Nichts für ungut, aber ich glaube du weißt nicht genau, wovon ich rede ^^
Mein Beitrag bezog sich auf Leute, die vorrangig an ihrem Charakter, denn an ihrem Wissen arbeiten sollten ^^ (auch wenn der Erwerb von letzterem ihnen mit Sicherheit auch nicht schaden könnte)
Auch das geht nicht weg. Weiß ich aus Erfahrung.
Ich war auf der Realschule, in der höheren Handelsschule, habe mein Voll-Abi auf einem Berufskolleg mit Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften gemacht (ja, das ist ein Unterschied) und habe eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten genossen.
Auch noch in der Ausbildung zum Steuerfachangestellten traf ich auf Saufköppe und Lebensverschwender, die ihre Fehlzeiten im Klassenbuch eigenhändig fälschten, nachgeschriebene Klausuren noch in der Klasse verbesserten, wenn der Lehrer draußen war, die ständig fehlten, zwischenruften, störten und die auch nach der Schule schlicht unerträglich waren und mit ihren Smartphones nervten und dumme Sprüche brachten. Und selbst solche Schüler haben den Abschluss geschafft ... unter Bedingungen, die eigentlich jenseits jeglicher Rechtsgrundlage waren.
Wer die 3 schriftlichen Prüfungen 5, 5 und 4- abschließt, in eine mündliche Vorprüfung darf, dann direkt anschließend die mündliche Prüfung ablegen muss, lt. eines Prüfers im 5-Minutenvortrag nur EINE Angabe richtig hatte und auch ansonsten nichtmal 1x1 in der Fragerunde zusammenrechnen konnte und den Abschluss mit den Worten "Sie sollten Gott danken" erhält ... Woah, da läuft mir immer noch n Schauer über den Rücken, das sojemand "draußen" rumläuft, gerade mit der oben genannten Einstellung zur Schule.
Und das soll dann auch noch ein einigermaßen elitärer Abschluss (im Sinne des Anspruchs an das fachliche Wissen) sein...