Warhammer wird weiterentwickelt, der Support ist ansprechend und gut über Grafik lässt sich streiten, aber wenn ich mir WoW-Screens (nach fast 4 Jahren Spielzeit) ansehe, dann komme ich mir persönlich so vor, als wenn ich eine Tüte Gummibärchen reinschaue, die geschmolzen sind. Nach langer Zeit ist man nicht mehr so empfänglich
War ist defintiv auch weniger Itemgebunden. In WoW merkte man Unterschiede im Equip extrem deutlich, was einen zum "häufigen Onlinesein um mithalten zu können" gezwungen hat. Damals war ich noch Schüler, da hatte ich die Zeit für so etwas. Heute finde ich defintiv weniger Zeit intensiv eine Runde zu spielen. In War logge ich auch nach 2-3 Monaten ein und bin nicht ausser Konkurrenz.
Traurigerweise - oder je nach Lage - schöner Weise ist War stark abhängig von der Community und deren Einsatz. Allgemein fordert War gewisse Eigeninitiative. WoW gibt einen klaren roten Faden vor. Levele, besuche Instanz X, hole dir Set A um an B zu kommen, tue dafür X Y Z wobei diese Buchstaben frei mit Aktionen wie Farmen, Rufgrinden, udg belegt werden können. War baut darauf, das die Spieler ihr Spiel selber zu dem machen, was es ist. Der Entwickler stellt die Plattform. Die Aktion kommt dann von einem anderen Pool. Uns.
Allianzen müssen entstehen, Kommunikation ist hier ein großes Stichwort um das Kampagnengeschehen voran zu treiben. Viele die auf MaxLevel sind denken sich "und nun?" Rufrang Egofarmen und Solo in SZ Gruppen gehen, oder twinken. Witzigerweise über das Spiel schimpfen und dann wundern das dadurch soetwas passiert.
Verteufelt mich um Himmels Willen nicht wegen zwei Argumenten die hier offensichtlich von mir durchschimmern könnten:
Ich versuche hier nicht die War-Com zu beleidigen, sondern ich gebe das wieder wie es momentan auf meinem beiheimateten Server der Fall ist.
Zum anderen will ich hier WoW nicht schlecht reden. Es wäre sinnfrei. WoW hat sich gemacht, es hat den Markt für ein riesiges Publikum geöffnet und die Manager die dieses Projekt vorantreiben sind sicherlich nun gemachte Männer. Den Erfolg will ich WoW nicht schlecht machen. Ich hänge WoW nur eines an. Klischeebeladen gesagt: WoW erschafft sich seine Zombies, die das machen was der Entwickler vorgibt. Sie sind es gewohnt geleitet und für dieses Verhalten belohnt zu werden. Das kann man sehen wie man will, aber irgendwo fällt dann etwas weg. Die Bereitschaft von einem selbst. NA. Die Entwickler müssen die Leute mit Pixelzielen dazu bewegen ins zu RvR gehen. Traurig.
Ich schweife womöglich zu stark vom Thema ab.
Die Quintessenz meiner Aussage ist diese: War ist das, was du und viele andere daraus machen.
Ich setze mir keinen Heiligenschein auf. Vielleicht bin ich da auch nicht besser. Aber ich konnte meine Gedanken hier anbringen und das hat für mich gezählt.
Wünsche noch wohl zu ruhen,
Lin