Jepp. Universe hatte genau das gleiche Problem. Die Leute haben rumgeheult, weil Atlantis gecancelt wurde und haben deswegen "aus Protest" Universe nicht geschaut. Ergebnis: Ganzes Franchise gecancelt. Ja Glückwunsch. Dabei war Universe imo absolut genial. (Konov: Ja, Season 1 war relativ langweilig. Season 2 war extrem spannend. Aber das hat leider auch nicht geholfen, wenn "die Fans" es boykottieren.)
Sind aber nicht nur die "Fans". Warum eine Serie "canceled" ist, weiß doch nur die Führungsetage. Ich mag das ganze "Stargate"-Franchise nicht; ergo habe ich abseits der ersten 20 Folgen (die ich unerträglich fand - aber hey, man gibt einer neuen Serie halt die Chance) nix geschaut davon.
"Angel" war absolut "sicher" - wurde dennoch gecancelt. "My Name is Earl" - hatte seine Zuschauer; wurde dennoch gecancelt mitten im Cliffhanger.
"Fringe" - und das hat keinerlei Zuschauer; und das absolut verdient - wurde _verlängert_!
Wer was wo verlängert hat offenbar abseits der Serienhits wie einem Scheiss wie "Desperate Housewifes" und dem unglaublich erfolgreichem "The Mentalist" offenbar nix mehr mit Ratings zu tun, sondern nur mit offenbar neuen Vorstandsmitgliedern der Führungsetage.
Das sind dann halt so Leute, die einem Whedon sagen, daß er trotz erfolgreicher Serien keine Ahnung hat und ein "Dollhouse" für den "Casual-Zuschauer" zuschneiden muß. Wohlgemerkt, nachdem Whedon bewiesen hat, daß eben der Zyklus die Leute an den Bildschirm bannt! BWLer halt. Und fahren mal wieder alles an die Wand, bis ihnen die "Kreativen" aus der Misere helfen.
Meine Fresse, "New Hollywood"! Wenn ihr BWLer schon nicht aus der Gesamtheit lernt, weil ihr offenbar zu beschränkt seid, wie wäre es dann mal mit Analyse dieser Zeit? Vielleicht merkt ihr noch was...