Das ist korrekt, aber die meisten WoW-Spieler haben sich nicht vor ihrem Einstieg in WoW über den umfangreichen Hintergrund informiert. Wäre auch nicht nötig, den eigentlich ist es Aufgabe des Spiels selber den Hintergrund zu vermitteln. Blizz hat WoW aber zu beginn als eher typisches Mittelalter-RPG verkauft, lediglich beid en Gnomen/Zwergen konnte man Ansatzweise das erahnen was dann mit BC auf viele Spieler eingedrochen hat. Für viele wandelte sich plötzlich eben das zuvor skizzierte Mittelalter-RPG in das was Warcraft eigentlich bereits immer war, eben Steamfantasy. Hätte Blizz das bereits von beginn an so verkauft wäre es wohl nicht aufgefallen, so aber wirkte es für viele wie ein Stilbruch. Lotro hingegen zeichnet bereits von beginn an genau das ab, was die Bücher vorgeben, ein sehr schönes Mittelalter-RPG.
Gruss
Tharsala
Bei LotRO überwacht die Tolkien-Stiftung als Lizenzinhaber die Spielinhalte und entscheidet, was da rein darf und was nicht. Ich finde das sehr gut, denn von daher ist kein Stilbruch zu erwarten.
Da Blizzard die Warcraft-Welt selbst geschaffen hat, so können sie diese auch nach Herzenslust verbiegen, um dem Mainstream gerecht zu werden. Ob das langfristig klug ist, wird sich erst noch zeigen müssen.