Bei mir kämen folgende Punkte zusammen:
Komplett freie Charakterentwicklung:
Man legt selbst fest, welche Schwerpunkte und Fähigkeiten ein Charakter haben soll, es ist im Spiel jederzeit möglich, neue Fähigkeiten dazuzulernen. Kein Leveln, sondern "Learning by doing", vergleichbar mit Oblivion oder P&P Systemen wie GURPS. Charakterfortschritte sind nicht sprunghaft, sondern marginal.
Equip-unabhängig:
Ob jemand (ich gehe von einem Sci-Fi-Setting aus) ein Mech-artiges Exoskelett mit dem eingebauten Waffenarsenal einer ganzen Armee trägt oder nur einen stylischen Ledermantel und ein Sturmgewehr ist relativ unerheblich. Die Wahl der Ausrüstung hängt vom persönlichen Geschmack ab und nicht von den Zahlen die mit den Gegenständen verbunden sind. Jede Ausrüstung hat Vor- und Nachteile, die vom Spieler geschickt ausgespielt werden müssen.
Realistisches Kampfsystem:
Erlittener Schaden hat realistische Auswirkungen (z.B. humpelt man mit einem Beintreffer nur noch langsam vorwärts), ganze Körperteile können permanent verloren gehen (aber auch ggf. durch Implantate oder dergleichen ersetzt werden). Im Kampf existieren viele Spezialmanöver die jeder Charakter mehr oder minder beherrscht, um für Abwechslung zu sorgen.
Flexibles Crafting:
Spieler können in einer Art Baukastensystem aus einer Unzahl an Teilen eigene Gegenstände basteln, vom Träger-Raumschiff bis hin zur dekorativen Designer-Tischlampe. Händler verkaufen nur Equipment "vom Fließband", das zwar durchschnittlich aber nicht wirklich unterlegen ist.
Crafting ist eine eigene Karriere, denn hochwertige oder kostspielige Items lassen sich nur von Meistern ihres Fachs herstellen, stellen aber eine attraktive Geldquelle oder Prestigeobjekte dar.
Intelligente NPCs:
NPCs haben ein Eigenleben (innerhalb gewisser Grenzen) und können außergewöhnliche Spieler wiedererkennen, zum Beispiel jemanden, der im Rahmen eines Events einen besonders dicken Boss erledigt hat.
Das wären so in etwa meine Vorstellungen, wenn auch technisch momentan wohl nicht umsetzbar. Aber beim Stil darf man keine Kompromisse eingehen, wenn in der Fragestellung das Wort "perfekt" auftaucht.