Verlaufs Geschichte

Die Nachtelfe bewegte sich auf das Lager der Allianz zu, allerdings nicht allein, ein halbes dutzend Wächter folgten ihr. Falls sie den Gedanken hatte zu fliehn würde man sie töten, allerdings hatte man ihr ihre Waffen zurückgegeben, was ein dummer Fehler war wie sie gleich beweisen würde. Während sich der kleine Trupp über die weite Ebene zwischen dem Lager der Allianz und dem Lager der Meuchelmörder bewegte, schmiedete Suiny einen Plan. Sie hatte vor zu kämpfen, allerdings konnte sie in der Einöde keinen geeigneten Platz zum kämpfen finden, kein Stein hinter dem sie Deckung suchen konnte, kein Graben in den sie springen konnte. Die einzige Möglichkeit die ihr bleib war zum Lager der Allianz zu gehn und dann hinter den Zelten Deckung suchen, gleichzeitig konnte sie darauf hoffen dasd man ihr half. Ihre Bewacher, allesamt Menschen damit sie auch zu Bolvar konnten, waren hoffentlich nicht die stärksten, denn gleich gegen 6 Wiedersacher zu kämpfen würde anstrengend werden. Die Zelte kamen immer näher, an dem Ort an dem Suiny sich ihren Gegnern stellen würde, war ein riesengroßes Zelt, was hoffentlich von Pflichtbewussten Soldaten der Allianz bewohnt wurde.
Dann erreichten sie und ihre Gefährten den Punkt an dem sie zuschlagen wollte, Suiny blieb stehn und wartete kurz.
"Los weiter, wir haben nicht ewig Zeit!" flüsterte ein Wächter mürrisch.
Die Nachtelfe blickte kurz auf.......Und drehte sich ruckartig um, ehe der Wächter hinter ihr wirklich bemerkte was los war, sprang Suiny schon auf ihn, mit ihren beiden Füßen packte sie sich seinen Kopf und riß ihn mit solcher Gewalt nach hinten, dass das Genick brach. Ehe die anderen Wächter überhaupt reagieren konnten starb der nächste von ihnen, ein Wurfdolch steckte in seiner Kehle. Doch dann erkannte man das die vier anderen Wächter geübte Kämpfer waren, sie zogen ihre Klingen und warteten auf eine Reaktion von der Nachtelfe. Besagte stand mit dem Rücken zur Einöde und konnte sich nicht in das Lager zurückziehn, es sei denn sie konnte die anderen lange genug ablenken.
"Es ist genauso wie es unser Anführer gesagt hat, du bist durch und durch ein durchtriebenes Miststück!" sagte einer der vier Menschen provozierend, er hatte eine lange Mähne und war für nicht gerade wenige Damen sicherlich eine Augenweide.
"Nein, ich habe einfach nur die Seiten gewechselt und werde sicher nicht zu euch zurückkommen!" antwortete Suiny sie kramte in einem Beutel rum der an ihrer Hüfte hin. Einer der anderen Wächter bemerkte das und machte seine Kampfgefährten darauf aufmerksam, doch ehe sie etwas ausrichten konnten war Suiny schon in einer Rauchwolke verschwunden.
"Verdammt!" brüllte der Wächter mit der langen Mähne laut.
"Sei ruhig." beschwichtigte ihn ein anderer, "willst du noch das ganze Lager aufwecke....." weiter kam er nicht, denn ein Dolch hatte ihm die Kehle durchtrennt. Die Wächter entdeckten Suiny ehe sie wieder verschwinden konnte, diese rannten so schnell sie konnten auf sie zu, Suniy erkannte ihre Chancen im Kampf und wirbelte auf dem Absatz herum und rannte quer durch das ganze Lager. Sie kam an verschieden großen Zelten vorbei manche, so groß wie ein ganzes Haus, andere so klein das gerade mal 2 Soldaten Platz darin hatten. Zwar kam Suiny an einigen Lagerfeuern vorbei allerdings waren dort nicht genügend Soldaten und ihre Verfolger würden diese und sie selbst mit aller warscheinlichkeit töten. Die Nachtelfe jagte durch die "Gassen" und sah schon ihr Ende kommen, da ihre Verfolger sieh schon fast eingeholt hatten, als sie um eine Ecke bog und aufeinmal von einer starken Hand in ein Zelt gezogen wurde.
"So sieht man sich wieder Nachtelfe!" sagte ein grinsendes Gesicht, und dieses Gesicht passte nur zu einem ihr wohlvertrautem Troll-Jäger, Artherk.
 
Tergenna war sich im Klaren darüber, dass ihre momentanen Gedanken bei weitem alle Moral verwarfen, die sie sich überhaupt noch aufbewahrt hatte, aber die Geldbeutel der Elitewachen um sie herum sahen verlockend schwer aus. Sie schluckte und versuchte den Blick abzuwenden, wieder einmal kam die Elster in ihr durch.
"Oh! schaut mal dort!", rief sie und zeigte nach dem Zufallsprinzip ausgewählt in eine dunkle Ecke, woraufhin die Wachen aus ihrem Trott aufwachten, sich scharf wie Wachhunde aufrichteten und angestrengt ins Dunkel starrten. Schleunigst entwendete die Schurkin der nächststehenden Wache den locker angebundenen Geldbeutel, der wohl auch als Statussymbol diente, ohne dass jemand es bemerkte. Rasch ließ sie ihn in einer eingenähten Tasche im Inneren ihres Umhangs verschwinden.
Keine Zeit für ein schlechtes Gewissen... Keine Zeit für ein schlechtes Gewissen... Keine Zeit für ein schlechtes Gewissen..., wiederholte sie ihr Mantra in Gedanken immer wieder. Von Verbündeten hatte sie noch nicht gestohlen... nicht oft... nicht zu oft, zumindest.
"Upps, ich hab mich wohl geirrt", sagte sie entschuldigend mit einem unschuldigen Lächeln, das sie gerade noch so nicht zu einer Grimasse entgleisen ließ.
"Wollen wir nicht weitergehen?", fragte sie weiter so harmlos wie möglich. "Wir wollen ja alle nur noch ausruhen, nicht?"
Die Orks grummelten und warfen ihr einige böse Blicke zu. Sie meinte auch einige gemurmelte orkische Beleidigungen zu hören, ließ sich aber nicht näher darauf ein. Zumindest für die Nacht war vorgesorgt.
Ihr schlechtes Karma würde ihr noch irgendwann zum Verhängnis werden, das spürte sie.

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(ooc:
beschwert euch nicht! Unmoralische Schurken (ich meine Schurken, hm?), sind ja wohl erlaubt, was? *g*
Es macht spaß, so was zu schreiben xD)
 
Ein kurzes, anerkennendes Lächeln huschte über meine Lippen.
Es benötigte einiges an Mut, einem Ork im Kampf entgegen zu treten. Die Grünhäute waren nicht umsonst gefürchtete Feinde - sie vereinten sowohl Kraft als auch Schnelligkeit und Gewandtheit in sich, und Krieg schien für sie mehr eine angenehme Abwechslung denn ein Risiko zu sein. Ein Gefecht auf Leben und Tod - das war es, was sich Orks wünschten.
Einem dieser Krieger aber auch noch die pralle Geldbörse zu klauen, grenzte schon fast an Wahnsinn. Wenn man dabei entdeckt wurde, konnte man sich unweigerlich sicher sein, im nächsten Moment tot auf dem Boden zu liegen, gleich, wie schnell man versuchen mochte zu entwischen. Ein Kampf war in solchen Fällen unausweichlich, und bei einem Ork zog man nicht nur selten den Kürzeren.
Aber eben diese Gefahr war die Blutelfe eingegangen. Sie hatte Verbündete beklaut, Wesen, die sie in eben diesem Moment beschützten. Ein warmes Gefühl der Verbundenheit stieg in mir hoch, während ich zugleich einen weitreichenden, wahrscheinlich nicht minder riskanten Entschluss fasste. Was auch immer diese Frau hier wollte, ich musste es herausfinden. Eigentlich gehörte es weder zu meinem eigentlichen Auftrag noch war ich tatsächlich dazu gezwungen, aber ich hatte das Gefühl, dass ein kurzes Gespräch mit ihr zu interessanten Informationen führen könnte.
Meine Hand griff in einen der Beutel, die an meinem Gürtel hingen, und kam mit einem gelben Pulver beladen wieder zum Vorschein. Ein kurzer Blick um mich herum offenbarte keine weiteren Gefahren, das nächste, von Wachen umringte Freudenfeuer war vielleicht etwas mehr als zwanzig Schritte weit entfernt und aufgrund der Biegung der Gasse, in der wir uns gerade befanden, nicht zu sehen. Die unangenehme Nähe der anderen Grünhäute machte mir Sorgen, aber wenn alles nach Plan laufen würde, sollte auch dies kein Problem darstellen.
Ich holte tief Luft, dann trat ich schnell an die Gruppe vor mir heran. "Entschuldigung."
Wie erwartet, drehten sich die Orks teils überrascht, teils wachsam zu mir um, kaum dass sie das Wort vernommen hatten. Wie erwartet, tat es die Blutelfe ihnen gleich. Ich erhaschte noch einen kurzen Blick auf ihr Gesicht, bevor ich mit der freien Hand meine Kapuze über die Augen zog, während ich mit der anderen das Pulver schwungvoll auf den Boden schmiss.
Ein lauter Knall zerriss die Stille Orgrimmars und vermischte sich mit wütendem, schmerzerfüllten Geheule und Flüchen. Die Gasse, in der wir standen, wurde von gleißend hellem Licht überflutet, das selbst durch den schwarzen Stoff meines Umhangs drang. Einen Atemzug später war es verschwunden und der Dunkelheit gewichen, die sich ihren rechtmäßigen Platz zurück eroberte.
Hastig schmiss ich die Kapuze zurück und zog meinen Dolch. Die Orks, die mich eben noch argwöhnisch gemustert hatten, rieben sich nunmehr verzweifelt die Augen, schlugen wild um sich und brachten dabei eine blumige Auswahl an unverständlicher, grunzender Worte hervor, von denen ich mit großer Wahrscheinlichkeit annahm, dass sie mir galten und nicht eben freundlich waren. Allerdings achtete ich nicht sonderlich auf die Wachen, sondern huschte zwischen ihnen hindurch und legte meine Klinge an die Kehle der Blutelfe, die bis dahin ebenfalls verwirrt um sich getastet hatte, jetzt jedoch augenblicklich ruhig wurde. Mit meiner leisen, leicht zischenden Stimme wisperte ich ihr ins Ohr: "Eine falsche Bewegung, und Ihr atmet durch ein Loch im Hals."
Ohne noch einen Augenblick zu zögern, umschlang ich ihre Taille und zog sie rückwärts mit mir mit. Alarmierte Rufe von dem Freudenfeuer am Ende der Gasse wurden laut, und auch wenn ich sie noch nicht sehen konnte, war klar, dass die ersten Wächter bereits auf den Weg zu uns waren und es nur noch eine Frage von Sekunden sein würde, bis sie um die Ecke kamen und mich sahen.
Ein letzter Schritt nach hinten, dann tauchte ich mitsamt meiner Gefangenen in die Finsternis zwischen zwei der aus Lehm und Stein erbauten Häuser ein. Wie ich es mir gedacht hatte, führte ein schmaler Weg zwischen den Wänden der Gebäude weiter von der breiten Gasse weg und tiefer in das Gewirr von engen Pfaden hinein.
Je weiter wir in das Netz von Gängen eindrangen, umso leiser wurden die Stimmen der aufgebrachten Orks. Nach einer Weile waren sie zwar nicht verstummt, doch weit genug entfernt, dass ich mir vorerst keine Sorgen machen brauchte, von einem der Grünhäute allzu bald entdeckt zu werden. Die Blutelfe musste inzwischen ihr Augenlicht wiedererhalten haben. So gut mein Blitzpulver auch hergestellt war, es konnte die Sicht des Opfers nur für eine sehr kurze Zeit nehmen. Allerdings war das meistens lange genug, um seinem Gegenüber die Kehle durchzuschneiden.
Wir kamen bei einer Kreuzung an, von der zwei weitere Wege abzweigten. Mit zu Schlitzen verengten Augen überschlug ich kurz die Möglichkeiten, die mir für eine Flucht bleiben würden, falls ich sie antreten musste, dann nickte ich zufrieden. Mit leiser Stimme wandte ich mich wieder meiner Gefangenen zu, die ich nach wie vor fest umklammert hielt. "Ich stelle Euch drei Fragen, und wenn Ihr sie nicht sofort beantwortet, seid Ihr für mich nicht von Nutzen - und was das bedeutet, könnt Ihr Euch sicherlich denken, also hört gut zu."
Die Rufe der Orks wurden allmählich lauter. Ich durfte mich hier eindeutig nicht zu lange aufhalten, die Wächter der Stadt kannten sich in ihr verständlicherweise weit besser aus als ich. Meine Stimme blieb dennoch ruhig, als ich fragte: "Wer seid Ihr, zu wem wolltet Ihr und was ist Euer Auftrag? Und vergesst das Messer an Eurer Kehle nicht, falls Ihr gerade auf dumme Gedanken kommen solltet."
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Das mit den unmoralischen Schurken hast Du nicht umsonst gesagt.
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sry so rausgerutscht xD
 
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Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort, seltsam ist es nur, wenn es eine Bestrafung ist, bei der einem ein Messer an die Kehle gehalten wird.
Es war auch eine Überraschung für Tergenna ist, im direkten Wirkungsfeld von Blitzpulver zu stehen, ohne eine gewisse Vorwarnung zu erhalten.
Sie hatte schon oft genug Feinde mit einer kleinen Explosion vor ihren Füßen verwirrt, um zu entkommen, aber es war schon etwas anderes, einmal selbst auf diese Weise geblendet zu werden.
Kurz überblickte sie die Lage, in der sie sich befand und schlussfolgerte, dass ihr im Moment nichts helfen konnte, solange sie nicht erst mal selbst wieder ein paar ordentliche Klingen in die Finger bekam. Sie beschloss, lieber wahrheitsgemäß zu antworten.
"Oh, ich glaube, es würde mir schwer fallen, in dieser Situation den Stahl auf der Haut zu vergessen. Mein Name ist Tergenna und ich soll dem Kriegshäuptling einen Brief überbringen.“
Sie kniff einen Augenblick die Augen zusammen und hoffte darauf, in der nächsten Sekunde kein Blut zu spucken.
Zu ihren Worten tastete sie wieder einmal nach der Pergamentrolle, die mit einem Band gut zugeschnürt war. Auch sie war in ihrem Umhang verstaut, direkt neben der Orkbörse.
Ihr kam eine Idee. Sollte sie es schaffen, den Geldbeutel nach dem alten Ziegelstein-in-Socke-Prinzip wie einen Morgenstern zu benutzen und damit die dolchhaltende Bedrohung hinter sich auszuknocken, bevor er etwas merkte, könnte sie ohne durchschnittene Kehle davonkommen.
Vorerst musste sie sich aber damit zufrieden geben, weiter gefangen zu sein. Zuerst wollte sie wissen, was der irgendjemand hinter ihr überhaupt wirklich wollte. Wohl kaum ihren Job als Postboten übernehmen, dafür wurde sie zu schlecht bezahlt.

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(ooc: Ich bin enttäuscht von mir. etwas kreativeres habe ich nicht hinbekommen?)
 
Die Finger der Blutelfe glitten unter ihren Umhang und beasteten etwas. Ohne Zweifel den Brief, aber dem hauchdünnen Klimpern nach zu schließen, das dabei ertönte, befand sich mehr als nur das Pergament in den Taschen der Frau.
Ein kurzes, für sie unsichtbares Grinsen huschte über meine Lippen. "Ein Brief an den Kriegshäuptling? Was für eine schwere Bürde, die ihr da mit Euch tragt, meine Liebe... ich glaube, ich werde sie Euch in meiner Güte abnehmen." Mit einem raschen Blick versicherte ich mich, dass sie keine Waffen bei sich trug - zumindest keine sichtbaren - und tastete sie dann vorsichtig ab, um nach etwaigen Gefahren, die unter ihrem Umhang lauern mochten, zu suchen. Zufrieden stellte ich fest, dass meine Sorgen unbegründet waren, schaute dann aber mit zu Schlitzen verengten Augen in die Gassen um uns herum. Die Rufe der Orks waren wieder lauter geworden, sie schienen in unsere Nähe zu kommen.
"Also gut." Ich drückte den Dolch noch ein Stückchen mehr in ihre Haut, so dass sie bluten würde, wenn die Blutelfe auch nur schluckte. "Ich werde jetzt in Eure Tasche greifen. Ein Stoß in meinen Magen, und ich kippe nach hinten um. Dabei dürfte ich Euch entweder den Kopf abtrennen oder zumindest die Kehle zerfetzen. Seid also so gut, bleibt ruhig, und nehmt Eure Hand aus dem Umhang."
Noch bevor sie meiner letzten Forderung nachkommen konnte, tasteten sich meine Fingerspitzen bereits an die betreffende Stelle heran, streiften kurz ihre Hand und berührten dann die raue Oberfläche des Pergaments. Hastig zog ich die Rolle heraus und versuchte, sie in meine recht geräumige Hosentasche zu stecken. Als sträubte sie sich mit aller Macht dagegen, in den aus schwarzem Leder gefertigten Niederungen zu versinken, verfehlte ich sie ein ums andere Mal, bis ich schließlich entnervt meine wachsamen Augen von der Blutelfe abwandte und stattdessen an mir herunter sah. "Verfluchte Hose..."
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Was soll man schon Kreatives hinbekommen, wenn man gerade mit einer Klinge an der Kehle herum hängt... aber jetzt gebe ich Dir ja eine gute Chance dazu.
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Sie sah ihre Chance, als der vorher noch so aufmerksame Untote versuchte, die Schriftrolle in seiner Tasche verschwinden zu lassen.
Er konzentrierte sich nicht mehr auf sie und der Druck des Dolchs, der sie noch Sekunden zuvor davon abgehalten hatte auch nur tief einzuatmen, ließ etwas nach. Blitzschnell packte sie seinen Dolcharm mit der Linken, drehte sich so, dass sie dem Dieb gegenüberstand, zog den Geldbeutel mit der rechten und versuchte ihm eine damit überzuziehen - als die Kordel riss. Der Beutel leerte sich noch in der Luft und einen Geldregen verursachte, der spätere Finder bestimmt glücklich machen würde. Tergenna hatte für das Glitzern rund um sie jedoch keine Augen. Den Bruchteil einer Sekunde starrte sie fassungslos auf das abgerissene Stück Strippe, das sie noch in der Hand hatte, das einzige, das noch von ihrer Waffe übriggeblieben war, dann fluchte sie unverständlich zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor und gab Fersengeld. Bei der nächsten Gasse bog sie ab, sie hoffte, sich in dem Labyrinth von Gassen verstecken zu können.
Trotz der Gefahr, dass sie gehört werden könnte fluchte sie laut und vernehmlich, inzwischen keuchend, über den Verlust des grade erst errungenen Geldes.
Und die Aussicht auf einen Ersatz für die Brief-lieferung konnte sie ohne Brief auch nicht hoffen.

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(ooc: wäre doch langweilig, wenn jemand ausgeknockt ist, hm?)
 
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Pah...
Artherk hatte gemeint, er mache sich zu viele Sorgen um Suiny.
Das hatte ihm Kampfer nicht wirklich geglaubt.
Der Troll hatte ihm nicht vertraut.
Kein Wunder, bei seiner momentanen Gestalt.
Wer glaubt einem Berg Verwestem Fleisch, der vor einer neuen Gefahr warnt.
Desswegen musste der Ghul seine Aufgabe selber Erledigen, um das Schlimmste verhindern zu koennen.



"Laut unseren Informanten befindet sich der Eingang richtung Westen von hier. Wir koennen fuer diese Aufgabe keinen unserer Lebenden Mitglieder entbehren.
Er wird, wie erwartet sehr Gut bewacht. Finde den Totenbeschwoerer, toete ihn und lasse das Unterirdische Systhem detonieren.
Wenn alles klappt wie es sollte, werden dich unsere Magiekuendigen da rausholen. Du hast keine Zeit zu verlieren. Los."
Die Befehle klangen nicht gerade schmeichelhaft. Besonders das "wenn alles klappt".
Auch wusste Kampfar, das bis auf einige wenigen die meisten Furcht, Hass oder Abscheu zu ihm empfanden.
Aber er wuerde seine Pflicht tun. Er stieg auf ein Todesstreitross, das er erworben hatte, schnallte seine beiden neugschmiedeten Dolche, Lichtschrei und Schattenstich an seinen Gurt und ueberfloss sich mit einem Extrakt, der die Verwesung verlangsamte und ihn vollkommen geruchlos machte.
Dann ritt er los.



ooc: ich weiss die Dolchnamen hoeren sich klischeehaft an, aber irgendwie gefaellt mir so der Gedanke von der Inneren Balance von Gut und Boese.
 
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Verdutzt betrachtete ich die im bleichen Mondlicht goldgelb schimmernden Münzen, die am Boden lagen und mir nur einen Moment zuvor auf den Kopf geprasselt waren. Dann erhaschte ich noch einen letzen Blick auf meine ehemalige Gefangene, die sich gerade in die nächste Gasse verzog und deren Flüche nur zu gut zu vernehmen waren.
Orkische Schreie erklangen viel zu nah, als dass ich sie einfach hätte ignorieren können. Gehetzt bückte ich mich, grabschte nach ein paar der Münzen, verstaute sie zusammen mit der Schriftrolle in meiner Hosentasche und huschte dann in die Finsternis der nächstbesten Gasse. Zu meiner Überraschung konnte ich nicht weit entfernt die noch immer unbeherrschte Stimme der Blutelfe hören, die ebenso wie ich auf der Flucht zu sein schien.
Einen Moment lang war ich versucht, möglichst schnell in eine andere Straße ab zu biegen, besann mich dann aber und folgte der Stimme möglichst leise. Wohin auch immer die Frau gehen würde, jeder Platz musste besser sein als jener, an dem ich gerade war. Zudem kannte sie sich vielleicht ein wenig in der Stadt aus, anders als ich - und noch immer wollte ich ihr die eine oder andere Frage stellen, wozu ich aufgrund meiner eigenen Unachtsamkeit nicht mehr gekommen war. Derweil kamen die schweren Schritte von orkischen Stiefeln näher, verbunden mit dem aufgeregten Grunzen und gebrüllten Befehlen der Wachen. Besorgt trat ich schneller aus, bog um die nächste Ecke -
Und krachte beinahe mit demjenigen zusammen, der sich keuchend an die Mauer gelehnt hatte. Ich schaffte es gerade noch, ihm auszuweichen, allerdings verhinderte das nicht, dass ich über das kleine Fässchen stolperte, welches auf der anderen Seite der schmalen Gasse neben einer einfachen, aus Holz gefertigten Tür stand. Der Aufprall verlief glimpflich, sah man davon ab, dass mein Dolch, den ich bis eben noch in der Hand gehalten hatte, ein paar Meter entfernt lag und von der Person, die unabsichtlich meinen Sturz verursacht hatte, gerade aufgehoben wurde.
Fluchend wollte ich mich wieder aufrichten, als ich überhaupt erst bemerkte, dass ich der Blutelfe gegenüber stand und sie mich mindestens ebenso überrascht ansah wie ich sie.
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Ausknocken wäre mehr oder minder in Ordnung gewesen... solange Du mich nicht gleich umbringst, zumindest.
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Der Eingang zur Hoehle war riesig.
Uberal herum waren Kultisten. Kampfar tat sich sehr viel Muehe, unbemerkt durchzukommen.
In letzter Sekund wich er einer Patoulienkugel aus,und rutschte in den dunklen Gang.
Er ging den Weg entlang, und gelangte immer tiefer.
Es wurde wieder heller, und Kampfar entdeckte einen Neruber und 2 Akyloten und ihren Ghul, die den Durchgang versperrten.
Sie schienen nicht allzu stark, und er toetete den Neruber mit einem Schlag in den ungeschuetzten Hals.
Befor die beiden Menschen reagieren konnten durchtrennte er den Ghul und warf Blitzstrahlpulver auf den Boden.
Die beiden waren erschrocken, doch bevor sie dazu kamen Alarm zu schlagen wurden auch sie getoetet.
Noch war es keine Herausvorderung.
Er verschmolz wieder mit dem Schatten, und setzte seinen weg vort.
 
Innerlich jubelnd über diesen glücklichen Zufall hielt sie den Dolch in der Hand und stellte sich kampfbereit hin.
Es wäre nicht ungewöhnlich, hätte der Untote noch andere Waffen bei sich und sie hatte sich gerade erst von ihrem Sprint um die Häuserecken erholt.
"Gebt mir doch bitte meinen Brief zurück, das würde mir einige Scherereien ersparen", sagte sie leise, jedoch drohend zu ihm. Es hätte ihr nicht schlecht gefallen, ihn anzugreifen, jedoch fürchtete sie auch, dass er noch andere Tricks als das Blitzpulver im Ärmel hatte. Sie näherte sich ihm ein paar Schritte.
"Es interessiert mich auch, was Ihr wohl damit machen wolltet. Antwortet lieber, bevor ich längst geronnenes Blut noch einmal vergießen muss."
Ihr gefiel der Gedanke, dass die Fragen diesmal von ihr aus gingen und dass sie die Klinge hielt.

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(ooc: schon wieder so unkreativ -.- und sorry für die lange wartezeit)
 
Nach mehreren kurzen zwischenfaellen erreichte Kampfar eine riesige Halle.
Ueberall gingen Ausgrabungen von ungewoehnlich grossen Wesen, die er nicht klassifizieren konnte.
Ueberall waren Zwerge mit einer grauen, kraenklichen Haut und Kultisten aller Rassen.
Die Leichnahme wurden in einen dunklen Gang geschleppt.
Als sich eine Gelegenheit bot, sprang Kampfar auf einen der Leichenwaegen.


Der Anblick hatte nichts erfreuliches.
Riesige Monster, Mammuts, Riesen-Raptoren und Fleischriesen waren nur einige Beispiele.
Er bemerkte das die Einzelteile in einen Bestimmten Raum weitergetragen wurden.
Kampfar versteckte sich hinter einer Saeule.
Als gerade der naechste Leichnahm, in dem Kampfar einen Elefanten vermutete gebracht wurde, schlich er sich durch und brach sich hinter einem Tisch , auf dem sich merkwuerdige Gegenstaende befanden, in deckung.
Das war also der Totenbeschwoerer.
Er war in einer Schwarzen Robe und hatte das Gesicht verdeckt.
Der Kultist der diese Lieferung brachte, verlies wieder den Raum.
 
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ich bin für 2 wochen im urlaub, wundert euch nicht, dass ich nix mehr schreibe oder in der nächsten Zeit nicht mehr antworten werde.
Schöne Ferien!
 
Na hast du da wen zum spielen mitgebracht kleine Nachtelfe?" fragte der junge jäger mit unverhohlener schadenfreude. Ein betretener blick war die Antwort die er auf die Frage erhielt. "na komm kopf hoch denen zeigen wirs jetz komm mit , hab schon seit stunden keinen richtigen kampf mehr erlebt ich brauch ein wenig bewegung !" mit diesen worten wannte er sich um und verließ das zelt.

ooc suiny bin wieder da^^
 
Schnell zog Kampfer die Dolche, und wartete auf den richtigen Augenblick.
Der Totenbeschwoerer stand direkt neben ihm, bemerkte den Untoten aber nicht hinter dem Tisch.
Dann drehte er sich endlich um und begann worte zu murmeln.
Sofort sprang Kampfer ihn an, und die Klingen sausten Richtung Hals und Herz des Nekromanten.
Er bemerkte eine Bewegung im Raum, einen Schatten der durch den Raum rauschte.
Die Dolche waren nur mehr Millimeter von dem Opfer entfernt...und blieben stehen.
Der Nekromant drehte sich langsam um und enthuellte seine wahre Gestallt.
Kampfer war am ganzen Koerper von Schattenhaften Armen Gehalten, und sah ueberrascht wie er sich zu einem Lich verwandelte.
 
OOC Da Suiny offensichtlich keine Zeit zum schreiben hat werde ich mich wohl allein mit den 4 Verfolgern messen müssen. schade eigentlich aber nuja^^
dwarf.gif
jester.gif

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Der Junge Jäger trat in die dunkle Nacht hinaus. Hob den Kopf und versuchte die Witterung der Verfolger aufzunehmen, als er plötzlich eine Bewegung rechts von sich wahrnahm. Er spürte den Schlag mehr als er ihn sah und wich mit den reflexen eines erfahrenen Kämpfers aus. Plötzlich wie aus dem nichts umstanden ihn 4 Menschen, in jeder Himmelsrichtung einer. Sie sahen ihn böse an doch ein mensch, er trug 2 schwerter begann zu lächeln und sagte mit leiser stimme:" du musst wohl der störenfried sein von dem uns Brud erzählt hat. nun ja wir werden ja sehen wie viel ärger du machst wenn du tot bist! Bonesaw bring deine arbeit zu ende!" der angesprochene, der auch den ersten schlag geführt hatte reagierte sofort und holte erneut mit seinem Schwert aus. Artherk stand wie festgewurzelt da, manch einer mag denken er hätte angst doch genau das gegenteil war der Fall stoische ruhe kam über ihn und er bereitete sich auf den schmerz vor der im nächsten augenblick über ihn kommen würde. Denn was niemand erwartet hatte, war als sich das schwert senkte und zum tödlichen streich ansetzte wandte sich der junge troll blitzartig um und griff direkt in das schwert und riss es dem verdutzten menschen aus den händen. Dickflüssiges Blut quoll aus Artherks Klaue. Mit einem schrillen lachen ließ der Anführer verlauten: " sag ma bist du irre so eine wunde macht dich kampfunfähig, du hast es wohl auf den tod abgesehen wie? armer irrer!" Der junge troll hatte die ganze zeit auf den boden gesehen während der captain mit ihm sprach, das musste ausgesehen haben als wäre er niedergeschlagen gewesen doch nun hob er den Kopf und entblöste seine Hauer zu einem bösartigem Lächeln bevor er mit markiger Stimme sagte: " So glaubst du? Du hattest es wohl noch nicht oft mit Trollen zu tun wie?" mit diesen worten warf er das so eben erbeutete Schwert mit solcher wucht gegen seinen vorherigen besitzer das ihm fast der Kopf von den Schultern getrennt wurde. Unfähig zu reagieren starrten seine kumpanen auf den verstümmelten Leichnam ihres Kameraden. Der troll lachte nur laut los und präsentierte seine vorher verwundete Hand dem verdutzent anführer seine zuvor noch verletzte hand, die so stark blutende Wunde sah aus als wäre sie viele jahre alt und schon gut verheilt, nichts erinnerte mehr daran das sie erst wenige minuten alt war. mit lautem lachen verkündete der troll:" wie ihr wusstet nicht das unser volk sehr schnell heilt? nun jetzt wisst ihr es und ihr werdet es mit ins Grab nehmen!" Nach diesen Worten zog der junge Jäger seine beiden hakkari klingen und machte mit den beiden übrig gebliebenen menschen Kurzen prozess in dem er einem den bauch aufschlitzte ohne eine Deckung umgehen zu müssen und den anderen durch eine listige Finte zu Fall brachte. Nun stand nur noch der Anführer mit seinen beiden schwertern vor ihm. sie maßen einander mit blicken die nur geübte schwertkämpfer wechseln konnten... und so begann der Kampf...
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SO das reicht erstmal hoffe suiny schreibt mal wieder weiter will net immer allein kämpfen^^
lg euer arthi
 
junge junge ich bin zwar weder hans noch ueberhaupt jemand der auf rechtschreibung achtet, aber ien paar grossgeschrieben woerter, absaetze und beistrich ist in einer rp geschichte nicht zuvielverlangt oder? ist anstrengend die textflut zu lesen
 
ooc. Da ich es innerhalb von wenigen Minuten aufs Papier bzw auf den Bildschirm gebracht hab und auch nicht dabei erwischt werden wollte, das ich das schreibe hab ich da nicht wirklich darauf geachtet tut mir leid. Ich senke mein Schwert voller Demut vor dir großer Kampfar:P
paladin.gif
 
obwohl, nichtmal beistriche oder grossgeschribene worte sind sp wichtig aber das war halt so wie eine flutwelle vom text die mich niederschlug xD
 
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