Aion soll ja schwer im kommen sein .... Aion kenn ich net ...Warhammer kenn ich, ich will keine Flügel haben ich will ne tolle Gilde die sich im RvR und nebenbei noch im PvE engagiert
ich will das was mir beim Release von WaR versprochen wurde ich will net das die Com blöd wird ich will nen Patch der nicht zum heulen anregt ...und Tränke die nicht 2 sekunden dauern um zu wirken ...(in 2 sekunden könnt ich 3 mal tot sein^^ ) ich will das alles flüssig läuft ...so so bla...
Wenn es das ist was du wirklich willst, solltest du definitiv über deinen "Ich mag Asiastyle nicht und Flügel auch nicht" - Schatten springen und es mit Aion versuchen. Zu WAR zurückkehren kannst du immer noch, das läuft nicht weg.
Zumindest bekommst du dort eine tolle Gilde die sich im RVR und PVE engagieren (muss), da beides in Aion untrennbar zusammengehört. Das alles geht dann auch ohne Patches die zum Heulen anregen (man sehe sich die Patchnotes von 1.5 an, so viel wie da an Neuerungen und Content kommt, kam in WAR im ganzen Jahr nicht) ohne die Lags, ohne die Performance Probleme und Tränke wirken sobald du sie klickst.
Auch wenn hier immer gesagt wird, dass die Abozahlen mehr oder minder egal sind, solange auf dem eigenen Server genug los ist, so sollte man sich doch vor Augen halten, dass WAR immer noch an vielen Ecken und Enden unfertig ist. Bei 250,000 Abos und den entsprechenden Einnahmen (sowie der entsprechenden Motivation von EA das Spiel noch zu pushen) dauert jede Fehlerbehebung immens lange, jede Verbesserung noch länger und neuer Content wird vergleichsweise langsam nachgeschoben. Wäre das Spiel von Anfang an relativ bugfrei, wäre das kein Problem (wenn es von Anfang an bugfreier gewesen wäre, hätte Mythic jetzt sowieso viel mehr Abos und viel mehr Kohle um das Spiel weiterzupushen, Erfolg bringt mehr Erfolg und Misserfolg mehr Misserfolg, das ist bei MMOs nunmal leider so und um das Blatt zu wenden braucht es sehr viel Geschick, Zeit und Besonnenheit, welche von Mythic mit ihren Fließbandkaputtpatchesmit1Wochhotfixing nicht an den Tag gelegt wird). AoC macht es vor: Lange nichts, Engine in den Griff kriegen, Bugs in den Griff kriegen und so langsam wieder am Content basteln usw. sowie endlich mal das große Töne spucken sein lassen (das hörte damit auf als der Chef damals gegangen wurde). Bei WAR wurde Jacobs gegangen, aber PB labert immer noch den ganzen Tag Müll. Hauptsache in ihren Blogs rumposten wie toll alles sein wird und wie sie überzeugt sind von der neuesten "genialen" Idee. In jedem Patch wird angepriesen, man habe maßgeblich und massiv die Performance und Grafik verbessert, doch ein flüssiges Spielerlebnis wie bei Aion (oder WoW for that matter) können sie immer noch nicht bieten (nichtmal in Szenarien mit 10 Personen am Bildschirm). Die unerklärlichen Miniruckler und Hänger bleiben, genauso wie die nervigen Verzögerungen auf Skills die man drückt (oder eben diese 2 Sek heiltrank aktivierungskacke etc.).
Dagegen stehen 4 Mio Abos von Aion in Asien. Finanzielle Mittel zur Verbesserung und Fehlerbehebung von denen Mythic nur träumen kann. Aion ist noch nicht ganz ein Jahr alt (es wurde Ende letzten Jahres in Korea released) und steht nun bei Patch 1.5. Insgesamt kamen in diesem Jahr etliche neue Gebiete hinzu, weit über 15 neue Instanzen, die Stufe wurde von 45 auf 50 angehoben usw. Alles kostenlos.
SO hätte das mit WAR laufen sollen und so hatte ich es mir vorgestellt als zu Release versprochen wurde, dass man in 1 Monat die fehlenden Karrieren nachliefern würde und in spätestens einem halben Jahr die fehlenden Hauptstädte usw. usw.
Doch der Preis den man dafür zahlt wenn man eine Beta auf den Markt wirft ist eine Mundpropaganda, die jede noch so groß angelegte Marketing Kampagne innerhalb weniger Tage zunichte macht. Die Foren waren voll von einer unbequemen Wahrheit zur Performance, dem Spieldesign, den Bugs usw. und über 50% der Leute haben nach dem 1. Monat das Abo nicht verlängert. Zum Release von Wotlk war Warhammer Online auf Amazon schon billiger zu haben als das Addon von WoW.
Das alles spiegelt sich letztlich in einem armseligen Stand auf der Gamescom, aus dem man, wie schon ein Vorposter toll beschrieben hat, mit wenig Aufwand sehr viel mehr hätte machen können.