"WoW-Gedankengut" bezüglich "Skillungen" in HdRO - was ist eure Erfahrung damit?

Du kannst ja gerne mit deiner schönen Toleranz im Kreis eiern, ich suche lieber was bis ich etwas passendes gefunden hab anstatt mich noch ewig mit den 95% Deppen rumzuärgern.
Nice boys finish last!

Bitte deutet das nicht als Beschwerde oder Kritik:
Ich kapier den Spruch nicht. Geht es dabei nicht um Sex und Rücksichtnahme? Wie lässt sich das als Metapher auf das Verlassen von Onlinespielen beziehen?


Bonuscontent: Ein anderes englisches Konzept, bei dem es implizit um sex geht und das man glaube ich auf spannende Weise auf ein Onlinespiel übertragen kann, ist übrigens die Campsite Rule: Leave the place/partner in better shape than you found it.

(Dieses Konzept stammt von Dan Savage, der übrigens auch das Wort "Pegging" 'erfunden' hat)
 
Zuletzt bearbeitet:
Je grösser die Spieleranzahl, desto mehr Klappskallies. Wenn also HdRO mehr Spielerzuwachs hat wird es auch mehr Knaller einfangen.
Gruß
 
Je grösser die Spieleranzahl, desto mehr Klappskallies. Wenn also HdRO mehr Spielerzuwachs hat wird es auch mehr Knaller einfangen.
Gruß

respektive müssten wir eigentlich froh sein wenn wir auf so kasperln treffen, weil dann müsste es, logisch gesehen, finanziell gut um hdro stehen?

klingt fair xD

ich hab jedenfalls aus dem ganzen meine konsequenz gezogen und twinke wieder viel^^
das einzig schade ist, dass ich vermutlich wohl niemanden mehr für die moria inis finden werde wenn ich endlich 60/65 bin xD

ich finde es nur schade, dass die devs anscheinend diese entwicklung hin zu "buchhaltern" fördern...dennoch, vergleichsweise gibt es viel anderes was man in hdro außer instanzen machen kann...

salut=)
 
@ dd2ren : Bitte nicht alle "Ex-WOW-Spieler in einen Topf werfen !


mach ich ja nicht
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nur habe ich es aufgegeben unter den Ex-WoW-Spielern gute leute für Lotro zu suchen.
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Zu 95% wollen die Leute ihre Spielweise aus WoW fortsetzen ( was aber nicht funktioniert) und alles was geht nutzen um den Höchstlevel so schnell wie möglich zu erreichen. Das erste was ich auch mal gehört habe war von 2 Level 6 " Wo ist denn hier die erste Ini und was gibts denn da feines ? " " unter Lvl 65 geht das Spiel nicht los " " kuck mal was ich hier habe ätsch" alles Sachen was uns in meiner kleinen Sippe überhaupt nicht interessiert ! Wir machen immer noch sehr gerne mit unseren Low-Level Chars die alten Ini´s , machen mit jedem Char alle Taten aus dem BdT , und wir gehen nicht wegen Items in die Ini sondern weil wir mal wieder Lust drauf haben oder wegen BdT
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Diese unsere Spielweise funktioniert mit keinem Ex-WoW ér , und wir haben es wirklich mehr als 20x probiert , wir mögen Lotro , uns treibt nichts , Düsterwald waren wir auch noch nicht weil wir überlaufene Gebiete in Lotro nicht mögen
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und wir sind vom Alter her 30+ die eine ruhige Spielweise mögen ,deswegen nehmen wir auch keine neuen mehr auf bis auf Ausnahmen.
 
Ganz ehrlich, ich bin eine Niete in Mathematik und alles andere als ein Tüftler. Meine Verteilung der Fertigkeiten ist ganz sicher katastrophal und alles andere als ideal. ANgemacht wurde ich deswegen noch nie (Belegaer), im Gegenteil, für einen meiner Charaktere hat sich eine Zufallsbegegnung zwei Stunden Zeit genommen, mir in Ruhe zu erklären, was besser wäre und warum. Zum Glück hat keine Gruppe gewartet.
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Grundsätzlich, von einigen Leuten ohne Manieren einmal abgesehen (kein Danke bei Hilfe und sowas), ist der Umgangston in HdRO meiner Erfahrung nach vorbildlich.
 
Hmm, ich behaupte mal, doch es liegt an den WoW Spielern.

Um es dazuzusagen, ich habe jetzt bald 5 Jahre wow hinter mir, man merkt es einfach extrem.

Gerade durch das aufkommen von immer leichter zugänglichen Informationen, die jeddoch NICHT verstanden werden, wird es immer übler,
gerade im Bezug auf Skillungen...

Ein Beispiel, ich war eine weile mit einer gewissen Gilde Raiden (no name, nix besonderes) in der war es PFLICHT die mommentane FoTm (flavor of the month)
build von Elitist jerks zu spielen.

es war einfach mal EGAL ob der Spieler die Skillung überhaupt spielen konnte, oder verstanden hat worum es dabei geht, denn OMG!!11111 Marksman macht mehr DÄMÖTSCH als Beastmaster du KACKNOOB!!!111

Kurzer einwurf von Fakten:
Die Skillungen in wow unterscheiden sich heutzutage um winzige 1-2 tausend DPS, was, bei durchschnittlich 8-10 Tausend DPS pro Charakter, wirklich zu vernachlässigen ist.
Dieser Unterschied in den DPS wird NUR und zwar AUSSCHLIEßLICH dann bemerkbar, wenn derjenige Spieler, absolut top und perfekt spielt, d.h. die fähigkeiten ohne pause aneinderreiht,
weiß wie er trotz bewegung seine sachen einsetzt, man bestimmte selfbuffs richtig timen kann.

Also all das, was der Durchschnittliche WoW Spieler überhaupt nicht kann, ich behaupte sogar der durchschnittliche MMO Spieler ist *nicht* in der lage seinen charakter so perfekt am maximum
zu spielen dass wahrscheinlich sogar die klassendesigner sagen würden: ok, DASS hätten wir nicht gedacht....

Dass ist ja an sich auch alles nix schlimmes, man schafft gängigen Content in jedem MMO, ohne wirklich absolut perfekt am maximum zu spielen.

Das problem das sich ergibt ist eben die Synergie aus: Leicht zugänglichen Information und Menschen die einfach zu dumm sind, mit dem gegebenen Wissen umzugehen.

Dadurch wird plötzlich jeder Idiot zum Profi, egal worum es geht, wodurch jeder natürlich DIE meinung zum Thema hat und alle die es anders machen (vielleicht auch weil die praxis
zeigt, dass die ganzen tollen "Simulatoren" die lediglich zahlen hochrechnen, aber niemals eine echte Situation darstellen, einfach falsch liegen) sind eben Noobs und sowieso
zu doof zu spielen.

Diese Mentalität findet sich nunmal primär bei WoW Spielern (das: ich checker! du Noob!)
dass man selbst bei wow diese Spieler nichtmehr haben will, ist denke ich verständlich, also werden solche Leute, die unverschämt werden, einem GM gemeldet,
sie fliegen aus gilden, sie kommen nichtmal mehr in den schlechtestens Sonntag nachmittag Raid.

Also ziehen sie, wie schon beschrieben weiter.

Das Problem dabei ist, dass sie in anderen Spielen dann die Community schlicht und ergreifend verseuchen, durch ihre Art und EInstellung, sie machen einfach so weiter wie sie es
in WoW gewohnt waren und eventuelle neue Spieler (ja, sowas gibts gerüchteweise) werden gleich angesteckt.


Abschließend gerne noch ein paar "Blüten" aus den Letzten Wochen WoW (die Dinge die mich endgültig weg von MMOs gebracht haben)

3 Offensichtlich neue Spieler (man erkennt das in wow ziemlich gut inzwischen, an den Erbstück rüstungen) Ich, mit meinem für seinen Level (30) extrem ausgestatteten Schurken
und ein Magier in Erbstücken.


Der Dungeon beginnt, folgende Situation entsteht:

Der Magier schießt die erste Elite gegner Gruppe an, die Gegner kommen rüber um mit ihm eine Diskussion darüber zu führen, warum er das besser lassen sollte.
Der Newby Krieger hechelt in die Gruppe und versucht irgendwie die Gegner an sich zu binden, der Heiler war gerademal bei halbem Mana, ich hetze von Mob zu Mob,
Stunne, vergifte, Dotte, unterbreche Zauber, entwaffne, tue was immer geht, um die Gruppe zu supporten.

Nach dem kampf meint der Krieger:
Lass mich mal Pullen bitte...
darauf der Magier: (und ja Oton, es ist also ein Zitat)
OMG Du Verfickter Hurensohn! Halt deine scheiß kackfresse!
darauf spammte er dann im chatt ein /kriegername lutscht schwänze

an diesem Punkt habe ich die Gruppe verlassen, ich meine, was soll dass?


und dieser Ton ist inzwischen einfach irgendwo ziemlich häufig zu finden im "guten alten wow"
klar, es ist nicht immer ganz so extrem, was die wortwahl angeht, und häufig sagen die leute einfach garnichts, sondern rennen ohne schauen oder denken
durch die Instanz, da die anderen Spieler einen schon lange nichtmehr interessieren in wow.

Und wenn ich eines Sagen kann, dann, dass es *nicht* die Top Spieler sind die sich so benehmen, die "Elite" in wow und ich kenne genügend von den Jungs und Mädels,
spielt heutzutage noch 2-3 Mal die Woche, wenn es ans Raiden geht, ansonsten machen sie wenig bis garnix ingame und *sollte* man doch mal losziehen eine Instanz clearen,
dann ist es einem einfach Egal, was die anderen Anhaben, oder ob sie supertollen Mega dämätsch machen, oder ob sie halb afk hinterherdackeln, man kann den kram sowieso
zu zweit schaffen und wenn das "anhängsel" glücklich damit ist halb afk durchgeschleppt zu werden, dann bitte, soll mich nicht belasten.


Insofern, ja WoW ist schuld, bzw. Die Aktuelle Spielerschaft, denn, wow bringt nunmal Menschen in MMOs, die eigentlich in einer Umgebung, die vom Umgang miteinander lebt, nichts zu suchen haben,
Menschen, die im Leben keinerlei Beachtung finden, die ihren Arsch nicht hochbekommen um etwas zu erreichen (und nein das heist NICHT arbeitslos, dass heist eher, im Job unglücklich aber keinen bock sich etwas anderes zu suchen, oder sich weiterzubilden, in der Beziehung unglücklich, aber keinen Bock was zu ändern, denn, Spatz in der hand taube auf dem dach und so)

Und genau diese Leute suchen nun in einem Spiel krampfhaft nach Aufmerksamkeit von anderen Spielern, indem sie mit ihrem "Wissen" rumprotzen und allen klarmachen wollen, dass sie ja
sowas von Über den anderen Stehen, dass die anderen sich eigentlich gleich umbringen könnten, weil sie ja sowieso total wertlos sind.
...

Da werden zwar einige gute Punkte gebracht, aber insgesamt kann ich das so auch nicht unterschreiben. HDRO hat eine sehr ähnliche Entwicklung durchgemacht, wie das bei WoW der Fall war. Zu Classic Zeiten in WoW habe ich nie erlebt, dass jemand Stress gemacht hat, wegen Skillungen, Verzauberungen oder "wie man sein Equip ausgelegt hatte". Sogar bei den großen Raidgilden auf meinem Server zählte das wenig bis nichts und DMG-Meter kannte man zwar, aber man war meist froh, überhaupt 40 Leute pünktlich in die Raidinstanz zu bekommen. Mit BC wurde das Raiden sehr viel professioneller und mit WotlK hat man Raiden für jedermann erfunden und somit auch alle in diese DPS/Optimierung/etc. gedrängt.

HDRO war zu Zeiten von SvA neu und genausowenig professionalisiert wie es WoW zu Beginn war. Zudem war der Content sobald man Stufe 50 erreicht hatte in HDRO sehr sehr dünn und Turbine hat nicht den Weg wie WoW eingeschlagen und aufbauende Raidinstanzen eingeführt. So gab es kaum schwierigen Content (ich erinnere mich noch, wie meine Sippe bei ihrem ersten Versuch in der Spalte alles bis auf den Balrog besiegen konnte, ohne spezielle Vorbereitung oder Ausstattung des Raids - wenn ich das mit dem ersten MC Raid in WoW vergleiche, da haben wir den anfänglichen Trash nicht geschafft, weil man mit dem grünen/blauen Equipment das man als 60er damals so hatte nicht gerade Top war ). HDRO hat sich in mancherlei Hinsicht sehr stark in Richtung WoW entwickelt (Vereinfachungen, Markensysteme, 3 Skillbäume-System, Itemspirale, usw.) und damit auch zunehmend die "Professionalisierung" gefördert. Würde man HDRO noch eine Raidspirale geben und die Möglichkeit eines Analysetools wie "Recount" würde die Community sich selbst sehr schnell in Richtung WoW-Community trimmen.

Damit komme ich auch zu meinem nächsten Punkt:

Viele Menschen gehen bei einem Nichterfolg in einer Instanz (sei es Raid oder Gruppe) nur begrenzt blindlings wieder drauflos in der Hoffnung, dass man irgendwann "von alleine" plötzlich gewinnt. Im Gegenteil, man sucht nach Gründen für den Misserfolg und versucht für den nächsten Versuch etwas zu verbessern/verändern, das möglicherweise zum Erfolg führt (vielleicht nicht direkt nach dem 1. Versuch, aber nach ein paar Versuchen gibt man entweder auf, oder muss eine Fehleranalyse betreiben). Genau das fehlte in HDRO SvA eigentlich völlig, da der vorhandene Content zu jeder Zeit mit wenigen Versuchen schaffbar war. Höchstens beim Balrog mussten die Leute zumindest das richtige tun um ein Scheitern zu verhindern (Hebel drücken, rumlaufen etc.) doch im Verhältnis war alles noch sehr harmlos und der Encounter bei weitem nicht so schwierig, als dass alle DDs wirklich "eine gute Rotation" hätten fahren müssen um ihren Schadensoutput zu optimieren (oder ähnliche Maßnahmen wie gutes Equip für den gesamten Raid, bestimmte Skillungen usw.).

Für eine Gruppe oder einen Raid gibt es nunmal eine Lernphase. Sobald jeder versteht, was zu tun ist und sich an den Plan einigermaßen hält, war in SvA alles schaffbar mit viel Raum für Fehler die man noch ausbügeln konnte. Mit schwierigerem Content ändert sich das aber schnell. Plötzlich steht man als Gruppe vor der Tatsache, dass zwar jeder "richtig steht" und zumindest vom ersten Eindruck her "seinen Job macht" man aber trotzdem wiederholt scheitert. Was wird man also tun müssen? Man muss andere Faktoren suchen, die man noch verbessern kann und dann kommt man unweigerlich zu:

- der Ausrüstung
- der Skillung
- der Spielweise

von einzelnen Spielern.

Hat man nun in WoW zb. bei einem Encounter mit dem Enrage Timer zu kämpfen und verpasst ihn ständig um 30 Sekunden, so wird es eben doch irgendwann notwendig, dass die Leute ihre "Rotation" optimieren. Direkt in der Situation setzt man dann meist bei der Spielweise oder der Skillung an, weil man das kurzfristig ändern kann (Ausrüstung nicht direkt). Hat man nun zwei Spieler derselben Klasse und ein Spieler macht bei ähnlicher Ausrüstung deutlich mehr Schaden, wird man versuchen hier noch Potential zu nutzen und genau da können die "paar tausend DPS" sehr wohl einen ganz gravierenden Unterschied machen (nämlich den zwischen Sieg und Niederlage). Nun habe ich selbst zwei Mal Gilden in WoW geleitet (1x Kara bis inklusive Illidan in BC und 1x Wotlk Content inklusive alle Achievements bis Ulduar rauskam, was wir dann auch noch gecleart haben aber dann war für mich wieder Schluß mit WoW-Raiden) und als Gildenleiter habe ich immer folgende Prinzipien verfolgt:

- ein Mindestmaß an "ich will das auch schaffen und nicht nur draufloskämpfen" musste jeder mitbringen
- weigert sich jemand aus Sturheit oder falschen Prinzipien, sein maximales Potential auszuschöpfen, so wird er irgendwann im Raid nicht mehr toleriert (und zwar nicht speziell von mir, sondern vor allem von den anderen Raidspielern)
- idem mit der Disziplin (Pünktlichkeit usw.)

am Ende ist eine Gilde eine Gemeinschaft und fast alles hat in erster Linie mit Respekt meinen Mitspielern gegenüber zu tun.

dabei passierten hauptsächlich folgende Dinge:

DD A macht 5k DPS und DD B macht 6k DPS, beide haben ähnliches Equip, aber eine andere Skillung. Nun ist es tatsächlich so , dass DD B einfach besser spielt als DD A (Spieler spielen nunmal verschieden gut) und bei gleicher Skillung noch deutlich mehr Schaden machen könnte als DD A (da eine Skillung im Endgame nunmal zu jener Zeit deutlich mehr Potential hatte). Was nun tun, wenn man wirklich am Enrage-Timer scheitert?

-DD A zwingen besser zu spielen ist schlecht möglich (jeder versucht sein bestes, aber nicht jeder Spieler ist gleich "gut")
-DD A ersetzten ist oft überhaupt nicht möglich (jeder der eine Gilde geführt hat weiß, dass man nicht unbegrenzt gute Spieler mit unbegrenzt Zeit und Ausrüstung zur Verfügung hat)
-Nichts machen und hoffen, dass der Raid kollektiv irgendwann genug "critluck" hat um den Enrage Timer zu schlagen ist auch keine Option, da es sinnfrei ist, das Raidklima schädigt und den Gildenmitgliedern mit Sicherheit nicht passt

Ergo bitte ich DD B umzuskillen und für sich 8k anstatt 6k DPS rauszuholen, was dem Raid insgesamt weiterhilft. Manchmal war es hier dann leider so, dass DD B das nicht einsieht (weil er ja sowieso "genug" Schaden macht und sowieos schon mehr als DD A obwohl dieser die "bessere Skillung" hat). So etwas finde ich verstockte Sturheit. Andersherum habe ich auch den Spielern alle Freiheiten gegeben zu skillen wie sie es möchten, bei Encoutnern die man sowieso in der Tasche hatte / schaffen konnte. Auch konnte jeder Spieler mich gerne überzeugen, wenn er eine "bessere Skillung" oder "bessere Sockelung" oder was auch immer entdeckt hatte.

In HDRO hingegen war das alles meist schwierig. Gerade in Random-Instanzen kam es oft vor, dass man etwas nicht schaffte und sich die Gruppe letztlich meist auflöste. Ich persönlich finde es in solchen Spielen immer problematisch, wenn man kein "Recount" zur Verfügung hat, denn dadurch entstehen sehr oft Szenarien in denen Behauptung gegen Behauptung steht und man keine vernünftige Fehleranalyse betreiben kann, da man schlichtweg nicht weiß, ob nun "zu wenig heilung", "zu wenig Schaden" oder "zu wenig Mitigation" beim Tank eine Rolle gespielt haben. Letztlich hat das bei HDRO für mich dazu geführt, dass ich fast ausschließlich mit meiner Stammgruppe unterwegs war, da Randomgruppen viel größere Probleme bargen als in WoW und das Raiden in HDRO für mich (neben mangelndem Content und viel zu geringem Schwierigkeitsgrad in SvA) sehr schnell sehr unattraktiv wurde.

Alles was man wußte, basierte auf "gefühlten Werten" und da half es oft nichts, dass z.b. ich mir als Wächter ziemlich sicher war, genug Moral zu haben (da ich eher auf Mitigation geachtet hatte) und meine Freundin als Bardin für ihre Begriffe genug Kraft hatte (da sie eher auf Kraftreg geachtet hatte) wenn man bei der Fehleranalyse mit Pauschalaussagen wie "der Wächter hat zu wenig Moral" oder "der Barde hat zu wenig Kraft" konfrontiert wurde. Dabei war es oft völlig egal, dass wir nicht "gescheitert waren" weil ich gestorben war oder der Barde oom gewesen wäre, sondern mangels der Möglichkeit vernünftiger Fehleranalyse wurden irgendwelche Gründe hervorgezogen.

Dadurch kam ich immer in die Situation erklären zu müssen, wieso ich mein Equip so ausgelegt hatte und wieso es besser ist, wenn ein Barde "mehr Wasser nachschüttet anstatt einen größeren Eimer zu haben" und wieso das Kraftreg Banner des Hauptmanns deutlich besser ist als das Moralbanner, wenn keinerlei Gefahr besteht, dass man in 2 Schlägen getötet wird usw. Oftmals wurden irgendwelche Adds nicht schnell genug getötet und obwohl ich von befreundeten Jägern / Schurken ungefähr "glaubte zu wissen" wie viel Schaden da kommen konnte, war es unmöglich auch auf die noch so freundlichste Art zu versuchen einem Jäger oder Schurken nahezulegen etwas mehr Schaden zu machen (bzw. überhaupt zu wissen ob es denn wirklich daran lag). Schließlich glaubte einem keiner und eine Möglichkeit jemandem zu zeigen, dass sein Schaden deutlich geringer ist als derjenige der anderen Anwesenden war schlicht unmöglich.

Insofern weiß ich von HDRO nur soviel, dass zu Zeiten von SvA die meisten HDRO nur 1x auf 50 gespielt haben, sich 1x den Content angeschaut haben und dann weitergezogen sind zu anderen MMOs. Daneben gibt es natürlich Spieler, die immer wieder in die Spalte gegangen sind und mit 3+ Twinks alles geholt haben, aber das war noch nie so mein Ding.

Das Raiden als Spielinhalt per se, mit Optimierung, Zusammenspiel usw. hatte in HDRO einfach nie einen Reiz, da man rundum eingeschränkt war (bzw. die Sachen besonders in SvA viel zu einfach waren). Mit MoM hat sich das wohl verändert (Strahlenspirale usw.) und entsprechend auch die Community. Da man aber immer noch weit von einer Raidprogression wie in WoW entfernt ist, ist man auch noch weit von der "Community" entfernt bzw. den Auswüchsen der Professionalität die sich dadurch ergeben.
 
naja ich wollt eigentlich noch was zu den ersten kommentar los werden
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das es in classic wow so war stimmt, allerdings ist es zur zeit nicht mehr so da es zum einen dualspecs gibt was den spielern ermöglicht bei bedarf einfach die skillung zu tauschen ohne immer wieder aufs neue was zahlen zu müssen oder schauen wie man was legt und zum anderen gibt es eine serverübergreifende gruppenanmeldung wo man auch sich für eine aufgabe entscheiden kann. man wird also nich mehr angemacht wenn man einen baum wählt der nich mainstream ist. wollt das eigentlich nur mal sagen und nein ich spiel zur zeit kein wow mehr sondern perfect world um einfach mal ein wenig abwechslung zu haben
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WoW die Schuld an der Art und Weise zu geben, wie Spieler miteinander umgehen entzieht sich für mich jeder Logik.
Wenn überhaupt ist es doch der "Internet-slang" an sich der, der die Spiele verpestet. WoW ist nunmal mit Abstand der bekannteste Vertreter in Europa und Amerika, daher liegt es auf der Hand warum sich ein Großteil der Spieler dort versammelt. Es geht hier nicht um Spiel X ist besser als Spiel X, aber wo mehr Masse auf engem Raum ist, besteht größere Gefahr der Kriesenentwicklung.
Heute an der Uni sind wir etwas vom Thema abgewichen und haben uns über Einwanderer bzw. Ausländer unterhalten und das spiegelt im tieferen Sinn genau das wieder, was hier auch passiert. Der Großteil des Saals war der Meinung das es Ausländern viel zu gut geht und das es hauptsächlich Ausländer sind die einem in Clubs oder auf offener Straße drohen oder jemanden beleidigen. Doch wie ist das möglich? Wenn auf geschätzte 5.000.000 Ausländer, 77.000.000 Deutsche kommen - Wie kann die Aussage dann stimmen? Ist es nicht eher so, dass solche Aussagen Mundpropaganda sind? Ich wurde schon von 5 Leuten zusammengeschlagen, weil ich braune Haare habe und die meinten ich sei ein Ausländer, obwohl das nicht der Fall ist - alle 5 hatten übrigens Glatze, mehr brauch ich dazu nicht sagen. Bedeutet das nun das alle Leute mit Glatze entweder rechten Gedankens oder grundsätzlich gewalttätig sind? Ich glaube nicht und trotzdem kann ich aus eigener Erfahrung mit diesem Beispiel daherkommen.
Um die Sache etwas aufzulösen: Habt ihr euch schonmal die Frage gestellt, ob ihr euch nach einem streit mit einem Spieler, eher darüber aufgeregt habt weil der Spieler eurer Meinung nach einfach falsch lag oder weil er falsch lag und ihr der Ansicht wart er wäre ein Ex-WoWler. Aufgrund der oft vorrangehenden Mundproganda empfindet man diverse Momente einfach anders, als ohne. Siehe oben: Die allgemeine Meinung lautet, dass Ausländer meist gewaltätiger sind als Deutsche. Erfahrt ihr soetwas am eigenen Leib, dann werdet ihr diese Aussagen weiter anfächeln und verbreiten, weil ihr plötzlich der Ansicht seid, dass die Aussage stimmt.

Von meiner Seite zu sagen ist noch: Ich habe selbst über Jahre WoW gespielt und würde mich in jedem anderen MMORPG genauso verhalten wie in WoW. Ja ich würde mich erkundigen, wann man in die ersten Instanzen kann und es würde mich etwas ärgern, wenn das Spiel erst zu einem späteren Zeitpunkt interessanter wird. Macht mich das denn jetzt zu einem schlechteren Spieler, weil ich gewisse Ansichten habe? Worauf ich hinaus will ist, dass Ansichten weniger etwas mit der Art und Weise zu tun haben, wie man diese zum Ausdruck bringt.

WoW ist sicherlich nicht von irgendwelchen Giften besudelt, welche die Leute befallen und wenn doch, dann wären sie wohl nicht ansteckend. Lieber einmal an die eigene Nase fassen, ob man nicht selbst von einem Gift names Voruteilen befallen ist.
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@OldboyX

Bei einigen Dingen magst du recht haben, aber man merkt, dass du bei WoW vor BC nicht wirklich geraidet hast und auch HdRO vor Band1 Buch8 nicht wirklich im Endgame gespielt haben kannst. Ansonsten würdest du nicht so über den Schwierigkeitsgrad beider Spiele zu diesen Zeitpunkten urteilen.
Ich habe Naxx geraidet (in classic oder wie auch immer ihr das jetzt nennt) und da gab es sehr wohl mehr als genug Stress. Es mussten flasks gefarmt werden, die Verzauberungen mussten stimmen und eigentlich war das nur als 24/7er zu schaffen.
Und bei HdRO Mordirith (eigentlich Carn Dum komplett) jetzt als larifari Instanz hinzustellen (vor den Änderungen), ist einfach..naja.

Aber mit den letzten beiden Absätzen hast du mMn das Problem sehr gut getroffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@OldboyX

Bei einigen Dingen magst du recht haben, aber man merkt, dass du bei WoW vor BC nicht wirklich geraidet hast und auch HdRO vor Band1 Buch8 nicht wirklich im Endgame gespielt haben kannst. Ansonsten würdest du nicht so über den Schwierigkeitsgrad beider Spiele zu diesen Zeitpunkten urteilen.
Ich habe Naxx geraidet (in classic oder wie auch immer ihr das jetzt nennt) und da gab es sehr wohl mehr als genug Stress. Es mussten flasks gefarmt werden, die Verzauberungen mussten stimmen und eigentlich war das nur als 24/7er zu schaffen.
Und bei HdRO Mordirith (eigentlich Carn Dum komplett) jetzt als larifari Instanz hinzustellen (vor den Änderungen), ist einfach..naja.

Aber mit den letzten beiden Absätzen hast du mMn das Problem sehr gut getroffen.

Eigentlich habe ich in WoW Classic schon geraidet (nur nicht mit meiner eigenen Gilde), alles bis inklusive AQ40 (nein wir haben C'thun nicht gepackt ^^). Mag sein, dass ich nicht bei einer Europe Top 20 Gilde war, aber darum geht es auch nicht. Mit Classic-Naxx hast du natürlich recht, doch ich finde, dass das nicht repräsentativ ist für Classic WoW (Naxx kam sehr sehr spät und sehr knapp vor BC Release - ein Großteil der Spieler ging da schon deshalb nicht hin, weil jeder wußte es würde demnächst entwertet werden). Und auch sonst gab es schon vorher "Pro-Gilden" die alles systematischer angegangen sind, aber mir geht es eher um einen allgemeinen Trend - auf meinem Server gab es bswp. in Classic ein einzige Gilde, die Verzauberungen, Ausrüstung, DMG, SKillungen etc. in massivem Ausmaß überwacht hat - in BC hat das jede Raidgilde gemacht, selbst jene die kaum Kara gecleart haben machten das zumindest Ansatzweise da man sonst schon bei Moroes massive Probleme bekam.

Zu HDRO fehlt mir die Übersicht, aber ich war damals 50 noch bevor es Evendim oder gar Forochel gab (keine Ahnung wann das in der Buch-Patchfolge ist). CD fand ich nie schwierig, die einzige "Herausforderung" war damals der Boss in Barad Gularan (glaube ich so hieß die Ini) mit den drei Stellen wo man drei verschiedene Items rechtzeitig klicken musste bei Spezialangriffen. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass die Schwierigkeit oft daher rührte, dass das Event leicht buggy war (zumindest damals passierte es manchmal, dass 2x in schneller Folge dieselbe Spezialattacke kam und auf dem entsprechenden Item noch CD war und man daher den AE nicht verhindern konnte).

Doch das nur dazu, dass ich schon mehr Erfahrung habe als ab BC und ab Moria respektive.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
(Evendim war die erste Inhalts-Erweiterung, du warst also 50, als HdRO so classic war, wie es nur geht)
 
Je grösser die Spieleranzahl, desto mehr Klappskallies. Wenn also HdRO mehr Spielerzuwachs hat wird es auch mehr Knaller einfangen.
Gruß
Trotzdem ist die Quote Knaller zu Rest in WoW aufgrund der Grafik, des actionreicheren Kampfsystems und des Hintergrunds größer als in LotRO. Und darauf sollte Turbine Rücksicht nehmen, die neuen Spieler aber auch.
 
Das rüberschwappen von gelangweilten Weh oh Wehlern ist auch in Warhammer angekommen. Auch hier hier wird verucht alles mit WoW gleich zu setzen und alles was anders ist wird versucht schlecht zu machen was atm sehr nervig ist. Meine Ignore List ist in den letzten Wochen so rasant voll geworden das sie bald platzt. Man kann nur hoffen das bald Cataclysm kommt und die Leute ihren Itemwahn nachjagen können und ihren alten Gott anbeten können. Da Warhammer doch vom Altersdurchschnitt meist von Ü 25 Jährigen gespielt wird fallen die WoW Kiddies dort sofort auf....und das meistens nicht positv:angry:

Ich freu mich echt auf Cataclysm da dann das Niveau in anderen MMOS wieder steigen wird:paladin: bis dahin heißt es durchhalten und schauen wie viele Leute auf eine Ignorelist passen:yahoo:
 
Im Endeffekt kann man das alles gar nicht pauschlisieren. Es gab und gibt auch bei HdRO alteingesessene Spieler deren Niveau schon vor der WoW Schwemme auf Kniehöhe war. Jeder kennt sie, viele hasen sie, aber sie sind da. Sie sind überall zu finden, ob im Studium, im Beruf, in der Schule, im Sportverein, auf der letzten Party - oder eben in Onlinespielen. Man muss einfach lernen damit umzugehen und sich gezielt Leute suchen mit denen man sich auf anderer Ebene versteht.
 
Trotzdem ist die Quote Knaller zu Rest in WoW aufgrund der Grafik, des actionreicheren Kampfsystems und des Hintergrunds größer als in LotRO. Und darauf sollte Turbine Rücksicht nehmen, die neuen Spieler aber auch.

ich habe diesen satz leider überhaupt nicht verstanden...
was meinst du genau bitte?

salut
 
Es gab in Classic-WoW schon gewisse Skillvorgaben. Jede Hybridklasse mit Heilfähigkeiten wurde zum Heilen verdonnert. Konnte sie nicht heilen, kam sie ganz hinten auf die Warteliste der reichlich vorhandenen DD. Ausserdem war ein Paladin in Molten Core nur dazu verdammt zu entfluchen. Man mag es glauben oder nicht, der Mangel an Heilern in den Gruppen war anfangs deutlich größer als in HDRO.
Das stur nach FotM Aufstellen und Skillen kam auf meinem Server erst nen halbes Jahr nach BC. Mit 2 verschiedenen Raids sind wir noch mit blauem Equip rein. Die Gruppenauftsellungen hielten sich nach den Möglichkeiten der jeweiligen Gilde und wir waren oft ohne Priester und Paladin. Moroes haben wir damals mit 2 Jägern, Schurke, Schamane und Magier zum Unterbrechen als CC und noch anderen ungewöhnlichen Kombinationen gemacht. Spätestens mit den Möglichkeiten der Sunwell-Ausrüstung verlangten dann alle Raidleiter durchgehend Max-Ausrüstungs-, Buff- und Skill-Performence, z.B. für den Schlangenschrein mehr DPS als im Black Tempel gebraucht wurde. Am schlimmsten war, daß alle unterstützenden Buffs, wie z.B. Fluch der Elemente vom Hexer oder Volltrefferaura vom Jäger von den Leuten gar nicht mehr gesetzt werden konnten, weil sie sonst angemacht wurden: "sie fallen in der DPS zu stark ab". Nunja, das sind in beiden Fällen jeweils 1/8 des Gesamtschadens für die etntsprechenden Schadensklassengruppen gewesen, auf die die Raidleiter, weil nicht FotM verzichtet haben. Man beachte, daß nur der Hexer dabei auf einen Schadensbringenen Fluch verzichtet hat, der Jäger diesen Nachteil ansich nicht hatte. Das hält sich bis Heute neben dem mit Nordend vollends eingezogenen allgemein wurschtigem Umgangston und Verhalten.
Es gibt einen zu beachtenden Faktor in der Selbstregulierung der Community. Normal arbeitende Leute waren nämlich sobald sie sich einem Raid anschlossen mit den ca. 3 Raidabenden am Zeitlimit und nahmen an der Comunity gar nicht mehr Teil (während des Raids für Raidfremde nicht zugänglich und ansonten nicht im Spiel).

ABER wie schon in einem vorherigen Beitrag gesagt, eine gleichwertige Entwicklung hab ich in DAoC auch gehabt ! Dort haben sich die Teilnehmer der Stammgruppen aus der Comunity ausgeklinkt, waren aber mit ihrer Performance immer, meist störend präsent. Deshalb ist dieser Wandel wohl eher ein allgemeines Problem aller MMO und WoW muß nur aufgrund der Masse an Spielern als Sündenbock herhalten. Eben so, als ob "Perfektionierung der Ausrüstung, Skills und Buffs" in einem MMO der Startschuß für ausufernde unangenehme Handlungs- und Umgangsform is. In Wirklichkeit fängt das früher an. Z.B. mit Kleinigkeiten wie andere Quest- und Levelgeschwindigkeit von Leuten mit mehr Chars gegenüber Neuen, bei denen die Neuen nicht wahrgenommen werden, weil für die eigene Spiellaune(-geschwindigkeit) nicht passend.
 
Tendenziell kann ich dem TE auf jeden Fall recht geben.

Ich spiele LOTRO seit der Beta und WoW seit Classic und schaue alle paar Monate immer wieder mal in LOTRO rein. Im letzten Jahr ist mir auch zunehmend aufgefallen,
dass der Umgangston in LOTRO schlechter geworden ist. Auf Belegaer gibt es mittlerweile auch eine Menge Deppen. Ansonsten ist die Community aber immer noch um ein vielfaches
entspannter und geistreicher als die in WoW.

Aber wir sind ja auch selbst schuld. Wer auf Niveau, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft steht, der sollte halt Everquest2 oder Vanguard zocken. Dort zählt noch das "Miteinander"
und nicht das "Gegeneinander"


MfG
 
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