nun möchte ich doch mal meinen salm zu diesem thema loslassen, ich bin seit anfang an bei hdro dabei, spiele parallel wow und teste immer wieder mal das eine oder andere rollenspiel (zähle jetzt nicht alle auf) an.
wo ist jetzt der unterschied von den beiden spielen? eigentlich gar nicht gross, einsteigerfreundlichkeit, einführung nimmt sich gar nichts, grafik haben beide ihren flair, aber dann...
ich empfinde bis heute hdro als "kalt", der funke will nicht so richtig rüber springen, aber woran liegt es? sind es die kalten gesichter der spielfiguren und npc oder das sich die eigene figur steuert als ob sie irgendwelche besenstiele in körperöffnungen hat, die animationen schlechthin komisch sind? ich kann es nicht beantworten oder ich kann es einfach nicht sagen, da ich die geschichte liebe, aber mit dem spiel nicht grün werde. das blöde farmen nimmt sich in beiden spielen nichts, von den quests gibt es nur den unterschied das man die (meisst) instanzierten story-quests hat, die versuchen "feeling" rüber zu bringen und einem als teil der story mitnehmen wollen, was aber aber ab buch 2 schon parallel zu buch 3 oder buch 4 passieren kann, da man es überhaubt nicht mehr schafft die quests normal spielen zu können, dh. man wechselt das gebiet und wird wieder mit quests "erschlagen". man fängt irgendwann an quests zu löschen, da sie nichts mehr bringen bzw bei wenig zeit dazu neigt die gruppen-quests zu löschen, weil es in keinem verhältniss mehr steht. man hat auch die möglichkeit 100 trolle da und 200 wargs hier zu töten, um sein buch der taten zu vervollständigen um dann ganz persönlich seinen char zu gestallten, aber da das ganze sehr "klassenabhängig" ist, ist es somit wieder gleich, zum vergleich hat man bei wow 3 talent-wege.
was items betrifft, vom aussehn ist es nich so übertrieben wie bei wow (aber es passt bei wow zum comic-style) sondern eher langweiliger, alles sieht irgendwie gleich aus, das schlimmste sind aus meiner sicht schuhe/stiefel (das is bei wow schon hart), helme/mützen/hüte und als krönung die umhänge. natürlich kann man das alles ausblenden, aber es is schon lustig anzusehen, wenn man im ah steht und man denkt man is auf einer massenveranstalltung in nordkorea.
es is natürlich möglich seine sachen ein zu färben - gute idee und man denkt das man sich vom einheits-look abheben kann - es sei aber gesagt das es kein vergleich in dieser hinsicht mit "daoc" gibt.
auch ein unterschied is das "housing" system, dh man kann sich ein eigenheim in einem instanzierten gebiet zu legen, sich möbel kaufen oder je nach beruf auch selbst herstellen, nur wozu? als extra bankfach? oder für die hc-rollenspieler zum hecke schneiden? der sinn erschliesst sich sowieso bis heute nicht in keinem rollenspiel wo das ganze instanziert ist.
soweit so gut, testet es doch einfach an, gibt doch ne trail.