MMORPG's früher und heute

Man sollte nicht vergessen, dass man bei allen Communities die 'Vollpfosten' und jede die am lautesten Schreien und Jammern diejenigen sind, die am meisten auffallen. Das ist nun mal eine gewöhnliche Entwicklung, je mehr Mitspieler man hat, desto größer ist auch die potentielle Anzahl an ROFL-OLOLOLOLenden "U 5uCk! noOb, n0w U g0 411 OooOooOoo"-Schreiern...
 
Man sollte nicht vergessen, dass man bei allen Communities die 'Vollpfosten' und jede die am lautesten Schreien und Jammern diejenigen sind, die am meisten auffallen. Das ist nun mal eine gewöhnliche Entwicklung, je mehr Mitspieler man hat, desto größer ist auch die potentielle Anzahl an ROFL-OLOLOLOLenden "U 5uCk! noOb, n0w U g0 411 OooOooOoo"-Schreiern...

Das Problem bei Spielen wie WoW (also solchen mit hohem Soloanteil) ist, dass solche Typen durch die Community nur schwer aussortiert werden können, weil sie keinen Nachteil davon haben, wenn keiner mehr mit ihnen spielen will. Wenn der Ruf ruiniert ist, dann kann man bei WoW trotzdem noch super alleine klarkommen. Insofern sind die Skrupel eher gering, anderen auf den Nerv zu gehen.
 
naja
mein bestes beispiel: tabula rasa
jeder dachte "boah, vom garriott richard...das muss ja was werden, uo war ja geil"
nun ja...was oberflächlicheres wie tr hab i selten erlebt
kaum charakterspezialisiserung, kaum vorhandenes crafting - reiner time sink ohne jegliche auswirkung auf char oder umwelt

für mich persönlich geht hdro einen guten weg - aber von wirklicher spieltiefe sind wirklich alle mmos etwas weiter entfernt
denn echtes crafting gibts niergends
ich bin zwar dafür dass das maxlvl auch solo machbar sein muss - aber ich finds doof dass sich halt alles nur auf exp gain ausrichtet...anstatt gemütliches rp oder eben crafting
aber crafting ohne lvling ist nicht möglich

aber ich glaub früher war auch vieles für die devs einfacher, weil es einfachere grafikengines waren und du damit sehr viel blödsinn anstellen konntest - heut heißt das erstellen eines gegnerskins tagelange arbeit...vom restlichen content ganz zu schweigen
das heißt projekte wie sie früher möglich waren sind heute unheimlich teuer und zeitintensiv geworden

salut
 
naja
mein bestes beispiel: tabula rasa
jeder dachte "boah, vom garriott richard...das muss ja was werden, uo war ja geil"
nun ja...was oberflächlicheres wie tr hab i selten erlebt
kaum charakterspezialisiserung, kaum vorhandenes crafting - reiner time sink ohne jegliche auswirkung auf char oder umwelt
salut

Tja, aber Garriot sieht halt auch wie ungeheuer erfolgreich WoW ist, und wie erfolgreich ein in fast allen Belangen besseres Spiel wie UO war.... vielleicht hat er sich diesmal gedacht, er geht mal den anderen Weg... leider wohl etwas zu weit, ka, habs nicht gespielt.

Ich glaub, das größte Problem ist einfach, dass jeder Producer sieht, was WoW jährlich für Summen einspielt. Scheinbar scheint das Spiel ja doch vieles richtig zu machen. Warum auf die paar Freaks - wie mich - eingehen, wenn man den Massenmarkt gewinnen kann. Wie ich das finde? Zum k... natürlich, aber letztlich kann man kaum was dagegen machen... wenn man halt gegen die Masse schwimmt.
 
Da hast leider, wirklich mehr als recht!

Kommt leider auch noch die Verdummung großer Teile der heutigen Jugend sowie diverse aglizismen die sie selber nicht verstehen aber benutzen dazu...

Dem letzteren Teil kann ich nicht ganz zustimmen. Das mit den Anglizismen stimmt zwar (Wobei ich die Eindeutschung [Wie "Big Bäng" u.ä.] viel schlimmer finde), aber das mit der Verdummung werte ich als persönliche Beleidigung. Sicher, du triffst ziemlich oft dämliche Pfeifen, aber mindestens genauso oft auch intelligente, freundliche und hilfsbereite Kinde und Jugendliche.

Zu den MMORPG's. Ich kenne die 'alten' nicht. Aber WoW hat mir keinen Spaß mehr gemacht, ergo quit. Ergo Republic Commando, Battlefront, Knights of the Old Republic I+II und die ganzen anderen, teils durchaus älteren (X-Wing Alliance, Rogue Squadron) Teile.

Ich warte immernoch auf ein würdiges Sequel zu den oben genannten Spielen, sowie auf ein KotOR Online. Hach, wär das toll. Entwickelt von Bioware, Obsidian und LucasArts. Und mit einer Direktsperre sämtlicher SOE-Klappspaten, denen wir den New Game Shit Patch zu verdanken haben.

Et tu, à quoi tu joues?
 
1. Nicht alt
2. Alles Singleplayer Games
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Ich glaub, das größte Problem ist einfach, dass jeder Producer sieht, was WoW jährlich für Summen einspielt. Scheinbar scheint das Spiel ja doch vieles richtig zu machen. Warum auf die paar Freaks - wie mich - eingehen, wenn man den Massenmarkt gewinnen kann. Wie ich das finde? Zum k... natürlich, aber letztlich kann man kaum was dagegen machen... wenn man halt gegen die Masse schwimmt.

Ja, nur mit einer Kopie von Wow spricht man halt auch ´nicht wirklich jemanden an. Sieht man ja auch schön im TV wenn sie mit billigen Kopien von US Serien ankommen (z.B. R.I.S.) statt auf geniale eigene Sachen zu setzen (z.B. Ion Tichy).
Besonders ärgerlich wird es wenn bestehende Spiele "Wowisiert" werden wie Star Wars Galaxies. Da lecken Sie seit über 2 Jahren die NGE WUnden und selbst Sony gibt mittlerweile zu dass es ein großer Fehler war (hat ihnen zwar auch die komplette Community im vorraus schon gesagt ....).

Momentan setzen Spiele wie AoC oder War einfach darauf die PvP Schiene zu bedienen. Das ist ein Fortschritt, aber immer noch zu simpel gedacht. Vor allem kann und sollte ein MMO auch mehrere Bereiche abdecken. Auch Hardcore PvPler habe ich in UO RPen sehn und eingefleischte PvEler haben sich irgendwann auch mal mit Begeisterung PvP angesehn. Und es geht nicht nur um die Mischung der Spielfeatures sondern auch um die ausgewogene Spielerschaft die dadurch angezogen wird.
Wenn ich höre dass Paul Barnett sagt Housing wäre nichts für Warhammer frage ich mich schon: Ist der Mann verblödet?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn ich höre dass Paul Barnett sagt Housing wäre nichts für Warhammer frage ich mich schon: Ist der Mann verblödet?

Die Frage lautet doch nicht "ist" sondern eher "seit wann"! Tut mir leid, aber ich find den jämmerlich und kann seiner Art der "Fanboy"-Produktwerbung nichts abgewinnen.
Aber das ist nun mal womit WAR jetzt versucht zu punkten. Dirk Bach alias Paul Barnett setzt in seinen Videos und Aussagen darauf, dass Warhammer ein Spiel und Universum für echte Kerle wird. Kein Weichei-PVP und Waffen-BlingBling wie in WoW und keine schwulen daherhopsende Elfen die mit Bäumen schmusen nund knuffige Orks und Gnome, sondern brutalstes mega metzel, finster, horror, schlachten-Epos. Da ist kein Platz für Tanzen, Housing, Haustiere, ect.

So ein Müll. Auch in nem düsteren Warhammer Universum würde sich Housing wunderbar einbringen lassen. Wer würde denn nicht gerne ne Bude haben, in der er seine Trophäen ausstellen kann? Abgeschlagene Orkköpfe, Eiserne Kreuze und Wandteppiche die Sigmars Heldentaten darstellen passen ja auch soooooooo schlecht zur Atmosphäre.
Aber WAR soll ja anders werden. Wird es bestimmt auch, ich werds auch testen und warte schon wie viele andere Warhammer Fans ewig darauf, aber besonders innovativ oder soooooooooooooooooooooooo unglaublich besser als alles andere wirds wohl kaum.
 
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1. Nicht alt
2. Alles Singleplayer Games
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Ja, nur mit einer Kopie von Wow spricht man halt auch ´nicht wirklich jemanden an. Sieht man ja auch schön im TV wenn sie mit billigen Kopien von US Serien ankommen (z.B. R.I.S.) statt auf geniale eigene Sachen zu setzen (z.B. Ion Tichy).
Besonders ärgerlich wird es wenn bestehende Spiele "Wowisiert" werden wie Star Wars Galaxies. Da lecken Sie seit über 2 Jahren die NGE WUnden und selbst Sony gibt mittlerweile zu dass es ein großer Fehler war (hat ihnen zwar auch die komplette Community im vorraus schon gesagt ....).

Momentan setzen Spiele wie AoC oder War einfach darauf die PvP Schiene zu bedienen. Das ist ein Fortschritt, aber immer noch zu simpel gedacht. Vor allem kann und sollte ein MMO auch mehrere Bereiche abdecken. Auch Hardcore PvPler habe ich in UO RPen sehn und eingefleischte PvEler haben sich irgendwann auch mal mit Begeisterung PvP angesehn. Und es geht nicht nur um die Mischung der Spielfeatures sondern auch um die ausgewogene Spielerschaft die dadurch angezogen wird.
Wenn ich höre dass Paul Barnett sagt Housing wäre nichts für Warhammer frage ich mich schon: Ist der Mann verblödet?

Weiß ich
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Wobei sich die X-Wing Reihe auch langsam in den Urgesteinen einordnen darf. Jedenfalls ham sie gezeigt, dass Story immer wichtiger als Grafik ist!

Was mir halt bei WoW negativ ins Auge fällt, ist das andauernde eSports-Gedöns. Macht die ganze Story zumindest seit BC nicht mehr vorhandene Story kaputt. Aber Naja. Profit > über 10 Jahre Geschichte...
 
zu WoW:

Natürlich macht Blizzard einiges richtig. Aber die "Kopierer" vergessen so viel entscheidende Dinge:

Da wäre mal das WoW-Budget - welcher Typ außer Bill Gates kann es sich leisten, für 1!! Projekt so tief in die Tasche greiffen? Kaum jemand.

Der unglaublich gute Ruf von Blizzard.

Zu guter letzt bietet das Spiel eine mittlerweile doch recht große Welt und deckt sowohl PvE als auch PvP ab und schafft es immer wieder, die Leute mit Anreizen seien es Epics, Lvl-Aufstieg, Ruf oder einfach DER Netherdrache bei Laune zu halten.

Die "Nachahmer" haben nun 2 Möglichkeiten:

1. Kopie von WoW --->man bleibt die ewige Kopie
2. Mut zur Nische, Innovation

WÄRE ich in der Position so ein Projekt in Angriff zu nehmen, würde ich mich sofort für Variante 2 entscheiden, da KEINE Kopie jemals an das Original rankommen wird. Am Anfang versuchte Aguilera auch Britney zu kopieren, als sie merkte, dass sie die ewige #2 sein würde, stieg ich sie auf andere Musik um - zwar absolut nicht mein Geschmack aber weg von der Kopie - leider war sie fortan auch nicht mehr die geile Blondine aus Jeanny in a bottle.

Vanguard:
Das habe ich selbst bis zur SOE Übernahme (April/Mai?!) gespielt. Das Spiel damals mit den Worten "jetzt sagen sie, sie werden nichts ändern, aber in ein paar Monaten habt ihr hier ein WoW mit Prachtgrafik und ein dementsprechendes Publikum bzw. Spielerqualität" - verlassen. Und wenn ich mir die Meinungen mittlerweile so durchlese, habe ich damit wiedermal Recht behalten. Schade für Vanguard.

zu Wowhammer:

Was erwartet ihr euch von diesem Barnett? Seine erste Präsentation fand ich ja noch ganz amüsant, aber nach dem 2 - 3x wirkt seine Art einfach nur noch peinlich und unseriös. Wenn er schön ein düsteres, hartes und metzelndes Wowhammer haben will, müsste man die Grafik von Grund auf überarbeiten, denn mit diesem Comicstil ist das sicher nicht hinzukriegen vgl. WoW..Weshalb Housing allerdings nicht passt, entzieht sich meiner Kenntnis. Selbst He-Man zog sich ab und an in seine Burg zurück um zu regenerieren...

Barnett erinnert mit seinem Fanboy-Getue sehr an Brad McQuade erzählte den Fanboys auch das Blaue vom Himmel und die Realität war erschreckend.

AoC:

Grafisch einfach nur ein Prachtstück. Hoffentlich, kommt die ingame Grafik daran, Screenshots verbessern ist ja in Photoshop Zeiten ein Leichtes...

Besonders geil finde ich, dass es endlich Fatalities geben wird, hoffentlich speicherbar. Dann würde sich meine Roccat Valo (wenn sie denn endlich kommt), richtig auszahlen.


Früher:

Sortierten sich die Idioten einfach von alleine aus. Da man von Solo nicht weiterkam und man auf seine Mitspieler angewiesen war. Skill und Respektbefreite Spieler hatten dementsprechend weniger Chancen...In Zeiten XP fürs Offline sein (lol) - kann auch jeder Solo den maximalen Lvl erreichen, ohne sich anzustrengen oder großartig Skill beweisen zu müssen...

@ Tikume:
+++++UO

Da hatte selbst ich mich als Crafter versucht und es sogar bis 100 gebracht. War schon toll, das eigene Schloss von vorn bis hinten einzurichten.
 
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Die Frage lautet doch nicht "ist" sondern eher "seit wann"! Tut mir leid, aber ich find den jämmerlich und kann seiner Art der "Fanboy"-Produktwerbung nichts abgewinnen.
Aber das ist nun mal womit WAR jetzt versucht zu punkten. Dirk Bach alias Paul Barnett setzt in seinen Videos und Aussagen darauf, dass Warhammer ein Spiel und Universum für echte Kerle wird. Kein Weichei-PVP und Waffen-BlingBling wie in WoW und keine schwulen daherhopsende Elfen die mit Bäumen schmusen nund knuffige Orks und Gnome, sondern brutalstes mega metzel, finster, horror, schlachten-Epos. Da ist kein Platz für Tanzen, Housing, Haustiere, ect.

So ein Müll. Auch in nem düsteren Warhammer Universum würde sich Housing wunderbar einbringen lassen. Wer würde denn nicht gerne ne Bude haben, in der er seine Trophäen ausstellen kann? Abgeschlagene Orkköpfe, Eiserne Kreuze und Wandteppiche die Sigmars Heldentaten darstellen passen ja auch soooooooo schlecht zur Atmosphäre.
Aber WAR soll ja anders werden. Wird es bestimmt auch, ich werds auch testen und warte schon wie viele andere Warhammer Fans ewig darauf, aber besonders innovativ oder soooooooooooooooooooooooo unglaublich besser als alles andere wirds wohl kaum.

Naja, von Paul kann man halten was man will. Ich sehe da eher wenig "Fanboy-Werbung", sondern bewusst völlig überzogenes Getue, einfach weil es zum Universum passt. Er nimmt sich damit, genauso wie Warhammer insgesamt, regelmäßig selbst auf die Schippe.

Würde Barnett für HdRO, WoW, TR, GW oder irgendein anderes Spiel derart "Werbung" machen, dann wäre es wirklich lächerlich. Diese Spiele versuchen (mehr oder weniger erfolgreich) ernsthaft zu sein. WHFB hatte immer ein Augenzwinkern bei allem, was erschienen ist. Ironische Aussagen oder Zitate ziehen sich quer durch die ganzen Regelbücher und den Hintergrund. Die Orks sind das beste Beispiel dafür, sie SOLLEN nicht ernstgenommen werden, sie sind der primäre Comic Relief des ganzen Universums.

Warhammer ist eben insgesamt unverkennbar britisch, auch von seinem trockenen Humor her. Wenn man dem nichts abgewinnen kann, dann sollte man lieber die Finger davon lassen, oder masochistisch genug sein, es zu ertragen während man sich in den RvR-Schlachten prügelt.
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Was die Housing-Geschichte angeht bin ich aber auch etwas enttäuscht. Wobei es mir lieber ist, direkt gesagt zu bekommen: "Das wird nichts, da liegen unsere Prioritäten anderswo", als wenn wie bei Blizz ne Hinhaltetaktik gefahren wird. So können die Spieler, denen Housing wirklich wichtig ist, direkt einen Minuspunkt vergeben, anstatt zu warten und (vergebens) zu hoffen.
 
Ich finde es auch schrecklich obwohl
ich die damaligen MMO zeiten nur aus erzählungen
kenne. Wenn ich so manche
Spieler in meinem Alter oder auch älter höre
oder lese kriege ich oft die Krise!
Aber wenn man nicht übertreibt ist es ja Ok
mal ein paar "dumme Scherze" zu machen
genau wie im RL aber wie die Leute
teilweise miteinander umgehen ist echt
s*****e.
Hoffe nur das es demnächst mal einem
Menschen gelingt ein anderes sehr beliebtes Genre
zu schaffen so das die ganzen "Doofen" verschwinden
und nicht die hälfte einer 4.Klasse schon mal WoW oder so
gezockt hat opder es zockt^^!

PS:
ich bin in der 9.!
 
denn echtes crafting gibts niergends
...
aber crafting ohne lvling ist nicht möglich
Nur als Randbemerkung: Zumindest bei EQ2 und meines Wissens auch Vanguard kannst du gut als Newbie Maxlevel im Crafting erreichen. Das sind bei diesen Spielen vom Abenteurerlevel komplett unabhängige Geschichten. Zumindest wars bei VG auch so als ich das bei Release noch spielte. Bei EQ2 kannst sogar die neue Tradeskillepic mit nem lvl1 Charakter machen sofern der lvl80 Tradeskiller ist.
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In Ultima Online kannst Du auch ohne irgendwelche Kampfskills einen Crafter machen (Level gibt es da eh nicht).
Liegt einfach auch daran dass man als Crafter auch nicht in supergefährliche Regionen muss zum Resourcen-Abbau.

Allerdings verfolgt Ultima Online auch nicht das prinzip, dass jeder Char ein Kampfchar mit Crafting Skill ist. Wenn Du craften willst musst Du von deinen 700 Skillpunkten welche fürs crafting opfern und diese hast Du dann halt nicht mehr für Kampfskills zu Verfügung.

Mein erster Char war z.B. eine Mixtur aus Schmied und Kämpfer
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Was die Housing-Geschichte angeht bin ich aber auch etwas enttäuscht. Wobei es mir lieber ist, direkt gesagt zu bekommen: "Das wird nichts, da liegen unsere Prioritäten anderswo", als wenn wie bei Blizz ne Hinhaltetaktik gefahren wird. So können die Spieler, denen Housing wirklich wichtig ist, direkt einen Minuspunkt vergeben, anstatt zu warten und (vergebens) zu hoffen.
Es ging mir da eher drum dass er es gleich kathegorisch ausschloss als unpassend. In Daoc gab es auch Housing und hat bewiesen dass es funktioniert.
Housing muss ja auch nicht gleich kommen, aber es wäre sinnvoll sich schon vorher über die Zusammenhänge und wie man es später integrieren kann Gedanken zu machen. Und ich denke Housing könnte man ganz wunderbar in ein PvP Szenario reinbringen.

Ansonsten sollte man Features eh erst dann trauen wenn sie auch da oder zumindest fest angekündigt sind.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Um mal zum Ursprungsthema zu kommen:

Was mir auch auffällt, ist dass die neuen MMO's viele Sachen vereinfachen. Damit meine ich nicht die "Schwere" des Spiels sondern die Komplexität.

In Ultima Online habe ich mich z.b. bisher am meisten als Handwerker gefühlt. Die Spieler konnten ihren Kram nicht einfach beim NPC reparieren - das konnten nur andere Spieler. Ausserdem war der Bedarf höher weil man seine Ausrüstung einfach oft ersetzen musste.

Und so gab es viele Handwerker die an der Schmiede ihre Dienste anboten und die Spieler kamen zum kaufen und reparieren. Und wenn wirklich mal gar nichts los war (was selten vor kam) war Zeit für ein Schwätzchen.

Da man zum reparieren auch seine Ausrüstung komplett dem anderen übergeben musste war ein guter Ruf natürlich auch entscheidend als Handwerker
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Und heute ... da latscht man zum NPC und macht *klick* ... ja toll ...

Stimmt absolut.

Schlimm finde ich auch, daß man jedem NPC alles zu serverweit gleichen Preisen andrehen kann.

Da braucht man sich nichtmal die Mühe machen und mit den Rüstungsfetzen zu einem Schmied-NPC
gehen. Dieser könnte damit sicher etwas mehr anfangen als die Kräuterliesel um die Ecke.

Edit: Gab es mal ein MMORPG mit NPC-seitigen Preisunterschieden?
 
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Edit: Gab es mal ein MMORPG mit NPC-seitigen Preisunterschieden?
EQ1 hatte das zu meiner Zeit, da hast schon geguckt welche NPC wieviel für was bezahlt hat. Weiss aber nimme obs für Gegenstände unterschiedlich war oder ob einer einfach generell geiziger war als der andere nebenan.
Bei EQ2 ists (oder wars zumindest gleich nach Release) factionabhängig wieviel du kriegst. Irgendwo aufm Feld kriegst auch weniger als in den Städten.

Ich denke bei andern Spielen ist das ähnlich.

Ich denke die Thematik ist heute in den MMORPGs nicht so wichtig weil man die wertvollen Dinge eh an Spieler verkauft. Der Rest wär dann den Aufwand gar nicht wert weil die Differenz zu gering ist im Vergleich mitm Vermögen des Spielers
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Die "Nachahmer" haben nun 2 Möglichkeiten:

1. Kopie von WoW --->man bleibt die ewige Kopie
2. Mut zur Nische, Innovation

WÄRE ich in der Position so ein Projekt in Angriff zu nehmen, würde ich mich sofort für Variante 2 entscheiden, da KEINE Kopie jemals an das Original rankommen wird. Am Anfang versuchte Aguilera auch Britney zu kopieren, als sie merkte, dass sie die ewige #2 sein würde, stieg ich sie auf andere Musik um - zwar absolut nicht mein Geschmack aber weg von der Kopie - leider war sie fortan auch nicht mehr die geile Blondine aus Jeanny in a bottle.

So sehe ich das auch. Aber wenn man sich einmal Vanguard anschaut, dass ich leider immer noch nicht angetestet habe (die alte UO-Sucht lässt einen einfach nicht los
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, dann scheint es so zu sein, als wenn auch das Spiel langsam aber sicher wownisiert wird. Zumindest wenn man den Posts im offiziellen Forum glauben schenken darf (schön aber, dass es zumindest einen ENTWICKLER-Post gibt, der auffordert, mit "/signed" einfach nur zu unterschreiben, wer lieber auf einen Hardcore-Server spielen will: http://forums.station.sony.com/vg/posts/li...topic_id=28188). Scheint wohl so zu sein, dass es sich immer noch mehr lohnt, eine schäbige WoW-Kopie zu sein als eine Nische (erfolglos) zu besetzen.

Obs jetzt WoW ist, oder andere der "modernen" MMORPGS, mich stören einfach zu viele Einschränkungen und Vereinfachungen; nur mal exemplarisch:

- Wenn ich einen Dieb spiele, dann möchte ich auch in der Lage sein, andere Spieler zu beklauen. Wo sonst liegt der Sinn darin? Umgekehrt möchte ich auch den Thrill haben, beklaut werden zu können.

- Wenn ich von einem anderen Spieler umgehauen werde, soll der halt auch gefälligst das Recht haben, meine Leiche zu plündern. Wo ist der Sinn, dass nur über einen abstrakten Ehrebegriff zu regeln? Man kann doch nichts gewinnen, wenn man nichts verlieren kann....

- Was soll eigentlich dieser ganze "BoP" oder "BoE"-Mist? Das ist von vorne bis hinten einfach nur "unrealistisch". Wieso darf ich nicht selber entscheiden, ob ich die Rüstung a) anziehe b) verschenke c) verkaufe d)wegwerfe e)einschmelze etc. -> Nur mal zum Vergleich: Bis auf gaaaaanz wenige Ausnahmen (z. B. Soulstone) gibt es in UO nicht einen einzigen Gegenstand, den man nicht frei wieder verkaufen könnte. Und - sorry - aber alles andere ist für mich einfach nur totaler Blödsinn -> um hier noch mal auf WoW zu kommen: Der eigentliche Sinn von "Fantasy-Dungeons" ist doch der, diesen zu erkunden, die Monster zu plätten und mit Schätzen überhäuft wieder rauszukommen. Ich meine, das ist doch in quasi jedem alten RPG schon der Fall gewesen... Man häuft halt einen gewissen Reichtum an... Wieso passiert in WoW aber das Gegenteil? Durch Repkosten etc. hat man nach einer Ini weniger Geld als vorher... Hab nur ich den Eindruck oder stimmt da was nicht? Wieso kann ich nicht wenigstens die Epics für viel Geld an Händler verkaufen? Wieso sind nur Rnd-Drops nicht BOP? Was ist das für ein ausgemachter Blödsinn?

- Was soll ich mit Instanzen? Ist es wirklich lustig, in wechselnder Konstellation immer wieder das gleiche Szenario vorgekaut zu bekommen? Auch hier mal ein Vergleich zu UO. Kurz nach WoW gab es auch in UO mehr PvE-Inhalte. Es wurden einige Bosse eingeführt, die man ähnlich abfarmen kann wie in UO. Trotzdem ist es dort so, und wird auch durchsaus praktiziert, dass diese "Inis" auch in PvP-Gebieten liegen. Wenn man dort halt - nach dem Bosskill - rauskommt, dann kann es halt auch mal passieren, dass ne feindliche Gilde voller Mörder auf der Lauer liegt und auf Beute wartet....

naja, however, ist für mich immer schwierig zu verstehen oder nachzuvollziehen, dass es viele Leute anscheinend gerade NICHT so haben wollen...
 
WoW ist ein Virus. Ein gutes Spiel ohne Frage, aber bei weitem eines der einfachsten MMO's die ich je gespielt habe.

Das schlimme ist, durch WoW haben soviele neue Leute in das Genre gefunden das sie durch den immensen Hype dermaßen geprägt werden, das alles was kommt nicht mehr so sein kann wie früher. Einfach weil es zu schwer ist. Wenn ich sehe das Priester in WoW schreien sie könnten nichts, dann haben die Herrschaften niemals einen Everquest-Heiler gespielt.

WoW hat viele Spiele getötet
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P.S.: Schade nur das sich soviele WoW Spieler einbilden die besten MMO'ler zu sein ohne jemals etwas anders gespielt zu haben.
 
Und wollen wirs mal positiv sehen, durch die Größe und Popularität von MMOs wie WOW oder Lotro ist ja auch der nette und guterzogene Teil der MMO-Community stark gewachsen. Man lernt so viele sympathische Menschen kennen, finde ich toll.
Meine Karriere hat auch erst mit WOW begonnen, ich hatte allerdings mal das "Glück", an einem Gildentreffen von UO-Freeshard-Spielern teilzunehmen, und das war... wie soll ich sagen... nun... irgendwie... ähh... schräg.
 
So sehe ich das auch. Aber wenn man sich einmal Vanguard anschaut, dass ich leider immer noch nicht angetestet habe (die alte UO-Sucht lässt einen einfach nicht los
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, dann scheint es so zu sein, als wenn auch das Spiel langsam aber sicher wownisiert wird. Zumindest wenn man den Posts im offiziellen Forum glauben schenken darf (schön aber, dass es zumindest einen ENTWICKLER-Post gibt, der auffordert, mit "/signed" einfach nur zu unterschreiben, wer lieber auf einen Hardcore-Server spielen will: http://forums.station.sony.com/vg/posts/li...topic_id=28188). Scheint wohl so zu sein, dass es sich immer noch mehr lohnt, eine schäbige WoW-Kopie zu sein als eine Nische (erfolglos) zu besetzen.

Obs jetzt WoW ist, oder andere der "modernen" MMORPGS, mich stören einfach zu viele Einschränkungen und Vereinfachungen; nur mal exemplarisch:

- Wenn ich einen Dieb spiele, dann möchte ich auch in der Lage sein, andere Spieler zu beklauen. Wo sonst liegt der Sinn darin? Umgekehrt möchte ich auch den Thrill haben, beklaut werden zu können.

- Wenn ich von einem anderen Spieler umgehauen werde, soll der halt auch gefälligst das Recht haben, meine Leiche zu plündern. Wo ist der Sinn, dass nur über einen abstrakten Ehrebegriff zu regeln? Man kann doch nichts gewinnen, wenn man nichts verlieren kann....

- Was soll eigentlich dieser ganze "BoP" oder "BoE"-Mist? Das ist von vorne bis hinten einfach nur "unrealistisch". Wieso darf ich nicht selber entscheiden, ob ich die Rüstung a) anziehe b) verschenke c) verkaufe d)wegwerfe e)einschmelze etc. -> Nur mal zum Vergleich: Bis auf gaaaaanz wenige Ausnahmen (z. B. Soulstone) gibt es in UO nicht einen einzigen Gegenstand, den man nicht frei wieder verkaufen könnte. Und - sorry - aber alles andere ist für mich einfach nur totaler Blödsinn -> um hier noch mal auf WoW zu kommen: Der eigentliche Sinn von "Fantasy-Dungeons" ist doch der, diesen zu erkunden, die Monster zu plätten und mit Schätzen überhäuft wieder rauszukommen. Ich meine, das ist doch in quasi jedem alten RPG schon der Fall gewesen... Man häuft halt einen gewissen Reichtum an... Wieso passiert in WoW aber das Gegenteil? Durch Repkosten etc. hat man nach einer Ini weniger Geld als vorher... Hab nur ich den Eindruck oder stimmt da was nicht? Wieso kann ich nicht wenigstens die Epics für viel Geld an Händler verkaufen? Wieso sind nur Rnd-Drops nicht BOP? Was ist das für ein ausgemachter Blödsinn?

- Was soll ich mit Instanzen? Ist es wirklich lustig, in wechselnder Konstellation immer wieder das gleiche Szenario vorgekaut zu bekommen? Auch hier mal ein Vergleich zu UO. Kurz nach WoW gab es auch in UO mehr PvE-Inhalte. Es wurden einige Bosse eingeführt, die man ähnlich abfarmen kann wie in UO. Trotzdem ist es dort so, und wird auch durchsaus praktiziert, dass diese "Inis" auch in PvP-Gebieten liegen. Wenn man dort halt - nach dem Bosskill - rauskommt, dann kann es halt auch mal passieren, dass ne feindliche Gilde voller Mörder auf der Lauer liegt und auf Beute wartet....

naja, however, ist für mich immer schwierig zu verstehen oder nachzuvollziehen, dass es viele Leute anscheinend gerade NICHT so haben wollen...

Da kann ich eigentlich nur meine uneingeschränkte Zustimmung ausdrücken. Ich meine, MMORPGs sollten doch die einzige Lücke füllen, die normale RPGs bis dato haben - echte Menschen in einer möglichst glaubwürdigen Welt. Was hat man davon, diese Welt dann zu beschränken? Dass es für alle "fair" ist (was zumindest bei WoW ebensowenig klappt)? Das Leben ist nicht fair. Weder Offline noch Online. Grundlegende Regeln des Zusammenspiels, JA, bitte, aber dafür die Spielwelt so wenig restriktiv wie möglich halten.
 
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