Melian
Dungeon-Boss
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Reinigung von Fiumil
Rose blickte auf den Mondbrunnen. Das Wasser hatte sich schwarz verfärbt, einige Bäume waren leicht angeknackst, und Äste lagen teilweise auf dem Boden rum. Es war ein starker Wind aufgekommen, so als ob sich die Klinge gewehrt hätte, gereinigt zu werden.
"Ich werde die Bruchstücke aus dem Brunnen holen, Arlirrethil. Ich kann mich ein paar Momente schützen, so dass mir das Wasser nichts anhaben kann."
"Nein, Rose, warte", sagte Arli, doch vergebens.
Rose murmelte einige Worte, umgab sich mit einem schützenden Schild und stieg schnell in den Brunne, klaubte die Bruchstücke von Fiumil auf, die nach der erfolgreichen Reinigung am Boden des Brunnens lagen.
Sie hatten alle ihre Kräfte in die Klinge geleitet.. Nariá, Rose, Arlirrethil, eine ihr unbekannte Druidin und eine blutelfische Priesterin. Über Minuten - die ihnen allen vorgekommen waren wie Stunden - hatten sie sämtliche Heilkräfte, alle Energien die sie hatten, in die verfluchte Klinge gesteckt.
Sie hatte sich gewehrt, die Klinge. Leicht gemacht hatte sie es ihnen nicht.. Doch schlussendlich war die Macht der fünf stärker gewesen als das Böse, und das Licht hatte triumphiert.
Rose kletterte schnell aus dem Brunnen, das schwarze Wasser zischte bereits an ihren Plattenstiefeln, als der schützende Schild nachliess. Rose war am Ende ihrer Kräfte, legte die Bruchstücke einfach hin und kniete nieder.
Arlirrethil nickte ihr zu, Dank lag in seinen Augen. Der Tauren, der für Bewachung gesorgt hatte, murmelte "Die Elfe hat mehr Mut, als ich gedacht hätte." Rose musste schmunzeln.
Arlirrethil sammelte die Bruchstücke auf, versorgte sie in einem Stück Tuch und wandte sich dann an die Anwesenden.
"Wir sollten hier verschwinden. Das wird den Kal´dorei gar nicht passen. Noch hatten wir Glück, aber wer weiss, was passiert, wenn die Allianz von dem hier Wind bekommt. Zuhören werden sie uns sicher nicht. Auch wenn wir sie gerade vor grosser Gefahr gerettet haben."
Die Anwesenden verstanden. Sie sattelten ihre Reittiere, und langsam, aber stetig verliess der kleine Trupp Elfen, Orcs und Tauren den Dämmerwald.
http://farm3.static...._0cd96c0097.jpg
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Diebespack in Silbermond
Historienschreiber Lariol sass zusammengekauert auf dem Stuhl vor dem Pult des Archivars. Er wagte nicht aufzuschauen. Einerseits, weil er dadurch wieder Schmerzen im Kopf bekam, andererseits, weil er den bösen Blick des Archivars auf ihm fürchtete. Also betrachtete er ausgiebig seine Schuhspitzen, während er die Befragung über sich ergehen liess.
Ihr habt WAS?, sagte der Archivar Vyr Vyranos mit einer eigenartig beherrschten Stimme. Sehe ich richtig? Ihr habt euch dieses wertvolle Artefakt einfach so.. stehlen lassen? Ich hör wohl nicht recht?
Es.. ist nicht mehr da. Aber ich kann mich einfach nicht mehr erinnern, was passiert ist, wimmerte Lariol schon fast. Jedes Mal wenn ich versuche, darüber nachzudenken, fährt ein eigenartiger schmerz in meinen Kopf, fast so, als wären meine Gedanken eingefrostet.. Ja.. Frost! So fühlt sich das an. Wie wenn man zu schnell zu viel eiskalten Wasser getrunken hat.
Vyr seufzte genervt. Aus Lariol war nichts mehr rauszukriegen. Was auch immer der Dieb angestellt hatte, sein Untergebener konnte sich an nichts mehr erinnern. Nur noch an Frost. Und daran, dass das Schwert wertvoll gewesen war.
Er schickte den jungen Historienschreiber mit einem Wink seine Hand aus dem Zimmer, der sich schnell aufmachte und verschwand.
Vyr konnte nur hoffen, dass die Erinnerungen des Jungen nicht vollständig gelöscht worden waren. Wer auch immer das getan hatte es musste ein Meister seiner Kunst sein.
Vyr beugte sich wieder über seine Notizen. Er konnte sich erinnern, als er das Schwert das erste Mal untersucht hatte. Das Erbe der Familie Rotstahl , auch Roter Sturm genannt. Er strich mit zwei Fingern über die Skizze, die er damals erstellt hatte. Wer war wohl der Dieb? Wer könnte Interesse an dieser Klinge haben?
Vyr setzte sich wieder, griff zu Feder und Tinte und zog eine Rolle Pergament hervor.
Dann begann er zu schreiben.
Diebespack in Silbermond!
Am Abend es vierzehnten Tages des fünften Mondes wurde das Archiv von Silbermond eines kostbaren Reliktes beraubt. Es handelt sich um ein rotes Zweihandschwert von bedeutendem historischen Wert für Silbermond.
Deswegen wird eine Belohnung von 100 Goldstücken ausgesetzt für den- oder diejenigen, der Hinweise zur Ergreifung des Täters liefern kann.
Man melde sich im Archiv von Silbermond, oder schriftlich bei Vyr Vyranos oder Lariol.
Zufrieden nickte er, setzte sein Siegel darunter, und gab das Schriftstück einem Elfen, der es vervielfältigen würde und in den Hauptstädten verteilen würde.
Bald schon, bald würden die ersten Hinweise eingehen. Für eine solche Summe, die er durchaus entbehren konnte, kamen manche in Versuchung, er hatte Erfahrung darin.
--------------------
Zwei kleine Texte von RP-Events und Dingen, die stattgefunden haben und noch stattfinden werden.
copyright liegt bei mir, sie sind von mir geschrieben
Die zweite Geschichte hat etwas mit meinem Todesritter Solean zu tun.
Rose blickte auf den Mondbrunnen. Das Wasser hatte sich schwarz verfärbt, einige Bäume waren leicht angeknackst, und Äste lagen teilweise auf dem Boden rum. Es war ein starker Wind aufgekommen, so als ob sich die Klinge gewehrt hätte, gereinigt zu werden.
"Ich werde die Bruchstücke aus dem Brunnen holen, Arlirrethil. Ich kann mich ein paar Momente schützen, so dass mir das Wasser nichts anhaben kann."
"Nein, Rose, warte", sagte Arli, doch vergebens.
Rose murmelte einige Worte, umgab sich mit einem schützenden Schild und stieg schnell in den Brunne, klaubte die Bruchstücke von Fiumil auf, die nach der erfolgreichen Reinigung am Boden des Brunnens lagen.
Sie hatten alle ihre Kräfte in die Klinge geleitet.. Nariá, Rose, Arlirrethil, eine ihr unbekannte Druidin und eine blutelfische Priesterin. Über Minuten - die ihnen allen vorgekommen waren wie Stunden - hatten sie sämtliche Heilkräfte, alle Energien die sie hatten, in die verfluchte Klinge gesteckt.
Sie hatte sich gewehrt, die Klinge. Leicht gemacht hatte sie es ihnen nicht.. Doch schlussendlich war die Macht der fünf stärker gewesen als das Böse, und das Licht hatte triumphiert.
Rose kletterte schnell aus dem Brunnen, das schwarze Wasser zischte bereits an ihren Plattenstiefeln, als der schützende Schild nachliess. Rose war am Ende ihrer Kräfte, legte die Bruchstücke einfach hin und kniete nieder.
Arlirrethil nickte ihr zu, Dank lag in seinen Augen. Der Tauren, der für Bewachung gesorgt hatte, murmelte "Die Elfe hat mehr Mut, als ich gedacht hätte." Rose musste schmunzeln.
Arlirrethil sammelte die Bruchstücke auf, versorgte sie in einem Stück Tuch und wandte sich dann an die Anwesenden.
"Wir sollten hier verschwinden. Das wird den Kal´dorei gar nicht passen. Noch hatten wir Glück, aber wer weiss, was passiert, wenn die Allianz von dem hier Wind bekommt. Zuhören werden sie uns sicher nicht. Auch wenn wir sie gerade vor grosser Gefahr gerettet haben."
Die Anwesenden verstanden. Sie sattelten ihre Reittiere, und langsam, aber stetig verliess der kleine Trupp Elfen, Orcs und Tauren den Dämmerwald.
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Diebespack in Silbermond
Historienschreiber Lariol sass zusammengekauert auf dem Stuhl vor dem Pult des Archivars. Er wagte nicht aufzuschauen. Einerseits, weil er dadurch wieder Schmerzen im Kopf bekam, andererseits, weil er den bösen Blick des Archivars auf ihm fürchtete. Also betrachtete er ausgiebig seine Schuhspitzen, während er die Befragung über sich ergehen liess.
Ihr habt WAS?, sagte der Archivar Vyr Vyranos mit einer eigenartig beherrschten Stimme. Sehe ich richtig? Ihr habt euch dieses wertvolle Artefakt einfach so.. stehlen lassen? Ich hör wohl nicht recht?
Es.. ist nicht mehr da. Aber ich kann mich einfach nicht mehr erinnern, was passiert ist, wimmerte Lariol schon fast. Jedes Mal wenn ich versuche, darüber nachzudenken, fährt ein eigenartiger schmerz in meinen Kopf, fast so, als wären meine Gedanken eingefrostet.. Ja.. Frost! So fühlt sich das an. Wie wenn man zu schnell zu viel eiskalten Wasser getrunken hat.
Vyr seufzte genervt. Aus Lariol war nichts mehr rauszukriegen. Was auch immer der Dieb angestellt hatte, sein Untergebener konnte sich an nichts mehr erinnern. Nur noch an Frost. Und daran, dass das Schwert wertvoll gewesen war.
Er schickte den jungen Historienschreiber mit einem Wink seine Hand aus dem Zimmer, der sich schnell aufmachte und verschwand.
Vyr konnte nur hoffen, dass die Erinnerungen des Jungen nicht vollständig gelöscht worden waren. Wer auch immer das getan hatte es musste ein Meister seiner Kunst sein.
Vyr beugte sich wieder über seine Notizen. Er konnte sich erinnern, als er das Schwert das erste Mal untersucht hatte. Das Erbe der Familie Rotstahl , auch Roter Sturm genannt. Er strich mit zwei Fingern über die Skizze, die er damals erstellt hatte. Wer war wohl der Dieb? Wer könnte Interesse an dieser Klinge haben?
Vyr setzte sich wieder, griff zu Feder und Tinte und zog eine Rolle Pergament hervor.
Dann begann er zu schreiben.
Diebespack in Silbermond!
Am Abend es vierzehnten Tages des fünften Mondes wurde das Archiv von Silbermond eines kostbaren Reliktes beraubt. Es handelt sich um ein rotes Zweihandschwert von bedeutendem historischen Wert für Silbermond.
Deswegen wird eine Belohnung von 100 Goldstücken ausgesetzt für den- oder diejenigen, der Hinweise zur Ergreifung des Täters liefern kann.
Man melde sich im Archiv von Silbermond, oder schriftlich bei Vyr Vyranos oder Lariol.
Zufrieden nickte er, setzte sein Siegel darunter, und gab das Schriftstück einem Elfen, der es vervielfältigen würde und in den Hauptstädten verteilen würde.
Bald schon, bald würden die ersten Hinweise eingehen. Für eine solche Summe, die er durchaus entbehren konnte, kamen manche in Versuchung, er hatte Erfahrung darin.
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Zwei kleine Texte von RP-Events und Dingen, die stattgefunden haben und noch stattfinden werden.
copyright liegt bei mir, sie sind von mir geschrieben
Die zweite Geschichte hat etwas mit meinem Todesritter Solean zu tun.