Wo ist eigentlich Olnigg der Nörgel-Ork geblieben?

Und mich würde mal interessieren, ob jemand was zu buffed.de sagen kann. Immer, wenn solche Dinge passieren, werde ich neugierig und versuche Informationen über die Hintergründe zu bekommen.

An buffed.de bin ich gekommen wie die Jungfrau an das Kind. Vollkommen ohne Absicht. Eigentlich habe ich irgendwann nur festgestellt, das mein gespeicherter Link zur BLASC-Datenbank zu buffed.de geforwarded wird. Nun ja, das im Gegensatz zu BLASC popig bunte und plakative Layout hat mich eher abgestoßen, sodaß ich den "redaktionellen" Teil immer ignoriert habe auf meinem Weg in die Datenbank.

Und jetzt muß ich feststellen, das ich bei einem vollkommen durchkommerzialisierten Online-Pedant der herkömmlichen Printmedien gelandet bin, das es geschafft hat sich durch den Aufkauf/Übernahme der einzigen vernünftigen deutschen WoW-Datenbank die notwendigen Clicks zu sichern.

Wer weiß mehr über die buffed.de-Firmengeschichte?

cu
Lasaint


das hätten meine worte sein können...
 
Nun, schau dir Ollnigg 19 an... also als Beispiel, wenn ein Redakteur einer Gartenbau-Zeitung einen Artikel abgibt, in dem er Gartenbauzeitschriften für Unfug erklärt, wird sein Artikel auch nicht gedruckt. Und Ollnigg 18 war doch das Problem mit der Aussage des "teuersten MMORPGs" - wenn ein Artikel zumindestens zur Vermutung Anlass gibt, daß er rechtlich zu beantstanden ist, wird ihn die Redaktion auch erstmal zurückhalten.

Also Olnigg 19 handelt von Everquest
clap.gif


Und was die Kosten angeht: Wenn ich 2 Spiele vergleiche und sie sind bei gleichen Vorraussetzungen (also mit Steuer) seh ich keinen Grund das nicht zu sagen eigentlich. Lies Dir mal Berichte über dieses Rockband Spiel durch, da wurde die Preispolitik in Europa auch von jedem Tester kritisiert.
Und wenn im TV ist es auch Gang und Gäbe dass Leute wie Kalkoffe über den "eigenen" Sender lästern.

Olnigg schreibt halt schon seit Jahren und nimmt nicht unbedingt Rücksicht dabei, während ein kommerzielles Projekt da schon eher einen Eiertanz wagen muss. Letztendlich hat sich das als unvereinbar erwiesen.
 
Olnigg schreibt halt schon seit Jahren und nimmt nicht unbedingt Rücksicht dabei, während ein kommerzielles Projekt da schon eher einen Eiertanz wagen muss. Letztendlich hat sich das als unvereinbar erwiesen.
Jein.
Ich weiß du willst hier vermutlich deeskalierend sprechen, aber ich muss leider etwas einwerfen:
Er hat in diesem Artikel weder ein bestimmtes Magazin noch eine bestimmte Seite genannt, sondern einen Trend 'aufs Korn' genommen, der ihm insgesamt aufgefallen ist. (So jedenfalls meine Interpretation.) Dennoch, ich finde an keiner Stelle einen Hinweis, dass er nun ausgerechnet buffed.de oder das entsprechende Print-Magazin meint. ...und genau das hinterlässt den Nachgeschmack, dass derjenige der es 'nicht veröffentlicht' hat sich selbst irgendwo, durch das was im Artikel steht, angesprochen fühlt...

Natürlich ist das nur ein Nachgeschmack. Ich bin mir sicher, dass man hierbei wohl deswegen davon abgesehen hat, weil man die 'Konkurrenten' und 'Kollegen' im selben Business nicht vor den Kopf stoßen wollte. Mhh... auf der anderen Seite bin ich mir wiederum nicht sicher, ob es den 'Konkurrenten' und 'Kollegen' im selben Business nicht einfach am Gesäß vorbei geht, was irgendein freier Mitarbeiter auf irgendeiner Internetseite sagt.
 
Wenn Olnigg wirklich gedacht hat, dass er als Freier Mitarbeiter bei Buffed Narrenfreiheit genießt, dann ist das wirklich ein wenig naiv. Sobald wirtschaftliche Faktoren auftauchen und mehrere Personen an diesem Prozess beteiligt sind, wird man Kompromisse eingehen müssen.

Und der gute "Nörgel-Ork" ist ja desöfteren auch sehr polemisch an die Themen rangegangen.
 
Liebes BuffedTeam bzw. der oder die Verantwortlichen,

seit wann werden Kolumnen zensiert? Seit wann sind selbige objektiv?

Wenn ihr in zukunft auf diesem Level bestehen wollt braucht ihr das Vertrauen der User.

Ehrlichkeit, Nachhaltigkeit, Unabhängigkeit - Hypes, gefährliches Halbwissen, Kommerz.
Sucht euch eure Plattform und ihr bekommt entsprechendes Feedback.

Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit.
victory.gif
 
Ich weiß du willst hier vermutlich deeskalierend sprechen

Nö, ich sage nur dass es bei einem kommerziellen Projekt anders läuft.

Mal ein Beispiel aus einem ganz anderen Bereich (Gastronomie):
Ich habe mal paar Jahre bei einem Kassensoftware Hersteller gearbeitet. Marketing lief da so: Hat man in den komischen Gastronomiezeitschriften Werbung gebucht gabs auch einen Artikel im Heft zum Produkt. Teilweise hat sogar unsere Marketing Frau dann direkt Artikel geschrieben für diese Zeitungen
smile.gif
 
Mal ein Beispiel aus einem ganz anderen Bereich (Gastronomie):
Ich habe mal paar Jahre bei einem Kassensoftware Hersteller gearbeitet. Marketing lief da so: Hat man in den komischen Gastronomiezeitschriften Werbung gebucht gabs auch einen Artikel im Heft zum Produkt. Teilweise hat sogar unsere Marketing Frau dann direkt Artikel geschrieben für diese Zeitungen
smile.gif
Als ich das gerade gelesen habe, musste ich meinen Tee wieder in die Tasse zurückspucken. Wie man es dreht und wendet, damit sagst du:
"Wer zahlt bekommt bessere Rezessionen." Und das ist genau das, über was die Leute hier diskutieren.

Wenn man das auf jedes Magazin zurückführt, welches sich mit einer Art Produkt-Tests auseinandersetzt, bedeutet das in meinen Augen Folgendes:

Ich lasse also einem Test-Magazin in irgendeiner Art "Zuwendung zukommen" (Werbung buchen, Einladung zu Conventions, überflüssiger Weise mehr als nur ein Testmuster schicken, holde Jungfrauen vor der Redaktion anbinden oder Schwarze Koffer im Foyer abstellen) und bekomme ein besseres Testergebnis für mein Produkt. Und das bedeutet (etwas schwarz und weiß gemalt), dass ich statt einem Magazin mit 'ehrlichen' Testberichten (was ich eigentlich haben will), eine Zeitung voller Werbung bekomme - in dem das einzig herausstechende eventuell die Spieltipps sind.

Selbst wenn eine solche Einstellung "Gang und Gäbe" sein sollte, sie ist in meinen Augen ... korrupt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Olnigg hat hat ein Problem mit "Out of Memory"...........................................................................
......
 
Nö, ich sage nur dass es bei einem kommerziellen Projekt anders läuft.

Mal ein Beispiel aus einem ganz anderen Bereich (Gastronomie):
Ich habe mal paar Jahre bei einem Kassensoftware Hersteller gearbeitet. Marketing lief da so: Hat man in den komischen Gastronomiezeitschriften Werbung gebucht gabs auch einen Artikel im Heft zum Produkt. Teilweise hat sogar unsere Marketing Frau dann direkt Artikel geschrieben für diese Zeitungen
smile.gif

Teilweise? Von 100 Berichten über meine alte Firma hab ich 95 selber geschrieben und nur bei 5 kam ein Redakteur, der mir dann ein paar Tage später den Artikel zum Korrekturlesen zugeschickt hat und der dann mit meinen Änderungen gedruckt wurde. Redaktion ist auch Werbung, nur mit einem serieusen Touch. Aber was sollst - jeder aus der Branche wird jetzt mit dem Kopf nicken und jeder andere meint ich würde hier nonsense schreiben.
 
Wie man es dreht und wendet, damit sagst du: "Wer zahlt bekommt bessere Rezessionen."
Nicht wirklich, da es Bewertungen in diesen Magazinen nicht gab. Und das ist nur ein Beispiel wie es laufen kann, ich kann hier nicht für andere Bereiche reden.

Aber ich denke schon dass da ein gewisses Geben und Nehmen herrscht.
 
[DM schrieb:
Zottel' post='692423' date='7.07.2008, 09:39']
Teilweise? Von 100 Berichten über meine alte Firma hab ich 95 selber geschrieben und nur bei 5 kam ein Redakteur, der mir dann ein paar Tage später den Artikel zum Korrekturlesen zugeschickt hat und der dann mit meinen Änderungen gedruckt wurde. Redaktion ist auch Werbung, nur mit einem serieusen Touch. Aber was sollst - jeder aus der Branche wird jetzt mit dem Kopf nicken und jeder andere meint ich würde hier nonsense schreiben.
Mich würde interessieren, was das für eine Firma war.
wink.gif


Ich bin ja auch nicht naiv bis unter die Nasenspitze und kann mir schon vorstellen, dass bei einer Gastronomiezeitschrift die Redakteure u.U. keine adäquaten Möglichkeiten haben, sich dann auch noch mit den Kassenprogrammen auseinanderzusetzen und diese zu testen.

Eine andere Sache ist es aber, wenn sich eine Zeitung hauptsächlich mit einer gewissen Produktkategorie auseinandersetzt. (Software, Autos, Filme, etc.) Hier erwarte ich doch jemanden, der für mich stellvertretend, sich eine detaillierte und ehrliche Meinung bildet. Vor allem beim Testen von Spielen brauche ich nicht mehr als einen Arbeitsplatz mit genug Leistung (oder die passende Konsole), zwei funktionierende Hände, Augen und Ohren.

Aber so wie es aussieht ist das einzige Magazin, was man heute noch kaufen kann, von der Stiftung Warentest... Und da wunder' sich einer warum "Yahtzee" Croshaw in weniger als ein paar Wochen mit "Zero Punctuation" zum Internetphänomen wurde.

(Add)
Nicht wirklich, da es Bewertungen in diesen Magazinen nicht gab. Und das ist nur ein Beispiel wie es laufen kann, ich kann hier nicht für andere Bereiche reden.

Aber ich denke schon dass da ein gewisses Geben und Nehmen herrscht.
Nah, das ist so nicht richtig. Die Berichte selbst sind ja sozusagen die Bewertung - wenn ich nichts augenscheinliches Negatives lese bin ich ja als Leser (meistens) der Meinung, dass das Produkt für seinen Preis die entsprechende Leistung bringt. Man kann schließlich jedes Ergebnis nach oben korrigieren, in dem man die negativen Zahlen aus der Gleichung nimmt und einfach im Test nicht mit präsentiert.

Außerdem wird jeder Firmeninterne seine "Testberichte" zu dem Produkt seiner Firma mit Phrasen, wie z.B. "leichte Bedienbarkeit" und "effiziente Energieverwaltung" füllen, um es positiv dastehen zu lassen. Und das ist wie gesagt eine Wertung - auch wenn keine Zahl oder Schulnote darunter steht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich glaube nicht, dass er "zensiert" wurde, bzw. gegangen wurde, weil man Angst hatte, die Community würde vergrätzt von dannen ziehen.
Vielmehr stecken da Sponsorenverträge und Vereinbarungen über Exklusivberichterstattungen mit Lolcom und Eidos dahinter.

Wie lässt es sich rechtfertigen, als erstes online-mag neue "Features" oder eben Berichte über AoC zu veröffentlichen, wenn parallel harsche Kritik zu dem Game geäußert wird?

Das Gleiche gilt für den Printbereich. Wenn es den Verlagen schlecht geht und sie gesponsorte Partnerdschaften mit Herstellern um Exklisivrechte eingehen, wei aknnmn da noch von unabhängiger Berichterstattung sprechen?

Schwierig...
 
Hui, AoC hat ja richtig was ins Rollen gebracht. Nicht nur, daß ich seit dem 23.5. mehr lese. Nö. Ich hab mir sogar Nörgelorks HP in meine Favoritenliste gepackt. Zudem schuldet ihr Alle mir mindestens 30 level. Und das ist nicht in Euro oder Dollar aufzuwerten.
Naja, Lesen bildet wenigstens.

PS: Ich wette 20 MB, das dieser Threat die epischen 50 erreicht. Mag wer Gegenwetten abschließen?
 
Naja, ob nun komerziell oder nicht, zumindest mit dem Kauf der Datenbank bist du im Unrecht. die wurde von Buffed selbst programmiert, soviel kann ich dazu sagen

wer hat Dir denn den Quatsch erzählt? Die DB gabs schon als es buffed noch nicht gab. Und Matze (ich kenn ihn zwar nicht persönlich) seineszeichens Programmierer mit Benny (?) sind dann zum buffed Team gestoßen.

Computec hat sich die blasc-Seite eingesackt - so und nicht anders war es.
 
PS: Ich wette 20 MB, das dieser Threat die epischen 50 erreicht. Mag wer Gegenwetten abschließen?

Ich wette um 2 TB mit dir, dass dieser Thread nicht mal die 10 knacken wird, bevor ein Moderator ihn einfach schliesst.


so far...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Er meint wohl Seiten...

Aber dass Olnigg, so überbewertet er auch ist, hier keine Zukunft hat, sieht man daran, dass schon riesig groß Werbung für Filme gemacht wird, überall Blizzardlobeshymnen gesungenw erden, eine objektive Berichterstattung nicht mehr stattfindet, die Mitarbeiter nicht mehr auf ihre Rechtschreibung achten, das buffed-Magazin zu einem WoW-Fanblatt mutiert und das ganze Konstrukt buffed.de sich dem Niveau der neuesten WoW-Klientel annähert, was nicht positiv ist!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ein paar Monate später...

Und Olnigg hatte recht.
AoC ist ein Desaster. Nicht mal ansatzweise das Geld wert. Und das scheinen mittlerweile selbst die härtesten Fanbois einzusehen.
Stellungnahme Buffed.de Fehlanzeige. Bis heute keine konkrete Äusserung. Schwach.

Fazit: Ob satirisch oder nicht. Olnigg hat den Nagel auf den Kopf getroffen. In zweifacher Hinsicht. AoC hat niemals die Lobpreisungen im Vorfeld erfüllen können. Und buffed.de hat mit der Zensur im Nachhinein nur unterstrichen, wie der Hase im Mediendschungel läuft und die Leutz übern Tisch gezogen werden.

Mfg
 
Stellungnahme Buffed.de Fehlanzeige. Bis heute keine konkrete Äusserung. Schwach.

Wie sollte die dann aussehen? Chefentwickler Christian Zamora entschuldigt sich bei den AOC Spielern dass er es nicht geschafft hat ein fehlerfreies MMO zu programmieren ... nein halt .. AOC ist ja von Funcom ... sowas ...
 
Zurück