Kalenderblatt des 16. Januar

amokfrosch

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Moin Moin!

Ein weiteres neues Kapitel, dass ich euch ab heute so oft es geht präsentieren möchte, ist das Kalenderblatt. In unserem lokalen Radio praktiziere ich es schon seit einiger Zeit und es macht riesig Spaß zu erfahren, was denn so vor einigen Jahren auf der Welt los war.

Zusätzlich bekommt ihr ein Thema des Tages brandaktuell vorgestellt. Das Zitat des Tages und der Song des Tages runden das Ganze noch ein wenig ab. Ich hoffe, es gefällt euch, mit mir in Zukunft nicht nur in der WoW Geschichte zu stöbern
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Und natürlich seid ihr alle herzlich eingeladen mit mir über das Thema des Tages zu diskutieren!


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Heute ist der 16. Januar. Wer heute nichts besonderes erlebt, kann beruhigt sein. In der Vergangenheit ist dafür umso mehr passiert, aber lest selbst:

Random Rückblick für den Tag:

Im Jahre 1547 wird der erste Zar von Russland gekrönt. Der erst 16-jährige Iwan IV. bleibt den westlichen Menschen vor allem als Iwan der Schreckliche in Erinnerung.
Russland verhilft er allerdings zu Weltruhm, indem er Wirtschaftswege und Militär neu strukturiert und so zu einer Weltmacht formt.

Nicht vollends belegt ist der Ursprung seines Beinamens "der Schreckliche".
Iwan wird als fromm und in der Heiligen Schrift belesen geschildert. Allerdings war er launisch und jähzornig. So befahl er für Tausende seiner Untertanen den Tod. Er soll Gefallen daran gefunden haben, sich besondere Foltermethoden auszudenken und dem Todeskampf seiner Opfer zuzusehen.
Auch rühmte er sich, angeblich über 1000 Jungfrauen vergewaltigt und anschließend die daraus entstandenen Kinder abgeschlachtet zu haben, so lautet zumindest ein Mythos der katholischen Propaganda aus dem 16. Jahrhundert.

Er selbst starb Mutmaßungen zufolge durch einen Mordkomplott. Bei seiner Obduktion wurden erhöhte Quecksilbermengen gefunden, die auf eine schleichende Vergiftung hinweisen.
Quelle

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Alkohol konserviert alles...
außer Würde und Geheimnisse...

Robert Lembke
dt. Journalist, TV-Moderator, Quizmaster ...

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Streit um Jugendgewalt: Union stärkt Koch

Roland Koch (CDU Ministerpräsident Hessen) wurde den Berichten zufolge von seiner Partei zum Vorsitzenden der Arbeitsgruppe "Sicherheit im öffentlichen Raum" bestimmt.

Der Arbeitsgruppe sollen dem Bericht zufolge unter anderem Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, Niedersachsens Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann, Fraktionsvize Wolfgang Bosbach, Präsidiumsmitglied Friedbert Pflüger und Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster angehören. Sie soll rasch Vorschläge zur Bekämpfung der Jugendkriminalität auch unterhalb der Ebene von Gesetzesänderungen erarbeiten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich am Dienstag im Streit über ein schärferes Jugendstrafrecht hinter Koch gestellt. Seiner Forderung nach Anwendung des Jugendstrafrechts auch für Kinder in besonderen Fällen hatte die CDU- Spitze am Montag allerdings eine Absage erteilt.

Die von der Union angestrebte Verschärfung des Jugendstrafrechts scheitert nach Darstellung von Baden-Württembergs CDU-Generalsekretär Thomas Strobl «am Gutmenschentum der Sozialdemokraten».

Die vorhandenen strafrechtlichen Möglichkeiten für den Umgang mit straffälligen Kindern unter 14 Jahren hält der CDU- Bundestagsabgeordnete dagegen für ausreichend. In Fällen, in denen Eltern ihre Kinder als «willenloses Instrument» einsetzten, müssten die Eltern zur Verantwortung gezogen werden.

Quelle: Neue OZ online (Kompletter Bericht hier lesen)



Wie seht ihr das mit dem ganzen Streit um das Jugendstrafrecht, die (zur Zeit) recht präsente Jugendgewalt und das Thema im Schaubild des Wahlkampfes? Alles berechtigt oder doch nur Mittel zum Zweck?
 
interessant zu erfahren, was am 16. Jan. so alles passiert ist. schöne idee uns auf diesem wege das thema geschichte näher zu bringen.

zum thema politik: was soll ich sagen? klar ist es deutlich spürbar, dass die jugendkriminalität immer mehr anwächst und sich viele kids mit dem wissen, nicht strafbar zu sein, sich einiges heraus nehmen. aber ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, die kinder nach jugendstrafrecht abzuurteilen und ggf. auch jugendgefängnis etc. zu verhängen. ich finde es ist viel mehr eine sache der erziehung und das viele eltern ihre kinder heutzutage einfach viel zu lasch erziehen. wobei man wiederum angst haben muss, wenn man sein kind bestraft von einem nachbarn angezeigt zu werden und dass dann einem die kinder gleich vom jugendamt wegegnommen werden. es ist ein schmaler grat. vor allem, da auch in letzter zeit immer häufiger von kindstötungen in den medien gesprochen wird und das umfeld auch sehr sensibel auf bestrafung des kindes durch die eltern reagieren. da weiß man gar nicht mehr, wie man sich richtig verhalten soll. bestrafung ja, aber in welchem ausmaße? ich zum beispiel hab teilweise gar nicht mehr auf leere drohungen reagiert und nur wenn man mir den kopf mal gewaschen hat (ein paar hiebe auf den pops) merkte ich, dass es auch konsequenzen gibt.

meiner meinung nach sollte es eltern möglich gemacht werden, ihre kinder wieder strenger zu erziehen und nicht die kinder dafür büsen zu lassen, dass sie es nie anders haben kennen gelernt.
 
Da kann ich dir in vielen Punkten beipflichten Robby.
Ich mein, heute darf man kein Kind mehr anfassen ohne nicht gleich eine Anzeige an den Hals zu bekommen. Es ist zwar super, dass die Menschen nicht mehr weg gucken, doch sollten Eltern einfach mehr gefordert werden. Jugendamt Besuche reichen nicht. Man kann zuviel vertuschen. Eltern sollten mehr Pflichtkurse bekommen. Und natürlich auch mehr finanzielle Unterstützung. Ich finde, man sieht oft, dass sozial schwache Familien eher in Streit ausbrechen, als diejenigen, die sich dann einfach mal was leisten können. Einkaufen, ohne jeden Cent viermal umdrehen zu müssen, erleichtert die Seele ungemein...
 
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