Schleppel
Welt-Boss
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nun, das hab ich vor langer zeit geschrieben, noch vor bc. die hordler werden die quest sicher kennen, die am bollwerk startet. mit den beiden (aus meiner ersten vernünftigen gilde) war ich auch wirklich dort.....einige stellen mögen pratchett inspiriert sein.....ich hoffe es gefällt
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Die Schatten von Heartglen
Gelbes Licht tropfte langsam vom Himmel über Tirisfal und wich der Nacht. Der Regen hatte bereits nachgelassen, als Sendu die matschige Strasse zum Bollwerk hochgeritten kam. Bruder Uriah und ich waren kurz zuvor eingetroffen und hatten uns unter einem nahen Baum in die Schatten zurückgezogen.
Nun gaben wir uns zu erkennen und begrüßten Sendu herzlichst, schwangen uns auf unsere Rösser und ritten los. Unser Auftrag führt uns nach Osten in die Pestländer. Es galt das Gerücht zu prüfen, demnach die Fanatiker des scharlachroten Kreuzzuges sich aus den Eastvale Bergen heruntergewagt und einen Vorposten zwischen den Feldern errichtet hatten.
Für diesen Fall hatte Hochexekutor Derrington am Bollwerk eine Flasche mit brennbarem präpariert und uns ein Banner der Verlassenen mitgegeben. Wir sollten die faulige Erde mit Blut tränken, alles niederbrennen, die Asche in den Boden Pflügen und die Standarte zur Warnung an jenem Ort zurücklassen. Die richtige Mixtur von Seuchen, Gewalt und vorübergehendem Unbehagen war immer eine gute Möglichkeit, Leute davon zu überzeugen, die Dinge in einem anderen Licht zu betrachten.
Nahe der Abzweigung, die nach Heartglen hinauf führt, entdeckten wir tatsächlich ein Zelt samt Kommandoposten und Truppen Teilen. Es waren zuviele im Lager, als dass wir einen Sturmangriff wagen konnten. Der Kreuzzug war auch nicht dumm; keiner von ihnen ging allein. Sendu, unsere Ork Kriegerin, meldete sich freiwillig, um zu fragen, ob sie eine "Tasse Kaffee mit Zucker" für sie hätten und dann zurückzurennen. Sendu trug die schwerste Rüstung von uns, und wir waren immer noch nicht sicher, ob sogar sie den Weg zurück mit den Feinden im Nacken überleben würde. Wir beschlossen boshafter vorzugehen...
Uriah und ich tunkten unsere Klingen in Gift und schlichen den Hang hinab; nicht einmal die Bluthunde der Fanatiker würden uns wittern! Um wachenden Blicken zu entgehen, verbarg sich Sendu im hüfthohen Adlerfarn, der von den Bäumen her wucherte. Uriah und ich krochen vorsichtig durch das nasse Grün. Knapp zwei Meter entfernt begann der niedergetrampelte Bereich des scharlachroten Stützpunktes.
Ungesehen traten wir auf den offenen Platz; mein verfaulter Bruder begann sogleich die Taschen und Beutel der nichtsahnenden Menschlein auszuräumen, wärend ein gut gezielter Steinwurf von mir einen kleinen Fels, etwa einen Meter von Sendu entfernt traf.Dieses Geräusch brachte zwei der zur Wache eingeteilten Fanatiker eben dort nach dem Rechten zu sehen.
Es schien ein harter Tag für den Kreuzzug gewesen zu sein, denn bis auf einige Wachpatrullien regte sich kaum etwas um das große Zelt herum; so fiel es nicht weiter auf, als zwei Knüppel aus dem Nichts blitzschnell über die Hinterköpfe der beiden Sanitäter brannten, um sie die nächsten Minuten ins Reich der Träume zu schicken. Am anderen Ende des Lagers fanden zwei Wachen bloß einen nackten Fels im tropfenden Adlerfarn. Einer der beiden hatte sich auch schon umgewandt, um zum Lager zurückzukrehren.
Dunstwolken schwebten durch die Luft, als Regentropfen auf warmen Boden pochten.
Man konnte sogar einen dumpfen Knall hören, als Sendu das Kunststück mit der vertikalen Beschleunigung zwischen den beiden Wachen vollbrachte. Matschklumpen und Pflanzenteile wurden durch die Luft geschleudert. Sendus rießige Zweihandaxt traf einen der Menschen neben dem Hals und spaltete den Torso bis zur Hüfte, um dann ruckartig zurückgerissen zu werden. Der verstärkte Schaft schmetterte der zweiten Wache durch die Stirn.
Es folgte ein Schrei orkischer Wut. Die beiden scharlachroten Jäger ließen ihre Hunde los und nahmen Sendu unter Beschuss. Mit einem gewaltigen Schwung fegte unsere Kriegerin die Tiere an den nächsten Baum und stürmte auf die Schützen zu. Sie schwang ihre Waffe in alle Richtungen, verspottete deren schrecklichen Gesichter und ihre mindere Herkunft. Voller Hass zogen die Jäger ihre Äxte und schlugen hilflos auf den besten Stahl ein, den unsere Handwerker schmiedeten.
Dadurch entging es den Fanatikern, dass wir Schurken bereits zwei der drei Beschwörer abgestochen hatten. Der dritte von ihnen stand gute hundert Meter weiter, oktarine Funken stoben bereits von dem Knauf seines Stabes. Ich überwand die Entfernung mit einem kurzen Sprint und trat so heftig gegen den Holzstab, dass er splitterte. Der Magier war noch stumm vor Schreck, als Uriah einen Dolch an dessem Kehle setzte...
Die blutüberströmte Kriegerin zerfetzte gerade den letzten Jäger in der Luft und stürmte in ihrem Kampfrausch auf die sich langsam erholenden Sanitäter zu, wärend ich unsere Brandbombe auf das Zelt schleuderte und etliche Taktischen Unterlagen "nachlegte". Bruder Uriah unterstütze derweilen Sendu so gut er konnte...und erst als wir die Leichen zählten entdeckten wir die feige Flucht des zweiten Sanitäters. Weiter vorne im Nebel war eine Gestalt zu erkennen, die sich aus dem Farn erhob und sich Richtung Berge bewegte...zu weit weg für unsere Donnerbüchsen oder einen Ansturm.
Sollte es der Mensch bis nach Heartglen schaffen, sollte hier unten in sehr kurzer Zeit die Hölle los sein!
Und dann explodierte die Welt.
Die dichte Nebelwand um das Lager herum stob auseinander, als der erste gepanzerte Reiter der Argentumdämmerung durch den Farn pflügte. Die Nachschubtruppen der Kapelle des hoffnungsvollen Lichtes rissen auf ihrem Weg nach Osten alles nieder was sich vor ihnen befand, immerhin waren dies die Pestländer. Wir drängten uns an das Banner der Verlassenen und alleine dadurch konnten wir überleben, da das Zeichen von Undercity mit einem gewissen Respekt von den Reiter "umströmt" worden war.
Als die letzten Reiter wieder im Nebel verschwunden waren, endteckten wir einige Meter weiter die Überreste des geflohenen Sanitäters. Noch leicht wackelig von der Sache mit den Reitern, machten wir uns auf den Weg zurück....
An diesem Morgen leuchtete das grosse Feuer an den östlichen Grenzen des Tirisfalwaldes noch weit in die Nadelwälder hinein. Dunkle Gestalten bewegten sich im flackernden Schein der Flammen.
Der Mond glitt über ein filigranmuster aus faserigen Wolken.
Schliesslich fragte einer der mit langen Mäntel ausgestatteten Schemen: "Was soll das heissen, wir alle haben Kartoffelsalat mitgebracht?!"
End
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Die Schatten von Heartglen
Gelbes Licht tropfte langsam vom Himmel über Tirisfal und wich der Nacht. Der Regen hatte bereits nachgelassen, als Sendu die matschige Strasse zum Bollwerk hochgeritten kam. Bruder Uriah und ich waren kurz zuvor eingetroffen und hatten uns unter einem nahen Baum in die Schatten zurückgezogen.
Nun gaben wir uns zu erkennen und begrüßten Sendu herzlichst, schwangen uns auf unsere Rösser und ritten los. Unser Auftrag führt uns nach Osten in die Pestländer. Es galt das Gerücht zu prüfen, demnach die Fanatiker des scharlachroten Kreuzzuges sich aus den Eastvale Bergen heruntergewagt und einen Vorposten zwischen den Feldern errichtet hatten.
Für diesen Fall hatte Hochexekutor Derrington am Bollwerk eine Flasche mit brennbarem präpariert und uns ein Banner der Verlassenen mitgegeben. Wir sollten die faulige Erde mit Blut tränken, alles niederbrennen, die Asche in den Boden Pflügen und die Standarte zur Warnung an jenem Ort zurücklassen. Die richtige Mixtur von Seuchen, Gewalt und vorübergehendem Unbehagen war immer eine gute Möglichkeit, Leute davon zu überzeugen, die Dinge in einem anderen Licht zu betrachten.
Nahe der Abzweigung, die nach Heartglen hinauf führt, entdeckten wir tatsächlich ein Zelt samt Kommandoposten und Truppen Teilen. Es waren zuviele im Lager, als dass wir einen Sturmangriff wagen konnten. Der Kreuzzug war auch nicht dumm; keiner von ihnen ging allein. Sendu, unsere Ork Kriegerin, meldete sich freiwillig, um zu fragen, ob sie eine "Tasse Kaffee mit Zucker" für sie hätten und dann zurückzurennen. Sendu trug die schwerste Rüstung von uns, und wir waren immer noch nicht sicher, ob sogar sie den Weg zurück mit den Feinden im Nacken überleben würde. Wir beschlossen boshafter vorzugehen...
Uriah und ich tunkten unsere Klingen in Gift und schlichen den Hang hinab; nicht einmal die Bluthunde der Fanatiker würden uns wittern! Um wachenden Blicken zu entgehen, verbarg sich Sendu im hüfthohen Adlerfarn, der von den Bäumen her wucherte. Uriah und ich krochen vorsichtig durch das nasse Grün. Knapp zwei Meter entfernt begann der niedergetrampelte Bereich des scharlachroten Stützpunktes.
Ungesehen traten wir auf den offenen Platz; mein verfaulter Bruder begann sogleich die Taschen und Beutel der nichtsahnenden Menschlein auszuräumen, wärend ein gut gezielter Steinwurf von mir einen kleinen Fels, etwa einen Meter von Sendu entfernt traf.Dieses Geräusch brachte zwei der zur Wache eingeteilten Fanatiker eben dort nach dem Rechten zu sehen.
Es schien ein harter Tag für den Kreuzzug gewesen zu sein, denn bis auf einige Wachpatrullien regte sich kaum etwas um das große Zelt herum; so fiel es nicht weiter auf, als zwei Knüppel aus dem Nichts blitzschnell über die Hinterköpfe der beiden Sanitäter brannten, um sie die nächsten Minuten ins Reich der Träume zu schicken. Am anderen Ende des Lagers fanden zwei Wachen bloß einen nackten Fels im tropfenden Adlerfarn. Einer der beiden hatte sich auch schon umgewandt, um zum Lager zurückzukrehren.
Dunstwolken schwebten durch die Luft, als Regentropfen auf warmen Boden pochten.
Man konnte sogar einen dumpfen Knall hören, als Sendu das Kunststück mit der vertikalen Beschleunigung zwischen den beiden Wachen vollbrachte. Matschklumpen und Pflanzenteile wurden durch die Luft geschleudert. Sendus rießige Zweihandaxt traf einen der Menschen neben dem Hals und spaltete den Torso bis zur Hüfte, um dann ruckartig zurückgerissen zu werden. Der verstärkte Schaft schmetterte der zweiten Wache durch die Stirn.
Es folgte ein Schrei orkischer Wut. Die beiden scharlachroten Jäger ließen ihre Hunde los und nahmen Sendu unter Beschuss. Mit einem gewaltigen Schwung fegte unsere Kriegerin die Tiere an den nächsten Baum und stürmte auf die Schützen zu. Sie schwang ihre Waffe in alle Richtungen, verspottete deren schrecklichen Gesichter und ihre mindere Herkunft. Voller Hass zogen die Jäger ihre Äxte und schlugen hilflos auf den besten Stahl ein, den unsere Handwerker schmiedeten.
Dadurch entging es den Fanatikern, dass wir Schurken bereits zwei der drei Beschwörer abgestochen hatten. Der dritte von ihnen stand gute hundert Meter weiter, oktarine Funken stoben bereits von dem Knauf seines Stabes. Ich überwand die Entfernung mit einem kurzen Sprint und trat so heftig gegen den Holzstab, dass er splitterte. Der Magier war noch stumm vor Schreck, als Uriah einen Dolch an dessem Kehle setzte...
Die blutüberströmte Kriegerin zerfetzte gerade den letzten Jäger in der Luft und stürmte in ihrem Kampfrausch auf die sich langsam erholenden Sanitäter zu, wärend ich unsere Brandbombe auf das Zelt schleuderte und etliche Taktischen Unterlagen "nachlegte". Bruder Uriah unterstütze derweilen Sendu so gut er konnte...und erst als wir die Leichen zählten entdeckten wir die feige Flucht des zweiten Sanitäters. Weiter vorne im Nebel war eine Gestalt zu erkennen, die sich aus dem Farn erhob und sich Richtung Berge bewegte...zu weit weg für unsere Donnerbüchsen oder einen Ansturm.
Sollte es der Mensch bis nach Heartglen schaffen, sollte hier unten in sehr kurzer Zeit die Hölle los sein!
Und dann explodierte die Welt.
Die dichte Nebelwand um das Lager herum stob auseinander, als der erste gepanzerte Reiter der Argentumdämmerung durch den Farn pflügte. Die Nachschubtruppen der Kapelle des hoffnungsvollen Lichtes rissen auf ihrem Weg nach Osten alles nieder was sich vor ihnen befand, immerhin waren dies die Pestländer. Wir drängten uns an das Banner der Verlassenen und alleine dadurch konnten wir überleben, da das Zeichen von Undercity mit einem gewissen Respekt von den Reiter "umströmt" worden war.
Als die letzten Reiter wieder im Nebel verschwunden waren, endteckten wir einige Meter weiter die Überreste des geflohenen Sanitäters. Noch leicht wackelig von der Sache mit den Reitern, machten wir uns auf den Weg zurück....
An diesem Morgen leuchtete das grosse Feuer an den östlichen Grenzen des Tirisfalwaldes noch weit in die Nadelwälder hinein. Dunkle Gestalten bewegten sich im flackernden Schein der Flammen.
Der Mond glitt über ein filigranmuster aus faserigen Wolken.
Schliesslich fragte einer der mit langen Mäntel ausgestatteten Schemen: "Was soll das heissen, wir alle haben Kartoffelsalat mitgebracht?!"
End