Naja... sprachlich bin ich auch ne Null. Geschichte würde mich generell interessieren, genauso wie Paläontologie, aber finde damit mal einen Job. Außerdem ist letzteres wieder mit Chemie und Biologie verbunden. Auch Archäologie hat mich schon immer interessiert, aber ich will halt weder mein Leben lang in einem Museum sitzen, noch irgendwo im Iran Tonscherben ausbuddeln.
Hast du vielleicht schon ein Gespräch bei der Studienberatung gesucht?
Ich bin mir sicher, dass es bei sehr vielen Momente gibt, wo das Studium demotivierend (ohne auf das Maß zu achten) ist.
Wenn man sich aber durchgängig durch ein Studium durchquält, glaube ich nicht, dass das langfristig das Richtige ist.
In einigen Studiengängen ist es halt temporär seehr hart und danach "nur noch" hart (aber mit Sicherheit machbar). Bsp. Mathematik: Die ersten zwei bei drei Semester werden sehr hart ausgesiebt einfach weil die Stoffmenge extrem hoch ist und die Denkweise völlig neu. Um da am Ball zu bleiben hast du halt, 70+ Stunden pro Woche (und dann hast du manchmal immernoch nicht alles verstanden), da vergeht den meisten die Lust, Spaß und Interesse an der Mathematik und dann wird abgebrochen und ohne kann man Mathe nicht langfristig betreiben, sonst wird man wahnsinnig . Dazu passend, es fallen gerade mal 25% die erste Klausur in Analysis (erstes Semester) und danach noch etwa 5% die Nachklausur durch, aber nur weil eben schon vorher über 50% abgebrochen haben.
Die Sache ist nur, wenn man abbricht, sollte man sich nur nicht zu viel Zeit mit lassen. Aber, wenn man keinen Ausweg findet, dann sollte man meiner Meinung nach aufhören und evtl. wechseln oder vllt eine Ausbildung oder Ähnliches anfangen und bei dem Alternativweg könnte vielleicht die Studienberatung einen weiterhelfen.