Du kannst SATA in verschiedenen Modi laufen lassen.
- IDE (Platten emulieren IDE und tauchen bei den IDE-Channels auf. Sämtliche Features von SATA (Hot-Plugin, Native Command Queuing) sind deaktiviert.
- AHCI/Raid (Laufwerke tauchen nicht mehr im IDE-Channel auf, sondern laufen nativ im AHCI-Modus. Oben genannte Features sind nun verfügbar).
Was Hot-Plugin bedeutet weißt du vermutlich. Bei Native Command Queuing kann die Festplatte die Anfragen in beliebiger Reihenfolge abarbeiten, so das sich der Kopf möglichst wenig bewegen muss. Also, im schlimmsten Fall ständig dabei ist, die Platter zu wechseln. Und das resultiert dann in niedrigeren Zugriffszeiten beim lesen.
Beim sequenziellen Lesen, also das Lesen einer großen Datenmenge, die sektorenmäßig alle aneinander liegen, kann der Schuß aber auch nach hinten losgehen.
In beiden Modi wäre hier keine große Bewegung des Kopfes erforderlich. Da im AHCI-Modus aber eine Prüfung der Daten über deren genauen Speicherort auf der Platte erfolgt, kann es hier sein, daß der Legacy-Modus (emuliertes IDE) sogar minimal schneller ist.
Soviel zur Erklärung. Beim Raid läuft es genauso, nur das da eben ein Verbund aus mehreren Platten betroffen ist. Aber, was Raid ist, weiß du ja.
Nach der Installation des OS kannst du den Modus nicht mehr umstellen, zumindest nicht über normalen weg. Der IDE-Controller ist eingerichtet und wenn du auf natives SATA stellen würdest, dann fliegt dir dein System um die Ohren.