Der Guten Morgähn-Smalltalk-Thread

Was machst du denn,Arosk bzw. WO machst du was?

Morgen im übrigen,
Wochenende hinter mir.Durfte Freitag und Samstag Nacht arbeiten.Immerhin Freitag ´nen Mädel kennen gelernt..
 
Morgen im übrigen,
Wochenende hinter mir.Durfte Freitag und Samstag Nacht arbeiten.Immerhin Freitag ´nen Mädel kennen gelernt..

Dachte du hast das Topmodel an der angel? ^^

Morgen zusammen
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dachte du hast das Topmodel an der angel? ^^

Nach wie vor: Eine reelle Chance ist komplett utopisch.Ich denke der gemeinsame Abend war auch rein freundschaftlicher Natur.Dafür kommt da bisher zu wenig..
Ich sehe es halt ziemlich entspannt,und mache mir da wenig Hoffnung.

Morgen im übrigen!
 
Nach wie vor: Eine reelle Chance ist komplett utopisch.Ich denke der gemeinsame Abend war auch rein freundschaftlicher Natur.Dafür kommt da bisher zu wenig..
Ich sehe es halt ziemlich entspannt,und mache mir da wenig Hoffnung.

Morgen im übrigen!

Na dann trotzdem toi toi toi...
 
Hallöle!

Es ist grad so ein Moment in dem ich nur über mich selbst lachen kann, denn aufgeregt hab ich mich bereits den ganzen Morgen lang. Die Geschichte müsst Ihr jetzt kurz lesen:
Also, um 08:00 hatte ich ein Vorstellungsgespräch. Klug wie ich bin, nahm ich extra nen früheren Bus, damit ich auch noch rechtzeitig kommen würde, falls der Verspätung hätte. Ich weiss nicht so recht was mich geritten hat, aber ich schätz mal es war einfach der Montag Morgen, denn aus irgend nem mir völlig unerklärlichen Grund nahm ich den falschen Bus und fuhr in die falsche Richtung...als ich den Fehler bemerkte wars schon zu spät, ich konnte nur noch umsteigen und wieder zurückfahren. Schnell realisierte ich, dass ich zu spät kommen würde. Also schrieb ich ne SMS in der stand, ich hätte 10-15 Minuten Verspätung.
Das macht sich ja schonmal schlecht bei nem Vorstellungsgespräch, aber die Geschichte geht weiter...
Als ich dann am Zielort, bzw. der Zielortschaft ankam, dacht ich "Jetzt bist eh schon zu spät, also nimmst halt n Taxi, dann wirds wenigstens nicht soo wahnsinnig spät" (Notwendige Hintergrundinformation: Ich vermeide es grundsätzlich ein Taxi zu nehmen, wenns irgendwie möglich ist). Also wollt ich in das einzige Taxi, das da stand, einsteigen. Jedoch weit und breit kein Fahrer in Sicht..."na dann laufst Du halt", dacht ich mir, schliesslich sah das auf der Karte nicht so weit aus. Unterwegs erhielt ich einen Anruf, wo ich denn bliebe. Mein SMS war offenbar nicht angekommen...danke Technologie... .. .. . Dann tatsächlich, um 08:10 Uhr kam ich an der Adresse an. Allerdings war die Strecke doch weiter als ich gedacht hatte, also war ich 2/3 der Strecke gerannt und nun völlig ausser Atem.
Das macht sich ja auch nicht sehr gut, wenn man verschwitzt und kaputt an nem Vorstellungsgespräch erscheint, aber die Geschichte geht weiter...
Ich stand also nun vor dem Gebäude und stellte fest: "Das ist kein Geschäftsgebäude, das ist ein Wohnblock!" Aber die Adresse stimmte, die Strasse stimmte, die Ortschaft stimmte, die Nummer stimmte, hab ich schonmal gesagt, dass die Adresse stimmte? Wie dem auch sei, ich rief an und meinte "Ich finde das Gebäude nicht"
Das macht sich nicht so gut, wenn man zu doof ist, den Eingang des künftigen Arbeitgebers zu finden, aber die Geschichte geht weiter...
Rasch fanden wir raus, dass ich an der falschen Adresse war. Glücklicherweise konnte jedoch niemand so genau sagen, woher ich diese Adresse bekommen hatte, somit schiebe ich diesen Fehler mal dem zu, der den Termin organisiert hat (also nicht ich). Jedenfalls fragte ich, ob ich denn überhaupt noch kommen sollte oder ob mein schlechter Eindruck bereits so stark sei, dass eh nichts mehr zu retten sei. Kulant meinte er, wir bekämen das schon noch irgendwie hin, ich solle einfach schauen, dass ich bald auftauche. Er gab mir eine Viertelstunde. Mittlerweile war halb neun.
Klug wie ich war, dacht ich mir, "Wenn Du jetzt läufst riskierst Du Dich zu verlaufen oder vielleicht ist die Strecke doch viel weiter als Deine Karte behauptet" - An dieser Stelle möchte ich noch betonen, wie beschi**en die iPhone-Maps tatsächlich sind. Die taugen echt nichts! - Da ich natürlich keine Taxidienstnummer auswendig kannte, rief ich der Vermittlung an und liess mich weiterleiten. Beim Taxidienst nahm niemand ab, also wurde ich wieder zur Vermittlung umgeleitet, die mich wiederum zu einem anderen Vermittlungsdienst umleitete. Der Taxifahrer verstand kein Wort von dem was ich sagte, einerseits durch seine "tollen" Deutschkenntnisse und andererseits durch den schlechten Empfang. Als ich aufgelegt hatte, wusste ich nicht wirklich ob jetzt ein Taxi kommt oder nicht. Ich hoffte einfach das Beste und dachte "schlimmer kanns ja nicht mehr werden". Die ganze Telefoniererei hatte 5 Minuten gedauert und so wie ich den Taxifahrer verstanden hatte, meinte er, er sei in 5 Minuten da. Das hätte bedeutet, dass noch 5 Minuten von der Viertelstunde übrig bleiben würden..."Wäre ich doch besser gelaufen", dacht ich mir. In dem Moment erschien auf der anderen Strassenseite ein Taxi. Ich winkte ihm zu, er fuhr heran und ich stieg ein. Ich war schon beinahe glücklich, dass endlich mal was so läuft wie es soll, da meinte er "Ah und wo liegt diese Strasse?"..."Wie wo liegt diese Strasse, haben Sie kein Navi?" Offenbar nicht...Tolle Sache...Also zückte ich mein Handy und erklärte ihm wo er langfahren soll oder zumindest wo meine bescheuerte iMap behauptete, wie müssten langfahren. Unterdessen erhielt ich einen Anruf "Ich bin Taxifahrer, bin an die Adresse, wo sind Sie?" Als ich dann meinte, ich sei ins Taxi gestiegen, das bei mir angehalten hätte, weil ich dachte, das sei von seiner Taxigesellschaft, hörte ich nur noch ein Piepen am Telefon. Aber das war mir ziemlich egal. Schliesslich galt es immernoch, die Zieladresse zu finden. Als wir also endlich angekommen waren, bezahlte ich den Taxifahrer, stieg aus, sah das Gebäude und realisierte, dass zwischen dem Zielgebäude und mir eine grosse Baustelle lag. Rundherum laufen ging nicht, also versuchte ich es mit hindurchlaufen (Das hab ich in China gelernt: Solange keine Wachmänner da sind kann man grundsätzlich durch jede Baustelle laufen. Die Bauarbeiter schimpfen dann schon, wenns gefährlich ist.). Natürlich war die Baustelle komplett umzäunt und ich musste wieder umkehren. Als ich beim Baustelleneingang ankam, stand da wieder der Taxifahrer und meinte, das sei die falsche Strasse, er hätte eine auf der anderen Seite der Bahngleise gesehn, die genauso hiess wie die wo ich hinmüsse. Also stieg ich ein, wir fuhren weiter - oder besser gesagt zurück - an die besagte Strasse und stellten einerseits fest, dass das Zielgebäude nicht an dieser Strasse lag und andererseits, dass das eine Sackgasse war. Also wieder zurück, dann an der Baustelle vorbei und durch irgendwelche Wege durch, bei denen ich mir nicht so ganz sicher bin, ob man da eigentlich langfahren darf...Eeeendlich kamen wir an, ganz genau um 8:45 Uhr. Wie wir diese Strecke in ca 7 Minuten mit dem Taxi geschafft hatten, ist mir jetzt noch schleierhaft. Jedenfalls wollte der Taxifahrer stolze 20 € von mir, die ich zähneknirschend dann bezahlte. Die Ironie an der ganzen Geschichte ist, dass das Gebäude 2 Minuten zu Fuss von der Haltestelle entfernt liegt, an der ich ursprünglich ausgestiegen war (fand ich dann nach dem Vorstellungsgespräch raus).
Also, es galt nun ein 2 stündiges Vorstellungsgespräch in 1 Stunde und 15 Minuten durchzuziehn. Auf formelles Getue wurde verzichtet, es ging um grundsätzliche Firmenfragen ("Warum haben Sie sich unsere Firma ausgesucht?", etc.). Nach etwa 2 Litern Wasser war ich dann auch wieder soweit, dass ich gesprächsfähig war (ich war ja vorhin die eine oder andere Strecke gesprintet...). Die Anfangsfragen waren recht easy, darauf gings zum technischen Teil über. Er (bzw die beiden, waren 2 Leute) stellte mir ein paar simple technische Fragen und ich hatte nen totalen Blackout. Etwa fünf Fragen lang konnte ich nicht mehr antworten als "Ähm ja, also, öhm, das ist so dass, ääääh...ich weiss es nicht...".
DAS macht sich ganz Schlecht, wenn man keinen Plan von nix hat an nem Vorstellungsgespräch.
Bei der 6. Frage schaltete sich dann endlich mein Gehirn wieder ein und mir fielen sämtliche Antworten auf die ersten fünf Fragen ein. Nur war es halt jetzt schon zu spät, um darauf noch zu antworten, also gab ich beim Rest mein Bestes. Allerdings blieb da nicht mehr viel übrig...ich hatte die ganze Situation komplett versaut.
Als die beiden Leute dann aufstanden und sich zur Beratung zurückziehen wollten, dacht ich mir, das sei meine letzte Chance nochmals was geradezubiegen. Also sagte ich, es sei mir durchaus bewusst, dass da ein paar Löcher seien auf die ich grad keine Antwort weiss, aber dass ich jemand bin der sich gut und schnell weiterbilden kann und auch frühere Thematiken problemlos wieder aufarbeiten kann, wenn sie akut werden. Sie nickten mir zu und gingen wortlos hinaus. In dem Moment schrieb ich die Stelle ab und fragte mich, ob ich wohl nicht einfach wortlos aufstehn und gehen könnte...aber sowas ist nicht meine Art und nur aus Fehlern lernt man wirklich viel, also blieb ich und wartete mein Schicksal ab.
Als die beiden wieder hereinkamen, meinten sie, ich hätte es ihnen ganz und gar nicht leicht gemacht. Fachlich hätte ich total versagt, allerdings hätte ich auf der menschlichen Seite absolut gezeigt, dass ich sehr gut in ihre Firma passe. Unter Berücksichtigung der Umstände des Zuspätkommens an dem Morgen seien sie der Meinung, ich hätte nochmals eine Chance verdient. Also boten sie mir ein nochmal ein Vorstellungsgespräch an, in dem sie mich wohl bis aufs Mark über meine technischen Fähigkeiten ausquetschen werden und mir bangt jetzt schon davor, aber naja, ich muss sagen, ein Bisschen stolz bin ich ja doch, dass ich diese Situation positiv überstanden hab

Aber hey, das war echt das mieseste Vorstellungsgespräch meines Lebens! Zum Glück darf ich jetzt noch 9 Stunden arbeiten heute, was für ne Freude.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
LOL nette Geschichte

Solche tage gibt es, wo alles auf einmal schief geht...
Würde es jetzt auch eher positiv sehen, denn du hast jetzt noch ne Chance die Leute auf fachlicher Ebene zu überzeugen.
Und dass das Menschliche schon passt, spricht für den Arbeitgeber
 
Da ging alles schief, was schiefgehen konnte - aber das mit der Chance klingt doch super.
Was isn das für ne Stelle? (nicht das Unternehmen).
 
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