Welche Mixer für warme Mahlzeiten sind empfehlenswert? Was sind eure guten Erfahrungen?

trojan-horse

Quest-Mob
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Ihr kennt das sicher, dass man sich, gerade wenn es etwas stressig ist, nicht unbedingt für sich alleine stundenlang hinter den Herd stellen will, um sich was zu essen zu machen. Früher habe ich dann gerne mal zu Tiefkühllasagne und Instantsuppen gegriffen, da habe ich aber gemerkt, dass mir das nicht gut tut. Ich will deshalb möglichst nur noch auf hochwertige Lebensmittel setzen und schaue, wie ich relativ schnell und unkompliziert gesunde, ausgewogene Mahlzeiten für mich zubereiten kann.

Ein Mixer für warme Mahlzeiten würde mir, glaube ich, einiges erleichtern. Womit habt ihr denn gute Erfahrungen gemacht und was könnt ihr weiterempfehlen? Über Anregungen für schnelle Rezepte würde ich mich auch freuen, falls ihr da gute Tipps haben solltet!
 
Mein Gott, ich verstehe dich so gut. Man muss da echt erstmal reinkommen in eine gewisse Routine, damit man wenig Aufwand und gesund zusammenbringen kann. Ich hab zwar nie so viel Tiefkühlzeugs gegessen, dafür jede Menge Brot zwischendurch. Ist ja nicht schlimm, aber auf Dauer auch nicht wirklich ausgewogen. Vor allem wenn der Brotbelag immer der gleiche (Käse) ist :D

Was möchtest du mit dem Mixer denn alles machen? Wir in der WG haben uns einen Mixer von Purora zugelegt, da kann man Porridge, Suppen und so machen. Ich glaube Protein Shakes gibt es auch. Finde ich recht praktisch, meine Mitbewohnerin macht damit richtig viel. Ein relativ schnelles Gericht, das ich gerne mag, ist Flammkuchen. Mit der Zeit im Rohr dauert es zwar schon ein bisschen, man hat aber kaum Aufwand und kann während dem Backen schon wieder aufräumen :) Wenn es richtig schnell gehen muss, esse ich gerne Tortellini, aber die sind halt nicht wirklich gesund. Esse ich so alle zwei Wochen mal, wenn ich wirklich im Stress bin.
 
Stimmt, wenn man etwas anders macht als vorher und andere, neue Rezepte ausprobiert, dann dauert es immer gefühlt ewig. Zum Einen das Recherchieren von Rezeptideen, zum Anderen aber auch das Kochen ohne Routine. Was halt wirklich schnell geht, sind zum Beispiel Nudeln. Aber das ist ja auf Dauer auch nichts, außer man kann mit den Soßen variieren. Aber die sollten dann halt auch einigermaßen flott aus gesunden Zutaten zuzubereiten sein. Kann der Purora Mixer sowas auch? Ob eine cremige Gemüsesuppe oder eine Soße für Vollkornnudeln, sollte ja jetzt auch keinen so großen Unterschied machen, oder?

Flammkuchen klingt auch gut, habe ich, wenn ich ehrlich sein soll, aber noch nie selbst gemacht. Das Belegen geht sicher einigermaßen flott, aber wie sieht es mit dem Teig aus? Ist das Vorbereiten denn nicht ziemlich mühsam?
 
Nudeln sind bei mir immer noch ein großer Bestandteil meiner Ernährung... Nudeln mit Pesto, wenn es schnell gehen muss, ganz viele verschiedene Soßen drauf oder sogar mal Lasagne, wenn ich die Zeit und Lust dazu habe. Gerne mache ich auch Nudeln mit Ricotta und Spinat und dann och geröstete Nüsse drauf. Das ist mal was anderes :)
Sowas zum Beispiel mache ich dann auch in dem Mixer, Pesto hab ich darin auch schon gemacht.

Den Teig kaufe ich einfach fertig, das wäre mir sonst auch zu viel Aufwand. Die fertigen Teige sind aber echt nicht schlecht und mit frischem Belag finde ich, dass das richtig lecker wird! Ich nehme meistens Creme Fraiche, Champignons und Lauch :)
 
Geschmacklich finde ich fertige Teige auch teils richtig gut, das muss ich schon sagen. Aber ich finde es schon noch ein Stückchen besser, wenn man es selbst machen kann und dann auch genau weiß, was drinnen ist und welche Qualität die verwendeten Zutaten haben. Gerade letzteres macht, finde ich, oft auch nochmal einen entscheidenden Unterschied. Aber ich verstehe auch, wenn es einfach mal schneller gehen muss und man dann eventuell auch den einen oder anderen Kompromiss eingeht. Wobei die Purora Gläser mit fertigen Porridges, Suppen etc. soweit ich das gesehen habe, auch von der Qualität der verwendeten Zutaten nichts zu wünschen übrig lassen.
Sowas zum Beispiel mache ich dann auch in dem Mixer, Pesto hab ich darin auch schon gemacht.
Machst du das dann nach Rezepten oder wirst du auch selbst in dieser Hinsicht kreativ?
 
Ja klar, das ist toll. Aber ich kann mich gut damit abfinden, dass man nicht alles selbst machen kann. Dann greife ich bei den Produkten, wo ich weiß, dass mir das Gekaufte auch schmeckt, zu den konventionellen Lebensmitteln. Könnte ich es mir aussuchen, würde ich gerne alles selbst machen und anbauen... Dazu fehlen mir leider die nötige Zeit und der nötige Garten :D
Man kann sich ja bei vielen Sachen ein bisschen informieren, was drinnen ist. Bei manchen besser', bei manchen schlechter, aber zum Glück gibt es da auch transparente Anbieter :)

Mal so mal so. Wenn ich Lust dazu habe, experimentiere ich ein bisschen mit dem, was ich so zuhause habe. Wenn ich einfach nur was zu Essen brauche, halte ich mich auch mal an Rezepte. Schmeckt auch super lecker.
 
Absolut alles wird keiner selbst machen. Selbst in sehr guten Restaurants werden manche Sachen zugekauft, Olivenöl wird zum Beispiel auch nicht selbst gepresst. Wenn man darauf achtet, dass man hochwertig und mit guter Qualität einkauft, spricht, finde ich, auch absolut nichts gegen schon fertige Produkte.

Und gerade was das Anbauen von Gemüse, Beeren und Obst angeht... das ist auch viel Liebhaberei. Jemand aus meiner Familie macht das und es ist natürlich toll, wenn man zum Beispiel Kartoffeln, Spinat und Himbeeren aus dem eigenen Garten haben kann und Saft aus eigenen Äpfeln trinken kann. Aber der Aufwand ist wirklich enorm. Das muss man leisten können und wollen. Aus finanzieller Hinsicht dürfte sich das auch für kaum jemanden lohnen, auch gute, regionale Bio-Betriebe produzieren das einfach viel effizienter und demensprechend auch kostengünstiger, als wenn man sich selbst für das Anbauen, Ernten und Lagern einen fiktiven Stundenlohn geben würde. Wenn man es als Hobby macht eine großartige Sache, aber ansonsten gibt es zum Glück auch andere hochwertige Alternativen in guter Qualität.

Mal so mal so. Wenn ich Lust dazu habe, experimentiere ich ein bisschen mit dem, was ich so zuhause habe. Wenn ich einfach nur was zu Essen brauche, halte ich mich auch mal an Rezepte. Schmeckt auch super lecker.
Verstehe ich. Meistens halte ich mich beim Kochen auch immer an die gleichen Rezepte, die ich schon kenne und deren Zubereitung mir leicht von der Hand geht. Für was Neues oder Aufwändiges braucht man auch immer Zeit und Muse zum Recherchieren und Ausprobieren.
 
Genau, das sehe ich auch so. Ich finde zum Beispiel selbstgemachte Pasta oder Ravioli mega lecker, aber im Alltag ist das ja zeitlich überhaupt nicht möglich. Da ist die fertige Variante auch gut und günstig und dauert ist kein stundenlanger Prozess wie das selber machen. Auch Tortellini zum Beispiel oder Gnocchi. Gnocchi gehen zwar relativ schnell im Vergleich, aber die selbstgemachten schmecken wirklich fast gleich wie die gekauften, das lohnt sich einfach nicht.

Ja der Aufwand ist riesig, das stimmt. Hab in der Familie auch viele Hobbygärtner und -gärtnerinnen, für die ist der Garten wirklich ihr ein und alles. Die sind am liebsten den ganzen Tag in der Erde und buddeln da irgendwas rum, dann ist es auch weniger Aufwand und einfach ein Hobby mit Ertrag. Finde ich richtig toll, aber du hast natürlich recht, hochgerechnet spar man sich da gar nichts. Aber das Ernten ist immer so ein Highlight, das liebe ich sehr. Die ganze Arbeit davor, naja, weiß auch nicht ob ich mich da wirklich so reinhängen würde. Meine Zimmerpflanzen würden auch sicher nicht behaupten, dass ich einen grünen Daumen habe :D

Genau, was neues mach ich vielleicht mal am Wochenende, da geh ich dann vielleicht sogar zum Markt am Samstag oder Sonntag. Wenn man das richtig zelebriert, finde ich das super, macht dann auch richtig Spaß. Vielleicht noch ein paar Freunde einladen und ein paar Bierchen kaufen und perfekt ist das Wochenende :)
 
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