Verzock ich mein leben?

Nachtglanz

Rare-Mob
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Wieso sollte man sein Leben danach ausrichten?
"Hey, Tobi, ich kann mich heut nicht mit dir Verabreden.. ich muss zum Fußballtraining..!" "..." "Oh morgen kann ich auch nicht, da is nen Extra-Training!" "..." "Ach und Samstag hab ich nen Spiel!"

Eine Sache die ich hier im Forum jetzt die letzten Tage gelesen habe, macht mich aber nachdenklich.
Einige scheinen den Begriff Bekannter nicht von dem Wort Freunde unterscheiden zu können.

Hinter jedem WOW-Charakter steckt eine reale Person (Farmbots mal ausser acht gelassen)
Ich finde es fragwürdig, Leute die ich nur online kenne und mit denen ich meist nur ein gemeinsames
Interesse habe (WOW) als Freunde zu bezeichnen. (Bei einigen mag das anders sein, wenn z.B. der Nachbar auch zockt)
Ansonsten zeichnen für mich Freunde aus, dass ich weiss wie die Person aussieht, ich kenne ihr genaues alter
und sehr viele Interessen. Gildenkollegen sind folglich keine Freunde, sondern Bekannte. Freunde spricht man nicht
mit Ihrem Alter-Ego an. (Stelle mir das gerade mal vor...Handyanruf...Hey Sephiroth hier ist Walhalla...klingt komisch oder?)

Freunde zeichnen sich ausserdem damit aus, dass man Sie in Problemfällen um Hilfe bitten kann. Ich bezeifel, dass ich
ieinen 0815-Gildenmate, von dem ich meist nur den Charname weiss, nachts anrufen kann um über real existente
Probleme zu reden.

Daher wäre ich vorsichtig, den Begriff "Freunde" mit dem Begriff "Bekannte" zu vertauschen.

0815-Gildenmates würde ich niemals als Freunde bezeichnen.. eher Bekannte ja.
Aber ändert nichts an der Tatsache das man Freunde in WoW haben kann.

Ich habe meinen Freund mit dem ich nun 4 Jahre zusammen damals in einem Molten Core Raid kennen gelernt. Nun sind wir auf der suche nach einer gemeinsamen Wohung.

Zudem.. Gildentreffen!
War bisher auf 2 Gildentreffen.. riesen Spaß.. viele Leute kennen gelernt, sogar vereinzelt richtige Freunde.


"Ieh, den kenn ich nur aus dem Internet.. pfui!" ?
 

KingNothing22

Dungeon-Boss
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Wieso sollte man sein Leben danach ausrichten? Oder hast du schonmal gehört, dass Eltern haben Ihr Kind verhungern lassen um Fußball zu spielen?
Es gibt aber defakto eine Sportsucht. Diese ist aber tendenziell anders ausgerichtet.

Doch...sollte man...tut man auch.

Wenn jemand Fußball spielt wird er seinen Alltag, sprich sein Leben an sein Hobby anpassen. Er wird andere Aktivitäten hinten anstellen um an bestimmten Tagen Zeit für Training zu haben.
Gut, WoW ist kein Sport...trotzdem finde ich nix verwerfliches daran wenn ich meinen Tagesablauf so anpasse, dass ich jeden Donnerstag und Sonntag(zB) von 18-22 Uhr raiden kann.

in dem Wikipedia-Artikel steht das so drin als ob das jetzt extrem schlimm wäre wenn ich mit anderen Spielern feste "Termine" ausmache.

Wenn man das ganze weiterspinnt kann es natürlich problematisch werden. Wenn jemand wie du sagst sein Kind verhungern lässt wegen WoW kann man selbstverständlich von Sucht sprechen...was ich sagen will ist, dass das reine Vereinbaren und einhalten wollen von Raid-Terminen noch lange kein Abhängigkeitsgrund ist.
 

Brillenputztuch

Quest-Mob
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...0815-Gildenmates würde ich niemals als Freunde bezeichnen.. eher Bekannte ja.
Aber ändert nichts an der Tatsache das man Freunde in WoW haben kann.
...


Genau das hatte ich doch gesagt ;-) Nur die wenigsten haben "wirkliche" Freunde in WOW. Die meisten kennen nicht einmal die Person hinter dem
Character und bezeichnen diese dann als Freund. Das finde ich fatal und merkwürdig. Ich selber habe 2 reale Freunde in WOW. Beide haben mit mir
studiert. Dieses ist aber bei nicht einmal 10% der Leute der Fall. Die bezeichnen jeden auf Ihrer F-Liste oder G-Mates als Freunde. So etwas finde
ich fatal.
 

Brillenputztuch

Quest-Mob
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Da mich jetzt schon mehrere gefragt haben bzw. beschuldigt haben, dass ich mir das mit dem Baby verhungern lassen ausgedacht habe, hier nun der Link.

--> http://www.buffed.de...gen-Avatar-Baby

Kinder beinahe verhungert

--> http://www.stern.de/...ast-593111.html

sehr Interessant bei diesem Artikel sind die Kommentare der WOW Spieler.

Eben noch schnell ergänzt

--> http://winfuture.de/news,35284.html

sag bitte noch einmal wer WOW macht nicht süchtig...
da nutzt leugnen auch nicht viel
 
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Knoff

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Hallo Com,

man muss sagen der TE trifft mit der Faust aufs Auge.
Es muss ja nicht alle betreffen aber es gibt bestimmt genug Leute die auch net einsehen wollen das man eigentlich zuviel zockt.
Ich zocke viel und oft denk ich warum eigentlich??? Freunde hab ich eigentlich kaim bis gar keine mehr. Ok liegt auch daran das ich am arsch der Welt hingezogen bin und sich manche auch abgeseilt haben weil man einfach zuweit weg wohnt kaum zeot hat. Wenn ich nicht gerade arbeite oder mich mit meiner Tochter beschäftige zocke ich aber selbst in der zwischenzeit denk ich an wow was hol ich mir was brauch ich. Und ich zocke so an die 6-12h je nachdem wie wann ich zeit habe sprich Wochenende.

UNd ich würde sagen es ist definitiv zuviel. Ich hatte schon einige wow pausen meist so 3 mon längste war 9 Monate. Und irgendwie hab ich dann weider angefangen. Und ich muss sagen manchmal bereu ich es und es wird bestimmt auch demnächst weider der tag kommen wo mich dieses Spiel ankotzt und ich hoffe der tagh kommt und ich werd das ding endlich mal los.

Und man kann es schon als sucht bezeichnen wenn man ständig an wow denkt und alles.

Ich kannte Leute ausm freundeskreis durch die ich angefangen hatte man macht mal krank bleibt daheim nimmt extra urlaub lauter solche dinge. Und das zeigt doch schon irgendwie das man süchtig ist.

Bei mir wird denke ich bald wieder die bombe platzen und dann hab ich die schnauze weider voll und hoffenlich für ne ganz lange Zeit.



Wow kann süchtig machen ganz klar.
 
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Rolandos

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Ich versteh nicht warum (zB wie im Wikipedia-Auszug hier im Thread) die potenzielle Abhängigkeit immer mit festgelegten Raidtagen begründet wird. Wenn ich regelmäßig zum fußballtraining gehe oder Tanzstunden nehme muss ich auch mein Leben auf diese Termine ausrichten...was is daran so schlimm?

WoW spielen ist eine Tätigkeit ohne Sinn und Verstand, welche sich auf das drücken einiger Tasten beschränkt und das Ganze nur um ein Bildchen zu plätten, welches nichts absolut nichts, mit dem Leben zu tun hat.

Tanzen oder Fußball spielen erfordert da schon wirklichen Einsatz, von Verstand und Körper. Andere Gegner, schlechtes Wetter, andere Musik, komplexe Bewegungsabläufe.

Und der Unterschied ist der Eine sitzt da stupide vor dem Rechner, genauso wie ein Süchtiger nach dem Joint. Es gibt nichts neues macht immer das Selbe, Tanken, Heilen, DDlen, die selben Queste Tag aus Tag ein, die selben Bosse mit immer dem selben Verhalten, stupide und einfallslos. Wer dafür auch noch Termine einhalten muss, ist einfach als Süchtig/Abhängig einzustufen.

Der Andere, muss sich ständig auf neue Gegener/Situationen einstellen, muss Jahrelang lernen/trainieren um gut zu sein, zu werden. Das ist wirklich Arbeit oder Leistung.

Ja Ja, in WoW mus man auch lernen seinen Char zu spielen, was aber innerhalb weniger Spielzeittage erledigt ist. Wobei eigendlich nichts zu lernen gibt , ist ja alles irgend irgendwo für ganz Dumme vorgekaut. Dann mal eine halbe Stunden an die Puppe und alles ist gelernt.

Ne Halbe Stunde für neue Tanzschritte, oder neue Spielzüge, kann man vergessen.

Sicher Termine gibt es da auch im Tanz/fußballverein, denn Ohne geht es da nicht, Trainer, Räumlichkeiten, Sportplätze müssen zur Verfügung stehen und sie liegen meistens auch so das es allen past und für festgesetzte Zeiten. Kann man nicht, ok nächtes mal holen wir es nach. Sowas gibt es schon einmal nicht in Wow.

Wie ist das in WoW, Termine wurden meistens willkürlich vom Raidleiter festgesetzt und dann nicht für eine festgesetzte Zeit und zu unmöglichen Zeiten, man kann nicht, ok die Antwort war dann du bist draussen für immer. Mein Hit war mal, Raileiter bestimmt Raid am Sonntag 21.00 Naxx mit Anfängergruppe und open end . Jo super Zeit, wenn man am nächsten Morgen auch einmal etwas arbeiten muss. Ging man dann früher, wurde erstmal wieder gemault, dann kommst du nicht mehr mit.

Und noch etwas, wer WoW nach 5 Jahren immer noch spielt und zig 80ziger hat, ist für mich höchstgradig Abhängig.
Meine Zeiten waren für den ersten und einzigen Char 6 Monate bei BC und 4 Monate beim Lich. Einfach weil es langweilig wurde.

@TE. Ja du verzockst dein Leben
 
L

LaVerne

Guest
sag bitte noch einmal wer WOW macht nicht süchtig...
da nutzt leugnen auch nicht viel

Das erinnert mich an die Berichte aus den '80ern, als über die aufkommende Videokassette berichtet und vor deren "Gefahren" gewarnt wurde (Eltern ließen Kinder verwahrlosen, weil sie nur noch Video schauten usw. - wer's nicht glaubt, soll sich die Doku "Mama Papa Zombie" - angeblich die einzigen Worte, die ein Kind solcher Video-Eltern sprechen konnte - zu Gemüte führen).

Heute würde kein Mensch mehr von allgemeiner "Video- oder Fernsehsucht" sprechen, sondern solche Fälle als "Sonderfälle" einordnen und nicht dem Medium in die Schuhe schieben. Wer die Diskussion über Videos seinerzeit verfolgt hat, der stellt fest, daß die Diskussion sich nur auf ein anderes Medium verschoben hat, während der ehemalige "Bösewicht" mittlerweile gesellschaftlich akzeptiert wird.
 
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Brillenputztuch

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"Mama Papa Zombie"

Kenne die Doku und muss sagen, dass Du ein echtes Extrem aufgegriffen hast. Die Eltern sind extrem auf Pseudo-Splatter-Horror Filme abgefahren.
Es gibt immer Extreme. Splatter hat und wird immer nur eine Randgruppe erreichen. Auch wenn man durchaus parallelen auf die breite
Bevölkerung ziehen könnte. Aber WOW ist ein Massenmedium und es ist fatal die Suchtpotentiale zu leugnen. Sogar Blizzard ist sich
bewusst, dass WOW ein hohes Suchtpotential hat. Beinahe jede "Epoche" hatte ein potentielles Massensuchtmedium. Heutzutage sind
es MMORPG und zu dieser Kathegorie gehört auch WOW.
 

Snowhawk

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ja böse böse MMORPGs!
Grundsätzlich kann so ziemlich ALLES süchtig machen. Alles hat ein Suchtpotential...
So kann man überall sagen: Eine Suchtgefahr lässt sich nicht leugnen!

Es gibt immer und überall Extrembeispiele.

Zum Baby verhungern lassen: Gibt genug Beispiele wo Kinder auch verhungerten als die Eltern einfach in die Ferien gingen oder es verwarlosten auch ohne PC. Oder von Kindern mit Handycap, bei denen die Mutter als sie schwanger war ein Glas zuviel Alkoho trank im Ausgang.... etc. etc.

Oder gehen wir zum Sport und auch in die Extrembeispiele mit Doping/Steroide
Dieser Inhalt steht nur eingeloggten Mitgliedern zur Verfügung.
Was glaubst wieviele Leben Doping/Steroide zerstört hat? Ja, ist auch ein EXTREMBEISPIEL für Sportsucht und Leistungsoptimierung.

Du siehst, Extrembeispiele sind irgendwie BESCHEUERT als Referenz, da sie einfach nicht STANDARD sind.
 
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LaVerne

Guest
Kenne die Doku und muss sagen, dass Du ein echtes Extrem aufgegriffen hast. Die Eltern sind extrem auf Pseudo-Splatter-Horror Filme abgefahren.

Diese angeblichen Eltern wurden nur von einer Videotheken-Mitarbeiterin erwähnt, die gehört hatte, daß ein Bekannter gehört hätte, daß eben dies passiert sei. So gut scheinst Du die Doku nicht zu kennen.

Zudem ist der Vorwurf, ich hätte da ein echtes Extrem aufgegriffen, sehr merkwürdig. Deine Beispiele sind demnach kein "echtes Extrem", sondern völlig dem Alltag zugehörend?

Es gibt immer Extreme. Splatter hat und wird immer nur eine Randgruppe erreichen. Auch wenn man durchaus parallelen auf die breite
Bevölkerung ziehen könnte. Aber WOW ist ein Massenmedium und es ist fatal die Suchtpotentiale zu leugnen.

Es ging in dieser Doku nicht um Randgruppen, sondern gerade um die Massenwirkung des Mediums Video - inklusive Kindervernachlässigung, schlechte Schulnoten dank Videokonsum etc. pp. Und diese Doku ist nur ein Beispiel, wie seinerzeit mit dem neuen Medium "Video" umgegangen wurde, während heute danach kein Hahn mehr kräht.

Sogar Blizzard ist sich
bewusst, dass WOW ein hohes Suchtpotential hat. Beinahe jede "Epoche" hatte ein potentielles Massensuchtmedium. Heutzutage sind
es MMORPG und zu dieser Kathegorie gehört auch WOW.

Ist die Frage, ob das "potentielle Massensuchtmedium" nun tatsächlich eines ist oder künstlich durch die Berichte dazu gemacht wird - zumal das eine Medium plötzlich kaum noch eine Rolle zu spielen scheint, wenn man sich auf ein neues eingeschossen hat.

Interessant dürfte zudem die Tatsache sein, daß vor allem jene Medien, die sich früher den selben Vorwürfen ausgesetzt sahen (Fernsehen z. B.) sich auf die tatsächliche Konkurrenz (je mehr Online-Spieler, desto weniger TV-Zuseher - so wie früher eben Video direkte Konkurrenz zum Fernsehen war) einschießen.
 
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Snagard

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also ich glaub ja dass viele leute hier den thread völlig falsch verstehn .. er soll nicht angreifen der user will sich auch nicht ausheulen sondern einfach nur freundlich darauf hinweisen dass es mit wow soziale probleme geben kann.
also sind aussagen wie "geh zum psychologen " völlig fehl am platz
 
S

sdm

Guest
also ich glaub ja dass viele leute hier den thread völlig falsch verstehn .. er soll nicht angreifen der user will sich auch nicht ausheulen sondern einfach nur freundlich darauf hinweisen dass es mit wow soziale probleme geben kann.
also sind aussagen wie "geh zum psychologen " völlig fehl am platz


Wenn ich ehrlich bin, hab ich den Sinn des Eröffnungsbeitrags nicht ganz verstanden. Ein junger Mann schreibt, dass ihm die Schule seinerzeit am A... vorbeiging, was er nachträglich bereut. Ausserdem hat er das Gefühl, seine Kumpels hätten mehr erlebt (lies: öfter mal ein weggesteckt).

Typisches Beispiel von Quarterlife-Crisis. Diese Art Geheule ist in der heutigen Leistungsgesellschaft weit verbreitet. Er hat WoW als Schuldigen für seine "Misere" ausgemacht. Seine Partygänger-Kumpels verfluchen stattdessen die sinnlos verzechten Abende am Tresen, da gehe ich jede Wette ein.

Anstatt sich nun darüber aufzuregen, dass das eigene Leben nicht so bunt ist wie in der TV-Glitzerwelt, sollte man lieber der Realität ins Auge sehen: in Deutschland herrscht seit 20 Jahren wirtschaftliche Stagnation, Bilderbuchkarrieren wie zu Wirtschaftswunderzeiten sind heute eher die Ausnahme als die Regel.
 

Shaila

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also ich glaub ja dass viele leute hier den thread völlig falsch verstehn .. er soll nicht angreifen der user will sich auch nicht ausheulen sondern einfach nur freundlich darauf hinweisen dass es mit wow soziale probleme geben kann.
also sind aussagen wie "geh zum psychologen " völlig fehl am platz

Eben nicht, es gibt nicht umsonst ausgebildete Psychologen, die dieses Thema zu ihrem Beruf gemacht haben. Zu sagen, dass die keiner braucht finde ich ein wenig stumpfsinnig. Und ich möchte nochmal betonen, dass der TE zu Beginn des Threads sein eigentliches Anliegen NICHT gut genug zum Ausdruck gebracht hat, erst später konnte man etwas von einer Selbsthilfegruppe lesen, was denn Sinn seines Textes praktisch eben mal um 180° drehte.
 
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normansky

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Ist die Frage, ob das "potentielle Massensuchtmedium" nun tatsächlich eines ist oder künstlich durch die Berichte dazu gemacht wird - zumal das eine Medium plötzlich kaum noch eine Rolle zu spielen scheint, wenn man sich auf ein neues eingeschossen hat.
Sorry, aber das ist Unsinn!
In den 80ern gab es noch keine ähnlichen Untersuchungen! Es gab noch keine glaubhaften Statistiken! Es war wirklich in dieser Beziehung nur Meinungsmache und von einigen Zeitungen geplante Massenhysterie!

Mittlerweile ist das extrem anderst, es gibt bereits das Krankheitsbild der Onlinesucht, es gibt bereits offizielle Kliniken die diese Sucht behandeln!
Es gibt bereits zig Fälle die aus eigener Erfahrung aussagen, dass ihr Leistungsdurchschnitt extrem gesunken ist!
Und leider auch aus eigener Erfahrung festellen mussten, dass sie dadurch sogar teilweise ihren Abschluss versauten!

Ich spiele ja selber WoW, ich werde es auch weiter spielen, und die grosse Masse wird sicherlich auch damit klarkommen, aber den Teil, der eben dadurch nicht mehr klarkommt und Realität und Spiel zumindest auf Freundesebene austauscht, wird immer größer! Und diese Spielergruppe ist deffinitiv vorhanden!

Lass doch dem TE, dem es nun leider so erging, wenigstens seine Ehrlichkeit und seine Möglichkeit sich zu äussern, ohne dass man ihn niedermacht!
 
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Regine55

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Ich habe damals im Abi auch extrem WoW gezockt. Habe so meinen 2er Schnitt für einen geradeso bestandne 3,7 Schnitt getauscht.
Ist WoW schuld, weil ich nie gelernt habe? Nö, aber ich!

Verteufelt doch nciht das Game, wenn ihr selber nciht klar kommt mit eurem Leben.
 

normansky

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Ich habe damals im Abi auch extrem WoW gezockt. Habe so meinen 2er Schnitt für einen geradeso bestandne 3,7 Schnitt getauscht.
Ist WoW schuld, weil ich nie gelernt habe? Nö, aber ich!

Verteufelt doch nciht das Game, wenn ihr selber nciht klar kommt mit eurem Leben.
Lässt sich leicht sagen...
Es ging aber dem Te auch nie darum jemandem eine Schuld zuzuteilen, es waren lediglich seine Erfahrungen und die Möglichkeiten die bestehen!

Ich war jahrelang bei einem der damals grössten MC´s in Deutschland (wurde übernommen), da gingen Würfel über den Tisch und auch ich machte mit... ich wurde nie abhängig, aber andere wurden es!
Niemand ist perfekt und jeder reagiert anderst... eine Warnung vor der Gefahr ist doch nicht falsch, nur weil wir diese Probleme nicht haben!?
 

Tomratz

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ich glaube du verwechselst da was. ein ex raucher träumt nicht von zigaretten sondern findet diese
nur noch ekelhaft und stinkend. zumindest geht es mir so nach 40 jähriger zigaretten sucht und seit
3 jahren davon geheilt.


Falsch!!! Du unterstellst, dass alle Exraucher genau so fühlen wie du.

Ich hab vor ca. 25 Jahren aufgehört zu rauchen, hab vorher zehn Jahre lang ziemlich viel geraucht.

Ich träume heute noch manchmal von Zigaretten, zugegeben, wenn ich dann aufwache, grüble ich
jedesmal darüber nach ob ich das wirklich erlebt hab oder eben (glücklicherweise) nur geträumt.

Ich finde Zigaretten zwar nicht unbedingt als super angenehm, aber ekelhaft?, das reden sich
meistens Leute ein, die Angst haben, mit ihrer Sucht (und es bleibt eine Sucht, auch wenn man
nicht mehr raucht, ich gebe also hiermit zu, dass ich Nikotinsüchtig bin, auch wenn ich es im Griff
hab) nicht zurecht zu kommen.

Nicht umsonst sind ehemalige Raucher oft die schlimmsten, wenn es darum geht Raucher zu verdammen.

Glücklicherweise hab ich es geschafft, mit beidem zurecht zu kommen, sonst müsste ich auf einige
RL-Freunde, die teilweise sehr starke Raucher sind, nämlich verzichten.
 
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Bandit 1

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Muss mich doch nochmals melden zu dem Thema.

Bitte seid doch endlich einmal ehrlich, zu euch selbst und anderen.

Viele meiner ehemaligen Mitraidern und Gildies sind fast immer online. Sie haben zig 80er Twinks und haben immer
etwas "zu tun" im Game.
Einige sind immer Zuhause (ja auch einige Arbeitslos) und sind online, andere kommen von der Arbeit und machen
erst mal den Rechner an. Dann fix ne Daily, afk duschen, eine andere Daily, afk essen machen und dann wird der
ganze Abend vor dem Rechner verbracht. Klar, ich selbst bin nicht immer online und konnte das nie zu 100% be-
stätigen. Aber ich habe RL Freunde in der Gilde und die sagen das gleiche.
"Egal wann ich online bin, Spieler X ist es auch"

Und ich wette, meine Gilde ist keine Ausnahme.

Gehe ich jetzt von dieser Gilde mal als Representativen Durchschnitt der deutschen WOW Spieler aus, dann habe ich
eine Quote von 20% der Spieler die man locker - aber sowas von locker - als SPIELSÜCHTIG bezeichnen kann.
Es treiben Millionen Menschen Sport, aber ich wette es sind höchstens 1-2 % süchtig danach.


So und jeder der dank des tollen "Erfolgssystems" auf über 5000 pro Char kommt (ich kenne 2 die über 9000 haben
persönlich) und jeder der bei einem Char /played eingibt und auf über 200 Tage kommt, der sollte mal ins Grübeln
kommen.

Leute es ist Fakt, WOW kann süchtig machen und tut es bei überdurchschnittlich vielen. Mehr als alle anderen Arten
der Freizeitbeschäftigungen. Wer mehr als 4 Stunden am Tag vor der Glotze hängt ist eher träge und faul.
Es ist viel zu passiv um als Sucht bezeichnet zu werden.


Aber WOW ist wirklich nicht zu unterschätzen. Ich habe es selbst erlebt und bin einfach nur ehrlich.

Und ja, ich habe in der Zeit einen Teil meines Lebens verzockt.
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Bandit 1

Dungeon-Boss
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Ich habe damals im Abi auch extrem WoW gezockt. Habe so meinen 2er Schnitt für einen geradeso bestandne 3,7 Schnitt getauscht.
Ist WoW schuld, weil ich nie gelernt habe? Nö, aber ich!

Verteufelt doch nciht das Game, wenn ihr selber nciht klar kommt mit eurem Leben.

Und was war dann der Grund,warum du von 2 auf 3,7 gefallen bist ? Schlechtes Wetter ?

Klar bist du schuld, aber sei ehrlich, was wäre passiert wenn du nicht auf WOW gestoßen wärst ?

So wie du die Aussage formulierst, hast gerade du dein Leben verzockt. Stell dir mal vor wie eine Bewerbung
mit 2,0 wirken würde, und wie nun die 3,7er wirkt.
 

T!ffy

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diesen post gibts schon ewig der ist von irgent jemanden rein kopiert wurden der aufmerksamkeit brauchte..
diesen wunderschönen text gibts schon seit dem 1 jahr von wow...also lasst euch net verarschen von einem der ein bissel unruhe stiften will
 
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