Im Folgenden will ich dieses im "#BlizzChat mit den Entwicklern" abgegebene Statement genauer betrachten.
F: Gibt es noch immer Pläne, Gildenhäuser einzuführen?
Gildenhäuser sind keine Priorität.
Von der enormen Entwicklungsarbeit einmal abgesehen führt ein solches System dazu,
dass die Spieler die Städte verlassen und sich in private Gegenden zurückziehen,
auf die andere keinen Zugriff haben. Wir wollen,
dass sich Städte auch bewohnt anfühlen. Wir sind uns nicht sicher,
ob Irgendwer damals erwartet hat,
dass WoW auch nach fünf Jahren noch so viel gespielt wird
– warten wir einmal ab, was die Zukunft so bringen wird.
Noch einmal langsam:
"Gildenhäuser sind keine Priorität."
Es gibt also wichtigere Dinge.
Auf den ersten Blick verständlich, denn auf die nächsten Raidbosse zu warten macht den meisten Spielern nicht sehr viel Spaß.
Blöd nur, dass es immer wichtigere Dinge geben wird.
"Von der enormen Entwicklungsarbeit einmal abgesehen..."
Richtig, sehen wir erstmal von der Entwicklungsarbeit ab, denn die ist für jedes
neue Feature von Nöten, für ein Großes eben mehr als für ein Kleines.
Den Beginn der Entwicklung ewig hinauszuzögern mindert die nötige Entwicklungsarbeit jedoch keinsten Falles.
Das Argument "Wir wollen es richtig machen und dafür brauchen wir eben Zeit" greift nur sehr schlecht, wenn man mit
der Entwicklung erst garnicht anfängt.
Es wird immer Inhalte geben, die für die Spieler momentan wichtiger sind als ein Housing-System,
und diese dann jedesmal als Vorhalt zu verwenden, den Anfang der Entwicklungsarbeit noch weiter zu verschieben,
wird auch nicht ewig funktionieren.
Ein paar Mitarbeiter mehr würden Blizzard sicherlich ins finanzielle Verderben stürzen...
"...führt ein solches System dazu, dass die Spieler die Städte verlassen und sich in private Gegenden zurückziehen,
auf die andere keinen Zugriff haben. Wir wollen, dass sich Städte auch bewohnt anfühlen."
Zunächst müssen wir uns noch von den "Gildenhäusern" entfernen.
Diese machen ohnehin nicht viel Sinn, denn abgesehen davon, dass viele Spieler ihre Gilde wechseln wie ihre Unterwäsche:
Gibt es für die Gildenfreunde denn einen besseren Aufenthaltsort als ein Gasthaus?
Was fehlt ist ein privates Haus, in dem man seine persönlichen Erinnerungen wie T-Sets und Wappenröcke ausstellen kann und
das man nach seinem Willen mit Kreativität und Freude einrichten kann.
Für das Problem, dass die Spieler die Städte verlassen, gibt es eine offensichtliche aber komplexe Lösung:
Was würde die Städte denn mehr beleben, als wenn die Spieler in ihnen wohnen würden?
Für dieses aufwändige aber geniale Unterfangen wäre wohl eine Komplettüberarbeitung der Städte notwendig, doch was wäre
dafür passender gewesen als die kommende Cataclysm Erweiterung?
"Wir sind uns nicht sicher, ob Irgendwer damals erwartet hat,
dass WoW auch nach fünf Jahren noch so viel gespielt wird"
Vielen Dank an Blizzard für diese philosophischen Worte, die nun rein garnichts zum Thema beitragen.
"warten wir einmal ab, was die Zukunft so bringen wird."
Hier liegt glaube ich ein Missverständnis vor.
WIR, die Spieler, sind an der Reihe abzuwarten.
IHR, Blizzard, hingegen solltet anfangen zu arbeiten.
Ich weiß, dass meine Idee nicht leicht umzusetzen ist, doch wo ein Wille ist ist auch ein Weg.
Bei Blizzard mangelt es offensichtlich mehr am Willen als am Weg.
shemabiL
F: Gibt es noch immer Pläne, Gildenhäuser einzuführen?
Gildenhäuser sind keine Priorität.
Von der enormen Entwicklungsarbeit einmal abgesehen führt ein solches System dazu,
dass die Spieler die Städte verlassen und sich in private Gegenden zurückziehen,
auf die andere keinen Zugriff haben. Wir wollen,
dass sich Städte auch bewohnt anfühlen. Wir sind uns nicht sicher,
ob Irgendwer damals erwartet hat,
dass WoW auch nach fünf Jahren noch so viel gespielt wird
– warten wir einmal ab, was die Zukunft so bringen wird.
Noch einmal langsam:
"Gildenhäuser sind keine Priorität."
Es gibt also wichtigere Dinge.
Auf den ersten Blick verständlich, denn auf die nächsten Raidbosse zu warten macht den meisten Spielern nicht sehr viel Spaß.
Blöd nur, dass es immer wichtigere Dinge geben wird.
"Von der enormen Entwicklungsarbeit einmal abgesehen..."
Richtig, sehen wir erstmal von der Entwicklungsarbeit ab, denn die ist für jedes
neue Feature von Nöten, für ein Großes eben mehr als für ein Kleines.
Den Beginn der Entwicklung ewig hinauszuzögern mindert die nötige Entwicklungsarbeit jedoch keinsten Falles.
Das Argument "Wir wollen es richtig machen und dafür brauchen wir eben Zeit" greift nur sehr schlecht, wenn man mit
der Entwicklung erst garnicht anfängt.
Es wird immer Inhalte geben, die für die Spieler momentan wichtiger sind als ein Housing-System,
und diese dann jedesmal als Vorhalt zu verwenden, den Anfang der Entwicklungsarbeit noch weiter zu verschieben,
wird auch nicht ewig funktionieren.
Ein paar Mitarbeiter mehr würden Blizzard sicherlich ins finanzielle Verderben stürzen...
"...führt ein solches System dazu, dass die Spieler die Städte verlassen und sich in private Gegenden zurückziehen,
auf die andere keinen Zugriff haben. Wir wollen, dass sich Städte auch bewohnt anfühlen."
Zunächst müssen wir uns noch von den "Gildenhäusern" entfernen.
Diese machen ohnehin nicht viel Sinn, denn abgesehen davon, dass viele Spieler ihre Gilde wechseln wie ihre Unterwäsche:
Gibt es für die Gildenfreunde denn einen besseren Aufenthaltsort als ein Gasthaus?
Was fehlt ist ein privates Haus, in dem man seine persönlichen Erinnerungen wie T-Sets und Wappenröcke ausstellen kann und
das man nach seinem Willen mit Kreativität und Freude einrichten kann.
Für das Problem, dass die Spieler die Städte verlassen, gibt es eine offensichtliche aber komplexe Lösung:
Was würde die Städte denn mehr beleben, als wenn die Spieler in ihnen wohnen würden?
Für dieses aufwändige aber geniale Unterfangen wäre wohl eine Komplettüberarbeitung der Städte notwendig, doch was wäre
dafür passender gewesen als die kommende Cataclysm Erweiterung?
"Wir sind uns nicht sicher, ob Irgendwer damals erwartet hat,
dass WoW auch nach fünf Jahren noch so viel gespielt wird"
Vielen Dank an Blizzard für diese philosophischen Worte, die nun rein garnichts zum Thema beitragen.
"warten wir einmal ab, was die Zukunft so bringen wird."
Hier liegt glaube ich ein Missverständnis vor.
WIR, die Spieler, sind an der Reihe abzuwarten.
IHR, Blizzard, hingegen solltet anfangen zu arbeiten.
Ich weiß, dass meine Idee nicht leicht umzusetzen ist, doch wo ein Wille ist ist auch ein Weg.
Bei Blizzard mangelt es offensichtlich mehr am Willen als am Weg.
shemabiL