Der RIFT-Topic (renamed und so)

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P.S. Als kleine Anmerkung noch der aktuelle Beta-Client hat 8 GB, der Release wird etwa doppelt soviel haben...
Ich dachte du wolltest nicht so tun wie wenn du eine Zeitmaschine hättest? Weiss jan icht wo du das her hast, aber das wird definitiv nicht der Fall sein.

Viele sollten mal nüchterner an das Spiel rangehen und auch spielen ... dieser Enthusiasmus wird dem ein oder anderen sicher das Genick brechen.
 
Gab übrigens bei Gamers Global einen weiteren sehr positiven Test.

Nur mal ein Satz daraus: "Inzwischen hat es (Rift) uns schon so weit, dass wir nervös auf den Fingernägeln kauen, während wir auf den Start des nächsten Beta-Events warten."

Ähnliches hätte sicherlich auch bei Aion, Warhammer Online oder Age of Conan gestanden. Vorschauberichte oder allgemein Reviews zu Online-Rollenspielen sind selten wirklich kritisch.
 
Wie man an der Anzahl meiner Postings erkennt, bin ich recht selten Online und schreibe nur dann wenn es nötig ist, oder aber bestimmte Themen direkt vor meine Linse laufen und mein Interesse wecken.

Nun aber mal zu Rift/WoW und meiner Meinung zu diesem/n Spiel/en:

So weit ich mich erinnere gab es vor dem Release von WoW genau so viele kritische Äußerrungen bezüglich fehlender Innovationen, fehlender Langzeitmotivation und (was in der Beta auch ersichtlich wurde) Bugs...
Trotzdem habe ich WoW in der Beta selbst gespielt und im Anschluss mit Freunden zusammen gespielt, weil es mir Spaß gemacht hat. Am Ende habe ich WoW 4 1/2 Jahre lang die "Treue" gehalten. WoW ist ein gutes Spiel und man sollte sich für alle Beteiligten freuen, dass dieses Spielerlebnis nun schon 6 Jahre anhält. Nun aber warum habe ICH denn dann mit WoW aufgehört?

Tja, mit dem älter werden und als ältester Sohn einer 5 köpfigen Familie, kommen eben neue Herrausforderungen und Pflichten auf einen Menschen zu (ich denke ihr wisst was ich meine, daher spare ich mir die Details), darüber hinaus haben meine Freunde zu erst das spielen in World of Warcraft aufgegeben, wobei ich mich noch einige Zeit im "Raidtümpel" abrackerte. Irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr auf das/den/die ewige/n: "Itemcheck, Skillungspflicht, Epicgeilheit, Kindergarten, neuer Patch>neues Wettrüsten, Erfolge sammeln, etc etc etc..." Das ganze endete dann damit, dass ich durch Schule/Arbeit im Raid Bereich nicht mehr mit halten konnte und mein Abo kündigte.

Mir ist bewusst das der qualitative Inhalt eines Spieles, bei einem MMO auch von der Community beeinflusst wird (bzw. bekam ich diesen Eindruck durch WoW), aber muss es denn soweit gehen das andere Spieler irgendwann ausgeschlossen werden?
Ich verstehs nicht. Mir ist auch bewusst das dies bei Rift vll irgendwann auch mal der Fall sein wird. Wie auch schon erwähnt wurde erfindet Rift das Rad nicht neu, WoW aber auch nicht und wenn ich ehrlich sein soll, warum hat WoW bzw. Blizzard nicht selber mal etwas Innovatives geändert? Nur weil das "alte" funktioniert? Ja...genau das wirds wohl sein, es funktioniert und diese Firma scheffelt damit Kohle. Es gibt ja auch bestimmt Beispiele, welche zeigen das Innovation Gift sein kann. Aber im Falle von Blizzard? Warum da nicht mal was riskieren und ich mein...die Fangemeinschaft ist doch wirklich groß genug? Warum dann nicht einfach mal da an die Tür klopfen und fragen was die "Kunden" gut finden? Alles Fragen welche im Lauf der Jahre bezüglich der Erfolgsgeschichte von WoW, mir so in den Sinn gekommen sind.

Als ich Rift durch einen bekannten dann mal in der Beta angespielt habe, war es wie damals in World of Warcraft Classic: es war einfach ein tolles Erlebnis. Klar denkt man "kennste schon", aber nur weil etwas bekannt ist, bedeutet dies noch lange nicht das jemand Anspruchslos oder ein "Fanboy" ist, wenn er solche Gedanken ignoriert und sich trotzdem positiv für ein Spiel ausspricht, oder sogar die Entwickler lobt etc. Ich denke es hat schlicht einfach etwas damit zu tun, dass diese Spieler eben froh sind etwas bekanntes zu sehen, schneller ins Spiel finden, ihre Aufmerksamkeit anderen Dingen zuwenden können und IHREN Spaß haben, oder nicht? Manchmal habe ich so den Eindruck, wenn ich auf Buffed, oder auf einer anderen Portalseite für Spiele mich umsehe, dass einige User sich solange ihren Mund fusselig reden über ein bestimmtes Thema, bis möglichst alle anderen Personen zum selben Ergebnis kommen wie Sie selbst. Was aber nie passieren wird...zum Glück. Ich möchte dies einfach mal als ein "altes Spiel" abtun und hoffe das diese Personen - irgendwann - es schaffen einfach nur ihre Kritik zu posten und das dann alle anderen, aber auch diese Kritik stehen lassen und ihre Sicht schildern, nicht einfach Blind angreifen/anprangern.

Nochmal zurück zu Rift: Ich finde diese große Klassenvielfallt super, vor allem das ich mir eine Klasse so zusammen basteln kann wie ich es möchte. Auch die Rifts haben mir durch und durch Spaß gemacht, auch mit der Gefahr hin das hier irgendwann ein Muster zu erkennen ist und sich einiges Wiederholt. Wenn jetzt noch gute Raidinstanzen mit eher kleinen Gruppen dazu kommen und das PvP möglichst für alle gut zugänglich ist, wird alles gut (denke ich). Ansonsten, so wie ich es mit lvl 20 beurteilen kann, sind die Inhalte welche ähnlich wie die von WoW sind, qualitativ gut umgesetzt. Die Ce-Version ist bereits bestellt und ich freue mich aufs nächste Betaevent. Noch eine kurze Anmerkung von mir zu meinem Spielstil: Als ich noch in WoW aktiv war, habe ich mehr oder weniger als Casual-Raider gespielt, heute bin ich überzeugter Rollenspieler.


MfG und einen schönen Abend noch wünscht:
der Van
 
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dennoch hast du keine antwort auf die frage gefunden, warum man rift und nicht wow, oder einen wow klon spielen sollte. letztendlich ist der grund für einen wechsel immer, das man etwas neues spielen möchte. sonst könnte man ja auch beim alten bleiben. bei rift sucht man das aber vergeblich.
 
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dennoch hast du keine antwort auf die frage gefunden, warum man rift und nicht wow, oder einen wow klon spielen sollte. letztendlich ist der grund für einen wechsel immer, das man etwas neues spielen möchte. sonst könnte man ja auch beim alten bleiben. bei rift sucht man das aber vergeblich.

Aufe eine Seite würd ich dir vollkommen, mit voller überzeugung recht geben. Aber, es stimmt nich ganz was du sagst. Den manchmal wen man keine lust mehr auf ein Spiel hatt, also man hört auf, dan muss es nich unbedingt sein das man das Grundspiel nicht mag. Ich zb hab einfach das Aussehen an sich satt, einfach mal ne andere Welt anzuschauen oder einfach mal wieder mit Level 1 auf ne neuen Welt, mit einem neuem Anfang und vlt auch neue Leute in die Abenteuer stürzen und sich auf neue andere Mobs freuen. Es muss nich immer unbedingt was vollkommen neues sein. Es geht mir darum das ich einfach mal ne neue Welt sehen will, deswegen muss mir das gameplay nich unbedingt gefallen. Naja obwohl da Blizzard mit Cataklysem auch schon was gegen die lw alte Welt getahn hatt. So ich hoff mal ihr wisst was ich grad versuche zu sagen .
 
Es muss nich immer unbedingt was vollkommen neues sein.
nicht um einen antrieb zum kauf zu schaffen, aber sehr wohl um einen längerfristig im spiel zu halten. schließlich hat man sich schnell an der neuen grafik satt gesehen und dann gibt es nichts neues mehr, was einen dazu motiviert das spiel zu spielen. genau das ist auch der grund, warum kein einziger der abo wow clones erfolg hatte.
 
naja, ich zB möchte blizzard einfach keine kohle mehr in den allerwertesten schieben weil ich mich von ihnen verarscht fühle, seit jahren, mit steigender tendenz. et voila: rift. und mir machts spaß.

reicht mir als grund. ich versteh nicht wieso du hier weiter rumtrollst, wenns dir auf den keks geht und du das spiel scheisse findest, wieso befasst du dich dann damit? =)
 
dennoch hast du keine antwort auf die frage gefunden, warum man rift und nicht wow, oder einen wow klon spielen sollte. letztendlich ist der grund für einen wechsel immer, das man etwas neues spielen möchte. sonst könnte man ja auch beim alten bleiben. bei rift sucht man das aber vergeblich.

Ein Spiel ist mehr als die Summe seiner Einzelteile. Du erinnerst mich an die Paper&Pen Spieler die neue Rollenspiele nur nach ihrer Featureliste und den Regeln betrachten, was diese von den anderen Spielen abhebt.
Ob die Welt stimmig ist und man Spass dabei hat, scheint dabei völlig nebensächlich.
Wenn ein User hier schreibt, das es ihm Spass machte, weil er die gleiche Magie spürte, wie damals als er die Beta von WoW spielte, ist doch Antwort genug.
Aber egal was hier genannt wird, Du wirst so oder so immer wieder etwas finden, um es abzuwerten oder schlecht zu machen.

Ich hab nichts gegen Kritik und mich interessiert sie, weil ich noch nicht dazu gekommen bin die Beta zu spielen, aber Deine Statements tendieren deutlich in Richtung Forentroll und ich bin jemand der recht geduldig ist.
Vermutlich hängst Du aber auch bei DC Universe, Tera und anderen zukünftigen MMO Releases rum.

Hier ist mal mein Grund für einen Wechsel von WoW zu etwas neuen.

-Hoffnung auf einere bessere Community
-Hoffnung auf eine stimmigere Rollenspielwelt, wo nicht mittelalter Krieger neben Raumschiffen stehen
-Hoffnung auf ein Spiel das nicht von Addon zu Addon immer einfacher wird
-Hoffnung auf ein Spiel bei dem man im Endgame mehr machen kann, als immer nur die gleichen Raidinis und Schlachtfelder auf und ab zu betreten. Die Rifts sind da schon mal ein interessanter Ansatz
-Ein Spiel bei dem man eine Umfangreiche Klassenwahl hat

Ich hatte ja ein Jahr Pause bei WoW gemacht und mit Cataclysm wieder angefangen, aber schon nach ein paar Wochen fängt es für mich wieder an langweilig zu werden.
Die PVE Quests sind einfacher denn je, meine geliebten Skillbäume sind geschrumpft und mir fehlt einfach der Zauber, als man sich auf sein erstes Epicmount freute und noch längere Zeit brauchte, um irgendwo hin zu kommen.
Überall sind jetzt Reitpunkte, Portale, Teleporter, Instant Inis..Es muss einfach alles nur noch schnell und einfach gehen.
 
Ohne das jetzt abwertend meinen zu wollen, was Rift angeht, aber da du noch nicht selbst gespielt zu haben scheinst, hier ein paar Erläuterung:

-Hoffnung auf einere bessere Community

Einen Großteil seiner Spielerschaft bezieht Rift aus ehemaligen World of Warcraft Spielern. Ein abschließendes Urteil lässt sich sicher erst ein paar Monate nach Veröffentlichung fällen.

-Hoffnung auf eine stimmigere Rollenspielwelt, wo nicht mittelalter Krieger neben Raumschiffen stehen

Die Spieler-Fraktion der Skeptiker hat sich in Rift vollkommen auf Technik spezialisiert, weshalb überall in ihren Gebieten Maschinen und glitzernde Leitungen stehen. Im Skeptiker-Tutorial wird man per Maschine dann sogar in der Zeit zurückgeschickt. In der Hinsicht wirst Du also sicherlich nicht glücklich.


-Hoffnung auf ein Spiel das nicht von Addon zu Addon immer einfacher wird

Die Hoffnung besteht sicherlich bei jedem Rollenspiel. Ingesamt lässt sich aber sagen, dass Rift bereits jetzt sehr, sehr leicht geraten ist, weshalb Gruppen außerhalb der Instanzen und Raids absolut nicht erforderlich sind, selbst die Risse skalieren sich je nach Spielerzahl runter. Dinge wie Flugpunkte gibt es hier nicht, sondern man wird per Teleporter direkt an die entsprechende Stelle gebeamt.


-Hoffnung auf ein Spiel bei dem man im Endgame mehr machen kann, als immer nur die gleichen Raidinis und Schlachtfelder auf und ab zu betreten. Die Rifts sind da schon mal ein interessanter Ansatz

Das Endgame besteht bei Rift auch nur aus Raids und Battlegrounds. Risse gibt es im Endspiel dann zwar auch, diese sind aber wieder auf Raids ausgelegt und gleichen sich ab einer bestimmten Anzahl Wiederholungen - wie normale Raid-Instanzen eben auch.

-Ein Spiel bei dem man eine Umfangreiche Klassenwahl hat

Wie bereits in meinen ersten Beitrag geschrieben, hatte ich persönlich den Eindruck, dass die einzelnen Seelen nur dann wirklich effektiv ausgespielt werden können, wenn man sehr viele Punkte in sie investiert. Am Ende kristalliert sich dann sicherlich auch hier wieder eine ideale Skillung heraus, während die Misch-Varianten eher schwächer dastehen.
 
Mal ganz neutral die Info wer sich bei Trion ein Konto anlegt und den Newsletter abonniert bekommt HEUTE einen VIP-Beta Key in sein E-Mail Postfach und kann damit an allen weiteren Betas teilnehmen, Info ist vom deutschen CM aus dem offiziellen Rift-Forum.

Also für diejenigen die es sich noch nicht anschauen konnten, könnt euch dann ein Bild selbst machen.

vg scotty
 
"Das Endgame besteht bei Rift auch nur aus Raids und Battlegrounds. Risse gibt es im Endspiel dann zwar auch, diese sind aber wieder auf Raids ausgelegt und gleichen sich ab einer bestimmten Anzahl Wiederholungen - wie normale Raid-Instanzen eben auch."

Oh da ist einer Alpha-Tester und kennt schon das Endgame... Interessant.. *Schmunzel*
 
"Das Endgame besteht bei Rift auch nur aus Raids und Battlegrounds. Risse gibt es im Endspiel dann zwar auch, diese sind aber wieder auf Raids ausgelegt und gleichen sich ab einer bestimmten Anzahl Wiederholungen - wie normale Raid-Instanzen eben auch."

Oh da ist einer Alpha-Tester und kennt schon das Endgame... Interessant.. *Schmunzel*

jeder der die interviews verfolgt und allgemeinen infos zum spiel durchließt, weiß wie das endgame aussieht.
 
Aber nicht, wie es sich anfühlt.

wer derartigen content schon mal gespielt hat, weiß wie es sich "anfühlt". die orientieren sich stark an wow. besser wird es sicher nicht, da sie keine eigenen ideen haben. höchstens gleich gut. dann hat man wie hier mehrfach angesprochene einen 08/15 wow clone, der nach kurzer zeit schon wieder langweilt.
 
Ihr müsst mir das nicht glauben und könnt euch zum Launch dann auch selbst davon überzeugen, das steht ja jedem frei. Wer etwas anderes als das Gewohnte erwartet, wird aber sicherlich sehr enttäuscht sein, das lässt sich auch jetzt schon sagen. Rift kopiert das Endspiel, wie viele andere Aspekte eben auch, von der Konkurrenz. Wenn der Rest den Standards bereits derart gleicht, wieso sollte es in Sachen Raids und Instanzen auch anders sein?
 
Ich weiß nicht, ob ich mich besonders schwammig ausdrücken muss, um verstanden zu werden. An dieser Stelle dennoch ein wenig Klarheit.

Wenn ich von Spielgefühl spreche, spreche ich nicht von Features, die ein Spiel bietet. Auch nicht von Ähnlichkeiten oder Unterschieden zu anderen Spielen.

Mir ist schon klar, dass es sowas wie spieltechnische Archetypen in der MMORPG-Welt gibt, die jeweils bedient werden. Anders wäre das auch, nebenbei gesagt, gar nicht möglich.

Es ist doch aber so, dass sich mein Spielgefühl bei Everquest von dem bei WoW oder Lotro oder AoC oder.... unterscheidet, wobei alle genannten trotzdem in die gleiche Kerbe schlagen und immer Variationen eines festgelegten Grundthemas spielen.



Das gleiche bei Sandbox-Spielen. Oder nehmen wir 56 x-beliebige Wirtschaftssimulationen. Spielgefühl anders, Prinzip aber gleich.

Genau deshalb spielt sich Rift eben nicht wie WoW. Auch wenn es sich an fast allen Genrestandards bedient und diese für sich ausschlachtet.

In der einen Beta, die ich bisher spielen durfte, hatte ich jedenfalls nicht das Gefühl durch Azeroth zu wandeln.

So.
 
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Ich weiß nicht, ob ich mich besonders schwammig ausdrücken muss, um verstanden zu werden. An dieser Stelle dennoch ein wenig Klarheit.

Wenn ich von Spielgefühl spreche, spreche ich nicht von Features, die ein Spiel bietet. Auch nicht von Ähnlichkeiten oder Unterschieden zu anderen Spielen.

Mir ist schon klar, dass es sowas wie spieltechnische Archetypen in der MMORPG-Welt gibt, die jeweils bedient werden. Anders wäre das auch, nebenbei gesagt, gar nicht möglich.

Es ist doch aber so, dass sich mein Spielgefühl bei Everquest von dem bei WoW oder Lotro oder AoC oder.... unterscheidet, wobei alle genannten trotzdem in die gleiche Kerbe schlagen und immer Variationen eines festgelegten Grundthemas spielen.

Ich finde, das ist eben genau das, was Rift fehlt, nämlich ein eigenes Spielgefühl. Ich zitiere mich mal selbst: "Rift versteckt sich so sehr hinter der Prämisse, wichtige Spielelemente aus anderen Spielen zu entleihen und diese für die breite Masse aufzubereiten, dass einfach zu keiner Zeit eigene Seele ersichtlich wird. An jeder Ecke warten neue Mobgruppen, jeder Meter ist für verschiedene Questaufgaben genutzt, denen man wie an einer Schnur durch die verschiedenen Gebiete folgt..." Das dürfte deine Frage sicherlich beantworten.
 
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Ich finde, das ist eben genau das, was Rift fehlt, nämlich ein eigenes Spielgefühl. Ich zitiere mich mal selbst: "Rift versteckt sich so sehr hinter der Prämisse, wichtige Spielelemente aus anderen Spielen zu entleihen und diese für die breite Masse aufzubereiten, dass einfach zu keiner Zeit eigene Seele ersichtlich wird. An jeder Ecke warten neue Mobgruppen, jeder Meter ist für verschiedene Questaufgaben genutzt, denen man wie an einer Schnur durch die verschiedenen Gebiete folgt..." Das dürfte deine Frage sicherlich beantworten.

naja, möglicherweise liegt das vielleicht auch daran das rift sich nicht mit ner multi-millionen lizenz fremde eier ins nest legt, so wie WAR, Lotro oder in gewisser Weise auch WoW. Ohne dicke Lizenzen ist es schwierig ne von vorn bis hinten stimmungsvolle welt zu erschaffen, ausser man hat irgendwelche ausnahmeautoren. die gabs hier aber nicht.

finds bei rift trotzdem nicht so krass und dramatisch wie es hier dargestellt wird. der konflikt skeptiker/wächter befeuert die weltatmosphäre schon irgendwie. ist nix neues, aber reicht mir.
achja: obwohl wir im letzten betaevent powerquesten waren, kam ich mir nich so vor als würde ich total statisch an ner schnur durch die gegend laufen. das gefühl hatte ich bei wow mehr. und ich hasse leveln, keine frage.
auch das argument die quests erzählen keine geschichten ist blödsinn. ich denke, das 90% aller leute die questtexte nicht mal mehr lesen (mir inklusive), weils zeit kostet und nicht immer interessiert. aber wenn man die mal lesen würde, würde sich auch das bild einer in sich geschlossenen welt verdichten.

ich verstehe alle kritiker bis zu nem gewissen maße, aber ich find einiges doch stark übertrieben, manches grenzt einfach an schwarzseherei.
 
naja, möglicherweise liegt das vielleicht auch daran das rift sich nicht mit ner multi-millionen lizenz fremde eier ins nest legt, so wie WAR, Lotro oder in gewisser Weise auch WoW. Ohne dicke Lizenzen ist es schwierig ne von vorn bis hinten stimmungsvolle welt zu erschaffen, ausser man hat irgendwelche ausnahmeautoren. die gabs hier aber nicht. auch das argument die quests erzählen keine geschichten ist blödsinn. ich denke, das 90% aller leute die questtexte nicht mal mehr lesen (mir inklusive), weils zeit kostet und nicht immer interessiert. aber wenn man die mal lesen würde, würde sich auch das bild einer in sich geschlossenen welt verdichten.

Das hat nichts mit der fehlenden Lizenz zu tun, im Gegenteil. Titel wie Everquest, Vanguard, Eve oder Guild Wars gelingt es auch, eine in sich stimmige Welt zu erzeugen. Lizenzen sind da eher hinderlich, da sich Entwickler immer an einen festen Rahmen halten müssen und bestimmte Dinge einfach nicht möglich sind. Bei Rift gab es diese Hürde nicht, die Designer hatten vollkommen freie Hand über Gestaltung und Umfang. Zu behaupten, das Geschichten-Argument wäre Blödsinn, wenn du im gleichen Atemzug meinst, die Texte nicht lesen zu wollen, ist auch etwas merkwürdig. Ich habe mir sehr viel Zeit genommen und alle Texte aufmerksam gelesen, herausgestochen sind aber lediglich die wenigsten Aufgaben, wobei nur ein paar wirklich geskriptet und abwechslungsreich waren.

der konflikt skeptiker/wächter befeuert die weltatmosphäre schon irgendwie. ist nix neues, aber reicht mir. achja: obwohl wir im letzten betaevent powerquesten waren, kam ich mir nich so vor als würde ich total statisch an ner schnur durch die gegend laufen. das gefühl hatte ich bei wow mehr. und ich hasse leveln, keine frage.

Dass ein ständiger Konflikt spürbar ist, wäre an sich ja zu begrüßen, es muss aber auch immer Momente der Ruhe geben, Rückzugsorte und Elemente, die schlicht der Atmosphäre dienen. Als Rollenspieler wüsste ich beispielweise nicht, an welchem Fleck ich hier ungestört Rollenspiel betreiben sollte, weil die gesamte Welt allein auf den PvE-Kampf ausgelegt ist. Das wäre vielleicht in den Hauptstädten möglich, die für meinen Geschmack aber auch reichlich klein und unmotiviert geraten sind. Wenn man sich überlegt, dass sich ein Großteil des Endspiels unter anderem dann auch in Sanctum abspielen wird - wobei Meridian noch etwas besser rüberkommt -, ist das schon ein wenig traurig. World of Warcraft war im Levelprozess übrigens noch deutlich offener, da man frei wählen konnte, in welchem Gebiet man spielen/leveln möchte. In Rift ist jeder neue Charakter/Spieler zu den gleichen Quests und Gebieten gezwungen, da keine Alternativen geboten waren. Bestimme Quest in einem Gebiet werden sogar erst dann spielbar, wenn zuvor andere Aufgaben erledigt wurden.
 
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