Das Tor Netzwerk

  • Ersteller Ersteller jainza
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das Schatteninternet habe nicht ich so getauft, sondern den Begriff einfach nur aus dem video übernommen und eigentlich finde ich den Begriff an sich auch passend, da es dort Seiten gibt, die auf .onion enden, welche man über das 'normale' www nicht erreichen kann. allerdings kann ich deinem Querverweis bezüglich der Funktionsweise eines Proxys kann ich in dem Zusammenhang leider nicht folgen. Wäre nett, wenn du das nochmal etwas ausführlicher in den Zusammenhang bringen könntest.
Dann versuche ich das mal zu erläutern, auch wenn ich erst eine Tasse Kaffee intus habe und er Umzugsstress mir gewaltig in den Knochen steckt.

Ich nehme mal an, das Dir die Funktionsweise eines Proxys inzwischen wenigstens in groben Zügen geläufig ist, falls nicht bemühe bitte Wikipedia.

Für was wurden Dienste wie Tor, JAP und andere ins Leben gerufen?
Schlicht und einfach um die Anonymität des einzelnen zu wahren!
Denn es geht niemanden etwas an auf welchen Seiten Du Dich herumtreibst, was Du im Netz kaufst welche Informationen Du suchst usw.

Was sind nun sogenannte Onionpages?
Wortwörtlich übersetzt heißen diese Seiten Zwiebel Seiten, bzw. zwiebelschicht Seiten.
Dieser Name soll einfach darstellen das diese Seiten, unter vielen Schichten von Proxy Verbindungen versteckt liegen, wie die Zwiebel unter Ihrer Schale. Diese Seiten werden normalerweise auf privaten Rechnern gehostet, die keine öffentlich IP haben und somit nur besucht werden können wenn einem die Adresse bekannt ist oder eben wenn man auf diese Seiten geleitet wird.

Du solltest Dir in diesem Zusammenhang die Frage stellen, wie das zu dem Grundgedanken von Tor oder anonymisierungs Diensten allgemein passt.
Es gibt so etwas wie den Schutz der Privatsphäre des einzelnen mit der Förderung von Informationsfreiheit für Informationen, die die Öffentlichkeit betreffen!

//Rafa
 
Du solltest Dir in diesem Zusammenhang die Frage stellen, wie das zu dem Grundgedanken von Tor oder anonymisierungs Diensten allgemein passt.
//Rafa

Danke für die ausführlichere Erklärung, dennoch verstehe ich immer noch nicht, worauf du hinaus willst. Wir haben zum einem also Seiten, welche von unbekannten Privatpersonen gehostet werden und dazu haben wir Nutzer, welche mittels der Proxy Schichtung auch unbekannt bleiben. Praktisch sind also beide Enden der Kommunikation anonym, was ja auch der Sinn von Tor ist. Wenn ich mir jetzt also, wie du wünscht, die Frage stelle, wie das zu dem Grundgedanken von Tor passt, dass beide Kommunikationspartner anonym sind, finde ich, dass es zu 100% passt.
 
Tor wahrt oder versucht wenigstens die Anonymität des Anwenders zu wahren, so weit so gut.
Doch wie lassen sich Seiten, die Informationen nicht jedem, sondern nur einem gewissen Teil zur Verfügung stellen, mit der Informationsfreiheit vereinbaren?

Siehe "Hackerethik CCC"

//Rafa
 
Tor wahrt oder versucht wenigstens die Anonymität des Anwenders zu wahren, so weit so gut.
Doch wie lassen sich Seiten, die Informationen nicht jedem, sondern nur einem gewissen Teil zur Verfügung stellen, mit der Informationsfreiheit vereinbaren?

Siehe "Hackerethik CCC"

//Rafa

an sich sind die Daten ja frei verfügbar, man muss nur wissen, wo man sie suchen muss. Ist ja jetzt nicht so, dass das Tor Netzwerk ein Geheimprojekt ist, dass der Großteil der Erdbevölkerung nicht kennen darf, sondern die Zugangssoftware steht jedem frei zur Verfügung. Man könnte hier ja mal Kant leicht abgewandelt zitieren "Das Tor Netzwerk ist der Ausgang des Internetbenutzer aus seiner selbstverschuldeten Unkenntnis" und genau so wie bei Kant sind es hier auch wieder die selben Gründe: Faulheit und Feigheit. Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. Deswegen sehe ich auch dort keinen Widerspruch zu der allgemeinen Informationsfreiheit.
Und mittlerweile haben wir uns dann auch mal gehörig vom eigentlichem Thema entfernt xD
 
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Und mittlerweile haben wir uns dann auch mal gehörig vom eigentlichem Thema entfernt xD
*Lach* Da muss ich Dir recht geben.
Obwohl einen Einwurf hätte ich noch, mein Einwurf war nicht auf Tor bezogen sondern auf das "Schatteninternet"
meeting.gif
 
scenic.gif


Hi jetzt muss ich mal ganz ganz blöd Fragen: Wie ist es technisch möglich jemanden in Tor zurück zu verfolgen?

Also: ich benutze Tor, habe mir das Prinzip durch gelesen und und. Manchmal steht dort das Tor keine 100% sicherheit bietet beim zurück verfolgen des useres. Doch wie soll das Technisch gelöst sein?

Ich kenne mich nicht so gut aus, aber wird dann einfach getraced ? Das soltle doch nicht gehen oder?
 
ist eher unwahrscheinlich, dass du zurückverfolgt werden kannst, da kein server über den das läuft irgendwas protokolliert. soweit die theorie.

wenn jetzt aber jemand seinen server entsprechend einrichtet kann er sowohl mitverfolgen woher ein paket kommt und wohin es geht. und wenn das genug leute machen ist es nicht mehr anonym sondern genauso nachvollziehbar dass du dir bombenbauanleitungen gezogen hast wie im internet auch.
 
Hehe gut das ich Chemotechniker bin Bomben kann ich auch ohne Anleitung ;-)

Ah okay, also würde das nur der Fall sein wenn:



Meine Komplett Route, jeder Punkt, es Protkollieren, und das dann auch auf Anfrage rausgeben. Jeder Punkt....

Zumindest weiß ich sicher das "mein" (der Serverhost meiner Webseiten der auch Tor"t" ) in Tongo ist nichts logt ( habe root zugriff ). Ergo bis dahin und nicht weiter.

Aber es ist nicht mein Server, ein bekannter hat eine eigene Webseiten Firma, der regelt das klein gedruckte.
 
wie schon geschrieben. ist sowas wie ziviler ungehorsam. denn vor gericht wäre jeder der die daten weiterleitet ggf. ein mitstörer und könnte vor gericht für das weiterleiten auch belangt werden ...

aber wenn genügend mitmachen funktioniert es ...
 
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