Eclaire
Quest-Mob
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Guten Morgen ^^
Bevor ich zur Arbeit düse kann ich eigentlich auch gleich noch meine Meinung zu Lord of the Rings Online kundtun, die ich jetzt seit 3 Tagen gesammelt habe. Mein Char: Eclaire, eine menschliche Level 13 Waffenmeisterin auf Morthond. Inzwischen haben weit mehr als 10 leute aus unserer WoW-Gilde gewechselt, von einigen bekannten z.B. aus DAoC höre ich ähnliches.
Grundsätzlich - es spielt sich exakt wie WoW. Wer an die Steuerung in WoW gewohnt ist wird mit LotRO sofort klarkommen. Die Tastenbelegungen sind fast 1:1 umgesetzt, und das Interface sieht sich zum verwechseln ähnlich.
Die richtige Begeisterung will bei mir aber bis jetzt nicht aufkommen. LotRO muss sich für meinen Geschmack an zuviele Kompromisse halten. WoW hat die Freiheit, verrückt und episch zu sein. Charactere wie Muigin und Larion habe ich auch heute noch im Gedächtnis, genau wie die Questreihe im Teufelswald, um das Schwert des Meisters zu kriegen, was sehr stark an die Zelda-Reihe angelehnt war.
Die Geschichte war episch, man kämpft selbst als Level 15 Feuerspucker schon gegen eigentlich übermächtige Gegner, und staunt während man sich durch die Todesminen kämpft.
LotRO an sich basiert aber auf einer abgewandelten Realität. Die Menschen müssen wie Menschen aussehen, die Rüstungen wie wirklich schmiedbare rüstungen. In WoW gibt es von Anfang an ein klares Feindbild, da sich Horde und Allianz ständig offen gegenüberstehen, in LotRO tastet man sich durch diverse Kapitel erstmal dahin vor den Feind überhaupt kennenzulernen. Und ich wage zu behaupten, das Kämpfe wie gegen Ragnaros, Nefarian, Onyxia, Gruul und ähnliche so in LotRO eher rar gesäht seien dürften, wo das Feindbild durch die Allseits bekannten Nâzghul definiert wird. Ich denke mal das ein Balrog die größte Herausforderung sein dürfte. Allerdings habe ich nie die Bücher gelesen, insofern lasse ich mich erstmal überraschen.
Die Instanzen sind bisher nur gescriptete Events, keine Länger als 20 Minuten. Hier wird meist nur fix durchgemetzelt und das ganze ist viel zu hektisch um sich um sowas wie loot zu kümmern.
Grafisch ist das Spiel dementsprechend ähnlich eingschränkt. Die Landschaft sieht super aus, an Sich bringt das Spiel meine Grafikkarte wirklich zum schwitzen (ich spiele an einem Laptop), aber Hobbits sehen halt wie Hobbits aus, Menschen wie Menschen, Elben wie Elben, Zwerge wie Zwerge, Nâzghul wie Nâzghul, und so weiter und so fort.
Am Netcode muss auch noch einiges verbessert werden. Die Animationen wirken stellenweise sehr abgehackt. Die Ladezeiten zwischen den Zonen irritieren ungemein, wenn man die mehr oder weniger nahtlose Welt von WoW gewohnt ist; selbst wenn man bestimmte Räume betritt, wechselt man teilweise die Zone und hat einen (allerdings sehr, sehr kurzen) Ladebildschirm. Das stört nichts desto trotz durchaus die Gesamtheit des Spiels, denn ich erwarte einfach keine Ladebildschirme nur weil ich das Zimmer von Schleicher im Tänzelnden Pony betrete.
Auch das rumgerenne ist enorm nervig. Wo in WoW meist alle Gegner die man für diverse Quests aus der Region braucht mehr oder weniger nahe zusammen stehen, rennt man in LotRO in der Regel ständig quer durch die (riesigen) Gebiete. Spätestens als ich zum fünften mal zwischen zwei verhinderten liebenden hin und hergerannt bin, hat sich bei mir leichter Frust breit gemacht. Das kartensystem lässt auch zu wünschen übrig, Symbole auf der Karte sind zu groß (Im Handwerksviertel von Schlucht oder im Holzfällerlager geht alles unter Ambossen und Händlersymbolen unter), und die Weltkarte an sich ist einfach zu grob gehalten.
Es tut wirklich weh, WoW zu verlassen und wieder bei Null anzufangen. Ich gebe LotRO eine Chance, und werde wohl einen Char voll hochspielen um zu sehen ob das Spiel im Endgame entzücken kann, aber wirkliche Begeisterung will sich bisher einfach nicht einstellen.
Mal schauen was die nächsten Tage bringen.
Bevor ich zur Arbeit düse kann ich eigentlich auch gleich noch meine Meinung zu Lord of the Rings Online kundtun, die ich jetzt seit 3 Tagen gesammelt habe. Mein Char: Eclaire, eine menschliche Level 13 Waffenmeisterin auf Morthond. Inzwischen haben weit mehr als 10 leute aus unserer WoW-Gilde gewechselt, von einigen bekannten z.B. aus DAoC höre ich ähnliches.
Grundsätzlich - es spielt sich exakt wie WoW. Wer an die Steuerung in WoW gewohnt ist wird mit LotRO sofort klarkommen. Die Tastenbelegungen sind fast 1:1 umgesetzt, und das Interface sieht sich zum verwechseln ähnlich.
Die richtige Begeisterung will bei mir aber bis jetzt nicht aufkommen. LotRO muss sich für meinen Geschmack an zuviele Kompromisse halten. WoW hat die Freiheit, verrückt und episch zu sein. Charactere wie Muigin und Larion habe ich auch heute noch im Gedächtnis, genau wie die Questreihe im Teufelswald, um das Schwert des Meisters zu kriegen, was sehr stark an die Zelda-Reihe angelehnt war.
Die Geschichte war episch, man kämpft selbst als Level 15 Feuerspucker schon gegen eigentlich übermächtige Gegner, und staunt während man sich durch die Todesminen kämpft.
LotRO an sich basiert aber auf einer abgewandelten Realität. Die Menschen müssen wie Menschen aussehen, die Rüstungen wie wirklich schmiedbare rüstungen. In WoW gibt es von Anfang an ein klares Feindbild, da sich Horde und Allianz ständig offen gegenüberstehen, in LotRO tastet man sich durch diverse Kapitel erstmal dahin vor den Feind überhaupt kennenzulernen. Und ich wage zu behaupten, das Kämpfe wie gegen Ragnaros, Nefarian, Onyxia, Gruul und ähnliche so in LotRO eher rar gesäht seien dürften, wo das Feindbild durch die Allseits bekannten Nâzghul definiert wird. Ich denke mal das ein Balrog die größte Herausforderung sein dürfte. Allerdings habe ich nie die Bücher gelesen, insofern lasse ich mich erstmal überraschen.
Die Instanzen sind bisher nur gescriptete Events, keine Länger als 20 Minuten. Hier wird meist nur fix durchgemetzelt und das ganze ist viel zu hektisch um sich um sowas wie loot zu kümmern.
Grafisch ist das Spiel dementsprechend ähnlich eingschränkt. Die Landschaft sieht super aus, an Sich bringt das Spiel meine Grafikkarte wirklich zum schwitzen (ich spiele an einem Laptop), aber Hobbits sehen halt wie Hobbits aus, Menschen wie Menschen, Elben wie Elben, Zwerge wie Zwerge, Nâzghul wie Nâzghul, und so weiter und so fort.
Am Netcode muss auch noch einiges verbessert werden. Die Animationen wirken stellenweise sehr abgehackt. Die Ladezeiten zwischen den Zonen irritieren ungemein, wenn man die mehr oder weniger nahtlose Welt von WoW gewohnt ist; selbst wenn man bestimmte Räume betritt, wechselt man teilweise die Zone und hat einen (allerdings sehr, sehr kurzen) Ladebildschirm. Das stört nichts desto trotz durchaus die Gesamtheit des Spiels, denn ich erwarte einfach keine Ladebildschirme nur weil ich das Zimmer von Schleicher im Tänzelnden Pony betrete.
Auch das rumgerenne ist enorm nervig. Wo in WoW meist alle Gegner die man für diverse Quests aus der Region braucht mehr oder weniger nahe zusammen stehen, rennt man in LotRO in der Regel ständig quer durch die (riesigen) Gebiete. Spätestens als ich zum fünften mal zwischen zwei verhinderten liebenden hin und hergerannt bin, hat sich bei mir leichter Frust breit gemacht. Das kartensystem lässt auch zu wünschen übrig, Symbole auf der Karte sind zu groß (Im Handwerksviertel von Schlucht oder im Holzfällerlager geht alles unter Ambossen und Händlersymbolen unter), und die Weltkarte an sich ist einfach zu grob gehalten.
Es tut wirklich weh, WoW zu verlassen und wieder bei Null anzufangen. Ich gebe LotRO eine Chance, und werde wohl einen Char voll hochspielen um zu sehen ob das Spiel im Endgame entzücken kann, aber wirkliche Begeisterung will sich bisher einfach nicht einstellen.
Mal schauen was die nächsten Tage bringen.