Es ist wirklich so, dass es offenbar mehr Spieler zur Zerstörungsseite zieht. Warum das so ist, ka. Paar Beispiele wurden ja schon genannt, als 15 Jähriger würde ich auch eher den krassen Chaosbarbaren oder die Sexy Hexenkriegerinn spielen als nen Sigmarpriester oder Zwerg.
Aber mich störts net, ich spiele gern bei den unterlegenen und kenn es bereits aus Daoc. In Daoc war das Reich Albion oftmals mit 2:1 überlegen, jedoch neigten die Spieler gerne dazu sich nur auf ihre Masse zu verlassen als auf ihre Klasse und nicht gerade selten bekamen sie deswegen ordentlich eins auf die Mütze. Dazu gabs dort kaum Zusammenhalt und wenn man mal welche von denen im 1vs1 begegnete, merkte man gleich, dass viele von denen null Ahnung von ihrem Char hatten und immer nur im Zerg liefen (Zerg=große zusammenrottung von Spielern, in Daoc bis zu 200+ Spieler).
Ich selbst hab in Midgard gespielt und der Zusammelhalt war schon größér. Man hatte den gemeinsamen Feind Albion und das schweißte zusammen. Da half man einander ohne wie in WoW 10g fürs Porten zu verlangen. Die Leute beherrschten ihre Klassen auch deutlich besser und glichen somit die Unterzahl wieder aus.
In Hibernia hab ich dann auch mal kurz gespielt und da wars noch extremer, denn Hibernia machte nur etwa 10% der Gesamtspieler aus. Aber eine derartige Hilfsbereitschaft hatte ich bis dahin nirgendwo erlebt und alle waren eine eingeschworene Gemeinschaft. So kam es, dass Hibernia trotz so deutlicher Unterlegenheit die anderen 2 Reiche oftmals ins schwitzen brachte.
Ich denke in WAR wirds ähnlich sein. In WoW hab ich das auch erlebt. Ally machte da ja teilweise auch 70% aus und alle waren sich am streiten. Bei der Horde gings da schon ruhiger zu. Wichtig ist, dass alle die andere Fraktion als gemeinsamen Feind sehen und nicht den anderen Spieler als Konkurrenten für bessere Items.
Und je mehr Zerstörung, desto mehr fresschen für meinen Löwen