wie gut ist aion?

Der Hass der Spiele untereinander und es ging wirklich von WoW aus.

Liegt halt an der fehlenden Reife, junger Spieler, die gegenüber anderen keinerlei Tolleranz zeigen. Hauptsächlich liegt es meiner Meinung nach, an der langjährigen Hochnäsigkeit, der WoW Spieler, die lange glaubten sie seien etwas besseres, weil ihr Spiel 11,5mio Spieler hat und anderen Spielen die Existenzberechtigung absprachen, denn 300.000 seien ja sooooooooooooo wenig !

Ohne UO und EQ gäbe es kein WoW und viele Features in WoW sind nicht auf dem Mist von Blizz gewachsen, sondern wurden aus anderen Spielen genommen wie z.b. die Archiveinträge oder Festungskämpfe. Viele Firmen lassen sich halt von anderen inspirieren. Wäre der Markt ein Monopol und WoW wäre das einzige Spiel, würde es niemals so aussehen wie heute. Vermutlich würde es gar keiner mehr spielen !

Ich glaube, dieses Rumgezicke ist eher auf solche Beiträge wie deinen zurückzuführen. Für alles schlechte in der MMO-Welt sind grundsätzlich die WoW-Spieler, die deiner Ansicht nach ja größtenteils aus pubertierenden Prekariatskindern bestehen, bzw Blizzard schuld. Wieviele ProAion-beiträge in diesem Thread haben es denn geschafft, ohne entsprechende Herabsetzung der WoW-Spieler auszukommen.

Man könnte natürlich auch die Frage stellen, ob es ohne WoW Aion überhaupt nach Europa geschafft hätte, oder wie MMOs, wären sie Nischenprodukt geblieben, heute aussehen würden, wenn Blizzard nicht gezeigt hätte, dass man mit diesem Genre Erfolg haben kann.
In meinen Augen ist WoW für MMOs das, was die Playstation1 für die Konsolen war: Der Wegbereiter raus aus der Freakecke.
 
Das Wachstum war da aber nicht durch Zuwachs in den "alten" WOW-Release-Gebieten bedingt, sondern durch diverse Lokalisierungen (Sprachversionen) und neue Gebiets-Release, etwa in Lateinamerika und Russland. Und seit etwa einem Jahr brechen lt. buffed-Spielzeiten-Statistik die Zahlen dramatisch ein, zumindest was die von den Spielern ingame verbrachte Zeit anbelangt. Wir reden da von einem Schrumpfen um ca. 2/3 (vom Jänner 2009 auf Februar 2010). Das ist das erste Zeichen von Schwäche, dass ich real bei WOW sehe. Die Ver-Casualisierung wurde vielleicht eine Spur zu weit getrieben. Gewiss, die Zahlen sind alleine aus der WOW-buffed-Community gewonnen, ich sehe aber keinen Grund anzunehmen, dass diese sich wesentlich anders verhalten sollte als die WOW-Community insgesamt.

Aber wirklich interessant wird sein, was mit WOW passiert wenn Diablo III auf den Markt kommt (angeblich ja im Laufe von 2011). Ich habe ja den Verdacht, dass Activision eben wegen der Befürchtung, dass Diablo einen großen Teil der Spielerschaft aus WOW absaugen wird, das Release beständig weiter zurücklegte. Diablo III wurde ja schon 2008 offiziell angekündigt, das ist schon eine verdammt lange Zeit um nichts auf den Markt zu bringen. Wäre ja auch blöd, wenn ein Spiel aus dem eigenen Stall das bisherige Zugpferd WOW zum lahmen Gaul degradiert.

Selbstverständlich trugen die Veröffentlichungen in anderen Regionen der Welt (bzw. spezielle Sprachversionen) ihren Teil dazu bei. Dennoch gab es auch stetigen Zuwachs in den alten Gebieten. Was diese Ingame-Spielzeit-Erhebung angeht, so ist dies immer eine Frage wie die gemessen wurde. Wenn es mit dem BLASC Tool zusammenhängt, welches bekanntlich ja auch Spielzeiten speichern kann, so ist die Frage wieviele von den Buffed-Nutzern das Addon noch nutzen oder diese Spielzeitfunktion vielleicht einfach im Laufe der Zeit abgestellt haben. Ich zum Beispiel nutze BLASC schon seit einiger Zeit nicht mehr und spiele noch. Im Gegenzug könnte ich X-Fire entgegenhalten, wo WoW seit Jahren mit einer ähnlich hohen Anzahl an Spielminuten die Spitze anführt. Aber auch hier ist das Gesamtergebnis fraglich.

Das ist sowieso letzlich alles eine Diskussion, die an sich nichts am eigenen Empfinden ändert. Wie hier immer wieder gesagt wird, solange noch genug auf den Servern los ist, muss man deswegen keine Diskussion führen. Nur wenn dann so halbgare Argumente wie von Nahemis kommen, dann äußer ich mich doch mal.

Was Diablo III angeht, so denke ich nicht, dass dies eine große Konkurrenz darstellen wird. Da würde doch eher das angekündigte FPS-MMO mit WoW kollidieren. Aber selbst wenn, solange die Kunden nur zwischen den Produkten hin und her wechseln, bleiben sie ja im Hause. Denn ich denke, auch bei Diablo III wird man in irgendeiner Form zur Kasse gebeten, sei es über kostenpflichtigen DLC oder ähnliches. Beim FPS-MMO, wo noch keiner weiß wann es kommt, sowieso. Ich kann nur von mir reden, Diablo II hat mich nie lange gefesselt, im Gegensatz zu WoW. Nicht jedem wird Diablo III gefallen, und von daher wird sich der Verlust von Spielern meiner Meinung nach in Grenzen halten.

An eine absichtliche Verschiebung glaube ich indes nicht, wenn man überlegt wie lange Starcraft II schon angekündigt wurde. Und das hat ja nun null mit WoW zu tun. Blizzard kann es sich aufgrund des finanziellen Backgrounds erlauben, Spiele dann rauszubringen, wenn sie der Meinung sind, fertig zu sein.

Nachtrag:

@MrGimbel

Ja, leider ist eine Tendenz nicht zu übersehen. Zu WoW-Classiczeiten waren es die CS-Spieler, die für all das Übel verantwortlich waren, heute sind es WoW-Spieler generell. Mal schauen wer als nächstes herhalten muss.
 
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Ich glaube, dieses Rumgezicke ist eher auf solche Beiträge wie deinen zurückzuführen. Für alles schlechte in der MMO-Welt sind grundsätzlich die WoW-Spieler, die deiner Ansicht nach ja größtenteils aus pubertierenden Prekariatskindern bestehen, bzw Blizzard schuld. Wieviele ProAion-beiträge in diesem Thread haben es denn geschafft, ohne entsprechende Herabsetzung der WoW-Spieler auszukommen.

Man könnte natürlich auch die Frage stellen, ob es ohne WoW Aion überhaupt nach Europa geschafft hätte, oder wie MMOs, wären sie Nischenprodukt geblieben, heute aussehen würden, wenn Blizzard nicht gezeigt hätte, dass man mit diesem Genre Erfolg haben kann.
In meinen Augen ist WoW für MMOs das, was die Playstation1 für die Konsolen war: Der Wegbereiter raus aus der Freakecke.

Na, das ist ein wenig zu kurzfristig gedacht. Gewiss, WOW war der erste Megaseller, aber zu der Zeit - also dem Entwicklungszeitraum und Release-Datum von WOW - waren schon einige MMORPGs auf dem Markt, etliche in Planung, manche in der Umsetzung. Und vieles, sogar sehr vieles von dem, was WOW brachte, gab es in damals schon existierenden Spielen. Die große Innovation von Blizzard war nicht selber weiß Gott wie originell gewesen zu sein, sondern das Gute, dass es in den verschiedenen schon existierenden Spielen schon gab, in einem Spiel zusammengefasst zu haben, sozusagen das Beste von allem auf einem Teller.

Kurz: zum Zeitpunkt des Release von WOW waren MMORPGs schon einige Zeit nicht mehr in der Freakecke, sie waren aber auch noch kein Massenprodukt. Nach meiner Meinung war das die beste Zeit. Davon profitierte WOW im ersten Jahr, was jetzt die Community betrifft, ganz enorm. Die WOW-Community, man möchte es, wenn man heute im Spiel oder in den WOW-Foren unterwegs ist, kaum glauben, war damals eigentlich recht angenehm. Ein bisschen so, wie die HDRO-Community heute ist (meiner Meinung nach hat HDRO von allen heutigen "modernen" MMORPGs die angenehmste Community). Ich weiß, es ist ein alter Hut: früher war alles besser. Das muss aber nicht heißen, dass dieser Hut nicht passt, gerade was die Community betrifft, aber - imo - auch das Gameplay, das insbesondere seit Activision das Szepter bei Blizzard übernahm (Damn Robert Kotick!), akut an der Vercasualisierung leidet, zumindest für einen Spielertyp wie mir, der das Gefühl haben will sich in einer Welt epischen Abenteuers mit ungewissem Ausgang zu bewegen. Wer heute in WOW levelt und dabei stirbt, muss beim Spielen eingeschlafen sein. Bei Aion ist Sterben Teil des Geschäfts. Wenn einen nicht die Mobs um die Ecke bringen, was auch nicht so selten ist, dann sind es die Freunde von der anderen Seite des Abyss. Wer das Gefühl allgegenwärtiger Gefahr mag, wird bei Aion bedient, mitunter mehr, als einem lieb ist. Ich bewege mich nur mehr mit großer Vorsicht durch Regionen wie Heiron, schon beim ersten Schritt aus einen Elyos-Stützpunkt hinaus beginne ich sozusagen beständig über meine Schulter zu blicken. Wer so was nicht mag, wird sich mit dem Spiel niemals anfreunden können.

WOW kommt mir persönlich mittlerweile ein wenig vor wie ein Fastfood-Restaurant, quasi der MacDonalds der MMORPGs. Man kann rasch einsteigen, erreicht schnell Ziele, wird beständig bedient, PVP geht auf quasi auf Bestellung (BGs), abseits davon tut sich ja selbst auf PVP-Server mittlerweile sehr wenig (war früher auch ganz anders, ach, diese epischen Schlachten bei Southshore und Tarrents Mühle ... lange her), und schwer ist der PVE-Teil nur mehr bei den Highend-Raids. Das muss man nicht unbedingt negativ sehen, ein Burger auf die Schnelle ist ja nicht das Schlechteste. Aber wer quasi mehr auf Slow Food steht, wer es mag sich durch die Mühen der Ebenen zu quälen um am Ende aus eigenen Kräften einen Berg zu erklimmen, der wird bei WOW nicht bedient und muss sich eben etwas anderes suchen. Das kann, muss aber nicht, Aion sein. Eine auf seine Weise ebenfalls harte Alternative wäre zb. Eve online ... nur liegt mir persönlich das SciFi-Setting nicht, ich mag Fantasy einfach lieber. Also ist es bei mir gegenwärtig Aion. Ich plage mich halt gerne, bin mitunter auf spielerische Weise ein kleiner Masochist ;-)
 
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An eine absichtliche Verschiebung glaube ich indes nicht, wenn man überlegt wie lange Starcraft II schon angekündigt wurde. Und das hat ja nun null mit WoW zu tun. Blizzard kann es sich aufgrund des finanziellen Backgrounds erlauben, Spiele dann rauszubringen, wenn sie der Meinung sind, fertig zu sein.
Da bist Du imo im Irrtum. Activsion-Blizzard ist ein börsenotiertes Unternehmen, Eigentümer sind die Aktionäre. Und das bedeutet, dass es nur um Shareholdervalue geht, was wiederum meint: Gewinnmaximierung. Robert Koticks Äusserungen (Damn Robert Kotick!) wie man Spiele herstellt und vermarktet sprechen ja in der Hinsicht eine sehr klare Sprache. Wenn eine Spielerbasis auf 2 Spiele aufgeteilt wird, impliziert dies, dass für beide Spiele eine Infrastruktur zu erhalten ist, Content zu entwickeln usf. Ich möchte wetten, es wird seitens Activisions keinen größeren Launch eines MMO in Fantasy-Segment geben so lange WOW halbwegs erfolgreich ist.
 
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Dennoch gab es auch stetigen Zuwachs in den alten Gebieten.
Das ziehe ich begründet in Zweifel. Wir wissen ja von Activision-Blizzard selber, dass die Zahlen seit Ende 2008 (auf zugegeben sehr hohem Niveau) stagnierten, und davor waren ja die Launches in Russland, Lateinamerika etc. Gib mir mal eine Quelle, dass WOW seit, na, sagen mir mal Mitte von BC, also so Mitte bis Ende 2007) in den alten Gebieten nachhaltig noch an Subscriber hinzugewinnen konnte. Ich kenne nämlich keine solche Quelle.

Was diese Ingame-Spielzeit-Erhebung angeht, so ist dies immer eine Frage wie die gemessen wurde. Wenn es mit dem BLASC Tool zusammenhängt, welches bekanntlich ja auch Spielzeiten speichern kann, so ist die Frage wieviele von den Buffed-Nutzern das Addon noch nutzen oder diese Spielzeitfunktion vielleicht einfach im Laufe der Zeit abgestellt haben. Ich zum Beispiel nutze BLASC schon seit einiger Zeit nicht mehr und spiele noch. Im Gegenzug könnte ich X-Fire entgegenhalten, wo WoW seit Jahren mit einer ähnlich hohen Anzahl an Spielminuten die Spitze anführt. Aber auch hier ist das Gesamtergebnis fraglich.
Deine Annahme setzt voraus, dass sich die Spielgewohnheiten der Masse der buffed- bzw. Blasc-Nutzer veränderten. Wofür ich aber keinerlei Grund sehe, sogar eher im Gegenteil, da WOWMatrix als Tool für ein Auto-Update von Addons ja nicht mehr wirklich im Rennen ist, somit sich alles im wesentlich auf Blasc oder den Curse-Client zusammendrängt. Das ist ja die Stärke des Tools, dass das Datensammeln nur nebenbei geschieht, und das Tool darüber hinaus einen effektiven Nutzen hat. Die Leute haben Blasc ja nicht oben um in den Foren etc. mit einer netten Signatur zu prunken, sondern um automatisch ihre Addons auf Vordermann zu halten. Das nebenbei ihre Spielzeiten protokolliert werden, ist den meisten vermutlich ja nicht einmal bewusst.
 
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Es ist nunmal Fakt, das sich mit zunehmender Popularität auch asoziale auf ein Produkt aufmerksam werden. Es gab ein Spiel, welches ebenfalls eine derartige Entwicklung durchgemacht hat.
Die Rede ist von Second Life. Ein bekannter war von Anfang an bei dem Spiel dabei allerdings beruflich. Seine Firma nutzte das Spiel um dort im Bereich Webdesign Werbung zu machen. Er erzählte, das die Leute dort sehr freundlich waren aber das änderte sich von einen auf den anderen Tag. Nämlich als die Medien begannen über das Spiel zu berichten. Er sagte man konnte geradezu mit ansehen wie sich plötzlich vermehrt Asoziale, Pädophile und pubertäre Idioten in dem Spiel herumtrieben.

Die WoW Community war anfangs freundlicher. Die Leute legten zwar eher eine Diablo 2 Spielweise an den Tag ("Alles meins") aber so Dinge wie "Rofl, hast kein Imba Roxxor Equip, verpiss dich" hat man da nicht gehört. Dieses asoziale Verhalten kam mit der steigenden Popularität.

Die mehrheit der alten Hasen vertritt ausserdem die Meinung, das WoW dem Genre mehr geschadet als geholfen hat. Die WoW Spieler sagen immer "Durch uns ist das Genre kein Nischenprodukt mehr". Ich kann bis heute nicht verstehen was daran toll sein soll, denn die Folgen habe ich eben bereits genannt. Durch WoW tritt das Genre nämlich eher auf der Stelle. Weiterentwicklung erfolgt nicht mehr in grossen Schritten, sondern in winzig kleinen. Auch wenn die Entwickler etwas neues wollen, die Geldgeber orientieren sich an WoW und deshalb darf das Produkt nicht zu viel davon abweichen, denn das wäre ein Risiko.
Seit 6 Jahren gibt es keine Veränderung. Von UO nach EQ und nach Daoc waren enorme Evolutionssprünge und dann "Zack" .... Stillstand.

Auf die sogenannten "Next Gen MMO" wartet man vergeblich und daran ist einzig und allein WoW schuld. Ohne WoW wäre man vermutlich bereits 2 Generationen weiter ! Aber alles nur theorie !
 
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Na, das ist ein wenig zu kurzfristig gedacht. Gewiss, WOW war der erste Megaseller, aber zu der Zeit - also dem Entwicklungszeitraum und Release-Datum von WOW - waren schon einige MMORPGs auf dem Markt, etliche in Planung, manche in der Umsetzung. Und vieles, sogar sehr vieles von dem, was WOW brachte, gab es in damals schon existierenden Spielen. Die große Innovation von Blizzard war nicht selber weiß Gott wie originell gewesen zu sein, sondern das Gute, dass es in den verschiedenen schon existierenden Spielen schon gab, in einem Spiel zusammengefasst zu haben, sozusagen das Beste von allem auf einem Teller.

Naja, ich hab auch mit keiner Silbe erwähnt, dass WoW orginell wäre. Vor der PS1 gab es auch schon Konsolen. Nur konnte erst Sony Käuferschichten mobilisieren, die mit Nintendo und Sega nichts mehr anfangen konnten.


Es ist nunmal Fakt, das sich mit zunehmender Popularität auch asoziale auf ein Produkt aufmerksam werden. Es gab ein Spiel, welches ebenfalls eine derartige Entwicklung durchgemacht hat.
Die Rede ist von Second Life. Ein bekannter war von Anfang an bei dem Spiel dabei allerdings beruflich. Seine Firma nutzte das Spiel um dort im Bereich Webdesign Werbung zu machen. Er erzählte, das die Leute dort sehr freundlich waren aber das änderte sich von einen auf den anderen Tag. Nämlich als die Medien begannen über das Spiel zu berichten. Er sagte man konnte geradezu mit ansehen wie sich plötzlich vermehrt Asoziale, Pädophile und pubertäre Idioten in dem Spiel herumtrieben.
Sorry, aber Second Live und MMOs haben nichts miteinander zu tun. Ich würde Second Live auch nicht als Spiel bezeichnen, es war in erster Linie ein Medienhype und ein Internetexperiment.

Die WoW Community war anfangs freundlicher. Die Leute legten zwar eher eine Diablo 2 Spielweise an den Tag ("Alles meins") aber so Dinge wie "Rofl, hast kein Imba Roxxor Equip, verpiss dich" hat man da nicht gehört. Dieses asoziale Verhalten kam mit der steigenden Popularität.
Ja, das alte Lied. Ich hab in meiner Zeit in WoW nie Erfahrungen diesbezüglich machen müssen. Die beiden Gilden, in denen ich war, bestanden ausschließlich aus ganz entspannten Leuten, die alle mehr oder weniger weit über 20
waren. Auch mit dem Dungeonfinder habe ich kaum schlechte Erfahrungen gesammelt, und wenn müsste man sich halt die Quote anschauen. Wenn von 10runs einmal einer wegen den Leuten nervt, dann ist das für mich vollkommen in Ordnung.

Die mehrheit der alten Hasen vertritt ausserdem die Meinung, das WoW dem Genre mehr geschadet als geholfen hat. Die WoW Spieler sagen immer "Durch uns ist das Genre kein Nischenprodukt mehr". Ich kann bis heute nicht verstehen was daran toll sein soll, denn die Folgen habe ich eben bereits genannt. Durch WoW tritt das Genre nämlich eher auf der Stelle. Weiterentwicklung erfolgt nicht mehr in grossen Schritten, sondern in winzig kleinen. Auch wenn die Entwickler etwas neues wollen, die Geldgeber orientieren sich an WoW und deshalb darf das Produkt nicht zu viel davon abweichen, denn das wäre ein Risiko.
Seit 6 Jahren gibt es keine Veränderung. Von UO nach EQ und nach Daoc waren enorme Evolutionssprünge und dann "Zack" .... Stillstand.
Und woher kennst du die Meinung der Mehrheit der alten Hasen? Ich bin mir auch nicht sicher, ob die WoW-Spieler immer sagen, dass du durch sie, das Genre kein Nischenprodukt mehr ist. Aber egal, scheinbar hast du es (heute?) mit Generalisierungen.
Was daran gut ist? Erst einmal werden verschiedene Firmen auf das Genre aufmerksam und versuchen ihr Stück vom Kuchen abzuschneiden, das führt im besten Fall zu einer Variation und Diversifizierung des Genres (von WoW bis Eve und Mortal). Da Konkurrenz im allgemeinen das Geschäft belebt, sind die Entwickler genötigt, ihre Produkte weiter zu entwickeln. Zusätzlich werden Standards etabliert, ohne die kein Betreiber mehr auskommen können sollte (Lokalisierungen, Support, verschieden Bezahloptionen, stabile Infrastruktur, intuitive Bedienung,...).


Auf die sogenannten "Next Gen MMO" wartet man vergeblich und daran ist einzig und allein WoW schuld. Ohne WoW wäre man vermutlich bereits 2 Generationen weiter ! Aber alles nur theorie !
Ja, verbrennt die Hexe!!!!! Warum ausgerechnet WoW Schuld sein soll, wenn dir niemand dein Traum-MMO programmieren will, kann ich mir zwar nicht erklären, aber die Zeit, wo ein paar Freaks in ihrer Garage Computerspiele programmiert haben, ist schon lange vorbei. In der ganzen Gamingindustrie sind Inovationen selten geworden (und waren auch zur C64er Zeit nicht häufig), das liegt daran, dass Schema-F sich besser kalkulieren lässt.
Wie soll denn eigentlich ein "Next Gen MMO" aussehen?
 
Naja, ich hab auch mit keiner Silbe erwähnt, dass WoW orginell wäre. Vor der PS1 gab es auch schon Konsolen. Nur konnte erst Sony Käuferschichten mobilisieren, die mit Nintendo und Sega nichts mehr anfangen konnten.
Nein, aber Du hast behauptet, WOW hätte die MMORPGs aus der "Freak-Ecke" geholt, und das stimmt nicht. MMOs waren zwar damals noch kein Massenprodukt wie heute, aber schon damals nichts mehr weswegen man als "Freak" angesehen wurde. Dieses Stadium lag da schon einige Jahre zurück. WOW baute auf Grund, der von anderen vorbereitet worden war. Das allerdings nach damaligen Maßstäben gediegen und mit großem Erfolg.
 
Nein, aber Du hast behauptet, WOW hätte die MMORPGs aus der "Freak-Ecke" geholt, und das stimmt nicht. MMOs waren zwar damals noch kein Massenprodukt wie heute, aber schon damals nichts mehr weswegen man als "Freak" angesehen wurde. Dieses Stadium lag da schon einige Jahre zurück. WOW baute auf Grund, der von anderen vorbereitet worden war. Das allerdings nach damaligen Maßstäben gediegen und mit großem Erfolg.

Wir können uns jetzt, wenn du möchtest, über den Begriff "Freak-Ecke" unterhalten. Bevor die PS1 raus kam, war es für Menschen in meinem damaligen Alter nicht mehr gerade cool, Super Nintendo zu spielen. Ich glaube eigentlich nicht, dass du damals nicht schräg angeschaut wurdest, wenn du deinen Nichtzockerkumples erzählt hast, dass du mit deinem Helden und mit anderen zusammen Drachen in einem Internetspiel bekämpfst. Ich hab von 16 bis 19 viel DSA und AD&D gezockt, das waren freaky Hobbys, so ähnlich dürfte es wohl auch mit UO und Everquest gewesen sein.
 
Isch hätt da mal ne Frag - welches Level hat eigentlich dein höchster Char? Es gibt da nämlich ein kleines Problem, auf das der geneigte Spieler erst stößt wenn er selbst einen Endvierziger hat. Die Erkenntnis nämlich, das es an der Spitze einsam ist.

"Man macht Inis oder erledigt Quests in verschiedenen Elitegebieten mit Freunden und Standardgroups" gibt es nicht. Mangels Masse. Wenn du mal wirklich Spass haben willst, dann schau dir doch mal auf der Aion-Homepage die Lifestatistik der Serverpopulation an. Unter dem ersten großen Balken auf der linken Seite steht "Lvl 10-20, 65%", unter dem kleinen Strich auf der rechten Seite steht "Lvl 46-50, 2%". Und das virtuelle Leben gibt auch genau diese Statistik wieder. Warum wohl versuche ich schon seit Wochen vergeblich in lvl50 Inis zu kommen um endlich die letzten Quests der Kampagne abschließen zu können? Es sind keine Leute da. Das Endgame ist ein Sologame.

cu
Lasaint

Die fragen bei uns vor allem nach SH doch recht oft und man kann in unten und oben doch gut leveln.

Die anderen Inis dauern vllt etwas länger wenn man eine grp noch sucht, aber das ist zum anfang jeden mmorpgs nicht anders.
 
Wir können uns jetzt, wenn du möchtest, über den Begriff "Freak-Ecke" unterhalten. Bevor die PS1 raus kam, war es für Menschen in meinem damaligen Alter nicht mehr gerade cool, Super Nintendo zu spielen. Ich glaube eigentlich nicht, dass du damals nicht schräg angeschaut wurdest, wenn du deinen Nichtzockerkumples erzählt hast, dass du mit deinem Helden und mit anderen zusammen Drachen in einem Internetspiel bekämpfst. Ich hab von 16 bis 19 viel DSA und AD&D gezockt, das waren freaky Hobbys, so ähnlich dürfte es wohl auch mit UO und Everquest gewesen sein.

Nein, ich wurde nicht schräg angeschaut. In den Jahren vor WOW-Release - wurden in meinem Bekanntenkreis eine Menge PC-Rollenspiele/Fantasy-Spiele gespielt. Eigentlich war es sogar so, dass jene, die Zugang zu solchen Spielen hatten bzw. zu Hause zocken konnten, von jenen, denen das nicht möglich war, beneidet wurden. Der Unterschied ist vielleicht das Medium. Freaks waren die, die sich zu Hause versammelten und dort DSA spielten. Cool waren die Leute, die vor dem PC saßen und, na, sagen wir mal Wizardry VIII spielten oder Diablo II. Oder sich in DAOC mit anderen Spielern prügelten.
 
Hab ich irgendwie anders in Erinnerung, vielleicht war es je nach Region unterschiedlich.

Ende der 90er galt man als UO Spieler als Nerd und P&P Spieler als Freak. In meiner Abschlussklasse 1996 gab es neben mir nur einen einzigen P&P Spieler und wir galten als "Freaks", der andere hat sogar LARP gespielt und galt sogar in meinen Augen als Freak
biggrin.gif
. Während der Ausbildung gab es in der ganzen Klasse auf der Berufsschule nur 3 Leute (von 25), die ein Onlinespiel gespielt haben. Schau mal heute in die Schulklassen. Da ist das Bild genau umgekehrt. Da biste "out" wenn du sowas nicht spielst.

Und hast du mal geschaut wie oft dieses "Wir haben das Genre bekannt gemacht" hier im forum auftaucht ? Das lieste eigentlich in jedem Thread mehrfach, wo es um genau das gleiche geht wie hier !

Und auch wenn Second Life kein wirkliches MMO ist, der Niedgang kam mit der Popularität. Das Spiel gab es bereits einige Zeit bevor der Medienboom begann und dort war die Welt noch in Ordnung.
 
Hab ich irgendwie anders in Erinnerung, vielleicht war es je nach Region unterschiedlich.

Ende der 90er galt man als UO Spieler als Nerd und P&P Spieler als Freak. In meiner Abschlussklasse 1996 gab es neben mir nur einen einzigen P&P Spieler und wir galten als "Freaks", der andere hat sogar LARP gespielt und galt sogar in meinen Augen als Freak
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. Während der Ausbildung gab es in der ganzen Klasse auf der Berufsschule nur 3 Leute (von 25), die ein Onlinespiel gespielt haben. Schau mal heute in die Schulklassen. Da ist das Bild genau umgekehrt. Da biste "out" wenn du sowas nicht spielst.

War bei mir auch so, ich hab 94 die Schule abgeschlossen (jedenfalls den ersten Bildungsweg). Und LARP war mir auch immer etwas zu strange
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Da Uo erst 98 raus kam (oder?), gab es folglich auch gar keine, die das spielten. Als ich dann mein Abi nach geholt habe, war ich als PC-Gamer (Baldur´s Gate, Quake3 und Half-Life) sogar so ziemlich der einzige.
 
War bei mir auch so, ich hab 94 die Schule abgeschlossen (jedenfalls den ersten Bildungsweg). Und LARP war mir auch immer etwas zu strange
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Da Uo erst 98 raus kam (oder?), gab es folglich auch gar keine, die das spielten. Als ich dann mein Abi nach geholt habe, war ich als PC-Gamer (Baldur´s Gate, Quake3 und Half-Life) sogar so ziemlich der einzige.

Ich schätze LARP, aber auch schon P&P-Runden, das war so die Wasserscheide zum "freakigen" hin. PC-Spiele wie Baldurs Gate, Wizardry 8, dann Diablo I & II, waren aber bei uns echte Renner, das galt dann schon als cool. Das war so die Zeit, wo das I-net allmählich Einzug hielt bei den Privathaushalten. Eigentlich eine echte technische und mediale Revolution, und dabei noch gar nicht so lange her, nicht viel mehr als 10 Jahre.
 
Das ziehe ich begründet in Zweifel. Wir wissen ja von Activision-Blizzard selber, dass die Zahlen seit Ende 2008 (auf zugegeben sehr hohem Niveau) stagnierten, und davor waren ja die Launches in Russland, Lateinamerika etc. Gib mir mal eine Quelle, dass WOW seit, na, sagen mir mal Mitte von BC, also so Mitte bis Ende 2007) in den alten Gebieten nachhaltig noch an Subscriber hinzugewinnen konnte. Ich kenne nämlich keine solche Quelle.

Ich bezog mich auf die Zeit vom Europa-Release im Februar 2005 bis Ende 2008 (also dem Release von WotLK). Da WoW nicht von Beginn an 11,5 Millionen aktive Accounts hatte, kann das Spiel also nicht der megamäßige Müll gewesen sein, den man nur aus Mangel an Alternativen gespielt hat, so wie uns Nahemis weismachen wollte (nur deswegen habe ich die steigenden Spielerzahlen hergezogen). Und wenn es so einfach wäre, "Müll" in anderen Sprachzonen/Regionen zu releasen, dann frage ich mich, wieso andere das nur zögerlich tun? Weil solch ein Zusatzaufwand meistens nur lohnt, wenn man auch mit dem entsprechenden Umsatz rechnet. Und natürlich im besten Fall noch seinen Gewinn rauszieht. Dafür muss aber das Produkt stimmen.

Mit Zahlen kann ich nicht dienen. Laut Wikipedia waren die meisten Releases 2005 (http://de.wikipedia....rld_of_Warcraft), einzig die russische Version fällt mit 2008 aus dem Rahmen (die Liste scheint aber nicht vollständig zu sein). Aber auch hier kann man nur vermuten, wieviele Leute vorher schon mit der englischen Version gespielt haben, und somit nicht beim Release als Neukunde zu zählen sind. Ich stütze mich also durchaus nur auf Vermutungen und eigene Erfahrungen während dieser Zeit, vermute aber, du machst das selbe. Würde mich stark wundern, wenn du konkrete Zahlen hättest, die deine Vermutungen als Fakten bestätigen. Wie dem auch sei, in erster Linie ging es um Nahemis merkwürdiges Argument, die mich zu der Aussage hinreißen lies.

Deine Annahme setzt voraus, dass sich die Spielgewohnheiten der Masse der buffed- bzw. Blasc-Nutzer veränderten. Wofür ich aber keinerlei Grund sehe, sogar eher im Gegenteil, da WOWMatrix als Tool für ein Auto-Update von Addons ja nicht mehr wirklich im Rennen ist, somit sich alles im wesentlich auf Blasc oder den Curse-Client zusammendrängt. Das ist ja die Stärke des Tools, dass das Datensammeln nur nebenbei geschieht, und das Tool darüber hinaus einen effektiven Nutzen hat. Die Leute haben Blasc ja nicht oben um in den Foren etc. mit einer netten Signatur zu prunken, sondern um automatisch ihre Addons auf Vordermann zu halten. Das nebenbei ihre Spielzeiten protokolliert werden, ist den meisten vermutlich ja nicht einmal bewusst.

Das eine hat m.E. nichts mit dem anderen zu tun. Man kann seine Addons per BLASC auf dem laufenden halten, und trotzdem in den Optionen die Spielzeitanzeige deaktivieren. Ich zum Beispiel habe die auch schnell deaktiviert. Denn leider geben solche Zahlen recht schnell eine Angriffsfläche, wenn diese fix einsehbar sind. Du setzt hingegen auch einfach voraus, dass sich die wenigsten bewusst sind, dass diese Spielzeiten gespeichert werden. Auch hier können wir es beide nicht genau wissen, ob es tatsächlich so ist (es sei denn wir befragen jeden Buffed-Nutzer persönlich, aber selbst da kann man sich nicht sicher sein, ob er die Wahrheit sagt), deswegen halte ich nichts davon, irgendwelche Statistiken als Grundlage zu nehmen, wo man sich gar nicht sicher sein kann, wie diese Ergebnisse zustande gekommen sind. Siehe X-Fire, welches mir diesbezüglich ja sogar in die Hände spielen würde. Ich meine aber sogar, BLASC fragt einen, ob die Spielzeiten protokolliert werden sollen. Wie gesagt, hab es schon länger nicht mehr auf der Platte.

Da bist Du imo im Irrtum. Activsion-Blizzard ist ein börsenotiertes Unternehmen, Eigentümer sind die Aktionäre. Und das bedeutet, dass es nur um Shareholdervalue geht, was wiederum meint: Gewinnmaximierung. Robert Koticks Äusserungen (Damn Robert Kotick!) wie man Spiele herstellt und vermarktet sprechen ja in der Hinsicht eine sehr klare Sprache. Wenn eine Spielerbasis auf 2 Spiele aufgeteilt wird, impliziert dies, dass für beide Spiele eine Infrastruktur zu erhalten ist, Content zu entwickeln usf. Ich möchte wetten, es wird seitens Activisions keinen größeren Launch eines MMO in Fantasy-Segment geben so lange WOW halbwegs erfolgreich ist.

Bei der Gewinnmaximierung und über Herrn Kotick sind wir uns einig, das steht außer Frage. Nur was ich mich stattdessen frage (auch wenn deine Argumentation durchaus was schlüssiges hat): Was hat es dann für einen Sinn, Diablo III so früh anzukündigen? Hätte man doch auch warten können, bis WoW am "auslaufen" ist und dann die Bombe platzen lassen. Zumal ein Spiel, was immer länger in der Entwicklung ist, Gefahr läuft beim Release nicht mehr up-to-date zu sein. Und nun das in meinen Augen viel wichtigere: Woher will man wissen, wie lange WoW noch erfolgreich sein wird? Das ist noch gar nicht abzusehen. Da das nächste Addon nur bis Level 85 geht, könnte es drauf hindeuten, dass man bis zur 100 noch viele Addons reinpacken möchte (Achtung, wieder eine Spekulation meinerseits). Selbst wenn man Blizzard unterstellen wollte, die Spieler absichtlich zu vergraulen, so scheint das ja auch nicht aufzugehen, da die Abozahlen seit 2008 ja relativ stabil sind, obwohl es seitdem keine neuen Releases gab.

Zumal Diablo III nicht mit einem herkömmlichen MMO zu vergleichen ist, es gibt keine "festen" Weltserver, keine richtige persistente Welt, eigentlich ist alles instanziert gbzw. größtenteils zufallsgeneriert. Wenn das so läuft wie bei Diablo II, kannst du dein eigenes Spiel passwortgeschützt eröffnen ohne jemals einen anderen zu dir reinzulassen. Das kann man eher mit einem Egoshooter vergleichen, wo man sich die Maps aussucht und entscheidet, ob man da spielen möchte. Das ist bei WoW ja nun nicht gegeben, außer in den Dungeons.

Ich bleibe dabei, WENN Konkurrenz aus dem eigenen Hause, dann das "andere" Blizzard MMO. Aber bis das erscheint, wird WoW sowieso nur noch von Liebhabern gespielt.
 
Wir können uns jetzt, wenn du möchtest, über den Begriff "Freak-Ecke" unterhalten. Bevor die PS1 raus kam, war es für Menschen in meinem damaligen Alter nicht mehr gerade cool, Super Nintendo zu spielen. Ich glaube eigentlich nicht, dass du damals nicht schräg angeschaut wurdest, wenn du deinen Nichtzockerkumples erzählt hast, dass du mit deinem Helden und mit anderen zusammen Drachen in einem Internetspiel bekämpfst. Ich hab von 16 bis 19 viel DSA und AD&D gezockt, das waren freaky Hobbys, so ähnlich dürfte es wohl auch mit UO und Everquest gewesen sein.

Ich war damals froh, meinen eigenen C64 zu haben. Leider hatten die meisten da schon einen Amiga 500 mit 1 MB Speicher, die waren dann logischerweise öfters Ziel von Besuchern, weil ein C64 natürlich nicht mehr "cool" genug war.
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Was das "Freak" sein angeht, so kommt es auf das Umfeld an. Wer sich mit Gleichgesinnten - egal in welchem Bereich - umgibt, der wird natürlich nie als Freak angesehen. Kommt man aber in eine Gruppe, die andere Interessen hat, dann geht dieses "abstempeln" leider sehr schnell. Glücklicherweise war Gaming in meinem Bekanntenkreis nie ein Problem.

Mittlerweile zähle ich 33 Lenze und zocke immer noch, ich glaube das legt man nie so richitg ab. Selbst Kumpels, die verheiratet sind erkämpfen sich ihre Spielzeiten hart. Ob ihre Frauen sie für Freaks halten, ist mir allerdings nicht bekannt...
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bei der Gewinnmaximierung und über Herrn Kotick sind wir uns einig, das steht außer Frage. Nur was ich mich stattdessen frage (auch wenn deine Argumentation durchaus was schlüssiges hat): Was hat es dann für einen Sinn, Diablo III so früh anzukündigen?
Die Ankündigung erfolgte noch vor der Fusion mit - oder besser: in Activision. Seit damals hat Robert Kotick das letzte Wort (und dass ich den Herren nicht leiden kann - unter anderem, weil ich glaube, dass die Änderungen am Gameplay, die seit Mitte 2008, vor allem seit LK, bei WOW Einzug hielten, von ihm aus Gründen der Profitmaximierung veranlasst wurden - dass ich den Herren nicht leiden kann, ist ja kein großes Geheimnis ... Damn Robert Kotick!). Und seit dem wird von Jahr zu Jahr das Release-Datum weiter nach hinten gelegt. Jetzt soll es, wie es heißt, noch nicht einmal mehr 2011 sein, sondern erst 2012, also 5 Jahre nach der Präsentation auf der Blizzard Entertainment Worldwide Invitational in Paris. Ich bin, auch wenn ich es natürlich nicht belegen kann, überzeugt, dass Diablo III bewusst als starkes Zugpferd zurückgehalten wird für die Zeit, zu der WOW zu straucheln beginnt und die Einkünfte daraus langsam einzubrechen beginnen. Diablo hatte nämlich seinerzeit keine kleine Fangemeinde, und es gibt viele, die geradezu sehnsüchtig darauf warten.

Jedenfalls ist es gewiss nicht im Sinne von Activision die WOW-Spieler zu vergraulen, im Gegenteil. Sie werden versuchen die Kuh so lange zu melken wie sie nur Milch gibt. Und wenn sie allmählich trocken fällt, tja, dann schiebt man sehr schnell ein neues Produkt - eine neue Kuh - auf den Markt. Das neue MMO, an dem sie basteln, wurde erstmals 2007 angekündigt, und erst mit 2007 und dann 2008 sind Tom Chilton und Jeffrey Kaplan zu dem neuen MMO abgestellt wurden (Kaplan ist dessen Lead Designer und erst seit Februar 2009 full time bei diesem Projekt). Mit anderen Worten: das neue MMO ist wohl noch ein gut Stück weit weg vom Fertigwerden. Soll übrigens im Bereich von SciFi angesiedelt sein, ein Setting, das ich persönlich ja nicht so mag.
 
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Zumal Diablo III nicht mit einem herkömmlichen MMO zu vergleichen ist, es gibt keine "festen" Weltserver, keine richtige persistente Welt, eigentlich ist alles instanziert gbzw. größtenteils zufallsgeneriert. Wenn das so läuft wie bei Diablo II, kannst du dein eigenes Spiel passwortgeschützt eröffnen ohne jemals einen anderen zu dir reinzulassen. Das kann man eher mit einem Egoshooter vergleichen, wo man sich die Maps aussucht und entscheidet, ob man da spielen möchte. Das ist bei WoW ja nun nicht gegeben, außer in den Dungeons.

findest du nicht, dass wow immer mehr in diese richtung entwickelt wurde? mit dem dungeonfinder ist die offene welt wohl endgültig überflüssig geworden. man stelle sich in die stadt und warte, bis man in die instanz geportet wird. ob für pvp oder pve, ist egal.
man macht also die ganze zeit genau das gleiche, wie in diablo 1/2 : bossruns für fette loots.
 
Ihr schweift vom Thema ab,verlange n /close oder ne Neueröffnung in nem WoW-/allgemeinem MMO-Forum.
Werde bald auch mit Aion beginnen,hab mich informiert,meiner Meinung nach n tolles Spiel,das endlich nochmal zum Grinden bewegt und n tolles PvPvE-System hat.Die Klassen sind super,werde voraussichtlich einen Chanter spielen,weil das eine reine Supporterklasse ist und ich solche noch nie testen konnte,da ich bis dato bloß WoW gespielt habe.
Auf jeden Fall freue ich mich und würde jedem,der einen Kauf in Erwägung zieht,empfehlen,sich ein bisschen zu informieren,man bekommt auch außerhalb der Foren super Informationen!!Auch wäre 'youtube.com' eine Alternative((Videoguides etc.)) =)
Liebe Grüße&vergesst nicht,wie der Thread heißt..
 
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