WoW bietet dies auch an, jedoch sind die Beschränkungen höher als bei einem reinen Sandbox Game wie GTA. Man kann zwar Mobs metzeln um Gold zu farmen. Kinder-NPCs oder Unbeteiligte jedoch nicht. Nicht so bei GTA. Die offene Spielwelt ermöglicht mittlerweile so ziemlich alles. Auch virtuell Sex zu haben in einem Bordell oder mit der Kettensäge auf Frauenschau zu gehen und sich seinen Weg sprichwörtlich mit Leichen zu pflastern.
Klar sagt nun jeder, dass es so nicht geplant ist. Aber hey, es ist ein Spiel und niemand stört es, wenn ich virtuell Frauen auf den Strich schicke oder mit den Köpfen Bowling spiele. Der Realismusgrad der gezeigten Szenen jedoch eckt an.
Liberty City gibt es zwar nicht, aber wenn man diese Stadt einmal genauer betrachtet, so fällt einem auf, dass die Abläufe von unserer Realität nichtmal so stark abweichen. Schulbusse fahren, Pizzalieferanten nehmen Bestellungen entgegen und Sonnenanbeter bräunen sich am Strand.
Und dann kommt plötzlich ein, mit einer Bazzoka bewaffneter, Mann daher und lässt den Eiswagen schmelzen. Wieso? Weils eh nix ausmacht. Ist blos virtuell.
Was aber, wenn man mal ne 9mm in einer Seitenstrasse findet, weil ein Ganove sie auf der Flucht weggeworfen hat?
Was wenn man weiss, dass sie es dir nie nachweisen werden können?
Solche Dinge stören mich an Sandbox Games wie GTA. Der übertriebene Realismus und die lasche Aufklärung darüber, dass es wirklich schlecht ist, was man da tut.