MMORPG's früher und heute

So war das von mir auch nicht gemeint. In WoW will keiner Risiken eingehen, um etwas zu bekommen. Der Tod hat keine wirklichen Auswirkungen, das Equip kann nicht geklaut werden. Kurzum: Die Welt ist einfach langweilig. Nicht komplett öde, aber es ginge soviel besser, auch ohne NextGen-Technologien und derlei Kram.

so ich muss nochmal einen älteren Post quoten^^

erst mal 2 Dinge, so wie sich die Daoc/HdRO/GW/EQ2 und WoW Community immer zerfleischt bei ihren Schwan äh Spielvergleichen merkt man doch, das die Systeme selten zu vergleichen sind.

WoW setzt nun mal auf Item-Jagd (dank BC leider leichter als jemals zuvor, preBC noch anspruchsvoll und was besonderes). Wenn man mich nun Lootet nach meinem tod bzw bestiehlt ist nicht nur ein hart erkämpftes Item weg (das man sich eben nicht einfach beim Vendor besorgen kann), sondern ein anderer Spieler hat dadruch vllt etwas extrem viel besseres bekommen. Lass mal den Server laggen und man wird gekillt im PvP. Promt ist mein Epic - Hals Weg und den trägt ein Mage, der vorher was grünes an hatte. Das ist für den einen ein gewaltiger Aufstieg, für den anderen ein Stoß in ein bodenloses Loch (wie lange dauerts denn, eh mal wieder ein ähnlicher Hals für mich dropt? ).
Außerdem würde es der Community auch ermöglichen, Leute gezielt zu Schwächen bzw sich leicht zu steigern und andere, die hart Raiden haben dann das nachsehen.
Sicherlich stark verallgemeinert, aber dennoch passt Corpseloot eben nicht zum WoW System...

Andere quote:
Gibt es Momente, die mir aus WoW im Gedächtnis geblieben sind? Sicher, aber die kann man an einer Hand abzählen. Im Grunde war damals jeder Tag wie der andere: Einloggen, und dann Farmen. Entweder Gold, Ruf, Ehre, Mats und das wars. Ab und zu ne Hero-Ini, in der man schon etliche Male war, vielleicht ne Runde ins BG, ausloggen.
In UO erlebe ich Geschichten. Es gibt nichts vorgeplantes. Alles kann passieren... Und da komme ich wieder ins Schwärmen...

Find ich unsinnig. DU stellst es grad so dar:
"UO mega toll, alles perfekt, das war noch die gute, alte Zeit. WoW naja, Lame, nix los, ka warum man das spielt."
Und ich sage dir, das ich genug Erfahrungen und unvergessliche Erinnerungen auch in WoW habe.
Auch im RP Bereich mehr als genug, PvE/PvP sowieso.
Wie war es unvergesslich als Keal'thas das erste mal fiel, er wurde ab 54% von nem Feraldruide mit Katzenequip getankt ... wer die Taktik kentn weiß, wie gefährlich das bei 54% noch sein kann^^
Auch im PvP. Mit der Gilde geschlossen WS gegangen (keine SG!) und unter hartem Kampf gewonnen.
Oder wie war das in der Scherbenwelt, als die Horde mal eben die Ehrenfeste erobert hatte? 5 mutige reiten aus um sie zurück zu erobern. Und unter massiver Gegenwehr schaffen sie es sogar.
Oder: Heimlich schleicht der Magier durch den Sumpf der Zangarmarschen, als er sieht, wie das östl. Leuchtsignal sich rot färbte. Promt reitet Magier Pymonte dort hin, nur um auf einen übermächtigen Gegner (ich 65 er 70, schon mit schnellem Flugmount) , einen Tauren-Krieger zu treffen und zu sterben..

uvm

Also WoW hat schon erinnerungspotential, von den ersten Schritten bis max lvl.
von daher kann ich das, WoW ist nur seichte Unterhaltung nicht verstehen
 
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UO alles toll, Wow alles schlecht kann man sicher nicht sagen. Dennoch kann ich nur sagen dass auch mir bei UO wesentlich mehr Geschichten und Ereignisse einfallen als für Wow.

Dennoch mag das natürlich auch bei jedem anders sein, trotzdem kann ich einer Story die "Warsong gegangen mit Gilde und nach harten kampf gewonnen" erstmal wenig abgewinnen
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naja, das mit WS war auch stark komprimiert, da gabs viele details die sehr spannend waren, aber ich wollt den thread nicht mit romanen zumüllen
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Außerdem ist es immer ein Unterschied wo man seine 'Ersterfahrung' im MMO-bereich macht. Meine war eben bei WoW. Da war das lvln, die Klassen, die Mechanik usw usw usw noch interessant. Als ich danach DaoC/HdrO mal angespielt hab (mehr oder minder weit) oder twinke bei WoW fehlt einem natürlich dieses 'Boar genial' feeling. Geht mir aufjedenfall so. Daher ist man dann auch immer etwas nüchterner bei solchen Sachen und beurteilt härter als sonst, bzw man denkt eben an seine erste Erfahrung immer rosiger, als an die darauffolgenden.

Zur Verdeutlichung: Bin großer RPG fan. Gothic und NwN haben mich dabei aber sehr geprägt. Alles andere hat mich nicht mehr so sehr beeindruckt, wie diese beiden Spiele. An sie erinnere ich mich auch heute noch gerne und schwelge in Erinnerungen wie toll doch alles war. Das Morrowind usw an sich auch tolle Spiele waren, möcht ich nicht leugnen. Aber sie rissen mich nicht mehr so mit wie Gothic 1 z.B.! Ähnl. ergings mir nur noch mal bei WoW und Call of Duty 1 (und sein Addon, dass auch UO abgekürzt wird^^).
Das einizge Spiel, das bisher diesen Effekt erneut hervorgerufen hat war Black and White. Weil es das Strategie/Aufbau etc Genre in eine neue Dimension gerückt hat.
 
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Tja, das "völlig offene System", das du hier kritisierst ist aber der zentrale Aspekt des kompletten MMORPG-Konzepts. Wieso ein Spiel machen in dem man tausenden anderen Spielern begegnen kann, wenn man dann trotzdem in ein spielerisches Korsett gesteckt wird, weil die möglichen Interaktionen "aus Fairnessgründen" beschnitten werden?

...

Tja, da haben wir schon den Denkfehler, Gratulation. Ausrüstung monatelang erarbeiten? Warum? Ausrüstung ist etwas alltägliches, Schwerter, Rüstungen, Schilde und dergleichen kann man bei Schmieden kaufen und Punkt.
Noch ein Problem der WoW-Manie. Plötzlich muss jedes MMO ein zweites Diablo sein, in dem Ausrütung über Wochen erfarmt werden soll. Und wozu? damit man noch bessere Ausrüstung bekommen kann.
Ich denke nicht dass das "offene System" der "zentrale Aspekt des kompletten MMORPG-Konzepts" ist. Im Gegenteil. Wieviele MMORPGs gibts die nen offenes System überhaupt kennen? MMORPG definiert sich bei weitem NICHT dadurch, im Gegenteil.
Wie gesagt, schlussendlich entscheiden die Spieler was entwickelt wird - sowas nennt man Marktwirtschaft. Was Erfolg hat wird produziert. An nen UO-Clone hat sich bis heute keiner herangewagt und ich wage mal zu behaupten der Grund ist einfach. Es liegt nicht daran dass Devs nicht kreativ wären oder es lieber billiger machen. Komplexität muss nicht teurer sein. Grad am Beispiel von EQ2 kann man das gut sehen dass genau die Elemente welche das Spiel etwas komplexer machten, genau die Elemente waren welche von der Mehrheit (nicht allen!) der Spieler nicht gewünscht waren. Wer erinnert sich noch an das alte Craftingsystem mit den Abhängigkeiten? Seelenshards? Gruppen-XP-debt? Accessquests für Zonen? Klassenquests?
Das alles wurde primär eliminiert weils zuviel Frustpotential beinhaltete, nicht weils zu teuer war - entwickelt wars ja schon gewesen
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Ausrüstung ist beileibe nichts alltägliches. Das wars nur bei UO (und bei Eve als neuem Spiel) und das ist die Ausnahme. Die meisten MMORPGs leben zu nem Grossteil von diesem Sammeltrieb der Menschen. Hat auch etwas mehr Realität in meinen Augen. Im Mittelalter (und von da ist ja vieles inspiriert) waren zB Ritterrüstungen durchaus eine Investition fürs Leben, nicht bloss bis zum nächsten Kampf und danach kauft man sich ne neue. Rüstungen und Waffen wurden nicht geklaut, die wurden sauteuer hergestellt und genau auf den Mann angepasst. Geklaut wurden (und werden auch heute noch) Wertgegenstände wie Geld und evtl noch wertvoller Schmuck.
 
Nicht dass ich hier meckern will, aber dieser Thread leidet an einem wichtigen Mangel.
Hier wird "Mir gefällt besser..." mit "Es ist besser..." verwechselt. Ich bin definitiv kein CS-Kiddie, spiele HdRO und bin unheimlich happy. Meine Zeit wäre mir zu kostbar, die Spiele, die ihr beschreibt, zu spielen. Ich habe ca. 3 Stunden die Woche Zeit, meist verteilt auf Halbstundenblöcke. Es kann passieren, dass mitten im Fight mein Sohn oder meine Tochter aufwacht und schreit. Glaubt ihr wirklich, ich möchte jedesmal meine Ausrüstung von vorne sammeln?
Ich finde die MMOs von heute gut und bin froh, dass sie sich in die Casuarichtung entwickelt haben. Ich glaube auch nicht, dass jemand die Entwicklung eines UO-ähnlichen Spiels heute noch finanzieren würde, weil bei gleichem Weltendesignstaff die dreifache Anzahl von Grafikern benötigt würde. VW baute auch einen New Beetle und nicht den Originalkäfer.
 
wow macht es, wirtschafltlich betrachtet, am geschicktesten

Man bindet die Leute lange dran, bietet kleine Contenthappen und gibt allen die Chance alles zu sehen.
Die "Top Gilden" sehen es 3 Monate früher, die anderen erst nach dem 3. Nerfpatch ^^

Wayne?

Soll doch jeder alles sehen, MMOs sind im Vergleich zu Offline RPGs unverhältnismäßig schwer.

WoW brachte viele nicht MMOler in das Genre rein und hat einfach das Tor in diese Welt richtig breit aufgerissen. ich glaub selbst Blizz hat nicht mit SO einem Erfolg gerechnet (Erfolg ja, aber ich denk net 10 Mio+, MMOs sind normal mit ca. 100k Kunden wirtschaftlich rentabel)

Was ich mir davon erhoffe: Dass es mehr MMOs gibt, mit mehr Spielern - mehr Variation

Das Interface, das Questing und so, das darf auch gern so Userfreundlich sein wie in WoW
(wie ich es gehasst hab Questobjekte zu suchen (random quests in AO z.b.) oder den Questgeber nicht mehr zu finden, weils keine coords und keine Fragezeichen gab
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)


btw.: WoW is das dickste, größte, erfolgreichste MMO Projekt bisher. Es läuft seit 3 Jahren mit wachsenden Userzahlen...
Ich denke mal, gemessen an den bisherigen Genregrößen, es wird locker noch 5 Jahre laufen... oder bis WoW2 kommt - wenn WoW2 kommt... wenns nicht einfach nur noch n addon und noch eins und noch eins gibt
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grafik updates inc.
 
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Bakual gut dass Du es ansprichst, einige von Dir aufgezählte Punkte sind nämlich Die Hauptgründe für meine Konto-Schließung:

- entfernen der Todesstrafe --->Der Tod wurde zum reisen benutzt - Anspruch = 0

- Klassen können zu viel!

- Accessquests für Zonen: einer der größten Schwachpunkte gegenüber Everquest 1, wenn jeder ohne Aufwand überall rein kann, fällt der Belohnungsaspekt von vornherein weg.

Es gibt genug Entwickler, welche andere Wege gehen wollen aber LEIDER auf so verdammte Großunternehmen wie EA, Soe & Co. angewiesen sind, um ihre Spiele an den Mann zu bringen. Das Mitbestimmungsrecht solcher Firmen ist LEIDER enorm. Oder glaubst Du wirklich, der Vanguard-Verfall nach Soe-Einstieg sei Zufall gewesen, also ich nicht =)

Norei 3 Stunden reichen halt gerade mal für ein Solospiel und wenn jemand mit 3 Stunden Zeit all das erreichen kann, was jemand der Hausnummer: 30 Stunden/Woche zockt, ist die Verhältnismäßigkeit nicht mehr gegeben und dann wird das Spiel über kurz oder lang für JEDEN uninteressant.

Wenn Du UO NICHT gespielt hast, wirst Du das System auch nicht verstehen. Im Prinzip sah es so aus:

alte Variante:

Sobald Du die Stadt verlässt, bist Du Freiwild für sogenannte rote Spieler ("Playerkiller"). Wenn Dich diese töten, können Sie Deine Ausrüstung looten. Du kannst im Gegenzug ein Kopfgeld auf diesen Spieler aussetzen und - je nach Höhe - somit die Chance erhöhen, dass derjenige so lange gejagt wird, bis Du seinen Kopf vor Dir hast.

neue Variante:

Oder wie ich es nenne "UO Dump Down":
Sofern Du Dich nicht in einer PvP Zone aufhältst, kannst Du auch außerhalb der Stadt nicht mehr angegriffen bzw. von PK's getötet werden, folglich auch kein /corpse Loot mehr. Diese Variante kostete das Spiel etliche Subs und gleichzeitig war die Bestrafung für den Tod eher lächerlich ab da an.

Everquest 1 übernahm dieses System, ging aber noch einen Schritt weiter --->getrennte PvE/PvP wurde geboren.

Die MMORPGS haben sich nicht weiter sondern zurück entwickelt. Dank WoW sind nun leider viele Leute in dem Genre, welche dort eigentlich nichts zu suchen haben um es mal hart zu formulieren..Die Communyties sind eben auch dementsprechend. Wenn ich lese, dass sich ein Heiler aufregt, weil er zu wenig dmg macht, kann ich nur lachen --->ein Heiler soll heilen und sonst nichts.

Oder andere ohne das Addon X gar nicht mehr raiden könnten bzw. von organisatorischem Talent bestenfalls mal gehört haben, ist das einfach nur traurig und hat nichts mit dem eigentlichen Gedanken hinter einem MMO - das Leben ist hart und daher auch das virtuelle - zu tun.

Oder kurz oder lang müssen sich die MMO's allerdings weiter entwickeln, dieses derzeit eher bedauernswerte Niveau kann sich nicht auf ewig halten, zum Glück.
 
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@Tja sry, das ich mal so dreist bin, aber du klingst für mich einfach nur wie ein enttäuschter Mensch, der einafch nicht will, das viele andere Spass an MMOs haben und sie dadurch vllt sogar massentauglich gewurden sind.

Wenns nach dir ginge wäre der Faustkeil das höchstentwickelte Werkzeug der Welt, alles andere ist nur neumodishcer Quatsch udn zu einfach
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Das ist natürlich drastisch ausgedrückt, aber genauso argumentierst du derzeit.

Sicherlich hat so ein PvP against all Sytsem schon was lukratives, aber mal ehrlich, selbst vor 1000 Jahren wurde nicht wahllos vor den Dörfern gemordet
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Da gab es Räuber sicherlich aber dieses: du bist freiwild wenn du ne Stadt verlässt is einfach zu krass, das ist halt für Masochisten (imho).

Wenn ich lese, dass sich ein Heiler aufregt, weil er zu wenig dmg macht, kann ich nur lachen --->ein Heiler soll heilen und sonst nichts.
Naja, s. RL: Nur weil ich Bäcker bin darf ich kein Fleisch mehr zubereiten?
Wer sagt denn das der Priester in WoW ein HEILER ist? Das macht die Skillung. Sicherlich war das mal so geregelt: Priester = Heiler!. Aber dank Skilltrees (und das ist ein Fortschritt, kein Rückschritt) sind die Grenzen da nicht mehr so fest. Und wenn ich mich eben entscheide nicht zu heilen, sondern Dmg zu machen darf ich mich auch darüber beschweren, das ich vllt zu wenig Dmg in der Skillung hab als andere Oo Wenns die Möglichkeit nicht gäbe würde sich auch keiner aufregen.
Und nicht lgiehc mit dem Argument kommen, ja aber man weiß ja vorher das man Heiler ist, da is Dmg eben unwichtig...
Sry, aber wenn man Farmen muss für Raid usw soll man dann aufgeschmissen sein, wenn mal keiner Zeit hat einen zu ziehen. Soll man dann lieber dem gesamten Raid sagen. 'Sry Jungs, mache kein dmg, kann nicht farmen alleine bin schließlich Heiler. Müsst eben nun damit leben, das ich weniger heile als sonst"

Oder andere ohne das Addon X gar nicht mehr raiden könnten bzw. von organisatorischem Talent bestenfalls mal gehört haben, ist das einfach nur traurig und hat nichts mit dem eigentlichen Gedanken hinter einem MMO - das Leben ist hart und daher auch das virtuelle - zu tun.

Erst mal: Warums chwer wenns auch einfach geht? Ich kann mir auch vor nem Marathon das Bein absägen, aber das wäre unsinn und so ist es auhc bei Addons. Auch kann man nicht immer ein-eindeutig sagen was gerade passiert. Wenn 25 leute diverese Cast-Effekte in den Raum schmeißen, dazu der Mob noch selbst nicht gerade unanimiert ist, dann ist es mögl. etwas (aber auhc nur etwas) unübersichtlich. Hinzukommt, dass das normale Interface der meisten Spiele einfach unzulässig ist. Wie soll man heilen, wenn es keine Raidanzeige gibt? Die Leute anklicken im Spiel? Mach mir mal vor wie du so einen raidabend bei uns heilst, und du wirst verstehen das das nix mehr mit können zun tun hat.

Gedanken hinter einem MMO - das Leben ist hart und daher auch das virtuelle - zu tun.
Und wer prägte den gedanken? Du?
Mal ehrlich, das ist sicher nicht der Sinn eines MMOs. Viel mehr steht dahinter der Gedanke eine möglichst reale unreale Welt zu erschaffen (Achtung: Paradoxon). Das gereicht von Handlungsfreiheiten wie PK aus UO bis zu den zugemauerten, linearen Wegen von GW (wobei das kein MMO ist).
Man spielt nicht das Leben nach, das macht man bei die Sims (langweiliges Spiel in meinen Augen), sondern man erschafft ein neues. Mal mit Story, mal eben anonym. Ziel dort ist es eben etwas zu erreichen, was man im RL sehr wahrscheinlich nicht ist (von der Legende bis zum Bettler sozusagen).

Sicherlich läuft derzeit alles daraufhin die Spiele mögl flach zu halten, wegen der leider sehr anspruchslosen Community (s. Hunter in WoW mit Petnamen wie Katze, Eber, Bär) und des Mammons wegen.
ABER daran ist nicht der Hersteller, der Publisher oder das Spiel schuld. Sondern eben der Mensch selbst und sein Umfeld.
Das steht hier aber ncith zu debatte (es fängt in der Schule an, zieht sich über die Freizeit [TV] und endet in Politik).

PS: Es ist spät, falls irgendwas ungereimt ist/rechtschreibfehler usw.: mir egal, ich bin Müde und will ins Bett^^ aber das musst ich mal loswerden
 
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Bin zwar auch hundemüde aber die Antwort werde ich mir trotzdem nicht verkneifen:

@Tja sry, das ich mal so dreist bin, aber du klingst für mich einfach nur wie ein enttäuschter Mensch, der einafch nicht will, das viele andere Spass an MMOs haben und sie dadurch vllt sogar massentauglich gewurden sind.

Vollkommener Blödsinn. Ich will eben NICHT wie die Masse sein und in einem Meer von 0815 MMO's schwimmen.

zum Bäcker:

Wenn Du Bäcker bist, wirst Du aber besonders in diesem Bereich bewertet und beurteilt werden und für höhere Aufgaben (z.B. raiden - Meisterbrief) wirst Du eben in dem von dir gewählten Bereich genützt werden.

bzgl. Farmen - ist ja auch ok, nur ist die primäre Aufgabe eben deine Kameraden zu heilen bzw. als Bäcker die Leute mit köstlichen Brötchen usw. zu versorgen.

Bzgl. Organisation:

Paradebeispiel! In Everquest1 wurde Sleeper (galt ewig als unbesiegbar) von 200 Mann gekillt, Raids waren lange Zeit auf 72 Personen ausgelegt und siehe da es ging ohne TS, Addons?! Und warum? Weil jeder seine Aufgabe bzw. den Gegner kannte und im Chatkanal nur Anweisungen bzw. Verbesserungsvorschläge und Taktikerklärungen durchgegeben wurden. Einige WoW Addons sind klasse, das gebe ich auch gerne zu. Ich mag die hässliche Standard-UI auch nicht, nütze Omen ABER das ist nichts elementares für mich. Meine Aggro kann ich auch ohne Ktm, Omen und was es sonst noch so gibt kontrollieren. Mitdenken ist halt nicht das Schlechteste =)

zum Gedanken:

Hätte ich den geprädigt, säße ich jetzt in einem Strandhaus, würde einen Reventon fahren und bräuchte wohl nie wieder einen Finger zu rühren....

Der Gedanke dahinter ist ganz einfach: MMO's sind eine virtuelle Welt und die Welt ist nunmal hart, rau und ungerecht wieso sollen MMO's das nicht auch sein?!

Publisher:
Auch hier liegst Du falsch, die Zeit für NICHT wowINFIZIERTE Produkte wäre jetzt genau richtig und wohl eine der sichersten Einnahmenquellen überhaupt.

bezüglich Politik:
Da gebe ich Dir Recht und genau deswegen haben wir in Österreich die scheiß EU, den Teuro eine Verdoppelung der Zuwanderungsrate (5 auf fast 10! %) und andere Probleme. Masse ist eben in den seltensten Fällen mit Klasse gleichzusetzen - das sieht man ja am besten an Gusi und Schüssl - selbst der Mond ist noch zu gut für die Beiden...
 
Fazit:
WoW hat viele Leute in das MMORPG Genre gebracht, welche dort eigentlich nichts zu suchen haben und mit Solo RPG's besser bedient wären. Vermisse die Zeit, in welcher MMORPG's noch Nischenprodukte waren und gegenseitiger Respekt an der Tagesordnung stand..

Absolut meine Meinung! Dem ist nichts hinzuzufügen
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Norei 3 Stunden reichen halt gerade mal für ein Solospiel und wenn jemand mit 3 Stunden Zeit all das erreichen kann, was jemand der Hausnummer: 30 Stunden/Woche zockt, ist die Verhältnismäßigkeit nicht mehr gegeben und dann wird das Spiel über kurz oder lang für JEDEN uninteressant.

Sehe ich auch so, Norei, dein Einwand in allen Ehren. Ich bin auch berufstätig und verfüge über nicht mal annähernd mehr die Zeit, die ich noch im Studium hatte oder als Schüler. Aber gerade WEIL ich so wenig Zeit habe, möchte ich diese lieber sinnvoll nutzen, sprich in einem anspruchsvollen Spiel, und nicht in seichten Spielen mit kaum Tiefgang. Ehrlich: Da könnte ich besser gleich fernsehen, um es mal überspitzt auszudrücken.

Die MMORPGS haben sich nicht weiter sondern zurück entwickelt.

Genau so sehe ich es aus! Punkt! Leider ist das aber die kommerziell erfolgreichere Variante.
 
@Tja sry, das ich mal so dreist bin, aber du klingst für mich einfach nur wie ein enttäuschter Mensch, der einafch nicht will, das viele andere Spass an MMOs haben und sie dadurch vllt sogar massentauglich gewurden sind.

Wenns nach dir ginge wäre der Faustkeil das höchstentwickelte Werkzeug der Welt, alles andere ist nur neumodishcer Quatsch udn zu einfach
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Das ist natürlich drastisch ausgedrückt, aber genauso argumentierst du derzeit.

Sorry, Pymonte, ist ja schön, dass du deine Überzeugung hier mit so viel Engagement vertritts und auch Deine Erinnerungen an "tolle" Erlebnisse in WoW will ich dir ja gar nicht vermiesen. Aber sowohl Tja als auch ich kennen nun mal WoW UND UO. Solange du also nicht wirklich weißt, wovon du sprichst, sprich UO einfach mal selber antestet, solltest Du Dich mit solchen Urteilen zurückhalten. Ist nämlich nur Blödsinn btw
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@Kalvasflam und wenn ich UO anteste und sage es ist schei*e? Dann heißts vermutlich nur wieder das ich WoW geschädigt bin. Solche Pauschalisierungen kann man getrost stecken lassen. Das ist hier eh nur persönlicher Geschmack und da kann man eigentlicha uch nicht drüber streiten. Es gibt auch genug Leute die von DaoC/Uo/EQ zu WoW kamen und das Spiel toll fanden. Genauso wie es vermutlich auch umgekehrt sein wird.

@Tja schon richtig, das es neue Wege im MMO bereich geben wird. Ob sie sich durchsetzen ist wieder ne ganz andere Frage. Ich bezweifle nicht das WAR/AoC und wie sie alle heißen untergehen werden (ich selbst werde auch erst mal WAR antesten), aber die Garantie, das sie anders sind, geben sie auch nicht. Manche verprechen nur 2-3 Dinge mehr oder orientieren sich anders. Mainstream wird dennoch ihr Ziel sein.
Ansonsten bin ich ja eigentlich auch immer 'gegen die Mehrhei', finde es z.B. derzeit total dämlich, das Gothic/Metal immer Massentauglicher wird (besser gesagt, die Richtung immer mehr akzeptiert wird usw).
Zum Thema Addons: Ich hab auhc nur ne Raidübersicht (wegen Buffs anzeigen, will nichht jedesmal jeden einzelnen anklicken wegen Buff überprüfen), Omen wegen Aggro, brauch ich aber nicht obwohl ich DD bin. BigWigs, damit ich auch mitbekomme, was vllt in meinem Rücken passiert.
Ventrilo nutzen wir eh meist nru zum Labern/erklären der Taktik (geht nun mal einerfacher als 1000Zeilen abzutippen). Ansonsen wird man bei uns recht wenig zum Bosskampf hören. AUch weiß jeder was er machen muss, sonst kann der Boss nicht leigen. Das untershceidet EQ nicht von WoW.

Vollkommener Blödsinn. Ich will eben NICHT wie die Masse sein und in einem Meer von 0815 MMO's schwimmen.

Das habe ich mit meinem Satz ausdrücken wollen
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bzgl. Farmen - ist ja auch ok, nur ist die primäre Aufgabe eben deine Kameraden zu heilen bzw. als Bäcker die Leute mit köstlichen Brötchen usw. zu versorgen.
Sehe ich nicht so, aber da hat wohl jeder andere Vorstellungen von. Der Bäcker verkauft heutzutage auch viel mehr als nur seine Backwaren.

Der Gedanke dahinter ist ganz einfach: MMO's sind eine virtuelle Welt und die Welt ist nunmal hart, rau und ungerecht wieso sollen MMO's das nicht auch sein?!
Naja, ich weiß nicht, sichelrich kan die Welt ruhig hart, rau udn ungerecht sein. Aber ein Spiel, das mich 95% der Zeit nur fustet weil es einen fast unmögl. Schwierigkeits grad hat ist für mich auch nicht wert, angespielt zu werden. Warum? Ganz einfach. Ich opfere einen Teil meiner Freizeit, richtig FREIzeit, für das MMO. Ich bekomme kein Geld um mich qiälen zu lassen oder das Spiel zu spielen. Ich mache es freiwillig. Sicherlich dieses, alles einfacher damit jeder was davon hat von WoW derzeit kotzt mich tierisch an. Aber andererseits ein Spiel zu spielen, das mich mehr frustet als mein Job (bzw stressiger ist
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) lohnt sich in meinen Augen auch nicht. Dann such ich mir lieber ein anderes Hobby.

PS: Ich weiß ja, wenn man dann 'ganz oben' ist hat man erst mal Ruhe. Aber bis dahin wäre mir das Frustpotential von open PvP viel zu hoch.

Ich sags mal so: WoW hat 2 Zonen in denen man sicher ist. Einerseits unreal (obwohl es auhc sichere oder befriedete gebiete gibt, die gibts auch in der Realität). Dort kann ich erst mal so auf lvl 20 kommen. Danach bin ich freiwild. Bis lvl 20 erfahre ich genug um die Spielmechanik zu verstehen, das Spiel an sich kennen zu lernen usw usw.

Wenn es das ncith gäbe würde es selbst mit lvl 70 elite wachen und unsichtbarkeit entdecken usw dennoch genug leute geben die die ganzen Lowies ganken. Sichelrihc für den max. lvl Spieler ganz lsutig, für einen Neuling der reine Horror. ich erstelle meinen Char, will die erste Q annehmen: tot. Ressurection: tot. lvl 2 irgendwann mal: tot. Sry, aber dann würde es kaum einer Spielen. Die paar die schon bis max lvl gekommen sind, weil sie die ersten waren und der Rest der irgendeine Motivation hat. Sichelrich ist es vllt das was manche wollen, aber ich persönl. würde sowas nicht spielen. Und ich whine nicht rum wenn ich mal gegankt werde/sterbe oder was chief läuft, aber wie shcon gesagt frusten lassen muss ich mich auch net
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Man müsste in dem Fall, wie shcon genannt entweder Kopfgeld aussetzen können (geht aber schlecht als Neuling ohne Kohle) oder der Ganker müsste Strafpunkte erhalten (war ja mal in WoW geplant, das man irgendwann mal nicht mehr die eigene Stadt betreten kann, ohne von den Wächtern gekillt zu werden, schade das es nicht eingeführt wurde).
Ansonsten wäre es ein munteres: 'schau mal da, ein neuer, den bring ich um' Spiel. Und sry, das ist in meinen Augen sinnloser als Moorhuhn.

PS: Bevor man hier sagt ich bin WoW-Fanboy und ich nehm hier alles ich Schutz. Ich will eigentlich nru mal wieder ne sachliche Diskussion führen und nehme eben den Part der Contra-Partei zur Contra-Meinung ein. (also eigentlich die pro-Partei Oo ^^)

WoW WAR mal ein tolles Spiel, aber seit BC und jetzt am besten noch seit 2.4 wird es eben ein Diablo-Online für 13€ im Monat. Das find ich persönlich auch sehr pervers.
 
Tja... so ist das.


Es hat sich viel geändert im MMO Markt. Die Szene ist den Kinderschuhen entwachsen und ist in die erbarmungslosen Mühlen des Kommerz angekommen. Schneller, Weiter, Höher, Besser, Wettbewerb... haben zum großen Teil die ursprünglichen Werte von Gemeinschaft, Spaß usw. abgelöst.



In meinem ersten MMO, DAoC, konnte man einen Server noch mit einem kleinen Dorf vergleichen. Man kannte sich, man kannte Spieler serverweit aus vielen Gründen, sei es weil derjenige besonders Nett war, besonders gut seine Klasse spielen konnte oder aus einem anderen Grund. Jeder hatte einen gewissen Ruf, und dieser Ruf musste gepflegt werden. Wenn man sich in irgendeiner Weise daneben benommen hat, ging das wie ein Lauffeuer über den Server, die Leute wurden gemieden, bekamen Probleme mit ihrer Gilde, wurden nicht mehr in Gruppen eingeladen, waren quasi aussätzig. Das höchste Gut war also der eigene Ruf.

In WoW spielt das keine Rolle mehr. Man kann sich wie die Axt im Walde benehmen, andere übervorteilen, unfair behandeln, sozial bedenklich agieren ohne Konsequenzen zu fürchten. Übervolle Server, Servertransfer, Namensänderung, schnell in 1-2 Wochen einen neuen Charakter hochziehen, Ebay sind da die Stichworte.

Der feste Bund, die Identifizierung mit seinem Avatar besteht nicht mehr, das sehe ich als Hauptproblem in WoW.


Das WoW durch seine Einsteigerfreundlichkeit und Simplizität den Massenmarkt bedient und geöffnet hat sollte unumstritten sein. Jedoch gibt es noch einige MMOs die den Anfangstrend von damals noch bedienen, eine mitleidlose, dunkle, düstere und fiese Welt, in der man ums überleben kämpfen muss. Beide haben jedoch ihre daseins Berechtigung, je nach Gusto. Wobei ich zu 100% auf letzere stehe. Ich brauche Herausforderung und will für mein Versagen bestraft werden, das gibt mir den Nervenkitzel.


Ebenso, wie in diesem Thread schon öfter erwähnt, denke ich das es ein Problem der Altersklassen und der persönlichen Reife ist. Diese Aussage soll nicht negativ behaftet sein, aber es ist Fakt das es zu großen Interessen Differenzen in zB der Altersklasse 15-19 oder 25-29 gibt. Ausnahmen bestätigen die Regel, wie immer.

Wenn ich da persönlich an meine Jugend denke, mit 15 habe ich mein Mofa aufs ärgste getunt um damit schneidig an den Mädels vorbeizusausen um Eindruck zu schinden, und den Neid der Kollegen zu geniessen.
Heute fahr ich mit meinem Durchschnitts Auto zur Arbeit und verschwende keinen weiteren Gedanken darauf, hauptsache es fährt und bringt mich entspannt, aber dennoch pünktlich und verlässlich zur Arbeit.

Ich denke dieses Bild kann man ganz gut transferieren...



Mann muss seine Nische finden, angeboten werden Sie.
Abstriche muss man immer machen.

MMOs sind im optimalen Fall ein Sandkasten, welche Spielzeuge man mitnimmt, mit welchen Leuten man sich umgibt liegt im eigenen Ermessen. Wobei das zurzeit und in letzter Vergangenheit von fiesen Rockergangs die den Sandkasten umlagern, erschwert wird.


Randbewegungen haben meist die Tendenz auszusterben oder Massenbewegungen zu werden. In den 1970ern als Kraftwerk aktuell wurde, haben nur wenige diesen Vorläufer des Technos gehört... daraus wurde dann die Loveparade. Dafür gibt es unendlich viele Beispiele. Dasselbe läuft nun mit MMOs...


Der eine kauft sein Messer günstig aus einer Massenproduktion im Lidl, benutzt es lieblos bis es abgenutzt ist und schmeisst es Weg und kauft ein neues.
Der andere kauft sein Messer handgemacht, aus einer kleinen Nischenproduktion, Qualität... benutzt es aufmerksam, hütet es wie seinen Augapfel und pflegt es über lange Jahre.


So... genug geschwallt.
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PS: In den letzen Posts über mir wird das WoW Schema (Instanzen, Bosse, Raids, Heiler-Tank-Damage Klassen usw) als unvermeidlich angesehen ... befreit euren Geist davon. So läuft es nicht immer... es gibt mehr Schubladen als man denkt.
 
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Norei 3 Stunden reichen halt gerade mal für ein Solospiel und wenn jemand mit 3 Stunden Zeit all das erreichen kann, was jemand der Hausnummer: 30 Stunden/Woche zockt, ist die Verhältnismäßigkeit nicht mehr gegeben und dann wird das Spiel über kurz oder lang für JEDEN uninteressant.
3 Stunden reichen wunderbar für HdRO, auch wenn ich erst 47 bin und nie die Spalte raiden werde. Wie ich das verstehe, ist UO ein Spiel für 30h/W Spieler, WoW ein Spiel für 30h/W und für 3h/W Spieler, auch wenn Blizzard nur Content in Patches für 30h/W Spieler herausbringt. HdRO ist eigentlich für 30h/W Spieler fast unterfordernd. Es gibt aber nun mal viele Spieler, die können nur 3h/W, wollen aber mit anderen spielen. Diese Gruppe wird augenscheinlich weder in UO noch in EQ1 angesprochen. WoW hat die MMOs diesem Markt geöffnet und jeder MMO Entwickler wird die Hölle tun und ein Spiel für ausschließlich die 30h/W Gruppe entwickeln. Dazu gibt es zu viele MMOs.
 
3 Stunden reichen wunderbar für HdRO, auch wenn ich erst 47 bin und nie die Spalte raiden werde. Wie ich das verstehe, ist UO ein Spiel für 30h/W Spieler, WoW ein Spiel für 30h/W und für 3h/W Spieler, auch wenn Blizzard nur Content in Patches für 30h/W Spieler herausbringt. HdRO ist eigentlich für 30h/W Spieler fast unterfordernd. Es gibt aber nun mal viele Spieler, die können nur 3h/W, wollen aber mit anderen spielen. Diese Gruppe wird augenscheinlich weder in UO noch in EQ1 angesprochen. WoW hat die MMOs diesem Markt geöffnet und jeder MMO Entwickler wird die Hölle tun und ein Spiel für ausschließlich die 30h/W Gruppe entwickeln. Dazu gibt es zu viele MMOs.

30h /w ist schon minderheit imo (6h/tag haben wohl seehr wenige zeit)
die merhheit wird ja wohl eher bei 10-20h /w liegen oder? (2-3h/tag)
und für diese Gruppe bietet WoW passenden content (quests und instanzen die für 2h ein gefühl von vorankommen geben)
reichlich soweit ich das sehe, es ist nicht unbedingt intressanter content auf dauer aber was intressant ist, ist ja auch wieder ansichtssache

in die gleiche sparte schlägt auch lotro
für 10-20h/w besteht hier ebenfalls ein gutes zeit/content verhältniss
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bakual gut dass Du es ansprichst, einige von Dir aufgezählte Punkte sind nämlich Die Hauptgründe für meine Konto-Schließung:

- entfernen der Todesstrafe --->Der Tod wurde zum reisen benutzt - Anspruch = 0

- Klassen können zu viel!

- Accessquests für Zonen: einer der größten Schwachpunkte gegenüber Everquest 1, wenn jeder ohne Aufwand überall rein kann, fällt der Belohnungsaspekt von vornherein weg.

Es gibt genug Entwickler, welche andere Wege gehen wollen aber LEIDER auf so verdammte Großunternehmen wie EA, Soe & Co. angewiesen sind, um ihre Spiele an den Mann zu bringen. Das Mitbestimmungsrecht solcher Firmen ist LEIDER enorm. Oder glaubst Du wirklich, der Vanguard-Verfall nach Soe-Einstieg sei Zufall gewesen, also ich nicht =)

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Die MMORPGS haben sich nicht weiter sondern zurück entwickelt. Dank WoW sind nun leider viele Leute in dem Genre, welche dort eigentlich nichts zu suchen haben um es mal hart zu formulieren..Die Communyties sind eben auch dementsprechend. Wenn ich lese, dass sich ein Heiler aufregt, weil er zu wenig dmg macht, kann ich nur lachen --->ein Heiler soll heilen und sonst nichts.

Oder andere ohne das Addon X gar nicht mehr raiden könnten bzw. von organisatorischem Talent bestenfalls mal gehört haben, ist das einfach nur traurig und hat nichts mit dem eigentlichen Gedanken hinter einem MMO - das Leben ist hart und daher auch das virtuelle - zu tun.

Oder kurz oder lang müssen sich die MMO's allerdings weiter entwickeln, dieses derzeit eher bedauernswerte Niveau kann sich nicht auf ewig halten, zum Glück.
Weisst du was, wenn wegen dem Abschaffen/Mildern der erwähnten Punkten (Accessquests, Todesstrafe, usw) pro Spieler der cancelt 3 neue dazukommen, dann war das ein erfolgreicher Schachzug und kein Rückschritt, dein canceln hat SoE wahrscheinlih locker verkraftet. So hart das für dich ist
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Gegenfrage: Glaubst du wirklich Vanguard sei erst seit dem Publisherwechsel von MS zu SoE geflopt? Das war schon vorher abzusehen. Was glaubst du warum MS überhaupt das Spiel abgestossen hat? Die haben gesehn dass das Spiel keinen kommerziellen Erfolg bringen wird der gross genug ist dass es sich fürn Unternehmen wie MS rechnet. SoE hats schlussendlich übernommen weil sie wohl a) das Potential sahen und b) so elegant eine potentielle Konkurrenz in eigene Hände bringen konnten. Wer anderes behauptet glaubt auch an Verschwörungstheorien
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Ob sich MMORPGs zurück oder vorwärts entwickelt haben ist immer Ansichtssache. Ich hab selber EQ1 sehr gemocht, und hab auch heute noch sehr gute Erinnerungen. Aber ich bin mir auch bewusst dass ich viele Frustmomente verdränge. Ich mag auch nicht jede Entwicklung heute aber schlussendlich gehts bei Spielen Geld zu verdienen, und der Erfolg von WoW spricht Bände. Ein EQ1 hätte nie eine solche Masse an Leuten anziehen können, ebensowenig UO. Selbst mit der besten Werbung nicht. Das Spiel war (und ist) zu Hardcore, zuviel Frustmomente usw, es ist etwas für Freaks und wurde damals auch für solche entwickelt. Die potentiellen Kunden haben sich aber gewandelt. Heute hat Hinz und Kunz nen Breitband-Internetzugang, nicht mehr nur die Freaks. Selbst die Freaks spielen heute gern mal nen EQ2, WoW, HdRo usw. Es ist nicht mehr so wie früher dass sich die Kunden auf 2 Spiele aufteilten.
Wer heute nur für Hardcore-Freaks nen Spiel designen will, kann auch gleich Insolvenz anmelden, es gibt einfach schlichtweg zuwenig Spieler die son Game spielen wollten und dann auch jahrelang Subscriptions zahlen. Du alleine und deine 2 Kollegen reichen leider nicht damit das Spiel wirtschaftlich rentiert
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Der Gedanke dahinter ist ganz einfach: MMO's sind eine virtuelle Welt und die Welt ist nunmal hart, rau und ungerecht wieso sollen MMO's das nicht auch sein?!
Weil nur die allerwenigsten Kunden das wollen, und für diese paar masochistischen Nasen rentiert es sich nicht ein Spiel zu entwickeln. So einfach ist die Antwort, auch wenn sie nicht jedem gefällt.
Hart und Rau ist ok sofern man dem was entgegensetzen kann (zB die eigenen Spells/Equipment), aber ungerecht/unfair mögen die Leute schlichtweg nicht behandelt werden. Genauso wie keiner mag wegen Lag/Bugs zu sterben oder etwas zu verlieren, weil das eben auch nicht gerecht ist.
 
PS: In den letzen Posts über mir wird das WoW Schema (Instanzen, Bosse, Raids, Heiler-Tank-Damage Klassen usw) als unvermeidlich angesehen ... befreit euren Geist davon. So läuft es nicht immer... es gibt mehr Schubladen als man denkt.

Netter Post, Tsnud. Du bringst vieles genau auf den Punkt.

Gerade der letzte Absatz trifft es doch sehr, auch wenn ich glaube, dass man diese Einteilung aus den Köpfen der Leute nicht mehr rauskriegen wird. Vor allem seit WoW ist es so, dass ein MMORPG einiges einfach haben muss (s. selbst Vanguard, wo es seit Kurzem meines Wissens nach auch einen instanzierten Raiddungeon gibt):

- Instanzen
- Bosse
- Raids
- eine (in meinen Augen blödsinnige) Einteilung der Klassen in Tanks, DDs, Healer etc.
- Level
- Itemoverkill

Gerade bei den Leuten, die mit WoW an das Genre herangebracht wurden, fehlt (verständlicherweise) einfach komplett die Fähigkeit auch in anderen Bahnen zu denken. Ich habe selbst oft erlebt, wie gefragt wurde, wie denn ein Online-RPG anders aufgebaut sein könne. Wenn dann erwähnt wurde, dass es auch durchaus Spiele gibt, die komplett auf Raids verzichten, kam als Antwort oft ein "lol", "rofl" oder "omg".

Ist doch schon recht seltsam, dass es dies alles in UO nicht gibt bzw. gab. Weder eine Leveleinteilung, noch Raids, noch Instanzen, noch fordernder PvE-Content, noch (sammelwürdige) Items. Und trotzdem spielen Tausende von Veteranen das Spiel auch heute noch - nach über 10 Jahren. Mich würd doch stark interessieren, ob es in sechs / sieben Jahren eine ähnliche prozentuale Quote auch bei WoW geben wird. Um ehrlich zu sein, bezweifel ich doch sehr, ob es viele Leute geben wird, die überhaupt fünf Jahre damit verbringen. Warten wirs mal ab...

Was ich übrigens auch immer wieder lustig finde, nicht nur in WoW, sondern auch wenns beispielweise um LotRO geht, ist der Begriff "Endgame-Content". So was hab ich in etlichen Jahren UO nicht einmal gehört.... liegt vielleicht daran, dass auch der letzte "Noob" seinen Char schon nach kurzer Zeit auf Max gebracht hat
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