Kizna
Welt-Boss
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Ich bin jetzt ehrlich gesagt gerade über die Sache mit den Quests am überlegen. Rift ist kein Grinder, so wie es Aion eine Zeit lang war. Daraus folgt, dass ich genug Quest in das Spiel implementieren muss um den Spieler auf das Maximallevel zu bringen. Daraus wiederum folgt, dass ich für die Quest die notwendigen Gegner und Gegenstände in das Spiel implementieren muss. Heist, warum sollte ich ein Schwein ganz ohne Bedeutung für die Aufgaben und den Spieler in das Spiel bringen, wenn ich genauso gut ein Schwein entwerfen kann, dass ich für eine Kochquest brauche? Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn nutzlose Gegner zu entwerfen, die dann einfach nur blöd in der Gegend rum stehen, weil keiner sie für etwas benötigt.
Schauen wir uns als Gegenbeispiel ein Spiel an, das nicht schlauchförmig aufgebaut ist. Hier fallen mir im MMORPG-Bereich spontan nur EQ2, WoW und mittlerweile auch AoC ein. So, was haben diese beiden Spiele im gegensatz zu Rift? Genau, viele Jahre auf der Haube, in der die Entwickler Zeit hatten das Spiel weiter zu entwickeln. Auch in WoW war das Leveln zu Beginn schlauchförmig, denn spätestens ab level 20 trafen sich dann alle Spieler in Duskwood, dem Sumpfland und Ashenvale. Dort mussten dann alle Aufgaben erfüllt werden um vom Level her weiter zu kommen. Den Luxus von Quest überschwemmt zu werden gab es vor sechs Jahren noch nicht und auch die XP beim Abschluss einer Quest waren drastisch veringert im Vergleich zu heute.
Jetzt überlegen wir uns einfach die Konsequenzen aus dem Ganzen. Egal ob jetzt ein Spieler die Anzahl X an Quest benötigt bis zum Maximallevel und auch genau X Quest im Spiel vorhanden sind, oder ob ein Spieler die Anzahl X benötigt und sie X*2 vorhanden sind, es ändert nichts an der Spielzeit, die er bis Level 50 benötigt. Jetzt habe ich Level 50 ereicht und bin am überlegen, was mache ich als nächstes? Ziehe ich mir gleich den nächsten Char hoch und freue mich über die andere Hälfte von Quest die ich für meinen vorherigen Char nicht benötigt habe, oder fange ich an den Endcontent zu spielen. Ich wage einfach die Behauptung in den Raum zu werfen, dass sich 90 Prozent der Spieler auf den Endcontent stürzen werden. So und hier kommt jetzt die Sache mit den Quest zurück, denn wann wird es wohl mehr Instanzen und Schlachtfelder geben? Wenn sich die Entwickler voll und ganz auf den von der relativen Spielzeit her brechneten Levelcontent von einigen wenigen Tagen stürzen, oder wenn sie sich den wirklich Zeitintensiven Dingen wie Raid-Instanzen widmen?
Versteht mich nicht falsch, es gibt durchaus Spiele wie zum Beispiel LotRO, bei denen der Weg das Ziel ist, nur ist das bei Rift in meinen Augen ganz klar nicht der Fall.
Edit: Vanguard ... also ganz im Ernst. Ich habe selten ein so unglaublich unstimmiges und unfertiges MMO gespielt, wie den Scherbenhaufen namens Vanguard. Die Welt war lange Zeit leblos und tot (und ist es jetzt wohl auch noch), von Interaktion fehlte jede Spur und die Handlung sowie den roten Faden könnte selbst Culambo niemals finden. Und ich gehe noch einmal auf WoW ein. Als das Spiel rauskam war es ein verdammter Schlauch. Alle die etwas anderes behaupten haben nie Klassik gespielt.
Schauen wir uns als Gegenbeispiel ein Spiel an, das nicht schlauchförmig aufgebaut ist. Hier fallen mir im MMORPG-Bereich spontan nur EQ2, WoW und mittlerweile auch AoC ein. So, was haben diese beiden Spiele im gegensatz zu Rift? Genau, viele Jahre auf der Haube, in der die Entwickler Zeit hatten das Spiel weiter zu entwickeln. Auch in WoW war das Leveln zu Beginn schlauchförmig, denn spätestens ab level 20 trafen sich dann alle Spieler in Duskwood, dem Sumpfland und Ashenvale. Dort mussten dann alle Aufgaben erfüllt werden um vom Level her weiter zu kommen. Den Luxus von Quest überschwemmt zu werden gab es vor sechs Jahren noch nicht und auch die XP beim Abschluss einer Quest waren drastisch veringert im Vergleich zu heute.
Jetzt überlegen wir uns einfach die Konsequenzen aus dem Ganzen. Egal ob jetzt ein Spieler die Anzahl X an Quest benötigt bis zum Maximallevel und auch genau X Quest im Spiel vorhanden sind, oder ob ein Spieler die Anzahl X benötigt und sie X*2 vorhanden sind, es ändert nichts an der Spielzeit, die er bis Level 50 benötigt. Jetzt habe ich Level 50 ereicht und bin am überlegen, was mache ich als nächstes? Ziehe ich mir gleich den nächsten Char hoch und freue mich über die andere Hälfte von Quest die ich für meinen vorherigen Char nicht benötigt habe, oder fange ich an den Endcontent zu spielen. Ich wage einfach die Behauptung in den Raum zu werfen, dass sich 90 Prozent der Spieler auf den Endcontent stürzen werden. So und hier kommt jetzt die Sache mit den Quest zurück, denn wann wird es wohl mehr Instanzen und Schlachtfelder geben? Wenn sich die Entwickler voll und ganz auf den von der relativen Spielzeit her brechneten Levelcontent von einigen wenigen Tagen stürzen, oder wenn sie sich den wirklich Zeitintensiven Dingen wie Raid-Instanzen widmen?
Versteht mich nicht falsch, es gibt durchaus Spiele wie zum Beispiel LotRO, bei denen der Weg das Ziel ist, nur ist das bei Rift in meinen Augen ganz klar nicht der Fall.
Edit: Vanguard ... also ganz im Ernst. Ich habe selten ein so unglaublich unstimmiges und unfertiges MMO gespielt, wie den Scherbenhaufen namens Vanguard. Die Welt war lange Zeit leblos und tot (und ist es jetzt wohl auch noch), von Interaktion fehlte jede Spur und die Handlung sowie den roten Faden könnte selbst Culambo niemals finden. Und ich gehe noch einmal auf WoW ein. Als das Spiel rauskam war es ein verdammter Schlauch. Alle die etwas anderes behaupten haben nie Klassik gespielt.
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