Von WoW auf HdRO

Amranus

Quest-Mob
Registriert
22.12.2006
Beiträge
18
Reaktionspunkte
0
Kommentare
19
Hi.

Leider steht jetzt bald das letzte Schuljahr vor der Tür. (was heißt leider xD)
Leider, weil ich dann mit WoW aufhören möchte. Ich kann den PC einfach nicht auslassen ohne WoW zu starten wenn ich nichts zu tun habe. Und habe denn auch keine Lust mehr für die Schule usw. zu lernen. Muss ich ehrlich zugeben.

Deswegen wollte ich Euch mal fragen ob der Suchtfaktor genauso hoch ist wie bei WoW?!
Meine Freunde meinen, man bekommt beides unter einen Hut. Mag sein. Ich aber nicht!

Vielleicht ist es jetzt noch etwas zu früh für die Frage, nur besser früh als zu spät.

Über Antworten freuende Grüße
Philipp
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hi Amranus!

Schön, dass du dir über so ein Thema zumindest gedanken machst, denn Schule ist sicher wichtiger, als ein Game...

Doch bin ich mir sicher, dass dir hier niemand eine Antwort geben kann, denn ob ein Spiel einen Suchtfaktor für dich hat, wo du es bis zum Exzess betreibst, das hängt von dir ab, und nicht vom Spiel selbst.

Ich für meinen Teil kenne deine Situation sehr gut. Für mich ist HDRO sicher entspannender als WoW, da ich hier nicht so einen großen Erfolgsdrang wahrnehme, als bei WoW. Es ist ein auf die Story basierendes Spiel, doch heißt es nicht, dass man sich auch nicht in dieses verbeißen kann, und eine Sucht, gegen eine andere einzutauschen ist vielleicht auch nicht der richtige Schritt...
wink.gif


Ich empfehle dir einfach mal einen BudyKey zu besorgen. Sieh dir das Spiel mal an, wie es dir gefällt, und triff dann die Entscheidung für dich.

LG
 
Seh ich gleich wie aurengur... Es kommt immer drauf an mit welcher Einstellung du an das ran gehst. Du kannst genauso bei WoW in ner Fungilde sein, oder in ner Raidgilde... beide Varianten haben unterschiedliche Einstellungen.

Dennoch würde ich sagen, dass bei HdRO der Suchtfaktor auch hoch ist. Denn: Warum spielt man solche Spiele? Um was zu machen, um weiter zu kommen usw... Und wenn man den entsprechenden Ehrgeiz hat, dann ist es ein leichtes in jedem Spiel der Sucht zu verfallen.

Kleines Beispiel: Es gibt bei jedem Beruf die Stufen Lehrling, Geselle, Experte und Virtuose. Bei jeder der Stufen hast du die Möglichkeit eine Beherrschungsoption dazu zu bekommen. Du hast eine Stufe fertig geksillt, bekommst die nächste. Jetzt kannst du die fertig geskillte nochmal steigern. Wenn du das fertig hast, bekommst du die Beherrschungsoption.
Wenn du nun als Beruf zB Goldschmied nimmst, dann hast du Schürfer und Goldschmied bei den Berufen dabei. Jetzt baust du Erze ab (dafür bekommst allerdings keine Skillpunkte, sondern nur fürs verarbeiten.
Jetzt skillst du Schürfen doppelt hoch (für die Beherrschungsoption) Dann skillst du den Goldschmied hoch. Für beides musst du einige Zeit in farmen investieren.

Du kannst ja auch in ne Funsippe gehen, wos nicht so schlimm ist wenn du mal nicht on kommst, oder in ne Raidsippe, bei der du gewisse Verpflichtungen hast usw... Liegt also ganz bei dir was du drauss machst und wie hoch dein Suchtfaktor ist. Und das weißt nur du am besten
wink.gif
 
Kommt auch drauf an wie Du Wow gespielt hast bisher. Wenn Du vor allem soviel gespielt hast weil Du in den Raidzirkus eingespannt warst bzw. dann auch noch dafür farmen musstest dann wirst Du sicherlich einen unterschied sehen wenn Du dich da rauslöst.

Der Suchtfaktor kann dich bei LOTRO genauso erwischen, wichtig ist halt dass Du angesichts der Schule die Prioritäten richtig setzt bzw. beides unter einen Hut bekommst.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ok. Danke euch allen erstmal.

Dann wird ich mir wohl mal irgendwie einen Code besorgen müssen.
Bei WoW bin ich zwar auch in einer Raid-Gilde (alles 70), in der aber kein Zwang zu irgendwelchen Taten besteht.
Also man muss nicht mit wenn man keine Zeit hat oder so.
Ich bin es selber, der die ganze Zeit spielen möchte, wenn ich nichts anderes zu tun habe.

LG
Amra
 
Nur wenn die Wow ja ganz offensichtlich Spass macht - wäre es da nicht sinnvoller sich einfach die zeit besser einzuteilen und da zu bleiben?
 
Na klar wäre es sinnvoller.

Nur kann ich es leider nicht.
Und das mit der elterlichen Freigabe ist auch doof. (Nur zu bestimmten Zeiten spielen.)

LG
Amra
 
Na klar wäre es sinnvoller. Nur kann ich es leider nicht....

Dann solltest Du es üben
smile.gif
Ich kann mit Dir mitfühlen .. wenn einen die allgemeine Langeweile packt ist man schnell dabei mal ins Spiel reinzuschauen was so geht und es gibt immer was zu tun.

Ist bei HDRO nicht viel anders, glaube mir. Ich habe auch den Eindruck, dass der Erfolgsdrang nicht so hoch ist, wie bei WOW. Vielleicht weil das Spiel weniger auf PVP basiert und man auch außerhalb von Instanzen an gutes Zeug kommt (war ja bei WoW der Zeitfresser schlechthin).

Wenn Du Probleme hast, mit WoW umzugehen, wäre es der falsche Schritt sich in ein neues Abendteuer zu stürzen. Versuche mal die Langeweile in was anderes zu bündeln (Sport?) und nicht immer gleich den Rechner einschalten oder vor die Goltze hängen. Denn es ist immer am einfachsten sich berieseln und unterhalten zu lassen, als selbst was mit sich anzufangen.
 
Doppelpost - gelöscht ... komme mit dem besch...eidenen Editiert-Funktionen hier nicht klar
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich würde an deiner Stelle einfach nur deinen WoW-Account einfrieren und wieder anfangen zu spielen, wenn du mit der Schule fertig bist.
Weil, wenn du sagst es liegt an, dir, könnte ich mir schon vorstellen, dass es bei LotRo genau so wird. (Wenn es dir denn überhaupt gefällt)
Einfach so ganz und endgültig mit WoW aufzuhören finde ich hier.. hm, überflüssig
wink.gif
 
Ich würde an deiner Stelle einfach nur deinen WoW-Account einfrieren und wieder anfangen zu spielen, wenn du mit der Schule fertig bist.
Weil, wenn du sagst es liegt an, dir, könnte ich mir schon vorstellen, dass es bei LotRo genau so wird. (Wenn es dir denn überhaupt gefällt)
Einfach so ganz und endgültig mit WoW aufzuhören finde ich hier.. hm, überflüssig
wink.gif

Sehe ich auch so. Mach ne Pause, kümmere Dich um das wichtige in Deinem Leben, und wenn Du wieder Zeit hast gehts weiter.

Diesbezüglich fällt mir eine Geschichte ein, die zum Nachdenken anregen könnte:

Steine


Eines Tages wurde eine alter Professor von einer höheren öffentlichen Verwaltungsschule gebeten, ein Referat zum Thema "Zeitmanagement" zu halten. Dieser Kurs war für eine Gruppe von 15 Managern von größeren amerikanischen Gesellschaften bestimmt. Da der Kurs einer der 5 Teile einer Tagung bildete, hatte der alte Professor nur eine Stunde Verfügung, um sein Wissen zu diesem Thema zu vermitteln.

Der alte Professor stand vor dieser Elite von Managern, die bereit waren, sämtliche Einzelheiten des Referates dieses Experten aufzuschreiben. Er beobachtete sie, einer nach dem anderen, langsam, und sagte: „Wir werden ein Experiment machen".

Der alte Professor nahm unter dem Tisch, der ihn von den Teilnehmern trennte, ein riesiges Glas hervor und stellte es auf den Tisch. Danach nahm er ein Dutzend Steine, ungefähr so groß wie Tennisbälle, und legte sie vorsichtig einer nach dem anderen in das große Glas. Als das Glas gefüllt war und es unmöglich war, noch einen zusätzlichen Stein hinzuzufügen, blickte der alte Professor zu seinem Publikum und fragte: „Ist das Glas voll?" Alle antworteten: „Ja!" Er wartete noch ein paar Sekunden und fügte hinzu: „Wirklich?"

Er beugte sich dann nochmals und nahm unter dem Tisch einen Behälter voll Kies hervor. Mit Sorgfalt kippte er diesen Kies auf die großen Steine und schüttelte dabei leicht sein Glas. Der Kies dringt durch die Steine bis zum Glasboden.

Der alte Professor blickte nochmals auf sein Publikum und fragte wieder: „Ist dieses Glas voll?" Dieses Mal durchschauten die Schüler sein Spielchen. Einer davon antwortete: „Sehr wahrscheinlich nicht!" „Gut" antwortete der alte Professor.

Er beugte sich wieder und dieses Mal nahm er unter dem Tisch einen Kessel voll Sand hervor. Vorsichtig kippte er den Sand in das Glas. Der Sand füllte die Löcher zwischen den Steinen und dem Kies. Er fragte noch einmal: „Ist das Glas voll?"

Dieses Mal ohne zu zögern und gemeinsam, antworteten die starrenden Teilnehmer „Nein!" „Gut!" antwortete der alte Professor. Und wie es zu erwarten war, nahm der alte Professor einen Wasserkrug und füllte das Glas bis zum oberen Rand. Er blickte dann auf seine Gruppe und fragte: „Welche große Wahrheit lässt sich mit diesem Experiment beweisen ?"

Ein Teilnehmer, nachdem er über das Thema des Kurses nachgedacht hatte, antwortete: „Das beweist, dass wenn man auch glaubt, die Agenda sei vollständig voll, man immer neue Termine, neue anstehende Sachen hinzufügen kann, wenn man wirklich will.

„Nein !" antwortete der alte Professor. „Es ist nicht das. Die große Wahrheit, die uns dieses Experiment beweist, ist die folgende: wenn man nicht zuallererst die großen Steine in das Glas legt, lassen sich die Anderen nicht hineinbringen !" Ein großes Schweigen herrschte plötzlich. Jeder wurde sich der Wahrheit dieser angebrachten Äußerungen bewusst. Der alte Professor sagte dann:

„WELCHE SIND DIE GROSSEN STEINE IN EUREM LEBEN?"

Die Gesundheit
Die Familie
Die Freunde
Träume verwirklichen
Tun was man mag
Lernen
Einer Sache dienen
Sich entspannen
Sich Zeit nehmen
Oder ...ganz etwas anderes

Was man sich merken muss, ist wie wichtig diese großen Steine in unserem Leben sind. Wenn man Sie nicht zuallererst in unser Leben bringt, läuft man die Gefahr, das Leben zum Scheitern zu bringen. Wenn man der Lappalie (Der Kies, der Sand) den Vorrang gibt, füllt man sein Leben mit Nichtigkeiten und die kostbare Zeit, um uns der wichtigsten Elemente unseres Lebens zu widmen wird, uns zum Teil fehlen.

Also vergisst nicht, Euch die Frage zu stellen: „Welches sind die GROSSEN STEINE meines Lebens? Danach legt IHR sie zuallererst in Euer Glas (Leben)"

Mit einer freundlichen Handbewegung verabschiedete sich der alte Professor von seinem Publikum und verließ langsam den Saal....


Ich denke im Moment gehört die Schule bei Dir eindeutig zu den größeren Steinen.
wink.gif
 
Hi.

Leider steht jetzt bald das letzte Schuljahr vor der Tür. (was heißt leider xD)
Leider, weil ich dann mit WoW aufhören möchte. Ich kann den PC einfach nicht auslassen ohne WoW zu starten wenn ich nichts zu tun habe. Und habe denn auch keine Lust mehr für die Schule usw. zu lernen. Muss ich ehrlich zugeben.

Deswegen wollte ich Euch mal fragen ob der Suchtfaktor genauso hoch ist wie bei WoW?!
Meine Freunde meinen, man bekommt beides unter einen Hut. Mag sein. Ich aber nicht!

Vielleicht ist es jetzt noch etwas zu früh für die Frage, nur besser früh als zu spät.

Über Antworten freuende Grüße
Philipp

ähnliche erscheinungen kann ich bei mir bezeugen, nur nich so extrem. hab mich seitdem ich ne woche in holland war davon getrennt
smile.gif
einfach mal auf entzug und man merkt das es sehr gut ohne geht. gib einfach nem kumpel deinen acc und sag er soll das pw ändern und für 14 tage nicht rausrücken - probieren geht über studieren

ansonsten hab ich damals immer daran gedacht, was es überhaupt nützt nen digitalen character zu haben - und wenn er noch so toll ist. im rl bringt mich das nicht weiter. wenn man sich langweilig kann man doch seine zeit nutzen um mal was mit freunden zu unternehmen usw...

mfg
 
Zurück