Level, keine Klassen, keine automatischen Angriffen auf markierte Gegner sondern "manuelles" Kaempfen, Gegner die weglaufen und Dich dann aus der Ferne mit Pfeilen beschiessen usw. Sogar von Weltbossen, die nur einmal bezwungen werden koennen und dann fuer immer weg sind war die Rede...

Die Frage ist nur: Wieviel des Versprochenen wird es im fertigen Spiel geben - und wird die Idee so funktionieren?

Richtig.

Allerdings ist Darkfall nur ein Beispiel wie es laufen *könnte*. Zumindest die Ansätze hin zu einer komplexeren Spielweise sind vorhanden. Allein die Idee ein Spiel zu schaffen, dass statt stets simpler zu werden eben komplexer wird ist Grund genug dem Ganzen eine Chance zu geben - sozusagen die Gegenströhmung. Auch würde ich vermuten, dass ca. 80% aller neuen Spieler sich dort alles andere als wohl fühlen werden weil es eben anstrengend ist sich in einer Welt mit Faustrecht zurecht zu finden.

Darkfall ist aber nicht allein was das Betrifft. Auch die Ansätze von StarWars: toR sind recht nett - zumindest was man bisher dazu sagen kann.

Vielleicht kannst du deine Idee etwas weiter Ausführen?
Es ist ja nicht nur meine Idee, sondern eigentlich die Umsetzung von Pen&Paper auf ein anderes Medium - also den PC. Spielleiter ist der Client und Mitspieler gibt es tausende je Server. Falls dich sowas interessiert kannst du dir gern mal Darkfall ansehen, bzw. alle Infos darüber im Netz nachlesen. Oder du besorgst dir derweil Ultima Online, gehst auf einen der vielen privaten Server und schaust dir die Grundmechnaik mal an. Möglich ist das allemal, der Spieler muss nur davon wegkommen das Spiel selbst als Alternative zu schlechtem TV-Programm zu sehen, sondern seinen Hobbyinstinkt einschalten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja, solche Konzepte gibt es doch.

EVE online z.b. hat ein solches Konzept. Dort gibts erstmal Haufenweise Skills und es dauert immer länger um sie zu trainieren. So lange, das man viele Jahre brauchen würde um alle Skills aufs maximum zu bringen.

Darkfall Online wird ein System ohne Level haben, ein Learning by Doing-System

Harte Asia-Grinder Spiele haben Systeme, wo man irgendwann ewig für ein Level braucht.


Doch solche Systeme finden normalerweise wenig Akzeptanz, da sie eben zu komplex oder zu schwer sind. WoW hat gerade deswegen so viele Spieler da sogar ein total unfähiger Spieler dort Erfolge feiern kann. Man wird für wenig "Arbeit" sofort belohnt
 
Doch solche Systeme finden normalerweise wenig Akzeptanz, da sie eben zu komplex oder zu schwer sind. WoW hat gerade deswegen so viele Spieler da sogar ein total unfähiger Spieler dort Erfolge feiern kann. Man wird für wenig "Arbeit" sofort belohnt
Ich hoffe sogar das Darkfall wenig Spieler haben wird. Masse bedeutet in keiner Form auch zugleich Klasse.
wink.gif
 
Klingt ja gerade zu als wäre ein jegliches anderes System mit Ketzerei gleich zu setzen.

Das Levelsystem stellt ja im Prinzip nur da das ein junger Krieger noch nicht die nötige Kraft, Erfahrung und Technik besitzt um einen Drachen zu bekämpfen und erst einmal den Weg des Kriegers einschlagen muss. Bei WoW ist das allerdings nicht der Fall, dort levelt man 10 Level weiter um die nächsten 'epischen' Gegner zu besiegen die letztendlich aber eigentlich garnicht stärker sind als die 'epischen' Gegner 10 Level zuvor. Dort sind die Level wirklich nur unnötige Filler, zumindest ab lv 60.

Darkfall Online klingt zwar sehr gut, wenn das Gameplay letztendlich aber beschissen ist wird man es trotzdem nicht spielen. Letztendlich muss man sicher immernoch auf einer gewissen Basis bewegen und durch eingeschränkte Möglichkeiten muss man sich auch mit Kompromissen zufrieden geben, das kann bei Anhäufungen oder schlechter Umsetzung dazu führen das einem das eigentlich so schöne Angebot dann doch nicht gefällt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Man sollte aber unterscheiden ob ein Spiel schlecht ist wegen mangelnder Inhalte oder ob man es persönlich schlecht findet, da es einem zu schwer/komplex ist.

Die wenigsten MMO´s sind Inhaltlich wirklich schlecht. Meistens trifft doch eher 2. zu.

Das soll keine Ketzerei sein aber es ist nunmal einfach so. Lasse 10 normale WoW Spieler mal EVE spielen. 9 von ihnen werden sagen, das Spiel gefällt ihnen nicht, da es zu komplex ist und man zu lange braucht um es zu lernen.

Was einfacher ist, findet einfach mehr Anklang. Gegen nen Ball treten kann jeder und jeder kann mitmachen, Schach dagegen spielen vergleichsweise nur wenige aufgrund der hohen komplexibilität.

Was ist beliebter ? Need for Speed oder ne Echte Rennsimulation, wo man alles selber einstellen muss ? Es kommt immer auf die komplexibilität an. Je komplexer etwas ist, desto weniger interessieren sich dafür.

Das liegt nicht daran, das die meisten Dumm oder sowas sind, sondern das der Mensch von Natur aus faul ist und stets den schnellsten, effektivsten und einfachsten Weg bevorzugt.
 
Ein normales Levelsystem kann weit Komplexer sein als ein System welches Skillbasierend funktioniert. Mein Kommentar hatte nix mit Komplexität zu tun. Die Vergleiche hinken übrigens total und das "EvE - WoW"-Beispiel ist viel zu engstirnig betrachtet.
Wenn Darkfall Online noch so komplex ist wird es selbst von Liebhabern nur dann gespielt wenn es sich anständig spielen lässt - jetzt mal die Masse ganz aussen vor, nur das wollte ich damit sagen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zurück