Die Sterne über Dalaran - Vierter Abschnitt, Teil 9 (4.9)

Melian

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Eiseskälte

Trotz der beissenden Kälte, die sie umgab, waren Schweisstropfen auf Imenias Stirn getreten, als sie in grösserer Hast wie sonst üblich die Beschwörungsformel für einen feurigen Ball gesprochen hatte. Der Zauber hatte dann auch weniger Durchschlagskraft als üblich, doch hatte es gereicht. Der Frostwyrm liess von seinem Opfer ab.
„Da kommt das Vieh“, rief sie. „Hammerschmied, macht euch bereit“. Leireth und Verian standen rechts und links neben ihr, hatten ein schützendes Schild um sie gehüllt, während sie begann, einen zweiten Zauber zu wirken. Sie sah nicht, wie Connell das Schwert aus der Scheide zog, sie hörte nur das metallische Geräusch, dass das Visier des schweren Plattenhelms machte, als Connell es mit einem „Aye, Ma'am“ zuklappte. Hätte sie hingesehen, hätte sie ein Grinsen auf seinen Lippen gesehen.
Das Brüllen, welches aus der frostigen, zerfallenen knochigen Schnauze des Wyrms kam, fuhr jedem durch Mark und Bein. Brionna wich einen Schritt zurück.
„Seid standhaft, Tallys“, rief Verian ihr zu.
Immer grösser wurde das angesammelte, fast schon flüssig anmutende Feuer zwischen Imenias Händen.
Der Frostwyrm hatte die Distanz zu dem Trupp zur Hälfte überwunden, als das untote Wesen abrupt bremste, sich in der Luft aufstellte. Imenia schien es fast schon, als würde es sich umblicken. Die Flügel des Frostwyrms bewegten sich in mächtigen Schwüngen, wirbelten Neuschnee in ihre Richtung. Die Schnauze des Wyrms stand weit offen.
Leireth legte die Hände auf die Ohren in der Erwartung eines neuen, durchdringenden Kreischens, doch nichts kam.
Einige elfische Atemzüge lang hielt sich das Tier in der Luft, und öffnete die Schnauze immer weiter. Imenia war es, als würde sich Magie im mächtigen Maul des Drachen sammeln, doch in diesem Moment wurden ihre Gedanken auch schon unterbrochen. Der Drache wandte den Kopf etwas ab von der Truppe und entliess einen wahren Sturm an frostigen Winden und Schnee aus seiner weit aufgerissenen Schnauze.
Imenia liess den Feuerzauber aus ihren Händen, lenkte ihn auf die massige Brust des Wyrms. Der Atem traf mit voller Wucht auf den Schildzauber. Verian und Leireth hatten Mühe, ihn aufrecht zu halten. Eisige Winde umhüllten sie, Schneegestöber behinderte ihre Sicht.
Imenia war es, als würde sie zu einem Eisklotz gefrieren, während sie die Hände hob, und den Schildzauber versuchte zu verstärken.

Zur selben Zeit, weiter östlich

„Sire, Sire“. Ivarsson zog hart an den Zügeln des Greifen, und mit einem Satz kam dieser zu Boden, schlitterte über die gefrorene Fläche und rammte fast einen Kanonier, der sofort anfing zu fluchen. Das kümmerte den Menschen nicht. Er sprang aus dem Sattel und eilte zu seinem Kommandanten, als ob ihm tausend Dämonen auf den Fersen wären.
Aus den Augenwinkeln sah er Duane, der ihn anstarrte, doch er hatte keine Zeit. Er kam bei Tyralion an. Dieser wollte ihn gerade anschnauzen, doch Ivarsson schnitt ihm sofort das Wort ab, obwohl er vor Anstrengung kaum Luft bekam.
„Sire..“ presste er hervor, „Elfen. Greifen.. Im.. Flugweg.. Frostwyrm.“ Tyralion starrte ihn an. „Sprecht deutlicher, Ivarsson“, blaffte er. „Die Greifen haben wir gesehen.“
Duane war mittlerweile zu ihm geeilt und drückte ihm einen Schlauch in die Hand, bereits geöffnet. Ivarsson nahm einen Schluck, dann versuchte er einen zusammenhängenden Satz zu bilden. „Da sind Greifen.. In der Flugbahn.. des Wyrms.. Er hat..“
„.. sie angegriffen?“, beendete Duane seinen Satz. Ivarsson nickte. „Voll abgedreht, Sire. Ich konnte nix machen.“
Er keuchte noch immer.
„Dreimal verfluchte Dämonenpforte“, donnerte Tyralion los. „Anfänger, Idioten, was hat sich die Feste dabei nur gedacht, solche Hohlköpfe..“
„Sire, Befehle?“ Duane fiel seinem Kommandanten ins Wort. Er wusste, täte er das nicht tun, würde die Tirade noch einige Minuten weitergehen. Kostbare Zeit, die sie nicht hatten.
Tyralion unterbrach den Monolog und starrte ihn an. Dann räusperte er sich.
„Ivarsson, ihr fliegt schnell zu ihnen, gebt ihnen Bescheid, dass sie sich verflucht noch eins herbewegen sollen, wenn ihnen ihr Leben lieb ist.“ befahl er dann geschäftsmässig. „Duane, schnapp' dir die Leuchtfeuerpistole und folg' ihm, lenk' das Mistvieh ab, und gefälligst hierher.“
„Aber Sire“, wagte Duane einzulenken.
„Widerspreche mir nicht! Sie wird dieses Mal nicht explodieren, das hat mir dieser Gnom dreimal versichert. Schnapp' dir die verdammte Pistole und lenk' den Wyrm zusammen mit Ivarsson hierher. Na los!“
„Ja, Sire!“ Die beiden Männer salutierten und eilten sofort zu ihren Greifen, um die Befehle auszuführen.

Zur gleichen Zeit, weiter südwestlich

„Ylaria, bring den Greifen sofort zu Boden, wenn du überleben willst“ - Daireans Worte hallten in ihrem Ohr nach. Der Greif war nach dessen Sprung einige Schrecksekunden lang zu Boden gesackt, ehe er sich hatte fangen können. Ylaria hatte sich nur mühselig festhalten können. Sie wollte dem Greifen schon den Befehl geben zu landen, als sie sah, wie der Frostwyrm sich auf etwas stürzte, was am Boden lag. Ein Greif. Ein leiser, spitzer Schrei des Entsetzens entfuhr ihrer Kehle, ehe ihr Verstand wieder die Oberhand gewann. Sie konnte jetzt nicht landen. Sie würde eine Ewigkeit brauchen, um zu Fuss zu den anderen zu kommen, geschweige davon, dass sie Lorethiel da unten im Stich lassen würde. Das konnte sie einfach nicht.
Sie gab dem Greifen das Zeichen, schneller zu fliegen, direkt auf den Frostwyrm zu, schlang die Zügel um den Sattelknauf.
Dann sprach sie hastig die Worte für einen Zauber.

Es war nur ein mickrig kleiner Zauber gewesen, den Imenia auf den Frostwyrm gewirkt hatte. Einige Salven reiner, purer Magie, ihre Spezialität. Es hatte sie fast zu viel Zeit gekostet, und sie sah, wie der Frostwyrm bereits vorher von Lorethiels Greif abliess, von irgendetwas getroffen wurde. In dem Moment liess sie die Salve los.
Der Frostwyrm entwickelte eine ungeahnte Geschwindigkeit und schon fast sah Ylaria die Geschosse ins Leere gehen, doch dann erwischten sie das untote Tier doch. Sie rissen ein Loch in die Seite des Frostwyrms. Ein Ruck fuhr durch das ekelerregende Wesen, Knochen barsten, untotes Fleisch wurde in Fetzen weg geschleudert. Der Drache hielt im Fluge inne und schwebte an Ort und Stelle. Fast schon dachte Ylaria, ein erneutes Kreischen würde ihre Ohren zum Klingeln bringen, doch nichts geschah.
Ylaria verlor keinen Augenblick mehr, ergriff wieder die Zügel und drückte die Haken mehr denn je in die Seite des Greifen, steuerte mit ihm Imenia und den Rest der Gefährten an. Sie musste ihnen zu Hilfe eilen. Nur gemeinsam waren sie stark.

Als der Greif an Geschwindigkeit gewann, trotz seines protestierenden Krächzen, rauschte Imenia die kalte Luft um die Ohren. Sie sah nur undeutlich, wie sich das Maul des Drachen immer weiter öffnete. Sie sah nur, wie der Körper des Tieres weiterhin offensichtlich nicht in ihre Richtung gewandt war.
Sie sah nicht, wie der Drache in dem Moment, indem er seinen frostigen Atem aus der Schnauze entliess, den Kopf zu einem Grossteil in ihre Richtung drehte.
Ihr Greif kreischte auf, als ihn der frostige Atem seitlich erwischte. Innerhalb weniger Atemzüge war dessen linke, dem Drachen zugewandte Seite, zu Eis gefroren. Den Flügel überzog ein feines Muster aus Eiskristallen. Ylaria schrie auf, liess sich etwas zur Seite fallen. Dennoch frass sich die Kälte sofort durch ihre Glieder, traf sie bis ins Mark, so schien es ihr.
Sofort verlor der Greif an Halt, und trudelte samt Reiterin ungebremst Richtung Boden, einem fallenden Eisklotz ähnlich.

Zur selben Zeit weiter nördlich

Tyballin hörte das Kreischen, bevor er den Frostwyrm sah. Ebenso die fünf Hochelfen, die mit ihm flogen, auf ausgeruhten Greifen.
„Achtung“, rief er. „Da ist irgendwas“.
Sie waren die letzten zwei Tage durchgeflogen, und hatten vor zwei Stunden die Kristallschlucht im Norden der Drachenöde durchflogen. Er erwartete, die Reisegruppe jeden Moment anzutreffen, wenn sie – wie der Plan aussah – zeitig aufgebrochen waren. Wenn nicht, dann.. er wollte eigentlich gar nicht drüber nachdenken, was es bedeutete, wenn er Feuerblüte und den Rest des Trupps nicht antraf. < Dann beginnt wohl das grosse Suchen >, dachte er, während er nach dem Vergrösserungsrohr griff, das er in seinem Umhang verborgen hatte. Mit einer Hand hielt er weiterhin die Zügel, mit der anderen hob er es an ein Auge und blickte hindurch.
Was er sah, beunruhigte ihn. Ein Frostwyrm war nichts ungewöhnliches in der Drachenöde. Ein Frostwyrm, der abseits von der Front und der Feste von einem derart grossen Feuerball getroffen wurde, schon.
„Schneller“, rief er seinen Gefährten zu, und trieb seinem eigenen Greifen die Fersen in die Seiten. „Schneller, da unten ist etwas, wir..“ Als sein Auge endlich gefunden hatte, was er suchte, brach er den Satz mittendrin ab.
Er kniff die Augen zusammen, obwohl es nichts brachte. Er sah dadurch nicht klarer. Er sah nur, wie der Drache aufbäumte, nachdem er von dem Zauber getroffen worden war, und Kurs auf eine versammelte Gruppe Gestalten nahm, die er aus dieser Distanz nicht genau bestimmen konnte. Er zählte vier.. oder waren es fünf?
„Das könnten sie sein. Bereitet euch auf einen Kampf vor“, rief er den Hochelfen zu, und steckte das Fernrohr wieder ein.

Zur selben Zeit, weiter östlich

Die Kälte hatte ihnen nichts anhaben können. Zwar fröstelten sie, doch der magische Schild hatte das meiste abgehalten. Imenia meinte, etwas weiter südlich zu Boden fallen zu sehen, kümmerte sich in dem Moment aber schon wieder nicht mehr darum.
Der Frostwyrm war vor ihnen gelandet. Hammerschmied war einem Klauenhieb erstaunlich geschickt ausgewichen, den zweiten hatte er mit dem Schild abgefangen. Dabei war dieses zerbrochen. Hammerschmied warf es dem Frostwyrm an den Kopf und stiess einen grimmigen Schrei aus. Der dritte Klauenhieb verfehlte Hammerschmied, als Leireths Zauber den Frostwyrm mitten in die Brust traf, und diesen erneut schmerzerfüllt aufkreischen liess.
„Verian, versuch seinen Kopf zu treffen“, befahl Imenia, während sie versuchte, tief Luft zu holen. „Tallys, was TUT ihr da?“, schrie sie dann in die Richtung der Menschenfrau, die ihre Hände aneinander gedrückt hatte, und ängstlich blickte. Sie antwortete nichts, aber hob dann ihre Hände, die leicht golden schimmerten. Ihr Blick ruhte auf Hammerschmied.
Imenia verstärkte den Schild mit mehr Magie, und versuchte es vor Hammerschmied besonders stabil zu machen. Der Krieger stand auch im Schutzschild, doch natürlich war es nicht allmächtig. Das goldene Licht ging auf Hammerschmied über, und er lachte schallend, hieb mit dem Schwert nach dem Frostwyrm.
Imenia wog gerade ab, ob sie es wagen konnte, einen weiteren Zauber zu sprechen, als zwei Dinge auf einmal passierten.
„Brionna!“, brüllte Verian in Tallys' Richtung. „Bekämpft ihn mit eurem heiligen Licht“. Er hatte die Augen auf die Menschenfrau gerichtet, die ihn nur anstarrte. „Na macht schon! Das ist ein untotes Wesen. Tut es.“ Einen Atemzug lang reagierte sie nicht. Verian wollte schon dazu ansetzen, noch einmal etwas in ihre Richtung zu brüllen, als sie sich bewegte, zwei Schritt nach vorn trat, und dann erneut ein Gebet murmelte.
Im selben Moment landete ein Greif neben dem Trupp. Ein in Leder gehüllter Mensch sass darauf. „Helft mit“, japste er, holte Luft. „An der Front sin' Kanonen. Wir versuch'n das Ding wegzulocken. Geht in Deckung.“
Noch bevor Imenia etwas erwidern konnte, hörte sie einen dumpfen Knall, und sah ein leuchtendes Feuerwerk im Himmel explodieren.
„Du hast gut reden“, fuhr Leireth den Boten an. „Wir wissen nicht mal wo das ist.“
„Da lang“, deutete der Bote in die Richtung und hob dann sofort wieder ab.
Ein zweiter Knall dröhnte durch die Luft, und ein Feuerwerk explodierte in der Brust des Frostwyrms. Ein weiteres schrilles, fast schon schmerzerfülltes Kreischen waberte durch die Luft und hinterliess ein schrilles Klirren in Imenias Gehörgängen.
„Stirb, unheiliges Geschöpf“. Brionna hob beide Hände synchron, und ein dicker Strahl des goldenen Schimmern stob in schwindelerregender Geschwindigkeit auf den Frostwyrm zu, traf ihn mitten zwischen die 'Augen', nur Bruchteile nach der Explosion, die seinen Brustkorb zerrissen hatte. Hammerschmied hackte mit seinem Schwert nach der Klaue, die erneut auf ihn zugeschossen kam , und trennte einen Teil davon ab.
„Ja, weiter so“, stiess Imenia hervor, und begann dann wider besseren Wissens einen erneuten Zauber zu beschwören, um ihn dem Frostwyrm entgegen zu schleudern.
Das untote Tier entliess ein weiteres Kreischen, schlug mit den mächtigen Flügeln und machte einen Satz, um sich in die Lüfte zu erheben. Mit dem Schwanz wischte es über den Boden, und verpasste Hammerschmied einen mächtigen Hieb, der ihn einige Meter zur Seite war.
Als der Frostwyrm erneut das Maul öffnete, ohne zu kreischen, waren die drei Magier besser vorbereitet. Imenia brach die Beschwörung für den Zauber ab, und versuchte, so gut es ging, das Schutzschild zu stärken. „Deckung“, krächzte sie mit langsam heiser werdenden Stimme.
„Für das heilige Licht“, schallte es von Tallys.
Erneut brach ein eisiges Chaos über sie hinein, während der Frostwyrm sich ganz in die Lüfte erhob, und dazu überging, die Quelle der Explosion anzufliegen, sie in blinder Wut zu zerstören.

Zur selben Zeit, weiter östlich

„Frostwyrm nähert sich“, warnte einer der Wachposten. Die Kanoniere an der Front machten sich bereit. Die Zündstöcke, die sie schon die ganze Zeit gut gehütet hatten, wurden hervorgeholt.
„An die Arbeit Leute“, röhrte Tyralions Stimme trotz ihrer eigentlich hohen Stimmlage durch die Gegend. „Machen wir das Vieh zu gehacktem Untotenmist.“
Duane landete derweil direkt neben dem Lager, kurz darauf auch Ivarsson, der ihm wohl gefolgt war und dessen schneller Greif ihn fast aufgeholt hatte.
„Guter Schuss, Duane“, lachte der 'Wyrmköder', „Ich hätt's nicht besser gekonnt.“
„Danke“, grinste dieser.
„Quatscht nicht, geht in Deckung“, fuhr ein Soldat der Front die beiden Scherzkekse an.

Der Frostwyrm sah nur, wie die zwei Greifen landeten. In freudiger Erwartung der Beute, die ihn nun so lange genarrt hatte, fuhr er mir ausgestreckten Klauen voran aus der Luft nieder, um mit voller Wucht die kleine Zahl an Menschen zu töten, in der Luft zu zerreissen, und sich endlich zu rächen.

„FEUER“, gab Tyralion den Befehl. Sechs Kanoniere entzündeten die Lunten an ihren Harpunenkanonen.
Fast zeitgleich durchlöcherten die sechs Harpunen den sowieso schon arg zerfledderten und von den Zaubern und der Explosion in Mitleidenschaft gezogenen Körper des Frostwyrms, und kamen auf der gegenüberliegenden Seite wieder hinaus. Der Frostwyrm wurde durch die Wucht der Harpunen zurückgeworfen, kreischte erneut schmerzerfüllt auf, und wollte sofort fliehen.
„Ziehen, ziehen.. LOS ZIEHT DAS MISTVIEH HERAN. Bodentruppen bereit machen“, schallten Tyralions Befehle durch den Trupp.
Sofort begannen die Kanoniere der Kanonen die Harpunen, die an langen Stahlketten befestigt waren, wieder einzuziehen, zusammen mit fleissigen Helfern.
Der Drache wurde an der Flucht gehindert, und die schweren Stahlketten zwangen ihn unweigerlich zu Boden.
„Erledigt ihn“, schrie Tyralion, und warf sich dann als allererstes auf den Frostwyrm, gefolgt von einer Handvoll seiner tüchtigen Soldaten, während der nachtelfische Priester 'Elunes Licht' auf den Wyrm warf.

Es dauerte kaum zwei Minuten, da war der Frostwyrm besiegt. Tyralion schlug ihm eigenhändig mit der schweren Stangenwaffe den Kopf vom untoten Körper. Der Körper zuckte noch etwas, doch hörte bald auf sich zu bewegen, ohne die leitende Energie des untoten Kopfes.
„Verbrennt das Vieh“, keuchte Tyralion, und rümpfte die Nase. Es war doch immer dasselbe mit diesen Frostviechern. Eklig rochen sie, und wenn man ihnen den Kopf vom Rumpf trennte, lebten sie immer noch weiter.
Das einzige, was man da tun konnte, war Feuer. Viel Feuer. Und das Lichtgefunkel von Priestern.
Rasch befestigten zwei seiner Soldaten eine Handvoll gnomischen Sprengstoff am Kopf und Körper des Frostwyrms. Dann gingen alle in Deckung.

Mit einem mächtigen 'Rums' explodierten die Überreste des Drachen in hunderte, tausende kleiner stinkenden Fetzen, die sich über die ganze Umgebung verteilten.

XXXX
 
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