Gestern und Heute

Auf der anderen Seite gibt es aber auch imm die Anti-Fanbois, die sich sicher sind dass Spiel XY ein Misserfolg wird. Ich erinnere mich damals an das große Geschrei (vor allem aus der DAoC Community) wie schlecht doch die WoW-Grafik wäre und das würde doch nie jemand spielen. Und ich bin mir sicher selbiges gab es auch bei Lord of the Rings und sämtlichen anderen halbwegs erfolgreichen Spielen. Selbiges gibt es bei Warhammer und Age of Conan.

Am Ende wird sich immer eine Gruppe von Spielern finden die Spiel XY lieben wird. Ob die breite Masse dann daran Gefallen findet ist ein ganz anderes Thema. Aber selbst Rohkrepierer wie Auto Assault hatten eine eingeschworene Fangemeinschaft.

Meine Meinung zu diesem ganzen Thema: Wie würde die Welt aussehen wenn es keine Optimisten und Fanbois geben würde, sondern unsere Zivilisation von Pessimisten und Realisten dominiert werden würde? Wir würden heute noch auf den Bäumen sitzen.

"Aber kuck mal, das Gras is voll grün und weich und da gibts so viel zu essen!"
- "Nene, Gras suckt voll. Das sieht genauso aus wie Blätter nur total weit unten."
"Ja aber das ist doch genau das tolle. Mir gehen Bäume voll auf den Wecker und das Gras scheint unbegrenzte Möglichkeiten zu bieten!"
- "Nene, das kansnte garnet wissen, warste denn schon mal unten?"
"Nein, aber ich hab andere da unten gesehen und die haben gesagt es is top dort. Kuck doch mal! *drängel* Will da hin!"
- "Nene, Gras is voll der Rotz. Mach Du mal, ich bleib auf dem Baum hier sitzen."

Und wenn Sie nicht runtergefallen sind, sitzen sie da noch immer. Wenn das so wäre, würden wir heute noch Text-based MUDs über unserer Akustik-Koppler spielen. Und ich bin mir sicher dass sich hier ein Verfechter dafür findet
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Eine MMOG-Welt ohne Fanboys und ohne Pessimisten: Dies wäre eine Welt, wo die Leute sachlich über die Fehler ihres MMOGs sprechen und sachlich über die Vorzüge eines kommenden MMOGs reden, ohne gleich in einen Hype zu verfallen. Ich gehöre eigentlich zu den sachlichen Leuten,wobei natürlich auch ich ab und an bei Diskussionen mit Fanboys in Rage gerate - besonders beliebt sind bei mir WoW-Fanboys,die nie ein WC-Spiel gespielt haben und mir einen vom Pferd erzählen wollen
 
Meine Meinung zu diesem ganzen Thema: Wie würde die Welt aussehen wenn es keine Optimisten und Fanbois geben würde, sondern unsere Zivilisation von Pessimisten und Realisten dominiert werden würde? Wir würden heute noch auf den Bäumen sitzen.

Es ist aber ein Unterschied ob man selbst etwas macht oder einfach nur andere dabei anhimmelt (und sie dann wenn sie scheitern fertig macht)
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Nichts ist grausiger als der Hass eines enttäuschten Fanboys.
 
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Die Zeiten haben sich geändert, MMORPGs sprechen nun weitaus mehr Leute an als vor 5 Jahren z. B. und genau das verändert den Markt und auch die 'Anforderungen' an die Publisher.

Wer hat denn eigentlich festgelegt das jedes neue MMORPG eine revolution sein muss? Ich spiele derzeit noch WoW und ehrlich gesagt nur weil ich für mich einfach keine alternative gibt (nein, ich bin kein Kellernerd, aber ich spiele schon Ewigkeiten einfach leidenschaftlich) - ich bin aber der Meinung das ein Spiel mitlerweile nicht mehr Neuerungen bieten muss, sondern lediglich funktionirerende Konzepte, ein in sich flüssig laufendes System mit echten MMORPG Inhalten. Ich sag nur Instanzierte-Dungeons und Soulbounds.

Vielleicht kennen einige hier auch noch das alte Ragnarok Online, das wohl erste MMORPG aus Asien (-> Korea) was sich auch auf den anderen Kontinenten zeigen konnte.. in diesem Spiel gibt es massig hammer gute Ansätze welche ich in einem Spiel wie WoW total vermisse. Eine Sache ist z. B. das mehrfach angesprochene max-Level grinding was völlig überflüssig ist weil das Spiel effektiv gesehen sowieso erst im Endgame-Content startet - bei RO konnte man ab lv 70 so gut wie alles machen, das Spiel geht aber bis lv 99 und noch weiter.
Wer jetzt bestreitet das bei WoW der Content schon vor lv 70 statt findet sollte sich einfach mal Patchnotes usw. durchlesen - kkthxbye.

Ich hab mitlerweile schon ne kleine Wunschliste zusammen, vonwegen was ich von einem neuem MMORPG wünsche, aber ich denke vieles ist derzeit nicht machbar oder aufgrund der Community/Publisher garnicht mehr erwünscht (ohne Maximal Level Endgame Content betreiben und nebenher noch wirklich lange weiter leveln, nicht so wie bei WoW).

Sonst kann ich vielen hier nur zustimmen, dieses Hypen von einigen Spielen ist der totale mist, mir geht es ja auch so - keine Frage, aber ich red mir das immer ganz schnell wieder aus; oder ich wunder mir 10 Minuten einen ab und dann ist wieder alles gerade.
Ich weiss noch wie zwei meiner RL Kollegen sich so an HG:L aufgegeilt haben - oh' man, was meint ihr was die sagen wenn ich denen das unter die Nase reibe was die alles von sich gegeben haben? Hrhrhr.
 
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Es gibt vermutlich leider einfach von allem eine gute und schlechte Variante.

Auf der einen Seite stehen Fanbois (wo ich mich hoffentlich dazuzählen darf) die sich tierisch auf ein Game freuen, dieses auch kundtun und versuchen andere Spieler davon zu überzeugen, dass das Objekt der Begierde auch begehrenswert ist.

Dann gibts Fanbois (wo ich mich hoffentlich nicht dazuzählen muss) die einfach komplett blind und ohne jegliche Objektivität ein Game anhimmeln und sich auch auch keinerlei Diskussion einlassen. Sei es aus Unwissenheit oder Ignoranz.

Und ich denke genau hier muss man versuchen irgendwo die Linie zu ziehen, wenn man mit diesen beiden Arten von Fanbois konfrontiert wird. Die eine Art wird versuchen in einen Dialog zu treten, Vorteile hervorzuheben und Nachteile (belegt) dementieren, während die andere Art vermutlich bei einem "omfglol noob" der Weisheit letzten Schluss erreicht hat.

Und auch der "Hass des enttäuschten Fanbois" unterscheidet sich hier je nach Gruppe. Während erstere Gruppe wohl eher resigniert zurückweichen wird, wird die zweite Gruppe schreiend und tretend untergehen.

Allerdings geben die Anti-Fanbois hier natürlich auch entsprechend Schützenhilfe. Ebenso wie bei Forentrollen sollte man an die "bösen" fanbois einfach mit Gleichgültigkeit herantreten. Wenn man nämlich stachelt und sticht und versucht zu argumentieren, fühlen sich diese Leute in die Ecke gedrängt und reagieren agressiv und irrational.
Und in diesem Moment sind die Fanboi-Gegner keinen Deut besser als die Fanbois selbst.
Wenn man einem Fanboi aber keine Aufmerksamkeit schenkt (und ich weiss wie schwer das in Foren oft fällt), dann wird er sich mit der Zeit von selbst "erledigen". Denn wenn ihm keiner zuhört ist auch keiner da dem er seine Meinung aufdrücken kann.


Ich denke weiterhin dass eine gesunde Portion Optimismus und Aktionismus (der nicht-blinde) eine gute Bereicherung der Forenlandschaft darstellen. und nicht grundsätzlich asl Fanboi-Tum verschrieen werden sollte.

Wenn hier jemand Threads zu spielen startet ist es doch ohnehin egal ob er nun ein Anhänger ist, sachlich und informiert schreibt, und versucht seine Mitspieler für das Produkt seiner Wahl zu interessieren, oder ob er ein Fanboi ist, der einzig und allein aus andere von seiner Meinung überzeugen will und das um jeden Preis.
Wenn ersterer mit Informationen und Erklärungen Leute für das Spiel interessieren kann, so wird sich der Thread halten, mehr Leute sehen das Ganze und früher oder später kommt der Ball ins Rollen.
Wenn zweiterer hingegen es schafft dass sein Thread nach dem 4ten post in einem Flamewar endet, so wird dieser von selbst in der Versenkung verschwinden.

Insofern denke ich es ist nur fair wenn ich eine allgemeine Bitte anhänge, keine negativ-destruktiven Postings in Threads zu machen die einen ohnehin nicht interessieren. Wenn Ihr Euch nicht für das Thema interessiert und ihr auch nicht vorhabt Euch überzeugen zu lassen, dann einfach weiterlesen, denn der geplante "Das Spiel wird eh Rotz" Kommentar macht Euch zu nichts besserem als einem Fanboi erster (bzw- in diesem Fall zweiter) Güte.
 
Auf der anderen Seite gibt es aber auch imm die Anti-Fanbois, die sich sicher sind dass Spiel XY ein Misserfolg wird. Ich erinnere mich damals an das große Geschrei (vor allem aus der DAoC Community) wie schlecht doch die WoW-Grafik wäre und das würde doch nie jemand spielen. Und ich bin mir sicher selbiges gab es auch bei Lord of the Rings und sämtlichen anderen halbwegs erfolgreichen Spielen. Selbiges gibt es bei Warhammer und Age of Conan.
Die Schlimmste Sorte find ich sind die Anti-SoE, Anti-Blizzard, Anti-blabla. Die sind einfach prinzipiell gegen jedes Spiel von einer bestimmten Firma. Egal wie gut es ist. Denn von XY kann ja nix gutes kommen weil die ja so böse sind. Dasselbe auch andersrum, alles von Firma WZ ist einfach prinzipiell toll.

Das macht eine sachliche Diskussion dann erst recht schwierig
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